Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Wie viele Wölfe leben in Deutschland? 150 oder 650?
Die Ansiedlung der Wölfe wurde von Naturschützern bejubelt. Doch kritische Stimmen wurden immer lauter. Bauern und Familien sorgen sich. Wie geht es weiter mit den Wölfen in Deutschland?
Die Zahl der wild lebenden Wolfsrudel in Deutschland wächst und wächst. Inzwischen sind 60 Rudel nachgewiesen, 13 mehr als noch vor einem Jahr. Das geht aus Daten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hervor. (weiterlesen)

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Gatterjagdverbot in Niederösterreich wackelt
ÖVP zögert Beschluss hinaus, FPÖ ist gegen Gatterjagdverbot.
St. Pölten. Es ist der größte Puzzlestein auf der Österreich-Karte zu den Gatterjagdverboten. Dass er jemals eingesetzt wird, wird nun immer unwahrscheinlicher - und das, obwohl noch im Sommer ein landesweites Gatterjagdverbot so gut wie fix schien. Es geht um Niederösterreich, das Bundesland mit den meisten Jagdgattern. Rund 70 der österreichweit 86 Gatter stehen hier. Das Wild wird gezüchtet, um darin von Gastjägern im Zuge von Veranstaltungen bejagt zu werden. (weiterlesen)

Foto: ORF.AT
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Mittlerweile 60 Wolfsrudel in Deutschland
Berlin - Trotz einiger Gefahren wie dem Straßenverkehr haben sich die Wölfe in Deutschland weiter vermehrt. Inzwischen sind 60 Rudel nachgewiesen, 13 mehr als vor einem Jahr.
Das geht aus Daten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurden. 13 Wolfspaare und drei sesshafte Einzelwölfe einberechnet, gehe man von 150 bis 160 erwachsenen Wölfen aus, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Vor einem Jahr waren es 140.
Die Zahlen werden in den Bundesländern erhoben und kommen den Angaben zufolge durch überprüfbare Nachweise zustande, zum Beispiel Kot und Spuren der Tiere sowie Aufnahmen aus Fotofallen. Mit dem Betonen der eigenen Methoden stellt sich das BfN erneut auch gegen Aussagen von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). (weiterlesen)

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Europäischer Gerichtshof droht Polen mit Zwangsgeld
Seit 2016 fällt Polen Bäume im Białowieża-Nationalpark, der als einer der letzten Urwälder Europas gilt. Der EuGH hat das Land angewiesen, die Abholzungen zu stoppen.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Polen angewiesen, die Abholzungen im geschützten Urwald Białowieża sofort einzustellen. Andernfalls droht dem EU-Land ein Zwangsgeld von 100.000 Euro pro Tag. Der Wald gilt als letzter Urwald Europas. Ausnahmen seien nur zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit zulässig, teilte das Gericht mit. Damit bestätigte es eine Anordnung der EU-Kommission. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreise Höxter und Minden-Lübbecke)
Das Regionalforstamt Hochstift des Landesbetriebes Wald und Holz verpachtet 5 Eigenjagdbezirke (215 ha, 160 ha, 116 ha, 181 ha, 157 ha). Submission 7.2.2018. (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Baden-Württemberg (Landkreis Lörrach)
Ab 1.1.2018 entgeldliche Jagderlaubnis in Raum Kandern zu vergeben (weiterlesen)
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Pressegespräch “Gamswild”
Am 22. November fand im Wildpark Feldkirch ein Pressegespräch der Vorarlberger Jägerschaft zum Thema “Gamswild”statt.
Hier der Pressetext:
Lebensraum für die Gams retten
Die Gams gilt als das Charaktertier der Alpen. In Vorarlberg besteht allerdings die Gefahr, dass man die Gams bald seltener sehen wird. Es wird für viele Wildarten immer schwieriger, sich in ihrem Lebensraum zu behaupten und zu überleben. Von dieser Entwicklung ist vor allem das Gamswild betroffen. Die Vorarlberger Jägerschaft will auf diese Problematik aufmerksam machen und Wege aufzeigen, um den Bestand von Gamswild in unseren Bergregionen nachhaltig zu sichern.
Stetiger Druck auf die Lebensräume
Zu Beginn der kommenden Wintersaison appelliert die Vorarlberger Jägerschaft, auf die Lebensräume der heimischen Wildtiere Rücksicht zu nehmen. Dabei sind besonders alle einheimischen Naturnutzer aufgefordert das immer weitere Vordringen in die Rückzugsräume der Wildtiere zu hinterfragen und den stetig steigenden Druck auf die Lebensräume zu reduzieren. Der sorgsame Umgang mit unserer wertvollen Natur wird auch von vielen Touristen geschätzt und respektiert werden. Alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger dienen hierbei als Vorbilder. (weiterlesen)

