Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Frühstücksfernsehen: Der Wolf ist wieder da!
Kaum ein Tier löst so viele unterschiedliche Emotionen bei uns aus, wie der Wolf. Da er dem Menschen jetzt wieder näherkommt, die Population steigt, steigt auch wieder die Angst vor ihm. Wir sprechen mit einem Biologen über die vermeintliche Gefahr. Thorsten Reinhald vom Deutschen Jagdverband im Interview (Video ansehen)

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Jagdverpachtung Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Mecklenburgische -Seenplatte)
In südlichen Mecklenburg-Vorpommern, am Rande des Müritz Nationalparks, direkt an der Grenze zu Brandenburg, wird eine 1200 ha große traumhafte Eigenjagd verpachtet. Wildarten: SW, DW, RW. Top Entenjagdrevier, da viel Wasserwild wegen zahlloser Gewässer. (weiterlesen)

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Nicht Hund, nicht Wolf - Streit um Hybride
Erfurt - Sie sind gerade einmal fünf Monate alt. Trotzdem wird schon über ihr Ableben diskutiert.
Eine Wölfin hat im ersten ausgewiesenen Wolfsgebiet Thüringens rund um den Bundeswehrübungsplatz Ohrdruf Nachwuchs bekommen. Doch weil ihr Vater kein Wolf, sondern ein Haushund sein soll, werden die sechs Jungtiere zu einem Problem für den Artenschutz und angeblich auch für den Menschen. Deshalb stehen sie nun potenziell auf einer Abschussliste. (weiterlesen)

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Jagd- und Fischereitage Ellingen 2017 - »Offizieller Messefilm« - Rundumblick
„Das ist des Jägers Ehrenschild, daß er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“ (1. Strophe des Gedichtes „Ehrenschild“ von Oskar von Riesenthal, 1880)
Dieses Zitat von Riesenthal gilt in der heutigen Zeit mehr denn je, und die Jagdmesse in Ellingen strahlt dies durch seine Besucher überzeugend aus! Die Jagd ist Tradition, aber vor allem Naturschutz, sowie ein respektvolles Miteinander von Mensch, Tier und der gesamten Natur! Und genau das vermitteln die Jagd- und Fischereitage in Ellingen. Wer noch nicht da war, einfach mal vorbeischauen… im nächsten Jahr!
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Die Deutsche Wildtier Stiftung: Allerheiligen und Totensonntag finden Wildtiere auf dem Friedhof viel zu fressen
Einladung zum tierischen Abendmahl
An Allerheiligen (1. November) und Totensonntag (26. November) gedenken die Menschen ihrer Verstorbenen. Sie besuchen die Friedhöfe und schmücken die Gräber mit frisch gebundenen Kränzen und Gestecken. Was viele Angehörige nicht ahnen: Frischer Grabschmuck ist für viele Wildtiere eine willkommene Einladung zum tierischen Abendmahl.
„Rehe, Füchse sowie Wildkaninchen und manchmal auch Wildschweine wissen genau, dass es auf Friedhöfen was zum futtern gibt“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Rehe sind Stammgäste auf vielen Friedhöfen: „Die Feinschmecker vernaschen mit Vorliebe frische Rosenblätter, finden aber auch getrocknete Kranz-Beeren echt lecker.“ Wildgänse, Wildkaninchen und Feldhasen knabbern frisches Grün. Wenn dann auch noch Wildschweine zur Geisterstunde den Friedhof besuchen, geben sie manchem Grabschmuck den Rest: Sie wühlen zwischen Kreuzen und lockerer Graberde intensiv nach Insekten. Füchse und Waschbären dagegen interessieren sich für die Essensreste der Besucher. Sie suchen in den Abfalleimern nach weggeworfenen Nahrungsmitteln. (weiterlesen)

