Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Junioren-Weltmeister erschießt sich selbst

Christian Ghilli war eines der größten Talente seines Sports.

Cristian Ghilli ist ein schon in jungen Jahren hochdekorierter Sportschütze, der 19-Jährige gilt als eines der größten Talente des olympischen Sports. Doch bei einem Jagdausflug kommt es zu einem tragischen Unglück: Der junge Sportler erschießt sich aus Versehen selbst.

Cristian Ghilli wurde im Oktober vergangenen Jahres zweifacher Junioren-Weltmeister im Tontaubenschießen, nun erschoss sich der Sportschütze bei einem tragischen Jagdunfall selbst. Wie die englische Zeitung "The Sun" berichtet, war der 19-Jährige mit Freunden im Wald von Montecatini Val di Cecina in der italienischen Provinz Pisa auf der Jagd, als das Unglück geschah. Ghilli habe sich gebückt, um neue Patronen aufzunehmen - und schoss sich dabei selbst in den Unterleib.

Sofort seien seine Freunde zu ihm geeilt und sahen den Sportler schwer verletzt am Boden liegen, schreibt die "Gazzetta dello Sport". Zwei Krankenwagen seien an den Unglücksort in der Toskana gerast und brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus. Doch auch eine Notoperation konnte Ghilli nicht mehr retten, er erlag in der Nacht auf den vergangenen Freitag seinen Verletzungen, da die inneren Blutungen nicht mehr zu stoppen gewesen seien.   (weiterlesen)

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ASP-Zäune töten – da haben wir den Salat!

Wir weisen seit Beginn der ASP-Aufregung immer wieder darauf hin, dass

 

Die Seuche falsch dargestellt wird,

Die ASP langsam wandert und rasch tötet,

und dass sie nicht so infektiös ist wie gern behauptet;

dass die meisten Maßnahmen gegen die ASP unnötig,

sogar übertrieben und unverhältnismäßig,

und

wie das Jagdverbot sogar rechtswidrig sind.

 

Aber: Der Hund bellt und die Karawane zieht weiter!

Ein großes Problem, bisher nicht erörtert, wird jetzt, dem übertriebenen Zaunbau und der Witterung geschuldet, auf einmal sichtbar:

Die Zäune und ihre kleinräumige und oft unsinnige Platzierung bringt hundertfaches Leid über andere Wildtiere. Deutlich bringt es dieser Beitrag auf den Punkt:  „Nahe der polnischen Grenze:  Todesfalle an der Oder – Rehe ertrinken am Schweinepest-Zaun."

Die Rehe laufen bis zur Erschöpfung den Schutzzaun auf und ab.   (weiterlesen)

 

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Wildbret-Statistik - Wieviel Wildfleisch verzehren die Deutschen pro Jahr?

6.01.2022 

Berlin - Fast 29.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen in der vergangenen Jagdsaison verzehrt. Spitzenreiter ist Wildschwein.
Im Jagdjahr 2020/21 (1. April 2020 bis 31. März 2021) haben die Deutschen über 28.900 Tonnen Wildbret von Rot- und Damhirsch, Wildschwein sowie Reh gegessen. Trotz zahlreicher abgesagter Herbstjagden wegen der Corona-Pandemie lieferten die deutschen Jägerinnen und Jäger mehr als 16.400 Tonnen Fleisch vom Wildschwein. Danach folgen Reh (8.900), Rothirsch (2.400) und Damhirsch (1.300). Diese Werte hat der Deutsche Jagdverband (DJV) am 5.1.2022 veröffentlicht.

Das meiste Wildschwein kommt aus dem Norden, Reh aus dem Süden

Die Jägerinnen und Jäger aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben fast ein Drittel (29 Prozent) des heimischen Wildbrets vom Wildschwein geliefert: rund 4.800 Tonnen. Das meiste Rehwild erlegten die Jägerinnen und Jäger aus Bayern und Baden-Württemberg, insgesamt 31 Prozent. Das entspricht über 3.900 Tonnen.   (weiterlesen)

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Rotwild im Januar jagen? Lasst mir die Großrudel in Ruh‘!

Jon Nitz, 6.1.2022

Es ist bereits Januar, doch der Abschuss von Rotwild ist noch nicht ganz erfüllt. Vielerorts lässt die Schusszeit es zu, noch das ein oder andere Stück zu erlegen. Ist dies nun problemlos machbar, oder gibt es hierbei doch einen Haken? Zwei beeindruckende Erlebnisse von Friedrich Karl v. Eggeling sind hier wiedergeben.

Mangelnde Äsung und falsche Bejagung – auf diese zwei Kernpunkte lassen sich die Ursachen für hohe Verbiss- und Schälschäden durch Rotwild reduzieren.

