Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Auwaldzecke breitet sich aus - Große Sorge bei Hundebesitzern

5.4.2021 Saarbrücken / Freiburg - Eine sich derzeit in Teilen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland ausbreitende Zeckenart sorgt für Ängste bei Hundebesitzern.Es handelt sich um die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus). Sie kann die sogenannte Babesiose übertragen, auch Hundemalaria genannt. Die Erreger dieser Infektionskrankheit sind Blutparasiten, die die roten Blutkörperchen zerstören. Wird die Krankheit nicht schnell behandelt, verläuft sie in der Regel tödlich.

«In diesem Jahr ist es besonders gravierend», sagte Dieter Barutzki, Fachtierarzt für Parasitologie und Leiter des Tierärztlichen Labors Freiburg, das bundesweit Blutproben untersucht. «Wir haben schon solch eine hohe Zahl an positiven Fällen, wie wir sie seit langem nicht gesehen haben - vielleicht sogar wie noch nie.» (weiterlesen)

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Produktinformation: Neue Bannerwerbung beim Deutschen Jagdportal - Ein Hersteller hochwertiger Edelstahlprodukte für den Jäger stellt sich vor

Seit über 25 Jahren sind wir mit Herzblut in der Metallbranche tätig. Unser Team in Landstuhl besteht aus engagierten Ingenieuren, Technikern und Fachkräften mit langjähriger Erfahrung und vielfältigen Fertigkeiten. Dazu nutzen wir hochmodernes Konstruktions- und Fertigungsequipment wie Schweißarbeitsplätze mit neuester WIG-Technologie. So können wir Ihnen qualitativ hochwertige Produkte Made in Germany – genauer gesagt aus der wunderschönen Pfalz – liefern.
Von Jäger für Jäger - Wir wissen worauf es ankommt!
Als pfälzisches Unternehmen sind wir natürlich auch sehr mit dem Pfälzerwald verbunden. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Jäger und Naturliebhaber im Team. Aus dieser Kombination aus erfahrener Ingenieurskunst und der Liebe zur Natur entstand unsere Marke WALDIGER. Unser komplettes Jagdsortiment konnte dadurch mit Jägern für Jäger konzipiert werden und ist optimal auf die Ansprüche und Bedürfnisse bei der Jagd abgestimmt. Unsere Produkte sind aus robustem Edelstahl gefertigt, einfach und praktisch in der Handhabung und dennoch formschön im Design. (weiterlesen)

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Warum den Zimmereien das Bauholz ausgeht

Containerschiff faehrt durch die Elbmuendung Deutschland Niedersachsen Cuxhaven cargo ship in theDetailansicht öffnen

Amerikanische Firmen erobern den deutschen Markt mit hohen Preisen. Im Kreis Ebersberg hat für viele ein Existenzkampf begonnen.

Von Korbinian Eisenberger

Sein Jubiläumsjahr als Geschäftsführer hat Josef Huber sich anders vorgestellt. Seit 1991 führt der 55-Jährige die Holzbaufirma Huber&Sohn in Wasserburg. "So was wie heuer habe ich in der Form noch nie erlebt", sagt er. Verglichen zum Dezember 2020 sind die Holzpreise um 50 Prozent angewachsen. Schwankungen bei Baustoffen sind durchaus üblich. "Aber nicht annähernd so hoch", sagt Huber. "Darauf konnte sich niemand einstellen."

Holz ist zur Mangelware in Bayern geworden. Und damit nicht nur wertvoll, sondern auch rar. Das Familienunternehmen und seine Mitarbeiter stehen vor einer ihrer größten Herausforderungen, so Huber. "Ich muss schau'n, dass ich von irgendwem irgendwo was bekomme." (weiterlesen)

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Kritik der Jagdverbände - Nach Hanau-Attentat: Gesundheitsämter sollen Jägern Zuverlässigkeit bescheinigen

Novelle des Waffenrechts: Die Jagdverbände lehnen eine Beteiligung von Gesundheitsämtern bei der Zuverlässigkeitsprüfung ab. Verfahrensabläufe und Kommunikation müssten stattdessen verbessert werden.

Für das geplante Gesetz zur Verbesserung waffenrechtlicher Personenüberprüfung hat das Bundesinnenministerium den Verbänden nach Veröffentlichung lediglich vier Werktage zur Stellungnahme eingeräumt. Die im Forum Waffenrecht (FWR) zusammengeschlossenen Verbände protestieren gegen dieses Vorgehen.

