Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Neue Wege im Wolfsmanagement gehen!

Wendorff: „Wenn der Wolf bleiben soll, dann wird das nicht mit Konzepten aus dem vergangenen Jahrhundert gelingen, als noch kaum ein Wolf da war!“

Wellershoff: „Der Wolf hat die gleiche Existenzberechtigung in Europa wie der Rothirsch! Aktives Bestandsmanagement bedeutet daher auch, sich ehrlich zu machen und neue Wege zu gehen“

Anlässlich des durch das „Aktionsbündnis Forum Natur“ heute in Berlin vorgestellten Handlungsvorschlages für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschlands zeigen sich die Verbände des ländlichen Raums in Brandenburg überaus zufrieden. Erstmalig sei damit ein für das gesamte Bundesgebiet durchdachtes Konzept vorgelegt worden, mit dem die Rückkehr des Wolfes gelingen könnte. „Es wird Zeit, dass wir die Realitäten anerkennen und auf beiden Seiten die Schützengräben verlassen“, so Henrik Wendorff, Präsident des Bauernverbandes und Vorstand im Forum Natur. „Der Wolf ist da und wird in Brandburg eine Zukunft haben, das sage ich als Präsident des Bauernverbandes ausdrücklich! Nun müssen die Partner auf Seiten der Umweltverbände auch realisieren, dass wir mit einem Bestand von knapp 1.000 Tieren in Deutschland und einer osteuropäischen Population von über 8.000 an der Schwelle zum aktiven Bestandsmanagement stehen!“  (weiterlesen)

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China: ASP nicht zu stoppen

Zu Jahresbeginn wurde es zunächst still um die Afrikanische Schweinepest (ASP) in China. Doch jetzt hat es jetzt einen weiteren Großbetrieb im Osten des Landes mit circa 69.000 Tieren erwischt.

Das Chinesische Landwirtschaftsministerium hat den ASP-Ausbruch auf zwei Farmen bestätigt, die zu einem Unternehmen gehören. Wie das Fachmagazin Pig Progress berichtet, wurden in der Anlage 68.969 Schweine gehalten. Davon waren 2.452 Tiere mit dem Virus infiziert und 1.369 Tiere bereits verendet. Die Provinz Jiangsu war zuvor bereits als ASP-frei erklärt worden, nachdem seit zwei ASP-Ausbrüchen im August 2018 keine weiteren Fälle mehr bekannt wurden. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Franken (Landkeis Kitzingen)

Biete Jagdgelegenheit in einem sehr schönen Steigerwaldrevier gegen Hegebeitrag. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Ostallgäu)

Südlich von Landsberg/Lech wird eine Genossenschaftsjagd mit 360 ha neu verpachtet. Submission ist am 10.2.2019. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Oder-Spree)

Begehungsschein in der Nähe von Eisenhüttenstadt anzubieten (weiterlesen)

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Schalldämpfer: Innenministerium kündigt Waffengesetzänderung an

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts kündigt das Bundesinnenministerium eine zeitnahe Änderung des Waffenrechts an.

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts besteht Unsicherheit darüber, inwieweit Schalldämpfer derzeit rechtlich abgesichert sind. Das Bundesinnenministerium hat auf eine Anfrage des Deutschen Jagdverbands bereits vor Veröffentlichung der Urteilsbegründung bestätigt, dass noch in diesem Jahr eine Änderung des Waffenrechts erfolgen soll.

Künftig ohne Bedürfnisnachweis?  (weiterlesen)

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Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Der Bestand an Wölfen in Deutschland wächst jährlich um etwa 30 Prozent, wobei sich die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern bislang lediglich auf unterschiedlichen Bestandsniveaus vollzieht. Nach Schätzungen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) leben inzwischen über 1.000 Tiere in Deutschland, eine Verdopplung innerhalb von drei Jahren ist realistisch. Damit nehmen die Konflikte weiter zu. Die Verbände der Grundeigentümer und Landnutzer unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) haben deshalb heute anlässlich der Amtschefkonferenz der Agrarministerien ein neues Managementkonzept für den Wolf vorgelegt und fordern für die Zukunft ein aktives Eingreifen in die Wolfsbestände. Die wissenschaftliche Beratung hat Professor Dr. Dr. Sven Herzog von der Universität Dresden übernommen. (weiterlesen)

 

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Jagd immer beliebter

384.428 Menschen in Deutschland haben mittlerweile einen Jagdschein. 2018 gab es die meisten neuen Jäger in Baden-Wüttemberg und Rheinland-Pfalz. Die meisten Jäger pro Einwohner lebten in Schleswig-Holstein.

Im Jahr 2018 hatten 384.428 Personen einen Jagdschein, das sind seit der Wiedervereinigung 73.171 mehr Waidfrauen und -männer - das entspricht einem Plus von 24 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2018 in Rheinland-Pfalz 1.641 Jagdscheinbesitzer hinzu. Das Bundesland Baden-Wüttemberg schafft es mit 1.271 neuen Jägern auf Platz zwei. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute veröffentlicht anlässlich der „Jagd und Hund“, Europas größter Jagdmesse. (weiterlesen)

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Bejagung von Problemwölfen weiter ein Thema

Einzelne Wölfe und auch ganze Rudel müssten dann getötet werden, wenn durch diese „im juristischen Sinne schwere Schäden“ verursacht werden. Dies gelte für Wölfe, die immer wieder Herden von ordnungsgemäß abgesicherten Nutztieren angreifen oder die gegenüber Menschen die Scheu verlieren würden, fordert Minister Till Backhaus.

Beim Umgang mit auffälligen Wölfen zeichnet sich noch keine klare politische Linie ab. Auch nach dem „Wolfsgipfel“, zu dem Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 10. Januar Länderminister und Umweltverbände nach Berlin eingeladen hatten, war zumindest offiziell kein endgültiges Ergebnis erzielt worden.

Thema der Debatte war, ob der Abschuss von Wölfen erleichtert werden und künftig eine „gemäßigte Bestandsregulierung“ ermöglicht werden soll. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Pressemeldung Wildes Bayern e.V. – 15.01.2019 Notfallplan gegen das große Sterben im Bergwald

Angesichts der massiven Verluste von Reh-, Gams- und Rotwild im bayerischen Berggebiet fordern Natur- und Tierschutzvereine im Schulterschluss ein sofortiges Jagdverbot im Bergwald und Akuthilfe.

Die plötzlich einsetzenden, massiven Schneefälle der vergangenen Woche haben ein weißes Leichentuch über die Wälder und Berggebiete der Alpen gelegt. Gerade die langbeinigen Pflanzenfresser stecken zum Teil wie einbetoniert in den nassen Schneemassen fest, ohne Chance irgendwie Nahrung zu erreichen.

Deshalb haben in einer ungewöhnlichen Allianz zwei Tierschutz- und zwei Naturschutzvereine einen Eilantrag an Regierung und Ministerium gestellt. Mit von der Partie sind der Deutsche Tierschutzbund (DTB), Landesverband Bayern, der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Die Federführung übernahm der Verein „Wildes Bayern“. (weiterlesen)

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