Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Wölfe: Die Super-Ökologen des Yellowstone

Vor 25 Jahren kehrten Wölfe zurück in den Nationalpark. Dank ihnen sind die Hirschbestände im Yellowstone heute wieder stabil und gesund

LARAMIE, WYOMING. Vor 25 Jahre sind die Wölfe in den Yellowstone-Nationalpark zurückgekehrt. Entgegen aller Befürchtungen, dass sie die dortigen Wapitihirsche ausrotten könnten, haben sich die Raubtiere als stabilisierende Kraft erwiesen. Neue Forschungen zeigen, dass Wölfe durch die Verringerung des Hirschbestandes und die Jagd auf schwache und kranke Tiere dazu beitragen, widerstandsfähigere Herden zu schaffen.

In den letzten zwölf Jahren hat sich die Zahl der Tiere in der größten Herde des Parks zwischen 6.000 und 8.000 Tieren eingependelt. Zuvor war es immer wieder zu extremen Schwankungen gekommen, die direkt mit dem Klima zusammenhingen.

Galerie: Allein unter Wölfen (weiterlesen)

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Stellenausschreibung eines Social Media Manager (m/w/d) in der Jagdreisenbranche

Fieldsportsworld GmbH ist ein Start-up-Unternehmen aus Hannover mit dem Schwerpunkt Jagdreisen. Für den Aufbau unserer Onlineplattform suchen wir Mitarbeiter in verschiedenen Positionen, die genauso ehrgeizig und ambitioniert sind wie wir.

Auf unserer Plattform können Jagdanbieter aus dem In- und Ausland ihr Angebot transparent und vergleichbar darstellen. Der Auftritt ermöglicht ihnen effektive Werbung in ihrer Zielgruppe in einem hochprofessionellen Umfeld und einen direkten Kontakt zum Kunden ohne weitere Vermittler. Jagdinteressenten können die Angebote nach zahlreichen Kriterien wie zum Beispiel Reiseland, Wildarten oder Art der Unterbringung filtern und für ihre Entscheidung auch Erfahrungsberichte nutzen. Klingt spannend? Dann bewirb dich bei uns als:

Social Media Manager (m/w/d)

Das erwartet dich bei uns: (weiterlesen)

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EU-Abstimmung über Verbot von Bleimunition verzögert sich

Berlin - Die EU-Staaten stimmen nach den Worten von Bundesumweltministerin Svenja Schulze doch erst nach der Sommerpause über ein Verbot umweltschädlicher Bleimunition zur Jagd in Feuchtgebieten ab.

Die EU-Kommission habe am Dienstagabend das schriftliche Verfahren zu Abstimmung ausgesetzt, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im Deutschlandfunk. «Das heißt, es wird wieder eine Sitzung geben, und auf dieser Sitzung muss das dann entschieden werden.» Eine Abstimmung werde es «irgendwann nach den Ferien» geben, das Verfahren sei damit nicht gestoppt.

Am Montag hatten Schulze und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sich nach längerem Streit geeinigt, dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verbot zuzustimmen, wenn über eine Protokollerklärung die Übergangszeit für die Verwendung von Bleischrot in Feuchtgebieten von zwei auf drei Jahre verlängert wird. (weiterlesen)

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Bundesagrar- und Bundesumweltministerin weiter uneinig beim Thema Blei-Munition

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) streiten weiter über ein Verbot von Bleimunition in Feuchtgebieten in der EU.

Dabei sehen beide Ministerinnen sich durch Studien in ihrer Haltung bestätigt. Es gebe Studien, die «zumindest sehr stark nahelegen», dass Alternativen wie Stahlschrot das Sterben gejagter Tiere unnötig verlängere, sagte eine Sprecherin Klöckners am Montag in Berlin.
Ein Sprecher Schulzes hielt dagegen, Blei sei eines der zehn gefährlichsten Gifte weltweit und man habe «keinen wissenschaftlichen Beleg», der zeige, dass Alternativen dem schnellen Sterben entgegenstehen würden.  (weiterlesen)

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Regeln für die Bockjagd zur Blattzeit

Treibender Bock Ersteller: Michael Westerop

Das Jagen zur Blattzeit ist sicherlich für den Rehwildjäger ein Höhepunkt im Jagdjahr. Ich habe fast alle meine Urlaube immer in die Blattzeit gelegt und durch zahlreiche Jagdtagebucheintragungen eine recht genaue Erfassung der Blattzeiterlebnisse.

