Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Norwegen beharrt auf Wolfsjagd
Klare Worte von der Regierungschefin zum Miteinander von Wolf und Landbevölkerung.
Norwegens Regierungschefin Erna Solberg spricht Klartext zum Thema Wolfsjagd: Mehr als ein halbes Dutzend Reviere, findet die Staatsministerin, sind zum Erhalt der Art nicht nötig. In den übrigen Landesteilen haben die Interessen der Nutztierhalter Vorrang – auch die Rentierwirtschaft.
Der Erklärung der Ministerpräsidentin ging ein heftiger Rechtsstreit voraus: Zuletzt war der Naturschutzverband WWF bei Norwegens höchsten Richtern mit der Forderung abgeblitzt, die Lizenzjagd völlig einzustellen (wir berichteten). Interessant: Der WWF berief sich dabei ausdrücklich auf die Berner Konvention, der auch Norwegen beigetreten ist. Aber wie die Obergerichte in Schweden ließen die Richter das Argument nicht gelten, dass die Wolfspopulation in ihrem Bestand bedroht sei. (weiterlesen)

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Jagdhunde können Tularämie übertragen
Wien - Mit den bakteriellen Erregern der für Hasenartige oder Nagetiere lebensbedrohlichen Krankheit Tularämie können sich nicht nur Menschen, sondern auch Hunde infizieren.
Obwohl der Kontakt mit kontaminiertem Blut oder Fleisch JägerInnen zur Hochrisikogruppe macht, ist kaum untersucht, wie regelmäßig sich Jagdhunde anstecken.
Forschende der Vetmeduni Vienna bestätigten nun mit einer an österreichischen Hunden durchgeführten Blutuntersuchung und einer positiven Quote von sieben Prozent eine relevante Häufigkeit von Infektionen. Damit könnte sich auch die Diskussion verstärken, ob sich hinter den meist symptomlosen Tieren ein zusätzliches Ansteckungsrisiko für den Menschen verbirgt.
Tularämie, die auch als „Hasenpest“ bezeichnet wird, ist eine für Wildtiere, wie Hasen, Wildkaninchen oder Nagetiere, zumeist tödlich verlaufende Krankheit. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Südliche Weinstraße)
Die Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern verpachtet eine Genossenschaftsjagd mit 350 ha zum 1.4.2018. Submission ist am 14.2.2018 (weiterlesen)
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Klare Verhältnisse beim Wolfsmanagement nötig
In der Wolfspolitik deutet sich auf Länderebene ein etwas robusterer Kurs an. Während der neue niedersächsische Umweltminister Olaf Lies in der vergangenen Woche beim Umgang mit dem Wolf „klare Kante“ versprach, appellierte Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt an die Bundesregierung, bundesweit einheitliche Vorgaben zur Entnahme von Wölfen zu schaffen.
Lies stellte vergangene Woche mit Blick auf gehäufte Nutztierrisse im Landkreis Cuxhaven fest, dass für die Landesregierung die Sicherheit der Menschen an erster Stelle stehe. Daher müsse der rechtliche Rahmen im Umgang mit dem Wolf vollständig ausgeschöpft werden. (weiterlesen)

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Pressemitteilung: Luxemburg verlängert Fuchsjagdverbot erneut – Jagdbann ist ein Erfolgsmodell
Der Luxemburgische Regierungsrat hat das im Jahr 2015 eingeführte Verbot der Fuchsjagd soeben um ein weiteres Jahr verlängert. Die Schonung der Füchse ist ein Erfolgsmodell: Die Fuchsbestände sind stabil; die von Jägern im Vorfeld des Jagdverbots prognostizierte „Bestandsexplosion“ ist ausgeblieben. Eine Studie zeigt nun, dass die Schonung des Fuchses auch das Risiko für den Menschen reduziert, am Fuchsbandwurm zu erkranken. Das Aktionsbündnis Fuchs, eine Initiative von mehr als 40 deutschen Tier- und Naturschutzorganisationen fordert die Bundesregierung auf, dem Beispiel Luxemburgs zu folgen.
Das Luxemburgische Umweltministerium hatte die Fuchsjagd 2015 verboten, weil man keinen vernünftigen Grund für die Tötung mehrerer tausend Füchse im Jahr sah. Jagdverbände hatten dagegen immer wieder vor ausufernden Fuchsbeständen durch das Jagdverbot gewarnt. Zudem versuchten sie wiederholt, die Angst vor dem Fuchsbandwurm zu instrumentalisieren, um das Reglement zu kippen. (weiterlesen)

