Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

PETA zeigt 20 Schliefenanlagenbetreiber in Deutschland an

Aufgrund angeblicher Tierschutz-Verstöße hat PETA die mutmaßlichen Betreiber von Schliefenanlagen in ganz Deutschland angezeigt.

PETA hat Anzeige gegen 20 Schliefenanlagenbetreiber in ganz Deutschland erstattet. Wie die Tierrechtler in einer Pressemitteilung bekannt geben, wirft man den Betreibern der Anlagen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. PETA bezieht sich dabei auf den § 17 Nr. 2b des Tierschutzgesetzes, wonach Tieren keine länger anhaltenden oder sich wiederholenden erheblichen Schmerzen oder Leiden zugefügt werden darf. Man fordert die „sofortige Schließung der Anlagen sowie die Beschlagnahmung der dort eingesperrten und gequälten Füchse.“

Immer wieder Aktionen gegen Schliefenanlagenbetreiber (weiterlesen)

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Jägerprüfung bestanden, Jagdschein in der Tasche, was nun?

Ganz nach dem Motto „Voneinander lernen“ erscheint heute der 1. Beitrag unserer neuen Reihe „Fragen, Antworten und Tipps rund ums Jagen – von Jägern für Jäger“

Jägerprüfung bestanden, Jagdschein in der Tasche. Nun kanns losgehen, oder?
Wie bist Du denn zu Deiner ersten Jagdmöglichkeit gekommen?

Die Jägerschaft kann man ganz grob in 2 Gruppen teilen: Zur ersten Gruppe zählen die Jungjäger, die aus Jägerfamilien stammen und über ihre Verwandtschaft häufig schon in jungen Jahren zur Jagd gekommen sind. Für diese Jäger (wenn wir Jäger schreiben meinen wir damit auch Jägerinnen) stellt sich in der Regel nicht die Frage nach einer Jagdmöglichkeit.

Zur zweiten Gruppe zählen die Jungjäger aller Altersklassen ohne familiären jagdlichen Hintergrund. Wie gesagt, nur ganz grob eingeteilt. Es gibt viele Möglichkeiten zur Jagd zu kommen. Uns geht es in diesem Beitrag um diese zweite Gruppe, um die Jungjäger, denen die Jagdmöglichkeit nicht mit in die Wiege gelegt wurde.

Auf, auf zum fröhlichen jagen?

Die Jägerprüfung wurde erfolgreich bestanden und häufig wird auch gleich die Ausrüstung angeschafft. Es könnte also direkt losgehen mit der Jagd, oder? Tja, das ist dann nicht immer ganz so einfach, denn die Jagd unterscheidet sich doch sehr von anderen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen. Wenn man in einen Skatklub eintritt, kann man Skat spielen, tritt man in einen Ruderverein ein, kann man rudern gehen, wirst Du Mitglied im Golfklub, darfst Du den Schläger schwingen. Tritt man nach bestandener Jägerprüfung einem Jagdverein bei, ist dieser Beitritt so ganz und gar nicht automatisch mit einer Jagdmöglichkeit- oder der praktischen Ausbildung des Jungjägers verbunden.

Wie kamst Du zur Jagd und einer Jagdmöglichkeit? Bitte beantworte folgende Fragen:

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ASP: Bund-Länder-Zoff bremst Bekämpfung

Bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest verlangen die Agrarminister der Länder deutlich schärfere Maßnahmen und mehr Unterstützung vom Bund. Staatssekretär Uwe Feiler lehnt das jedoch ab.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bereitet auch ein Jahr nach dem Erstausbruch in Deutschland große Sorgen. Die Schweinehalter haben Angst, dass die ASP weiter nach Westen wandert. Um die Ausbreitung zu verhindern, fordert Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Grüne) jetzt mehr Solidarität für die an Polen angrenzenden Bundesländer.

