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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Spannende Pirsch auf Gams | Bergjagd mit Lucy und Maurice - Teil 2

Ein Wechselbad der Gefühle – diesmal ist alles ein bisschen anders. Statt hohem Schnee erwartet uns das Gebirge diesmal wieder bei eisigen Temperaturen und in fast sommerlichem Gewand – wir sind zurück, denn unsere letzte Jagd mussten wir leider abbrechen.

Deshalb jagt dieses Mal mein Bruder Maurice auf eine Gams. Gemeinsam begeben wir uns auf die Pirsch in vertrauter, aber doch ganz neuer Umgebung.

Die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.

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Brief an alle Wolfsbefürworter: Hört auf, die Gesellschaft zu spalten!

geschrieben von Stefan Fügner

5.1.2026

Kommt es in den sozialen Medien zu einer Diskussion über die Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland, so werden die Diskussionen mit äußerster Härte geführt. Eine sachliche Diskussion ist kaum noch möglich. Die Beleidigungen und Beschimpfungen haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, die eine normale Diskussion unmöglich macht. Doch mittlerweile hat die Diskussion über das Für und Wider einer Bestandsreduzierung eine Dimension erreicht, die weit über eine normale Diskussion hinausgeht.

Eine kleine Gruppe von Naturschützern, die jede Reduktion der Bestände kategorisch ablehnen, erklären Weidetierhalter schlichtweg für unfähig, ihre Tiere vor Wolfsüberfällen schützen zu können. Ihnen wird generell Faulheit vorgeworfen, weil sie keine wolfssichere Gatterung ihrer Weidetiere vornehmen.

Und wo man gerade dabei ist, die Landnutzer pauschal für Vollidioten zu erklären, nimmt man alle Jäger gleich mit ins Visier. Hier werden alle Jäger pauschal als Mitglieder einer schießwütigen Lobbygruppe diffamiert, die nichts anderes im Sinn hat, als Jagd auf Wölfe zu machen, weil den Jägern der Wolf als jagdbares Wild noch fehlt. Ganz unverblümt erklärt man der Öffentlichkeit, vom Monitoring nicht mehr erfasste Wölfe wurden von Jägern illegal getötet. Ein anderes verschwinden wird gar nicht in Betracht gezogen.

Um der weiteren Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen, mein Brief an alle bedingungslosen Wolfsbefürworter:

Liebe Wolfsbefürworter,

wir Landnutzer und Dorfbewohner kommen sehr gut miteinander klar. Auch wenn es hier auf dem Land mal den einen oder anderen Konflikt gibt, lösen wir den meistens selbst und sind dabei sehr erfolgreich. Aber den Konflikt, den wir seit einigen Jahren nun mit Euch und Eurem überzogenen Wolfsschutz haben, spaltet nicht nur die Landbevölkerung, sondern die gesamte Gesellschaft.

Wir brauchen niemanden, der uns erklärt, wie wir in Einklang mit der Natur zu leben haben. Schon gar nicht von Menschen, die nicht von der Natur leben. Seit uns die große Politik in den Städten vergessen hat, haben wir gelernt, alleine hier auf dem Land klar zu kommen und ihr werdet es kaum glauben, aber es klappt sehr gut auch ohne die Einmischung der Politiker aus den Großstädten.    (weiterlesen)

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Ausbreitung führt zu Konflikten - Wölfe in Deutschland: Von der streng geschützten zur bejagten Art?

25.12.2025

Die Zahl der Wolfsterritorien stagniert seit Jahren des Anstiegs wieder. Das Kabinett beschließt trotzdem neue Regeln, die den Abschuss erleichtern sollen. Ein Blick in die Daten erklärt, warum Konflikte zwischen Mensch und Raubtier zunehmen.

Seit 1990 steht der Wolf in Deutschland unter Artenschutz. Anfangs erholen sich die Bestände nur sehr langsam. Doch die Wiederansiedlung gelingt - vielleicht sogar besser als erhofft. Denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Rudel so stark zugenommen, dass die Bundesregierung den Weg nun frei macht für die Jagd. Mitte Dezember hat das Kabinett eine Gesetzesänderung beschlossen, durch die sogenannte "Problemwölfe" künftig leichter zum Abschuss freigegeben werden können.