Wenige Tage zuvor hatte Stephan Mayer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), auf Nachfrage der Verbände noch erklärt, dass eine weitere Änderung des Waffengesetzes in der aktuellen Wahlperiode nicht geplant sei. Mithilfe des Attentats von Hanau begründet das Ministerium jetzt seinen Vorstoß, künftig Gesundheitsämter einzubeziehen, wenn es um die waffenrechtliche Eignung geht. (weiterlesen)

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Professionelle Jagdhundeschule Spurlaut Mareike und Mirko Streicher GbR mit Bestnoten beim Bewertungsportal „Proven expert“

Die Hundeschule Spurlaut Mareike und Mirko Streicher GbR ist seit vielen Jahren treuer Kunde des Deutschen Jagdportals

Eine Diskussionen um die Zukunft der Jagd und des Jagdhundewesens endet in der Regel immer wieder bei der Forderung nach mehr Professionalität, weil die Anforderungen an die Jäger und ihrer Jagdhunde ständig steigen.
Bei dieser Entwicklung stoßen die traditionellen Ausbildungseinrichtungen immer häufiger an ihre Grenzen.

Eine  Jägerfamilie, die diese Entwicklung sehr früh erkannte, sind Mareike und Mirko Streicher aus Schleswig-Holstein. Mit dem Deutsch Kurzhaarzwinger vom Nordlicht sind sie nicht nur fest in der Gebrauchshundezucht verankert. Auch ihre Hundeschule Spurlaut Mareike und Mirko Streicher GbR mit einem 900 ha großen Übungsrevier und einer großen Hundepension erfüllen alle Anforderungen einer professionellen Jagdhundeausbildung. (weiterlesen)

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Wolf und Weidetier - geht das?  Deutschland streitet über den Wolf

3.4.2021  Die Population des Wolfs ist in Deutschland stark gestiegen - und geschützt ist er auch. Aber er macht manchen Bauern Ärger. Nun will der Bund vermitteln. An der Basis gärt es schon lange.

Für den offiziellen Start des "Bundeszentrums Weidetiere und Wolf" hat sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine Schafweide im tiefen Brandenburg, anderthalb Autostunden vom Berliner Regierungsviertel entfernt, ausgesucht. Sie kennt Landwirtschaft aus ihrer Kindheit. Für den Vor-Ort-Termin erscheint sie im frühlingshaften Kostüm, vielleicht ein wenig zu städtisch gekleidet. Doch das hält sie nicht davon ab, in die Hocke zu gehen und mit einem kleinen Lamm Kontakt aufzunehmen, es später sogar in den Arm zu nehmen.

Aber um süße Bilder soll es nicht gehen, macht die Ministerin in einer Rede vor Ort deutlich. Dafür ist der Konflikt, den sie politisch betreuen möchte, zu groß. "Genauso wie der Wolf Anspruch auf Schutz hat, so haben es auch unsere Weidetiere", sagt die Ministerin. "Wir brauchen sie für die Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaften." Die Rückkehr des Wolfs dürfe nicht dazu führen, "dass die Weidetierhaltung in einigen Regionen Deutschlands in Frage gestellt wird".

"Alle drei bis vier Jahre verdoppelt sich der Wolfsbestand" (weiterlesen)

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Kolumne Jagd-Heute  -  Lobby von Rebhuhn und Reh

1.4.2021 -  Ein Teil der Jägerschaft, besonders der um Bewahrung junger Traditionen bangende konservative Flügel, protestiert vehement gegen das geplante BJagdG. Unterstützt wurden die Protestler – selbstredend – vom Jagdboulevard und einer Handvoll alter weißer Männer (und noch weniger instrumentalisierter Frauen), die akademische Titel tragen und den Jagdverbänden seit Jahren brav zur Seite springen, wann immer sie sollen.