„Derzeit stellen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg das Bollwerk gegen die Weiterverbreitung der ASP nach Westen dar“, betonte Vogel in einer Anfang September einberufenen virtuellen Sonder-Agrarministerkonferenz (Sonder-AMK) zur ASP. Auf Initiative von Mecklenburg-Vorpommern haben sich die Ressortchefs mit Uwe Feiler (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) über die ASP-Bekämpfung ausgetauscht. (weiterlesen)

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Vor Bundestagswahl: Politiker fordern Waffenrechtsverschärfung

Kathrin Führes
24.09.2021 In Idar-Oberstein wurde ein Mann mit einer illegalen Schusswaffe ermordet. Politiker fordern nun eine Waffenrechtsverschärfung.

Am 20. September ist in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) ein 20-jähriger Tankenstellenmitarbeiter von einem sogenannten Querdenker erschossen worden. Der 49-jährige Täter habe sich über den Hinweis des Mitarbeiters zur Maskenpflicht geärgert. Mit einer Kurzwaffe, die er illegal besaß, kehrte der 49-Jährige später in die Tankstelle zurück und schoss den Mitarbeiter in den Kopf. Dieser verstarb in Folge des Schusses.

Baerbock und Scholz wollen Waffenrecht verschärfen (weiterlesen)

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Tipps zur sicheren Erntejagd

Kassel - Immer wieder kommt es bei Erntejagden zu Jagdunfällen mit schweren und tödlichen Verletzungen. Auch an der Jagd Unbeteiligte sind oft unter den Opfern zu beklagen.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weist darauf hin, dass eine sorgfältige Planung sowie eine professionelle Organisation und Durchführung grundlegende Voraussetzungen für jede Form der Jagdausübung sind. Bei Erntejagden gilt dies umso mehr. Federführend sind hier die verantwortlichen Jagdherren zu nennen.

Um eine erfolgreiche Jagd zu garantieren, stimmen sich die Jagdausübungsberechtigten und Landwirte hinsichtlich Wildschadensverhütung und Bejagungsschneisen ab. Die dabei gemeinsam ermittelten zu bejagenden landwirtschaftlichen Flächen und Schläge sind klar zu benennen und in Kartenmaterial beziehungsweise in einem Lageplan zu dokumentieren. (weiterlesen)

   

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Youtube-Video: „Wölfe ohne Grenzen – keine Zukunft für die Weidehaltung?“

Ein neuer Film widmet sich der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, die – von Medien und der öffentlichen Meinung begrüßt und verklärt – die Weidetierhalter vor immer größere Probleme stellt.

Mit ihrem neuen 52-minütigen Videofilm „Wölfe ohne Grenzen – keine Zukunft für die Weidehaltung?“ will der Förderverein der Deutschen Schafhaltung über die Folgen der zunehmenden Wolfsausbreitung und der ihrer Ansicht nach falschen Reaktion der Politik darauf aufklären.

Dass der Stimme der Weidetierhalter lange Zeit kaum Gehör geschenkt wurde, habe dazu geführt, dass die Weidehaltung auf dem Spiel steht – und vielleicht unwiederbringlich verlorengeht, so der Verein.

„Warnungen in den Wind zu schlagen, ist keine gute Idee – insbesondere dann nicht, wenn sie von jenen stammen, die Gefahren aus eigener Anschauung und eigenem Erleben kennen“, sagt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafthaltung. „So haben Weidetierhalter bereits vor vielen Jahren ihre Erfahrungen mit Wölfen geschildert und eine unheilvolle Entwicklung vorhergesagt. Unser Film zeigt, wie dramatisch die Situation ist, die inzwischen eingetreten ist – und dass jetzt kaum noch Zeit bleibt, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren.“ 

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Der Wolf wird ins Jagdrecht aufgenommen

Ist das das Ende einer langen Auseinandersetzung zwischen Weidetierhaltern und Wolfsbefürwortern in Niedersachsen? Die Landesregierung aus SPD und CDU wollen das Jagdgesetz ändern und den Wolf sowie den Goldschakal ins Jagdrecht aufnehmen.