1. Beispiel

Es ist Januar, im Revier hat sich ein Rudel Rotwild eingefunden. So ungefähr 20 Kopf stark. Wahrscheinlich wurde es durch die auf dem nicht weit entfernten Truppenübungsplatz lebenden Wölfe auf die Läufe gebracht und zur Flucht hierher veranlasst. Die Kälber in der Mitte, die Alttiere beschützend um sie herum, stehen sie gleich einer Wagenburg zwischen den Bäumen. Tagsüber dient ihnen der Wald als Einstand, mit Einbruch der Dunkelheit ziehen sie auf die angrenzende Wiese, um am nächsten Morgen wieder zu Holze zu ziehen. Schaden im Wald hat das Rudel bis jetzt noch nicht verursacht. (weiterlesen)

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Erdkrötenbestände gefährdet: Waschbären mit Folgen für Erdkröten

Die Zunahme an Waschbären hat lokal negative Auswirkungen auf die Bestände von Erdkröten.

05.01.2022

Die Zunahme an Waschbären hat lokal gravierende Auswirkungen auf Amphibien wie die Erdkröte, zum Teil sogar bestandsbedrohend. Zu diesem Ergebnis kommt Norbert Peter. Er forscht an der Goethe-Universität Frankfurt und ist einer der Leiter des durch die Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten, bundesweiten Großprojektes ZOWIAC. Die Abkürzung steht für Zoonotische und Wildtierökologische Auswirkungen invasiver Carnivoren.

Die negativen Auswirkungen auf die Bestände an Erdkröten seien besonders in Regionen mit wenigen isolierten Laichgewässern und gleichzeitig hoher Waschbärdichte gravierend, informierte Norbert Peter im Interview mit dem Deutschen Jagdverband. (weiterlesen)

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Zaun wird zur Todesfalle für Wildtiere (Video)

Im überschwemmten Odertal spielen sich derzeit dramatische Szenen ab. Es ertrinken zuhauf Tiere, weil sie dem Hochwasser nicht entrinnen können.

PRENZLAU
Die seit Wochenbeginn im Netz kursierenden Fotos und Videos lösen blankes Entsetzen aus. Darauf zu sehen sind verendete Wildtiere, deren Kadaver im Wasser schwimmen. Die Bewegtbilder haben festgehalten, wie Rehe angstvoll schreiend versuchen, sich auf den überschwemmten Polderwiesen der Oder in Sicherheit zu bringen. Meist vergeblich. Ihr Überlebenskampf endet in der Regel am Zaun, der auf hunderten Kilometern Länge gesetzt worden ist – zum Schutz vor der afrikanischen Schweinepest (ASP).

Immer mehr Menschen beklagen nun angesichts der furchtbaren Szenen, dass der Zaun nicht nur unausgereift aufgestellt worden sei, sondern pure Tierquälerei darstelle. Wer so etwas wissentlich dulde oder einfach hinnehme, sollte bestraft werden! Das ist eine der Forderungen, die in den sozialen Netzwerken immer lauter wird.

Bilder von toten Rehen (weiterlesen)

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Toter Luchs bei Buttstädt – Ermittlungen wegen illegaler Tötung

04.01.2022

Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

An einer Bahnstrecke bei Buttstädt (Landkreis Sömmerda) fanden Mitarbeiter der Deutschen Bahn am gestrigen Montag einen toten Luchs mit Einschussloch. Inzwischen ermittelt die Polizei, ebenso ist die zuständige untere Naturschutzbehörde verständigt.

Dazu erklärt Umweltministerin Siegesmund: „Mich macht der Abschuss dieses Luches unendlich traurig. Nicht nur ist der Luchs eine streng geschützte Tierart. Erst wenige dieser seltenen Tiere sind in Thüringen überhaupt wieder gesichtet worden. Mehr Biodiversität und Artenvielfalt schützen unsere Lebensgrundlagen. So eine illegale Tötung ist ein trauriger Rückschlag für die Populationsentwicklung der Luchse und muss geahndet werden.“ (weiterlesen)

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Kurzweilige Bewegungsjagd auf Sauen – Kreisen bei Schnee

Till Quante, 3.1.2022

Unser Autor Alexander Timpe war Kreisen! Eine der schönsten Bewegungsjagden auf Sauen bei Schnee. Und das bei wunderbarem Wetter! Schnee an Heiligabend hatten wir das letzte Mal vor knapp zehn Jahren. Nun heißt es abwarten und hoffen, dass der Schnee auch nach den Festtagen noch liegt. Dann kann man nämlich besonders einfach und effektiv auf Schwarzwild jagen.

