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Vier Hauptthemen meiner Hundeführung

Hundeführung setzt sich für mich prinzipiell aus vier wesentlichen Themen zusammen: der Hund, der Mensch, die Leine als Nebensache und die Leine als kommunikatives Signalhilfsmittel. In diesem Betrag möchte ich Ihnen zum Einstieg einen kleinen Überblick verschaffen. In den kommenden Wochen werden die einzelnen Themen noch genauer erläutert und vertieft.

1. Der Hund

Hunde können nicht vernunftgesteuert agieren und reagieren, deshalb stellen sie eine abstrakte Gefahr für ihr Umfeld dar. Diese Gefahr konkretisiert sich mit dem Grad des Freiraums, der dem Hund zugestanden wird und innerhalb dessen er sich nicht mehr unter Aufsicht oder Kontrolle seines Hundehalters befindet. Wenn Sie, wie ich annehme, mit Ihrem Hund Übereinkünfte treffen und ihn über ein kommunikatives Zusammenspiel führen wollen, um sein Gefahrenpotenzial auf ein Minimum zu reduzieren, dann ist es unausweichlich, sich mit seinem Wesen und seiner Art auseinanderzusetzen und zu kommunizieren.

2.Der Mensch (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Rhein-Erft)

Ich vergebe einen BGS in der schönen Eifel (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Franken (Landkreis Lichtenfels)

Ich biete einen Begehungsschein in einem Revier im südlichen Landkreis Lichtenfels (weiterlesen)

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Lesen, verstehen, mitmachen

Tierfund-Kataster, Fangjagd, Wolf und Afrikanische Schweinepest: Der Jahresbericht 2018/19 des Deutschen Jagdverbandes zeigt die Vielzahl jagdlicher Themen.

Anlässlich des Bundesjägertages hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute in Berlin seinen neuen Verbandsbericht vorgestellt. 82 Seiten dokumentieren die Schwerpunktthemen des Jagdjahres 2018/19 und die Arbeit des Dachverbandes der Jäger. Im Fokus steht etwa der Wolf, dessen Zahl in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Das Aktionsbündnis Forum Natur, in dem der DJV Mitglied ist, fordert die Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild auf Grundlage einer wildökologischen Raumplanung. Details sind im Bericht ab Seite 25 nachzulesen. (weiterlesen)

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Der Kampf der Spatzen

Vier Journalisten hat der DJV heute auf dem Bundesjägertag in Berlin mit dem DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ ausgezeichnet. Die unabhängige Jury hat die Gewinner aus etwa 120 Einsendungen ausgewählt.

Aus rund 120 Einsendungen zu den Themen Jagd, Umwelt und Natur hat eine siebenköpfige Jury die besten journalistischen Beiträge ausgewählt. In den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und – neu – Online hat der Deutsche Jagdverband (DJV) die Preisträger heute auf dem Bundesjägertag in Berlin ausgezeichnet. Der DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. (weiterlesen)

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Neues aus der Wildbiologie: Wolf sorgt für Stress

Rehe lassen sich von Prädatoren stärker aus der Ruhe bringen als von Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Schweden, in der Stresshormone von Rehen in zwei unterschiedlichen Gebieten miteinan­ der verglichen wurden.

Das eine Gebiet ist durch eine dichte menschliche Besiedlung und die Abwesenheit von großen Prädatoren (Luchs und Wolf) gekennzeichnet, während es in dem anderen Gebiet wenige Menschen, dafür aber Luchse und Wölfe gibt, die die dortige Rehpopulation in den ver­ gangenen Jahrzehnten deutlich reduziert haben. (weiterlesen)

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Zahl der Luchse in Deutschland gestiegen

Bonn - In Deutschland sind mehr wildlebende Luchse unterwegs: 135 Tiere wurden im vergangenen Jahr bei einer Erhebung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gezählt - mindestens so viele streiften also durch die Wälder. Im Vorjahr meldete das Amt noch 114 Tiere.

Der Anstieg ist laut einer BfN-Mitteilung vom Mittwoch vor allem auf ein Auswilderungsprojekt in Rheinland-Pfalz zurückzuführen. Dort wiesen die Luchsbeauftragten erstmals zwei Jungtiere nach. (weterlesen)

Foto: Wikipedia

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Brandenburg: Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen gestoppt

Es sollte ein Pilotprojekt werden: Die Wildschweinjagd in Wohngebieten mit Pfeil und Bogen. Da sich aber keine wissenschaftliche Begleitung fand, stoppte Brandenburg den Versuch.

Das Landesumweltministerium Brandenburg hat die Sondererlaubnis zur Wildschweinjagd per Pfeil und Bogen zurückgenommen. Für die wissenschaftliche Begleitung habe sich keine geeignete Einrichtung gefunden, heißt es.
Laut dem Sender RBB sah die ursprüngliche Planung vor, die Pfeil-und-Bogen-Jagd im Juni in den Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) zu starten. Die Gemeinden leiden seit Jahren unter einer Wildschweinplage. Die Schweine verursachen erhebliche Sachschäden können dort aber nicht bejagt werden, weil der Einsatz von Schusswaffen für die Jagd in Siedlungsbereichen verboten ist. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Jagd und Hege:"Wir sind Jäger und Gejagte"

Wie Jäger Timo Markert es miteinander vereinen kann, heuer Rehkitze vor dem Mähtod zu retten und sie nächstes Jahr vielleicht zu erlegen.

Der kleine rote Punkt, das ist das Rehkitz. Ich versuche, die Wärmebildkamera, durch die ich starre, mit den Händen zu fixieren, um ein unverwackeltes Bild zu bekommen. Neben dem kleinen Fleck ist ein größerer zu sehen. Jetzt bewegt er sich! "Das ist die Mutter, die Geiß", flüstert Timo Markert neben mir auf dem Hochsitz.
Es ist 4.45 Uhr. Am Horizont wird es langsam hell. Vor einer Stunde, als ich mit dem Kitzinger Jäger losgezogen bin, war die Nacht noch rabenschwarz. Jetzt zeichnen sich die Umrisse der Büsche und Bäume in der Nähe bereits ab. Vier Meter über dem Boden, mit dem Rücken an einen Baumstamm gelehnt, hat man einen Hang und zahlreiche Felder im Blick. Und die Geräusche der Nacht im Ohr: Vögel singen, ein sanfter Sommerwind haucht Äste an und streicht wie ein Riesenflügel über Getreidefelder. Im Unterholz rascheln Mäuse, Schafe blöken. (weiterlesen)

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Naturschutzrecht: Erleichterter Abschuss: Es geht nicht nur um Wölfe

Weil Wölfe immer häufiger Nutztiere angreifen, soll ihr Abschuss erleichtert werden. Doch die Neufassung des Bundesnaturschutzgesetzes erleichtert auch das Töten anderer geschützter Tiere, zum Beispiel von Bibern, Kormoranen oder Graureihern.

Wenn das Bundesnaturschutzgesetz so vom Bundestag geändert wird, wie es die Bundesregierung vorgelegt hat, können nicht nur Wölfe, sondern alle streng geschützten Tiere in Deutschland leichter getötet werden: Bieber und Kormorane etwa, sagt Wolfgang Köck, Leiter der Abteilung Umweltrecht beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung:

„Der Wortlaut ist nicht auf den Wolf beschränkt und insofern bezieht sich das auch auf andere streng geschützte Tierarten.“  (weiterlesen)

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