Was nun passiert ist, hat sich seit Jahren abgezeichnet: Die wütenden Jäger haben sich unbemerkt mit dem radikalen Tierschutz verbündet! Schon seit Jahren zerren Rotwild-Fans mit Revieren in den Kerngebieten gegen mutmaßlich nicht weidgerecht jagende Reviernachbarn - gerne aus dem Forst - vor Gericht, um diese wegen Tierschutzvergehen verurteilen zu lassen. Zwar erfolglos, wie in fast allen Fällen in NRW, aber die Denunziationen erzielen dennoch Wirkung. Denn mit jeder Anzeige wird der Eindruck erhärtet, dass „der Forst“ die Bösen sind, weil ihm Tierschutz ja schnuppe ist. In die Hochphase des „Rotwild-Krieges“ (vom Jagdverband ausgerufen, vor Gericht gebracht und dort verloren...; RWJ 09/2015) fällt auch das letzte Aufflackern des Leitbachen-Paradigmas. Kein Zufall. Den mit der permanenten Überbetonung des Selbstverständlichen – des Muttertierschutzes – erreichten die besorgt wütenden Hegebeauftragten, dass „der“ Tierschutz immer aufmerksamer auf das Thema gemacht wurde. Vielleicht wurde deshalb allmählich wieder von der Strategie „Totaler Muttertierschutz“ abgelassen. Diese hatte offensichtlich zum Ziel, Alttiere und Bachen möglichst komplett vor Abschüssen zu verschonen, um so die sprudelnden Quellen der Reproduktion zu sichern. Jetzt also ist dieser Irrsinn den Strategen von damals auf die Füße gefallen. „Der“ Tierschutz ruft in einer Petition gegen das BJagdG und einen „Wald ohne Jäger“ auf – und zehntausend Jäger unterschreiben! (DJZ-online am 11.3.212).

Der Keil, den Jagdverbände und Boulevardpresse in die Jägerschaft getrieben haben, sitzt offenbar so tief, dass an dessen Ende die (ehemaligen) Jäger lieber zum Tierschutz wechseln, als auf der Drückjagd auf Rehe zu schießen, von denen es in Deutschland mehr gibt als jemals zuvor!   (weiterlesen)

Diplom Landschaftsökologe
Landschaftsgärtner
33 Jahresjagdscheine
Oberbergischen "Familienrevier" 1988 - 2020
Studium 1995-2001 an der WWU- Münster/ Westfalen
Diplomarbeit (2000): "Empfehlungen für eine naturschutzorientierte Jagd im NSG Krickenbecker Seen unter besonderer Berücksichtigung der Wasservögel"
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Wald und Wild müssen zusammen gedacht werden

Siegfried Schönfeld

31. März 2021 Im Bundestag sollte am vergangenen Donnerstag das Bundesjagdgesetz novelliert werden. Im letzten Moment wurde der Tagesordnungspunkt wieder gestrichen. Auf Drängen bayerischer Wald- und Grundeigentümer stellt die CDU/CSU-Bundesfraktion die zäh ausgehandelten Kompromisse des Gesetzesentwurfes in Frage. Damit blockiert sie das parlamentarische Verfahren. Dabei besteht dringender Handlungsbedarf. Hauptknackpunkt scheint die Frage zu sein, wie viel oder wenig Schalenwild für den Wald und seine Eigentümer zumutbar ist.

NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kann diesen Streit nicht nachvollziehen: "Bei der Novellierung geht es nicht um ein Entweder-oder sondern um ein Sowohl-als-auch. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Abschlussplanung zukünftig revierbezogen zwischen Waldeigentümern und Jagdberechtigten vereinbart werden muss. Anders als bisher werden damit sowohl die waldbaulichen als auch die jagdlichen Interessen angemessen berücksichtigt. Dabei soll zukünftig stärker auf die Naturverjüngung geachtet und nicht länger nur einseitige Interessen berücksichtigt werden."

dem Klimawandel anpassen

Der von Trockenheit und Hitze gezeichnete Wald muss sich verjüngen und sich möglichst aus eigener Kraft dem Klimawandel anpassen können. Auf Grund hoher Reh- und Rotwildbestände gelingt dies in vielen Regionen nicht. Umso dringlicher ist es, die gesetzlichen Grundlagen für die Jagd und insbesondere die Abschussplanungen zu modernisieren. Der ausgehandelte Entwurf des Jagdgesetzes trägt dem Rechnung und richtet sich stärker auf gesamtgesellschaftliche Erfordernisse aus. Jagd muss einen aktiven Beitrag für den Erhalt der Biodiversität und für zukunftsfähige Mischwälder leisten. Für den Waldumbau braucht es Jägerinnen und Jäger als verantwortungsvolle Partner. Das schaffen die Waldbesitzer nicht allein.