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Keno Veith wird bei der Maisernte zum Internet-Star
Zetel, 20. Oktober 2017: „Der Clip ist nur 59 Sekunden lang, aber er hat mein ganzes Leben verändert“, sagt Keno Veith. Als er sich Anfang der Woche mit seinem Trecker auf einem Maisfeld festgefahren hatte, nutzte er die Zeit, um ein kurzes Video zu drehen – darin regt er sich auf Plattdeutsch darüber auf, dass sein Schlepper im Klei steckt. Der schwarze Ostfriese, der Trecker fährt und Platt spricht, kommt im Netz richtig gut an. Wir sind mit dem 36-Jährigen aus Zetel im Landkreis Friesland eine Runde mit dem Trecker übers Maisfeld gefahren.
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Der Tradition auf der Fährte (IV): Jägerausbildung einst und heute
Die Jägerprüfung wird – völlig zurecht – auch als „grünes Abitur“ bezeichnet. Dabei war es in alten Zeiten noch weitaus aufwändiger, ein Jäger zu werden!
Wer vor einigen Hundert Jahren die Jagd erlernen wollte, musste drei Lehrjahre absolvieren. Diese Lehrjahre wurden „Behänge“ genannt und auch innerhalb der einzelnen Jahre wurde der angehende Waidmann jeweils ganz speziell benannt. Bei Erfolg erhielt der Aspirant eine Waffe, den Hirschfänger, und den Lehrabschied. Dadurch war er berechtigt zu jagen.
Ein Waidmann wurde früher „gerecht und ehrenvoll“
Im ersten Jahr war der Prüfling der „Hundejunge“ und wurde „hundgerecht“ durch seine Tätigkeit. Insbesondere die Pflege und Fütterung der Jagdhunde, sowie der Leithunde war seine Aufgabe. Von Grund auf sollte dadurch die notwendigerweise enge Verbindung zwischen Hund und Jäger geprägt werden. Für eine erfolgreiche Jagd waren die Hunde unabdingbar, ihre Pflege von hoher Relevanz. (weiterlesen)

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Wolf reißt Schafe in Baden-Württemberg
Ein Wolf hat Anfang Oktober im Kreis Heilbronn drei Schafe gerissen. Dies hat eine genetische Untersuchung zweifelsfrei bestätigt. Woher der Wolf kam, ist bislang unbekannt.
Stuttgart - Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren hat ein Wolf in Baden-Württemberg nachweislich Schafe gerissen. Das ergab eine genetische Untersuchung von drei am 7. Oktober bei Widdern (Kreis Heilbronn) getöteten Schafen, wie das Umweltministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. Die Untersuchung des Senckenberg-Instituts für Wildtiergenetik im hessischen Gelnhausen kam demnach zweifelsfrei zu dem Ergebnis. Woher der Wolf kam, versuchen die Wissenschaftler nach Angaben des Ministeriums mit weiteren Analysen herauszufinden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf)
Die Stadt Biedenkopf an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen, verpachtet eine städtische Eigenjagd mit 700 ha als Hochwildjagd. Submission ist der 20.12.2017 (weiterlesen)

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Schwarzwild im Visier: Pirschen – die Hohe Schule der Jagd
von Matthias Meyer und Dirk Waltmann
Wenn es die Revierverhältnisse zulassen und es gegenüber anderen Schalenwildarten zu verantworten ist, gehört die Pirsch auf Schwarzwild zu den reizvollsten Jagdarten. Sie verlangt vom Jäger neben sehr guten Revierkenntnissen bezüglich der Einstände, Wechsel und bevorzugten Äsungsflächen und Suhlen auch Erfahrungen mit den vorherrschenden Windrichtungen und lokal besonderen Windströmungen. Hinzu kommen Körperbeherrschung, Reaktionsvermögen und durchaus ein wenig Mut – vor allem dann, wenn es heißt, auf kürzeste Entfernung an die Sauen herankommen zu müssen. Das Angehen von Sauen will erlernt sein. Auch wenn es zunächst zu Fehlpirschen kommt, wird man daraus seine Lehren ziehen. Schuhwerk mit harter, zudem stark profilierter Sohle ist nicht geeignet. Tarnkleidung ist auch beim Angehen von Schwarzwild hilfreich. Bei Schnee sollte der pirschende Jäger unbedingt ein Schneehemd tragen. Ein ausgedientes weißes Betttuch, in das mittig ein Loch zum Über-den-Kopf- Ziehen geschnitten wird, ist im Grunde ausreichend. (weiterlesen)


