Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Was kostet der Schutz vor dem Wolf?
Weidetierhalter werden dazu angehalten, ihr Vieh vor Angriffen durch Wölfe zu schützen. In Bayern gibt es nun Streit über die Berechnung der Kosten dafür.
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LFL) hat eine Publikation unter dem Titel: „Weidezäune zur Wolfsabwehr – eine Kostenabschätzung für Bayern“ veröffentlicht. Es seien 2017 352.000 Hektar als Weidefläche genutzt worden. Man müsse mit einer gesamten Zaunlänge von etwa 57.405 Kilometern rechnen. Bislang sei kaum ein Zaun wirklich ausreichend, um vor Wölfen zu schützen. Einige Gebiete in den Alpen seien allerdings nicht, oder nur unter sehr hohem Aufwand einzäunbar. Man müsse mit einmaligen Kosten in Höhe von 241 bis 413 Millionen Euro rechnen. Als jährliche Folgekosten werden im Schnitt 35 Millionen Euro genannt. (weiterlesen)

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Schwarz: „Vorbeugung vor ASP Gebot der Stunde“
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat ein Konzept mit den aus Sicht der Landwirtschaft notwendigen, zu ergreifenden Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest vorgestellt. „Für uns haben vorbeugende Maßnahmen und deren Umsetzung angesichts des scheinbar unaufhaltsamen Vorrückens der gefährlichen Tierseuche, gegen die es noch keine Impfung gibt, derzeit oberste Priorität. Wir fordern ein bundeseinheitliches Vorgehen in der Seuchenprävention“, betonte DBV-Vizepräsident Werner Schwarz vor Journalisten in Berlin.
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende Tierkrankheit. Sie befällt ausschließlich Wild- und Hausschweine. Menschen und andere Tierarten können sich nicht anstecken. Daher ist ASP für Menschen ungefährlich. (weiterlesen)

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Begehungsscheinangebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Hochsauerland)
Für mein schönes Jagdrevier (Feld/Waldanteil) im Almetal (Kreis Brilon), suche ich einen ortsnahen Jäger. (weiterlesen)
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Erörterung von Massnahmen - Schweinepest: Bund und Länder planen offenbar Krisengipfel
Die Gefahr einer Einschleppung der Schweinepest nach Deutschland wird von Bund und Ländern als sehr hoch eingeschätzt. Im Februar wird es ein richtungsweisendes Treffen geben.
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) plant offensichtlich im Februar einen Krisengipfel von Bund und Ländern zur Afrikanischen Schweinepest. Das geht aus einem Brief Schmidts an die Ressortchefs der Länder hervor, aus dem die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Samstag zitierten. Auch weitere Experten sowie Vertreter des Deutschen Bauernverbandes und des Deutschen Jagdverbands sollen demnach an dem Treffen teilnehmen. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Rhein-Lahn-Kreis)
Die Verbandsgemeinde Diez verpachtet eine Hochwildjagd (Damwild) mit 1238 ha zum 1.4.2018. Submission ist am 7.2.2018 (weiterlesen)
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Immobilienbesitzer aufgepasst: Abgelegene Immobilie zur Nutzung als Seminarzentrum einer noch zu gründenden Naturstiftung gesucht
Die ständig fortschreitende Naturentfremdung unserer Gesellschaft wird zwar durch verschiedene Studien jährlich eindrucksvoll belegt, unternommen allerdings wird dagegen wenig.
Aufgabe der Naturstiftung: Der Naturentfremdung entgegenwirken
Es lebt mittlerweile in den Städten eine ganze Generation an Menschen, die bisher ihr ganzes Leben alle ihre Lebensmittel ausschließlich im Supermarkt bezogen hat und den Bezug der Lebensmittel mit der Natur nicht mehr herstellen kann. Das hat dazu geführt, das sie oft noch nicht einmal wissen, aus welchen natürlichen Produkten die Lebensmittel hergestellt wurden. Diese Menschen kennen somit auch nicht den Anbau und die Produktion von Lebensmitteln. Die Herstellung, die Herkunft, die Erzeugung und die Verarbeitung der Lebensmittel sind ihnen fremd. Diese Naturentfremdung trifft bei weitem nicht nur auf die Kinder zu - eine ganze Generation an Städtern ist in den letzten Jahrzehnten ohne jeden Kontakt zur Natur herangewachsen. Durch das massenhafte Sterben landwirtschaftlicher Kleinbetriebe ist es nicht nur zur Entsiedlung des ländlichen Raumes gekommen, auch der Kontakt zur Landbevölkerung, die dieses Wissen früher an die Städter weitergab, ist verloren gegangen, weil immer weniger Menschen in der Natur arbeiten. (weiterlesen)

