Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Auf Gamsjagd mit Lucy | Bergjagd im Winter
25.11.2025
Freude, Dankbarkeit, Erleichterung – Gefühle, die man nur kennt, wenn man stundenlang bei –15 °C im steilen Berggelände unterwegs war, auf der Pirsch, Schritt für Schritt, bis man genau die eine Gams gefunden hat, die man gesucht hat.
Für mich war dieser Moment etwas ganz Besonderes. Durch das Wandern und Klettern habe ich damals die Natur – und damit auch die Jagd – lieben gelernt. An diesem Wochenende durfte ich beides verbinden. Schöner hätte es nicht sein können. 🥹🧡
Und am Ende geht’s vor allem um die Menschen, mit denen man solche Augenblicke teilt. Dieses Abenteuer in Österreich – gemeinsam mit meinem Bruder Maurice und unserem Jagdfreund Hubertus – bleibt für immer. 🌿x Warum wird die Gams überhaupt bejagt?
Die Gams im Video war rund 11 Jahre alt – eine sogenannte Entnahmegeiß. Sie hatte ihren Beitrag zur Reproduktion geleistet und war nicht mehr wichtig für den Nachwuchs im Bestand. Nachhaltige Jagd bedeutet, gezielt solche Tiere zu entnehmen, um ein gesundes, stabiles Wildvorkommen zu erhalten.
Außerdem spielt die Gamsjagd im Alpenraum eine wichtige Rolle für den Lawinenschutz: Gämse verbeißen junge Baumtriebe. Wenn diese Pflanzen nicht hochwachsen können, fehlen später Bäume, die als natürlicher Schutz Lawinen bremsen und halten. Durch eine regulierte Jagd wird der Bergwald entlastet und seine Schutzfunktion erhalten.
Ganz viele weitere Informationen über den Natur- und Artenschutz findet ihr auch auf meinem Instagram Account, also schaut da gerne vorbei :)
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Die bedingungslosen, überwiegend urbanen Wolfsschützer haben den Begriff der Nachhaltigkeit (noch) nicht verstanden
von Stefan Fügner
Der naturferne Städter kann in seinem urbanen Lebensumfeld mit dem Begriff der Nachhaltigkeit nichts anfangen. Für die Landbevölkerung hingegen ist die nachhaltige Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen von existenzieller Bedeutung.
Der Begriff der Nachhaltigkeit und seine falsche Anwendung durch selbsternannte Experten
Kaum ein Begriff wurde in den letzten Jahren derart überstrapaziert, wie der Begriff der Nachhaltigkeit. Doch viel schlimmer noch ist die völlig falsche Benutzung des Begriffs, überwiegend durch die Politik und die selbsternannten Natur-und Umweltexperten.
In zahlreichen Talkshows, in denen sich diese Umwelt- und Naturexperten mit unseren Politikern tummeln , wird das Wort „langfristig“ immer wieder fälschlicherweise durch das Wort „nachhaltig“ ersetzt. Die Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein bis zur völligen Unkenntlichkeit überstrapazierter Begriff geworden, der dadurch seine eigentliche Bedeutung völlig verloren hat. Aber es hört sich eben viel besser an, wenn Politiker oder selbsternannte Umweltexperten von Nachhaltigkeit faseln, obwohl sie eigentlich nur die banale Langfristigkeit meinen. (weiterlesen)