Ein Blick in die Daten der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) erklärt, warum die Ausbreitung der Wildtiere immer öfter Ärger und Besorgnis auslöst. Demnach wurden im letzten Monitoringjahr 2024/2025 mehr als 270 Wolfsterritorien gezählt. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es noch 72 Territorien, fünf Jahre davor gerade einmal 20.   (weiterlesen)

 

 

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Überhege ist der Misserfolg der Hege, oder warum das Regiejagdkonzept Zukunft hat

Den etablierten Jagdpächtern und den Regiejagdbetreibern fehlen erfahrene vor allem professionelle Jäger gleichermaßen

In den meisten Jagdbezirken ist die Verbisssituation nicht so ernst, dass man zu den Maßnahmen des Reduktionsabschusses durch einen Regiejagdbetrieb greifen muss, doch in immer mehr Revieren ist der Verbiss derart offensichtlich, dass die dortigen Jagdpächter um ihre Zukunft bangen müssen.

Die Gründe sind allerorts die gleichen und liegen zum einen in den veränderten Biotopen in unseren Revieren und zum anderen aber am Fehlen von erfahrenen Jägern und Begehern. Dies gilt für Jagdpächter gleichermaßen wie für Regiejagdbetreiber.

Den meisten Revieren fehlt bisher die Ermittlung des Jagdwerts, der überhaupt erst eine für das Revier verträgliche Wilddichte festlegt.

Die etablierte Jägerschaft, die durch die Einführung der Regiejagdbetriebe ihre Vorstellung von Hege bedroht sieht, sollte sich zuvor intensiv mit dem Begriff des Jagdwertes beschäftigen. Viele Reviere in Deutschland lassen die von vielen Jägern gewünschte Wilddichte überhaupt nicht (mehr) zu. Die etablierte Jägerschaft sollte sich statt der Hege viel mehr mit der Schaffung von Äsungsflächen mit ausreichender Deckung beschäftigen, um dadurch erst höhere Wildbestände durch die Verbesserung des Jagdwertes zu ermöglichen.   (weiterlesen)

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Die wahre Geschichte hinter der Wende in der Wolfspolitik

Von Lucas von Bothmer

26.12.2025

Jahrzehntelang behaupteten grüne NGOs und Brüsseler Bürokraten, die explosionsartige Ausbreitung des Wolfs sei gut fürs Klima – und ungefährlich für Kinder. Dass der Bund das Raubtier nun endlich zum Abschuss freigibt, hat mit Ursula von der Leyens Pony zu tun.

Ein Irrglauben, der im ländlichen Raum lange kursierte, lautet etwa so: „Erst wenn das erste Kleinkind von einem Wolf auf dem Weg in den Waldkindergarten angegriffen wird, schwenken die Medien ein – und die Politik kommt zur Vernunft.“

Dass dies ein Trugschluss ist, zeigte sich im Sommer 2025, als ein niederländisches Elternpaar bei einem Waldspaziergang bei Utrecht um ein Haar ihr Kind an einen hungrigen Wolf verlor – und in Deutschland kaum ein Hahn danach krähte. Den in der Wolle grün gefärbten Umweltressorts von A wie ARD bis Z wie ZDF war der Vorfall kaum eine Meldung wert. Dass da ein sechsjähriger Knirps zwei Autostunden vom Ruhrgebiet entfernt von einem zentnerschweren Wolfsrüden in einen Busch gezerrt wurde; dass das Tier ihm schwere Bisswunden an Achsel, Brust, Rücken und Gesicht zufügte; dass es sich nur durch verzweifelte Stockhiebe zweier Spaziergänger vertrieben ließ; all das wurde journalistisch genauso beharrlich bagatellisiert, wie jede Einordnung dieses Zäsur-Ereignisses fehlte.

Denn hier war passiert, was laut grünem „NGO-Komplex“ nie hätte passieren dürfen. (weiterlesen)

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Brauchen wir noch Jagd? - Was alle übersehen

Der Tierarzt - Dr. Karim Montasser

8.12.2025

In diesem Video checke ich, ob wir Jagd im Jahr 2025 wirklich noch brauchen - und was die Wissenschaft zu Populationskontrolle, Artenschutz und „humanem“ Wildbret sagt.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes zivile Legalwaffen

BZL ( Bundesverbandes zivile Legalwaffen) veröffentlicht Broschüre zur Reform des Waffenrechts

26-mal Klartext

Unter dem Titel „Gemeinsam für ein besseres Waffenrecht“ hat der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) eine Online-Broschüre erstellt, in der er seine 26 wichtigsten Forderung zur Reform des Waffenrechts klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompetent und knackig präsentiert. (weiterlesen)

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Auf Gamsjagd mit Lucy | Bergjagd im Winter

25.11.2025

Freude, Dankbarkeit, Erleichterung – Gefühle, die man nur kennt, wenn man stundenlang bei –15 °C im steilen Berggelände unterwegs war, auf der Pirsch, Schritt für Schritt, bis man genau die eine Gams gefunden hat, die man gesucht hat.