Novelle des Bundesjagdgesetzes   (weiterlesen)

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Wie man anderswo in der EU Wölfe jagt

30.03.2021Wölfe sind in der EU eine streng geschützte Tierart. Wolfsfans, manche staatlichen Stellen und Tierschutzorganisationen, die den Wolf als sprudelnde Geldquelle nutzen, behaupten, dass EU-Recht die Bejagung des Wolfes bzw. die begründete Entnahme von Einzeltieren grundsätzlich verbiete. Diese Behauptung ist aber faktenfern, wie eine empirische Betrachtung der Realitäten innerhalb der EU verdeutlicht.

Mehrere Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit zum Teil deutlich weniger Wölfen als Deutschland managen aktiv ihre Bestände. Das zeigen eine Zusammenstellung des Dachverbands der europäischen Jagdorganisationen (FACE) in Brüssel sowie eigene Recherchen in den EU-Mitgliedsstaaten. Benutzt wird dafür unter anderem das Instrument der „Derogation“, also der teilweisen Aufhebung des generellen Wolfsschutzes durch eine begründete Ausnahmegenehmigung.

In Bulgarien gehört der Wolf zum jagdbaren Wild und kann ohne Abschussplan ganzjährig bejagt werden. Eine Schonzeit von April bis Juni ist derzeit in der Diskussion. In Estland gibt es 20 bis 30 Rudel, und es gilt eine Jagdzeit von November bis Ende Februar. Wie die anderen beiden baltischen Staaten hat Estland offenbar beim EU-Beitritt einen Vorbehalt angemeldet.

In Finnland unterscheidet man zwischen Gebieten, in denen Rentiere gehalten werden, und dem übrigen Finnland. Reißen die Wölfe Rentiere, werden Abschüsse genehmigt. Zwischen 2011 und 2020 wurden 127 Grauhunde in den Rentiergebieten, vor allem in Lappland, und 108 im restlichen Finnland erlegt. Außerdem genehmigte die Polizei 55 Abschüsse oder führte sie selbst durch, zum Beispiel im Fall von angefahrenen Wölfen oder von Tieren, die die Sicherheit gefährden. In den Jahren 2015 und 2016 wurden auf Versuchsbasis sogenannte Managementjagden durchgeführt und 17 bzw. 42 Wölfe erlegt. Die finnische Regierung erstellt derzeit einen Plan zum Wolfsmanagement.   (weiterlesen)

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Nachts jagen – wie und womit?

Wohl kein Ausrüstungs-Thema wird derzeit so heiß diskutiert wie Nachtsicht- und Wärmebildtechnik. Nach zwei rappelvollen Veranstaltungen (als dies noch möglich war) ist der Info-Bedarf weiter riesengroß. Deshalb laden der RWJ und jagdpraxis.de zu einem interessanten Webinar am 28. April ein.

Nachdem Waffen- und Jagdgesetze die legale Anwendung dieser Technik nun erlauben (wenn auch mit etlichen Einschränkungen), wollen sich viele Jäger damit ausstatten. Doch damit sind zahlreiche Fragen verbunden – was ist erlaubt und was verboten, worauf sollte man bei der Anschaffung achten, wie unterscheiden sich Mittelklasse- von Top-Geräten, gibts einen Gebrauchtmarkt, was ist das Richtige für mein Revier/meine Jagdgelegenheit, was ist besser für Waldreviere (reine Kirrjagd), was für Feldjagden u. v. m. ?

Reine Nachtsichgeräte ermöglichen zumindest die Wildbeobachtung bei Dunkelheit.

Webinar gibt Antworten

Rund um all diese Fragen werden wir uns an einem Mittwoch-Abend zusammen mit dem Ausrüstungsexperten Norbert Klups schlau machen. Er setzt all‘ diese Technik im Jagdbetrieb ein, seit dies legal möglich ist – und testet und vergleicht sie ständig. Wie in allen Fragen um Waffen und Jagdausrüstung ist er sicher dazu einer der versiertesten Fachleute überhaupt. Im Gespräch mit Chefredakteur Matthias Kruse wird er in unserem Webinar zunächst technische Grundlagen der Nacht­sicht-Technik erläutern und anschließend alle nötigen Informationen zu reinen Beobachtungsgeräten (o. l.) und sog. Dual-Use-Aufsätzen (Foto o./zum Schießen geeignet) vermitteln.  (weiterlesen)

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