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NABU-Quartettspiel provoziert Jägerschaft
Während in Thüringen seit Monaten um ein neues Jagdgesetz gerungen wird, veröffentlichte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum Jahresanfang das Quartettspiel „Jagt mich nicht- Spielen für die Artenvielfalt“. Bereits auf der Rückseite des Umkartons werde klar, dass es sich hier um eine Kampagne gegen die Jagd und gegen die Rechte des Grundeigentums handle, so der Landesjagdverband Thüringen.
Der Kartenspiel-Klassiker zeigt die Tiere, die aus Sicht der Naturschützer nicht mehr ins Thüringer Jagdgesetz gehören. In der Beschreibung des Kartenspiels heißt es, dass die Jagd in heutiger Form ökologischer werden müsse. Hierzu gehöre auch, die Liste der jagdbaren Arten einzukürzen. Denn es gebe „keinen plausiblen Grund, warum Mauswiesel, Rotmilan, Wildkatze, Luchs, Krickente, Fischotter“ und Co. im Jagdgesetz stehen. (weiterlesen)

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Trends und Traditionen auf der Jagd und Hund
Die Westfalenhallen Dortmund werden zum Revier für Jäger und Naturfreunde
Zum 37. Mal lockt Europas größte Jagdmesse – die JAGD & HUND – Jäger, Hunde- und Naturfreunde nach Dortmund. Vom 30. Januar bis zum 4. Februar werden die Westfalenhallen ein Revier, um auf die Jagd nach neuen Produkten, aktuellen Trends und Dienstleistungen zu gehen. Rund 800 internationale Aussteller aus 38 Nationen bieten den erwarteten 80.000 Besuchern attraktive Angebote rund um die Passion Jagd an. Wie immer findet parallel dazu auch die FISCH & ANGEL in den Westfalenhallen statt. Wer die beiden beliebten Messen besuchen möchte, kann dies – wie immer – mit dem gemeinsamen Ticket tun. (weiterlesen)

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Aktuelle Jagdbilanz: 589.417 Wildschweine bundesweit erlegt
Im zurückliegenden Jagdjahr haben Deutschlands Jäger viereinhalb mal so viele Wildschweine wie vor 40 Jahren erlegt. Wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest apelliert der DJV an Jäger, insbesondere junge Wildschweine zu erlegen. Sie tragen maßgeblich zur Fortpflanzung bei. Verdächtige Kadaver sollten umgehend den Behörden gemeldet werden.
589.417 Wildschweine haben die Jäger in Deutschland im Jagdjahr 2016/17 (1. April bis 31. März) erlegt oder verendet aufgefunden (4 Prozent). Das ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1930er Jahren. Im Vergleich zur Jagdsaison 1976/77 beträgt die Steigerung knapp 350 Prozent für Gesamtdeutschland. (weiterlesen)

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ASP: Stärkere Schwarzwildbejagung heizt Populationszuwachs weiter an
Um das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest zu reduzieren, hat Nordrhein-Westfalen – wie berichtet – die Schonzeit für Schwarzwild mit Ausnahme von Bachen und Frischlingen unter 25 kg aufgehoben.
Für Holger Sticht vom BUND NRW ist die intensive Jagd aber Teil des Konflikts und nicht Teil der Lösung. Das hätten Studien zweifelsfrei bewiesen. Und damit hat er nicht unrecht. Jägern ist dieser Effekt bekannt: In der Familienstruktur einer Rotte bekommen die führenden Leitbachen den Nachwuchs. Sie geben auch vor, wo sich die Rotte aufhält. Werden diese Führungstiere erlegt, werden Jungbachen rauschig Folge: Unter dem Strich gibt es mehr Frischlinge als normal. (weiterlesen)

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