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Niederwildtestrevier | 𝗜𝗻𝘀 𝗡𝗲𝘁𝘇 𝗴𝗲𝗴𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 - Wertvolle Tipps und spannende Thesen von Paul!
18.11.2025x
Paul ist im Alltag angekommen, doch nicht immer läuft alles nach Plan oder so wie man es sich wünscht. Welche Erkenntnis die Jahre des Fallenstellens sich für Paul ergeben und was er daraus für Schlüsse zieht siehst du in diesem Video!x Die Serie „Niederwildtestrevier mit Paul Rößler“ zeigt anschaulich den Alltag, die Maßnahmen und Pflichten, die sich durch die Pacht eines Niederwildrevieres ergeben. Die Expertise von Paul Rößler als gelernter Berufsjäger, Gebietsbetreuer eines Wiesenvogelschutzprojekts und seine jahrelange Erfahrung im Arten- und Naturschutz bilden den Mittelpunkt der Serie.
Die Serie gibt dem Zuschauer bewährte Tipps und Tricks aus der Praxis an die Hand – Beispiele für den Artenschutz, einfach und verständlich.
Mit der nötigen Portion Witz und Ernsthaftigkeit begleitet der Zuschauer Paul übers Jahr hinweg in seinem Revier und schaut ihm bei alltäglichen und neuen Aufgaben über die Schulter.
Das Verhältnis von Zuschauer und Protagonist ist kumpelhaft und nahbar.
Eine Serie, die anregt, motiviert und aufzeigt, dass das Niederwild viel mehr ausmacht und ein noch größeres Potenzial hat als es auf den ersten Blickt scheint.
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7. Nov. 2025 Pressemitteilung Nr. 109/2025 Wolf im Bundesjagdgesetz: Umfassendes Paket zum Schutz von Weidetieren
Rechtssichere Entnahme von Wölfen, Herdenschutzmaßnahmen gestärkt
Der Schutz von Weidetieren vor Wölfen wird verbessert: Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) und das Bundesumweltministerium (BMUKN) haben sich auf ein umfassendes Paket dazu geeinigt. Der Wolf wird, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen, der präventive Herdenschutz wird mit seiner besonderen Bedeutung für den Schutz der Weidetiere herausgestellt.
Damit haben nun die Länder die Möglichkeit, in Regionen mit hoher Wolfsdichte und einem günstigen Erhaltungszustand ein Bestandsmanagement einzuführen. Wo Wölfe Herdenschutzmaßnahmen überwinden, können sie rechtssicher entnommen werden. Wo Weidegebiete nicht zumutbar mit präventiven Herdenschutzmaßnahmen geschützt werden können, wie in der alpinen Region, kann der Wolf auch zur Vermeidung von Weidetierrissen entnommen werden. Flankierend betont die Bundesregierung die Bedeutung von Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune oder Hütehunde und unterstützt weiterhin die Finanzierung. Erleichterungen bei der Finanzierung und eine Erhöhung der Prämien werden gemeinsam mit den Ländern geprüft. Die Vereinbarung wird im nächsten Schritt weiter innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Nutriajagd?! Auf Jagd mit Lucy
Dabei zeigen mein Bruder Maurice und ich euch, warum Nutria bejagt werden, wie man sie richtig lecker zubereitet und was in der Gerberei aus dem Fell entsteht.
Zwischen spannender Aufklärung, handwerklicher Tradition und echtem Wildgenuss ist ein Video entstanden, das zeigt, was mir am Herzen liegt: ehrliche Jagd

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Ein zweifelsfrei verfassungswidriges Waffengesetz und die Tatenlosigkeit der Jagd- und Waffenverbände
16.10.2026
Seit Jahren arbeiten Waffenbehörden und Juristen mit einem völlig unbrauchbaren und seinen Zweck völlig verfehlen Waffengesetz ohne dass sich etwas ändert. Doch die Tatenlosigkeit der Akteure hat seinen Grund
Das Waffengesetz und die Behördenwillkür
Seit Jahren müssen sich Jäger und Sportschützen mit einem Waffengesetz herumärgern, das nicht nur über die Jahre verschärft wurde, sondern das auch durch rechtsunbestimmte Begriffe für die Behörden immer vielseitiger auslegbar geworden ist. Dadurch häufen sich mit jeder Verschärfung für die Jäger und Sportschützen nicht nur die Behördenwillkür, sondern auch der allerorten beklagte Bürokratenschwachsinn.
Die Verfassungswidrigkeit des Waffengesetzes (weiterlesen)

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„Adel enteignen“ Antifa reklamiert Brandanschlag auf Jagdschloss für sich – Polizei prüft Bekennerschreiben
10.10.2025
War es Brandstiftung? Nach dem Feuer in einem Jagdschloss der Familie von Thurn und Taxis im Landkreis Regensburg ist auf der Plattform „Indymedia“ ein angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Polizei prüft dies.x
n einem Internetbeitrag bekennt sich eine anonyme und nach eigenen Angaben „antifaschistische“ Gruppe dazu, das Feuer in einem Jagdschloss der Familie von Thurn und Taxis im Landkreis Regensburg gelegt zu haben. Die Polizei prüft das angebliche Bekennerschreiben, wie eine Sprecherin sagte. Es werde aber weiterhin in sämtliche Richtungen ermittelt.
In dem Schreiben, dessen Absender sich „Kommando Georg Elser“ nennt, heißt es: „In der Nacht vom 05. auf den 06. Oktober haben wir uns um 23:30 Uhr Zugang zum Jagdschloss Thiergarten bei Regensburg verschafft. Mehrere Brandvorrichtungen haben zur vollständigen Zerstörung des Schlosses geführt.“ (weiterlesen)

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Wiederladen – Präzision aus der eigenen Werkstatt
12.10.2025
Die Jagd erfordert Erfahrung, Geduld und eine Ausrüstung, auf die man sich in jeder Situation verlassen kann. Neben Waffe, Optik und Bekleidung gehört für viele passionierte Jägerinnen und Jäger auch das Wiederladen dazu. Wer seine Munition selbst herstellt, hat die Möglichkeit, jede Patrone genau auf die eigene Waffe und die jeweilige Jagdsituation abzustimmen.