Jagdmethode: Kreisen auf Sauen im Schnee

Wir haben Glück und der Schnee liegt auch nach Weihnachten noch. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam sogar noch etwas Neuschnee hinzu und so herrschen an diesem Montagmorgen optimale Bedingungen fürs Kreisen – Sauen bei Schnee sind ein herrlicher Anblick. Beim Kreisen sucht man potenzielle Schwarzwildeinstände nach frischen Fährten ab. Dabei sollte man aufpassen nicht zu dicht an die Einstände heranzutreten, damit die Sauen diese nicht vorzeitig verlassen. Findet man einen Einstand, in den frische Fährten hinein-, aber keine wieder herausführen, wird dieser abgestellt und es kann mit dem Treiben begonnen werden. (weiterlesen)

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Frankreichs Parteien machen Jagd auf die Stimmen der Jäger und die ihrer Gegner

Die mehr als eine Million Jäger sind in Frankreich eine umworbene Wählergruppe, die ihre Interessen in der Politik zu verteidigen weiss. Doch nun machen die Grünen mit der Forderung nach einem Jagdverbot an Wochenenden Druck.

Die Jagd ist in Frankreich ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Angesichts von über einer Million Wahlberechtigten mit Jagdschein ist es aber auch ein Thema, an dem im Wahlkampf keine Partei vorbeikommt. Zwar kandidiert bei den Präsidentschaftswahlen im April 2022 kein Vertreter der Jäger wie 2002, als Jean Saint-Josse für die Partei Chasse, Pêche, Nature et Traditions 1,2 Millionen Stimmen erhielt. Doch auch diesmal wird diese mehrheitlich eher konservative Wählerschaft von rechts wie von links umworben.

Vor zwei Jahren ist aus der Jäger-Partei ein Verein mit dem Namen Mouvement de la ruralité (Bewegung des Landlebens) geworden. Damit wird an das Identitätsempfinden der ländlichen Bevölkerung appelliert, die sich hinter die Interessen der Jäger stellen sollen. Ihr Bild der Natur und der Tierliebe widerspricht jedoch den Forderungen der Umweltbewegung und der radikalen Tierschützer, die von den organisierten Jägern als politische Feinde betrachtet werden.

Die meisten Parteien können es sich nicht leisten, die einflussreiche Jägerlobby gegen sich zu wissen. Auch der gegenwärtige französische Staatspräsident Emmanuel Macron pflegt daher seit 2017 den Kontakt zu den Verbandsverantwortlichen. Als Zeichen seiner Sympathie hat er die Gebühren für den Jagdschein halbiert, um den nötigen Nachwuchs zu fördern. Doch es gibt auch viele kritische Stimmen.

Nicht alle weichen der Konfrontation aus (weiterlesen)

 

 

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Artenschutz: Zaun soll Dülmener Wildpferde vor Wolf schützen

Leonie-Engels 01.01.2022

Die Wildpferdeherde in Dülmen existiert schon seit mehreren Jahrhunderten und wird seit jeher vom Menschen geschützt – nun kommt ihnen der Wolf nah. Ein Schutzzaun soll helfen.

Auf einem rund 400 Hektar großen Reservat leben knapp 400 Wildpferde des Herzog von Croy im Merfelder Bruch (Dülmen, Nordrhein-Westfalen). Diese Wildpferde sind die einzig verbliebenen wild lebenden Pferde auf dem europäischen Kontinent. Das oberste Ziel ist daher die Arterhaltung des Dülmener Wildpferdes und alle damit verbundenen Tätigkeiten.

Durch die Rückkehr des Wolfes und der damit verbundenen Risse sollen die Wildpferde durch einen zehn Kilometer langen Zaun vor den Grauröcken geschützt werden. Der Naturschutzbeirat des Kreises Coesfeld hat am 15. Dezember dem Zaunbauvorhaben mehrheitlich zugestimmt. „Die Wildpferde müssten als Kulturgut der Region besonders geschützt werden. Außerdem wurden in der Entscheidung auch potenziellen Risiken für die Bevölkerung berücksichtigt“, gab der WDR bekannt. Nun fehlt nur noch die Baugenehmigung der Stadt Dülmen.

Private Schutzzauninvestition

Das Bauprojekt soll voraussichtlich nach dem kommenden Sommer starten, die Kosten für den Zaun werden auf rund 750.000 Euro geschätzt. Diese werden vermutlich vom Herzog als Bauherrn getragen werden. Ob es Zuschüsse vom Land gibt, ist noch unklar.

Bislang kein offizielles Wolfsgebiet  (weiterlesen)

 

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