Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Gesetzentwurf: Wolfsjagd soll erleichtert werden

Ein Gesetzentwurf will über einen Paragrafen im Bundesnaturschutzgesetz den Umgang mit dem Wolf regeln. Bei ernsten landwirtschaftlichen Schäden soll die Entnahme auch ganzer Rudel möglich sein.

Der Abschuss von Wölfen soll in bestimmten Fällen erleichtert werden. Zur Abwendung drohender "ernster landwirtschaftlicher Schäden" durch Nutztierrisse sollen künftig "erforderlichenfalls auch mehrere Tiere eines Rudels oder auch ein ganzes Wolfsrudel entnommen werden können", heißt es in einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/10899).
Der Entwurf sieht dazu vor, im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) einen neuen Paragrafen 45a ("Umgang mit dem Wolf") aufzunehmen. Darin will die Bundesregierung unter anderem regeln, inwiefern Wölfe nach Rissen von Nutztieren abgeschossen werden dürfen. So soll in Fällen, in denen Nutztierrisse nicht einem Einzeltier zugeordnete werden können, der Abschuss von einzelnen Mitgliedern eines Rudels "bis zum Ausbleiben von Schäden" fortgesetzt werden dürfen.   (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Spektakuläre Wildkatzen-Aufnahmen: Ein Luchs geht in Nusplingen mehrmals in die Fotofalle

Die mehrere, in der Vergangenheit, gerissenen und zu Tode gehetzten Rehe gehen aber nicht auf das Konto des Luchses, sondern wurden laut Jagdpächter vermutlich von wildernden Hunden getötet.

Ein Luchs wurde dieser Tage in Nusplingen mit einer Wildkamera gleich mehrmals und teils spektakulär fotografiert. Im Gewann Tannenfelsen entlang des Traufweges auf dem Westerberg, wurde die registrierte Wildkatze abgelichtet. (weiterlesen)

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Waldschädlinge: Plage: Schwammspinner fressen aktuell Wälder und Gärten kahl

Die Raupen des Schwammspinners schädigen aktuell die Baumkronen ganzer Waldgebiete in mehreren Regionen Deutschlands. Insektizide dürfen nicht verwendet werden.

Im Thüringischen Gera und im mittelfränkischen Gunzenhausen belagern Tausende der haarigen, bis zu 7 cm langen Raupen des Nachtfalters Gärten, Häuser und Freizeitanlagen und fressen die Pflanzen kahl.

Die Schwammspinner-Raupen haben sich in diesem Frühjahr explosionsartig vermehrt. Die Stadt Gera bot den Anwohnern im Stadtteil Liebschwitz vergangene Woche Ausweichquartiere an - diese wurden allerdings nicht in Anspruch genommen, wie eine Sprecherin sagte. Die Feuerwehr verteilte Fliegengitter.

Thüringen: Vorerst keine chemischen Insektizide (weiterlesen)

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Biber tötet Hund

Oberösterreich: Zwei in der Donau schwimmende Hunde wurden von Bibern angegriffen

An der "Donaulände" im österreichischen Linz sind mindestens zwei Hunde von Bibern schwer verletzt worden. Einer der beiden so schwer, dass er eingeschläfert werden musste.
Grund genug für die Polizei eine Warnung an alle Hundehalter via Twitter zu veröffentlichen. Hundebesitzer sollen mehr auf ihre Lieblinge achten und darauf, dass sie derzeit dort nicht schwimmen.  (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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PETER WOHLLEBEN TRIFFT... Wozu jagen? Eine Debatte über den Sinn, Tiere zu schießen

Peter Wohlleben, Deutschlands bekanntester Förster, und Torsten Reinwald, Stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbands, sprechen über die Jagd - und den Sinn des Tötens von Tieren

Peter Wohlleben: Herr Reinwald, oft heißt es: Wir brauchen Jäger in Deutschland, damit das Wild nicht überhandnimmt. Ist das wirklich so?

Torsten Reinwald: Ja, wir brauchen Jagd, um die Anzahl bestimmter Wildtiere zu reduzieren. Denn unsere Natur ist ja fast überall keine Wildnis mehr. Sie ist nach den Bedürfnissen des Menschen geformt, eine Kulturlandschaft, die nur bestimmte Mengen von Tieren erträgt. Wenn es zum Beispiel zu viele Pflanzenfresser wie Rehe oder Wildschweine gibt, nehmen die Äcker und Wälder Schaden.