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„Wir wollen ihn hier nicht mehr sehen“ - Bauern machen Jagd auf Wölfe!
Die Wölfe vermehren sich rasant, töten immer mehr Nutztiere. 870 gerissene Schafe und 72 Kälber sind bisher die bittere Bilanz. Doch das sind nur die offiziellen Zahlen. Auf mindestens das Dreifache schätzen Brandenburgs Bauern ihre Verluste.
Potsdam – Trotzdem bleibt der Abschuss der Raubtiere verboten. Jetzt ruft der Bauernbund Brandenburg zum Widerstand auf. Die Bauern müssten von ihrem Recht auf Notwehr Gebrauch machen. Sie fühlen sich von der Landesregierung im Stich gelassen.
Bauernbund-Präsident Marco Hintze: „Wir wollen auch in Zukunft ohne Angst auf dem Lande leben. Der Wolf vernichtet unsere Weidetierhaltung. Wir wollen ihn hier nicht mehr sehen!“ (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Main-Taunus-Kreis)
In der Stadt Bad Schwalbach wird eine 275 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2018 neu verpachtet. Submission ist am 19.2.2018 (weiterlesen)
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Initiative "Vertrauen durch Weiterbildung" - Jagdhundeschulen mit der Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz erhalten kostenlosen Datenbankeintrag
Mit 84 eingetragenen Jagdgebrauchshundeschulen hat das Deutsche Jagdportal die größte Datenbank für Jagdhundeschulen.
Bei vielen Jagdhundeausbildern ist die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz noch immer umstritten, bzw. erst wenige Jagdhundeausbilder können die Qualifikation vorweisen.
Das Deutsche Jagdportal sieht aber vor allem bei der Jagd erheblichen Bedarf in der Fort- und Weiterbildung und startet deshalb die Initiative "Vertrauen durch Weiterbildung". (weiterlesen)

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Bewegungjagden mit Hunden - Waid- und tierschutzgerecht?
Laiki und weitere Hunderassen in Meuteformation für Bewegungsjagden - für den jagdkynologischen Experten Bernd Krewer eine weder tierschutzkonforme noch waidgerechte Art des Jagens!
Die afrikanische Schweinepest steht vor unserer Haustür und lässt bei vielen Jägern und auch der Politik alle Hemmungen beim Reduzieren unserer Schwarzwildbestände dahinschwinden (wir berichteten). Künstliche Lichtquellen, bisher absolut tabu, sind plötzlich erlaubt (wir berichteten) und auch der Mutterschutz wird nicht mehr ganz so eng gesehen wie eigentlich selbstverständlich (wir berichteten).
Die Bewegungsjagden scheinen zum Allheilmittel gegen die explodierten Schwarzwildbestände geworden zu sein. Und für deren erfolgreiche Durchführung braucht man selbstverständlich Hunde, möglichst in aufeinander eingespielter Meuteformation. (weiterlesen)

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Um ihre Hirsche zu schützen: Herzogin sperrt Wanderer aus
Herzogin Helene in Bayern will für ihr Rotwild an der Fütterungsstelle absolute Ruhe. Darum hat das Landratsamt ein Wildschutzgebiet ausgewiesen. Wanderer sind dort im Winter nur vormittags erlaubt, Hunde gar nicht.
Kreuth – Um das Rotwild in ihrem Revier zu schützen, will Herzogin Helene in Bayern ihm im Winter absolute Ruhe an der Fütterungsstelle gönnen. Um sie zu schaffen, hat das Landratsamt Miesbach im Oktober 2017 ein Wildschutzgebiet ausgewiesen, das auch den überaus beliebten Rundweg nach Siebenhütten betrifft. Heißt: Von Dezember bis März dürfen Spaziergänger und Wanderer dort nur von 8 bis 12 Uhr unterwegs sein. Und nur ohne Hunde. Die Vierbeiner dürfen im Winter keine Pfote mehr in das Gebiet setzen, auch nicht an der Leine. Denn auch von angeleinten Hunden gehe eine enorme Beunruhigung für das Wild aus, lässt die Herzogin wissen. Sie selbst sei im Übrigen „Hundebesitzerin mit Herz und Seele“. (weiterlesen)