Für mich war dieser Moment etwas ganz Besonderes. Durch das Wandern und Klettern habe ich damals die Natur – und damit auch die Jagd – lieben gelernt. An diesem Wochenende durfte ich beides verbinden. Schöner hätte es nicht sein können. 🥹🧡

Und am Ende geht’s vor allem um die Menschen, mit denen man solche Augenblicke teilt. Dieses Abenteuer in Österreich – gemeinsam mit meinem Bruder Maurice und unserem Jagdfreund Hubertus – bleibt für immer. 🌿x Warum wird die Gams überhaupt bejagt?

Die Gams im Video war rund 11 Jahre alt – eine sogenannte Entnahmegeiß. Sie hatte ihren Beitrag zur Reproduktion geleistet und war nicht mehr wichtig für den Nachwuchs im Bestand. Nachhaltige Jagd bedeutet, gezielt solche Tiere zu entnehmen, um ein gesundes, stabiles Wildvorkommen zu erhalten.

Außerdem spielt die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.

Ganz viele weitere Informationen über den Natur- und Artenschutz findet ihr auch auf meinem Instagram Account, also schaut da gerne vorbei :) 

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Die bedingungslosen, überwiegend urbanen Wolfsschützer haben den Begriff der Nachhaltigkeit (noch) nicht verstanden

von Stefan Fügner

 Der naturferne Städter kann in seinem urbanen Lebensumfeld mit dem Begriff der Nachhaltigkeit nichts anfangen. Für die Landbevölkerung hingegen ist die nachhaltige Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen von existenzieller Bedeutung.

Der Begriff der Nachhaltigkeit und seine falsche Anwendung durch selbsternannte Experten

Kaum ein Begriff wurde in den letzten Jahren derart überstrapaziert, wie der Begriff der Nachhaltigkeit. Doch viel schlimmer noch ist die völlig falsche Benutzung des Begriffs, überwiegend durch die Politik und die selbsternannten Natur-und Umweltexperten.

In zahlreichen Talkshows, in denen sich diese Umwelt- und Naturexperten mit unseren Politikern tummeln , wird das Wort „langfristig“ immer wieder fälschlicherweise durch das Wort „nachhaltig“ ersetzt. Die Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein bis zur völligen Unkenntlichkeit überstrapazierter Begriff geworden, der dadurch seine eigentliche Bedeutung völlig verloren hat. Aber es hört sich eben viel besser an, wenn Politiker oder selbsternannte Umweltexperten von Nachhaltigkeit faseln, obwohl sie eigentlich nur die banale Langfristigkeit meinen.   (weiterlesen)

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Niederwildtestrevier | 𝗜𝗻𝘀 𝗡𝗲𝘁𝘇 𝗴𝗲𝗴𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 - Wertvolle Tipps und spannende Thesen von Paul!

18.11.2025x

Paul ist im Alltag angekommen, doch nicht immer läuft alles nach Plan oder so wie man es sich wünscht. Welche Erkenntnis die Jahre des Fallenstellens sich für Paul ergeben und was er daraus für Schlüsse zieht siehst du in diesem Video!x Die Serie „Niederwildtestrevier mit Paul Rößler“ zeigt anschaulich den Alltag, die Maßnahmen und Pflichten, die sich durch die Pacht eines Niederwildrevieres ergeben. Die Expertise von Paul Rößler als gelernter Berufsjäger, Gebietsbetreuer eines Wiesenvogelschutzprojekts und seine jahrelange Erfahrung im Arten- und Naturschutz bilden den Mittelpunkt der Serie.

Die Serie gibt dem Zuschauer bewährte Tipps und Tricks aus der Praxis an die Hand – Beispiele für den Artenschutz, einfach und verständlich.

Mit der nötigen Portion Witz und Ernsthaftigkeit begleitet der Zuschauer Paul übers Jahr hinweg in seinem Revier und schaut ihm bei alltäglichen und neuen Aufgaben über die Schulter.

Das Verhältnis von Zuschauer und Protagonist ist kumpelhaft und nahbar.

Eine Serie, die anregt, motiviert und aufzeigt, dass das Niederwild viel mehr ausmacht und ein noch größeres Potenzial hat als es auf den ersten Blickt scheint.

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