Peter Wohlleben: Auf diese Weise helfen Sie beispielsweise Landwirten, große Ernten einzufahren. Da wird es nicht toleriert, wenn eine Rotte von Wildschweinen einen Teil davon abbekommt. (weiterlesen)

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Überragende Ergebnisse beim Landes- und Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2019 in Kranichstein

Am Samstag, 15. Juni und Sonntag, 16. Juni 2019 stellten sich Jagdhornbläserinnen und -bläser dem hessischen Landeswettbewerb und dem DJV-Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, der im Park des Jagdschlosses Kranichstein ausgetragen wurde.

Die Sieger im hessischen Landeswettbewerb 2019 erreichten überragende Punktzahlen:
Klasse C: Kreisjagdverein Gelnhausen (890 Punkte)
Klasse B: Jägervereinigung Oberhessen e.V. (930 Punkte)
Klasse A: Kreisjagdverein Gelnhausen (955 Punkte)
Klasse G: Kreisjägervereinigung Groß-Gerau (945 Punkte) (weiterlesen)

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Harte Zeiten für Bayerns Staatsjäger

Harte Zeiten für Bayerns Staatsförster: Der Schlachtruf "Wald vor Wild" steht auf dem Prüfstand, seit im Freistaat die Freien Wähler mitregieren und manche Staatsjäger ihren Kritikern Steilvorlagen liefern.

Jüngster Aufreger: Die Verwaltung des Nationalparks Berchtesgaden musste eine Presserklärung zurücknehmen. Dort hatte es geheißen, der Landesjagdverband sei bei einem Ortstermin zum Abschuss führender Hirschkühe zur Ansicht gekommen, dass den Nationalpark-Jägern „keinerlei Fehlverhalten nachgewiesen werden könne“.

Vorläufiger Höhepunkt einer Serie von Peinlichkeiten. Wie auch das saftige Bußgeld, das die Jagdbehörde des Landkreises Garmisch-Partenkirchen gegen das Forstamt Oberammergau verhängte – wegen massiver und eigenmächtiger Überschreitung der Abschusspläne. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Hessen (Werra-Meißner-Kreis)

In Nordhessen wird eine kleine Hochwildjagd zum 1.4.2010 neu verpachtet. Submission ist am 31.8.2019. (weiterlesen)

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Wilderer - Von gefallenen Helden

In unzähligen Liedern werden sie bis heute besungen, in Bühnenstücken wieder zum Leben erweckt, in manchen bayerischen Regionen bis heute wie Heilige verehrt: Wilderer, allen voran der Jennerwein. Eine filmische Reise in die vielleicht archaischste Welt der bayerischen Identität. Ein Filmteam begibt sich auf Spurensuche der Wildschützen - Jäger und Gejagter in einem, Helden für die einen, Verbrecher für die anderen.

6. November 1877 – die Sonne geht gerade auf. Der berüchtigte Wildschütz Jennerwein steigt hoch in die Berge, er will auf die Pirsch. Und das, obwohl das Marerl an verabredeter Stelle sehnsüchtig auf ihn wartet. Gemeinsam wollten sie nach Tölz zum Leonhardi-Umzug. Doch die schöne Bauerstochter wird ihren Jennerwein nie mehr lebend sehen! Noch am selben Tag wird ihn der Forstgehilfe Pföderl hinterrücks zur Strecke bringen. (Film ansehen)

Der bayerische Wilderer Georg Jennerwein

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100 Jahre Verband Große Münsterländer e.V.

In diesem Jahr blickt der Verband Große Münsterländer auf stolze 100 Jahre Verbandsgeschichte zurück. Ursprünglich als Fasanen- und Wasserhund bekannt, wurden die schwarz-weißen und die braunen langhaarigen Vorstehhunde als Deutsch-Langhaar gemeinsam gezüchtet.
1908 verbannte man jedoch die schwarze Farbe, und so drohte der schwarz-weiße langhaarige Jagdhund unterzugehen. Die verbliebenen Liebhaber der Hunde taten jedoch sich zusammen und gründeten am 11. Februar 1919 in Haltern am See den „Verein für die Reinzucht des langhaarigen großen schwarz-weißen Münsterländer Vorstehhundes“, aus dem 1969 der Verband Große Münsterländer e.V. hervorging. (weiterlesen)

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