Was ist Wiederladen?
Beim Wiederladen nutzt der Jäger eine abgeschossene Hülse erneut. Er reinigt sie, prüft sie sorgfältig und bestückt sie mit neuem Zündhütchen, Pulver und Geschoss. So entsteht aus einer gebrauchten Hülse wieder eine einsatzbereite Patrone.x Die Arbeit verlangt Präzision und passendes Werkzeug. Die Presse formt die Hülse, Matrizen kalibrieren sie und setzen das Geschoss. Waagen und Pulverfüller liefern die Treibladung mit hoher Wiederholgenauigkeit. Tumbler und Ultraschall entfernen Ablagerungen selbst aus der Zündglocke. Trimmer, Messschieber und Präzisionslehren kontrollieren Maße bis ins kleinste Detail. Jede Handbewegung beeinflusst dabei Streuung und Sicherheit.
Warum Wiederladen für Jäger sinnvoll ist (weiterlesen)
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Rekordbeteiligung bei Abstimmung: Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026
9.10.2025
Über 184.000 Menschen stimmten ab: Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026. Naturschützer sehen in der Wahl ein Signal für mehr Artenschutz auf dem Land.
Orange-brauner Kopf und graue Brust: Das örtlich vom Aussterben bedrohte Rebhuhn ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden. Das etwa 30 Zentimeter lange Tier ist deutlich kleiner als gewöhnliche Haushühner.
Insgesamt habe sich eine Rekordzahl von 184.044 Menschen an der bundesweiten Online-Abstimmung beteiligt, teilten der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) mit.
Hinter dem Rebhuhn kamen die Amsel, die Waldohreule, die Schleiereule und der Zwergtaucher auf die nächsten Plätze.
Bestand in Deutschland stark eingebrochen
"Mit dem Rebhuhn ist ein stark bedrohter Vogel gewählt worden", sagte Martin Rümmler, Vogelschutzexperte beim Nabu. Der Bestand sei in der Zeit um 1990 in Deutschland stark eingebrochen. Heute gibt es nur noch 35.000 bis 61.000 Brutpaare, 1999 waren es noch 56.000 bis 91.000 und in früheren Zeiten noch mal deutlich mehr.x (weiterlesen)

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Wildbret: Wissen, wo es herkommt!
Wildbret ist regional, saisonal und Freilandhaltung. Mehr Öko geht nicht! Und trotzdem gibt es immer noch Berührungsängste mit diesem Lebensmittel. Doch das muss nicht sein.
In vielen Köpfen war Wildbret immer nur ab Herbst oder für manche sogar nur an Heiligabend ein Thema. Man wollte sich und seinen Lieben zum Fest etwas Besonderes gönnen. Allerdings endete die „Vergewaltigung“ dieses hochwertigen Fleischs mit Buttermilch, Rotwein und penetranten Wildgewürzen nicht selten in einer kulinarischen Katastrophe.
Je besser das Fleisch, desto weniger Schischi
Dabei ist Wildbret hochwertigstes Fleisch und daher sehr einfach in der Zubereitung, eben wie ein edles Rindersteak. Je besser ein Stück Fleisch ist, desto weniger Schischi ist nötig. Rosa angebraten mit etwas Salz und Pfeffer lässt den Wildgeschmack voll zur Geltung kommen; sonst könnte man ja auch gleich Hühnchen essen.

In Ländern mit hoher Jägerdichte wie Skandinavien, Frankreich, Spanien, England, Nordamerika, Kanada, Alaska und Ähnlichen, in denen Wildfleisch immer noch weit oben auf dem Speiseplan rangiert, braucht es keine Überzeugungsarbeit. Da wird gejagt, zerwirkt, veredelt, haltbar gemacht oder sich über die Wintermonate davon ernährt.
Das ist viel mehr ein Thema für Länder, in denen das Naturverständnis in weiten Teilen der Gesellschaft abhanden gekommen ist. Für Menschen, die in den Supermarkt oder Discounter marschieren, um Fleisch zu kaufen, weil „es dort gemacht wird“. Viele haben sich schon sehr weit von den Produktionsprozessen entfernt, sie realisieren gar nicht mehr, dass ein abgepacktes Stück Fleisch auch mal ein Tier aus Fleisch und Blut war.
Wohlstandsverwahrloste Gesellschaften (weiterlesen)