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Expertengipfel: Wölfe am Truppenübungsplatz Allentsteig
Zuwandernde Wölfe stellen die westlichen europäischen Länder zunehmend vor Herausforderungen. Während der Wolf im Osten Deutschland bereits sehr verbreitet ist, gab es in Österreich bis vor kurzem noch keine eingesessenen Rudel.
Seit einigen Jahren gibt es jedoch am Truppenübungsplatz Allentsteig in Niederösterreich ein erfolgreich etabliertes Wolfsrudel.
JagdundNatur.TV war mit Experten vor Ort und hat sie über die aktuelle Situation befragt. (weiterlesen)

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Umweltminister finden gemeinsame Linie zu Problemwölfen
Die Umweltminister der Länder einigen sich auf ein einheitliches Vorgehen beim Umgang mit auffälligen Wölfen und bekennen sich zum Schutz der Weidetierhaltung. Die Bundesregierung soll eine jährliche Bestandsanalyse vornehmen. Bis zum ersten Quartal 2018 soll es Vorschläge für die Vergrämung von Wölfen geben.
Bei der Umweltministerkonferenz (UMK) sprachen sich die Ressortchefs in Potsdam dafür aus, zeitnah Kriterien für den Umgang mit Problemwölfen zu entwickeln. Eigenen Angaben zufolge war es Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus gemeinsam mit dem Land Brandenburg gelungen, Ressortchefs von einem abgestimmten Vorgehen zu überzeugen. Nicht zuletzt auf Grundlage des Berichts einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe zu den Themen „Günstiger Erhaltungszustand“ und „Umgang mit Problemwölfen“ stellt die Umweltministerkonferenz fest, dass die Weidehaltung aus ökologischen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Gründen und zum Erhalt der Artenvielfalt unverzichtbar sei und dauerhaft gesichert werden müsse. (weiterlesen)

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VgT-Vorwürfe: Jäger spricht von „infamen Lügen“
Der Streit zwischen dem Verein gegen Tierfabriken und dem österreichischen Jagdgatter-Besitzer Maximilian Mayr-Melnhof geht in eine neue Runde.
Der österreichische Verein gegen Tierfabriken (VgT) und sein Obmann Martin Balluch sorgen im Dauerstreit mit dem Jagdgatter-Besitzer Maximilian Mayr-Melnhof wieder einmal für Schlagzeilen. Wie heute.at berichtet, behauptet der VgT, am Rande einer Jagd auf dem Gebiet Mayr-Melnhofs sei es zu physischen Übergriffen auf Tierrechtler gekommen.
Dem Bericht zufolge wollen rund 15 Aktivisten die Gatterjagd „völlig legal von außerhalb des Zauns“ gefilmt haben. Mayr-Melnhof seien deswegen die „Sicherungen durchgebrannt“ und er habe die Tierrechtler „in Begleitung primitiver Schläger“ attackiert. Ein Mann sei zu Boden gestoßen worden, ein weiterer „fast bis zur Bewusstlosigkeit“ gewürgt worden. Mayr-Melnhof habe Film- und Fotomaterial „geraubt“. (weiterlesen)