Für die Jagd bedarf es jedoch, wie bisher eine Ausnahmegenehmigung, weil die Tiere ganzjährig geschützt sind. "Der Abschuss des Wolfes ist dort, wo keine anderen Abwehrmaßnahmen zielführend sind, die einzig richtige Antwort auf die zunehmende Bedrohung", erklärte CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer. Er betonte: "Wenn sein Fortbestand nicht länger gefährdet ist, gehört der Wolf wie jedes andere Wildtier auch ins Jagdrecht aufgenommen." Das dürfte für viele Weidetierhalter ein Moment des Aufatmens sein, mussten sie in der Vergangenheit teils herbe Verluste ihrer Viehbestände hinnehmen. Auch spezielle Wolfszäune versprachen keine langfristige Verbesserung der Situation.

Schutzstatus bleibt erhalten  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Was Frauen das „grüne Abitur“ machen lässt

Von Vanja Budde

In Deutschland ist die Jagd eine Männerbastion, aber zuletzt stieg die Zahl der Jägerinnen rasant. Es gibt Gründe dafür, dass die Jagd immer weiblicher wird – und bei aller Angleichung auch Unterschiede zwischen Jägerinnen und Jägern bleiben.

Ein Abend in einem Wald in Brandenburg, kurz vor der Dämmerung: Das Gewehr mit aufgeschraubtem Schalldämpfer geschultert, stapft Sabine Zuckmantel durch Brombeerranken und Brennnesseln. Wir sind auf dem Weg zu einem Hochsitz. In voller Montur: feste Stiefel, Regenhose, Pulli, warme Jacken. Jägerin Zuckmantel trägt noch einen vollgestopften braunen Jagdrucksack. Das Gewicht scheint die kleine, zierliche Frau nicht zu spüren. Die langen, grauen Haare hat sie zu einem Knoten gewunden.

Sabine Zuckmantel ist eine erfahrene Jägerin. Sie hat den Jagdschein seit 16 Jahren und schießt vor allem Wildschweine. In der Antike und auch im Mittelalter war es ganz selbstverständlich, dass Frauen zur Jagd gingen, zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten. Doch hierzulande war die Jagd lange eine Männerbastion.

Wärmebildkamera im Rucksack    (weiterlesen)

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Wölfe in Deutschland: "Im Gespräch mit …" Prof. Dr. H.-D. Pfannenstiel

Das Thema Wolf polarisiert und erhitzt die Gemüter. Diskussionen und Meinungen sind in der Regel ideologisch geprägt. Umso wertvoller ist es, dass unser Experte Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel ganz offen und objektiv mit dem Chefredakteur von unsere Jagd, Christian Schätze, über das Thema Wölfe in Deutschland und den Umgang mit den Grauhunden spricht. Der derzeitige Totalschutz sei wildbiologisch beispielsweise völlig unbegründet. Zudem spricht sich der Biologe für die Bejagung der Wölfe aus und erläutert, wie diese aussehen könnte.

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Deutsch Langhaar Rüde Pherro stellt mit über 23.000 Besucher in 10 Stunden einen neuen Rekord auf

Der Deutsch Langhaar Rüde Pherro sitzt schon seit langem im Tierheim in Graz und wurde in wenigen Stunden zum Star in den sozialen Medien der Jäger.

Die Dame rannte mit ihrer Bitte, einen Jagdhund kostenlos auf unserer Regionalseite in Österreich einstellen zu dürfen, bei mir offene Türen ein, schließlich habe ich selbst viele Jahre selbst im Jagdhundetierschutz gearbeitet.

Besonders aber war ich von der aufwenig gestalteten Anzeige fasziniert, die die Dame selbst aufgesetzt hatte, handelt es sich doch bei der Dame um eine Nichtjägerin. Doch neben einer aussagekräftigen Beschreibung des Hundes hatte sie sich mit unserer Facebookgruppe Jäger und Freunde der Jagd in Österreich mit über 3.200 Mitgliedern für genau die richtige Gruppe entschieden.   (weiterlesen)

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