Hier meine Erkenntnisse aus vielen Jahren des Jagens zur Blattzeit:

Wetter:

Der Bock liebt die Hitze des Hochsommers, weshalb auch der Höhepunkt der Blattzeit Anfang August - während der Hundstage - stattfindet. Die unerträgliche Hitze scheint den Bock regelrecht anzustacheln und er treibt dann auch tagsüber.
Ist der Monatswechsel Juli/August kühl und nass, verläuft die Blattzeit fast unbemerkt, das Revier wirkt wie ausgestorben.

Blatten: (weiterlesen)

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Rolle der Jagd - Wie Deutschlands Wäldern zu helfen wäre

Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, damit Deutschland wieder mehr klimastabile Mischwälder bekommt. Allerdings lässt eine große Zahl Rehe und Hirsche die jungen Bäume vielerorts nicht weit genug kommen, dass sie robuste Wald-Ökosysteme bilden. Helfen könnte eine veränderte Bejagung.

Nur kniehoch ist die Vegetation, zerzauste Bäumchen und Sträucher säumen den schmalen Trampelpfad. Holger Weinauge erklimmt bei brütender Hitze mit seinen Försterkollegen einen Hang im Gemeindewald von Klocksin, mitten in Mecklenburg. Das Gelände ist nach Westen geneigt, kaum eine Baumkrone kann die schon recht tief stehende Nachmittagssonne abschirmen, sie scheint fast ungehindert auf den Waldboden:

„Wenn ich nach unten gucke, dann wird der Blick eines Försters sehr traurig, weil ich eigentlich nur verbissene Bäume sehe. Ich sehe hier keinen mehrjährigen Baum, der nicht extrem verbissen ist. Und das über viele Jahre immer wieder; die Vegetation ist gerade mal kniehoch, höher wird sie nicht, weil jeder Baum immer wieder den neuen Verbiss ertragen muss, und die vielen Sämlinge, die ich im Frühjahr sehe, sind im Herbst und im Winter oder im kommenden Frühjahr nicht mehr vorhanden, die werden komplett abgefressen, also sind dann auch nicht mehr sichtbar.“ (weiterlesen)

 

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BMEL-Einspruch: Schrotmunition-Diskussion: Tierschutz darf nicht zurückstehen

Die EU-Kommission schlägt vor, bleihaltige Schrotmunition in Feuchtgebieten zu verbieten. Julia Klöckner kritisiert den Vorschlag: Tierschutz dürfe nicht hinter dem Umweltschutz zurückstecken.

Auch das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) habe das Ziel, den Bleieintrag in die Umwelt zu verhindern. Umweltauswirkungen von Blei sollen minimiert werden. Das derzeit aber zur Debatte stehende pauschale Verbot von bleihaltiger Schrotmunition in und über Feuchtgebieten werfe jedoch aktuell gravierende Fragen, wie zum Beispiel eine Tierschutzproblematik, auf.

Umweltschutz nicht auf Kosten von Tierschutz

Studien der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen (DEVA) weisen auf das Problem hin, dass durch die vorgeschlagene Alternative Stahlschrot nur eine verzögerte Tötungswirkung eintritt aufgrund des erheblich leichteren Materials. Leichtere Munition birgt das Risiko für das Tier, dass der Schuss nicht unmittelbar zum Tod des Tieres führt, aber stattdessen zu einem langen und schmerzhaften Tod. Das gilt vor allem mit Blick auf schwerere (größere Tiere) invasive Arten wie Kanadagans, Nilgans, Marderhund, Waschbär, die vorwiegend in Feuchtgebieten vorkommen und nach EU- und nationalem Recht an und für sich strikt zu bejagen sind. Für das BMEL ist essentiell, dass bei der Bejagung Tierschutz nicht hintenansteht.

"Es kann nicht akzeptiert werden, wenn ein Tier länger leidet, weil die Tötungswirkung der Munition nicht unmittelbar zum Tod führt und stattdessen das Tier qualvoll verendet." - Julia Klöckner. (weiterlesen)

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Staat und Windwirtschaft gemeinsam gegen Vogelschutz

Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird weiter am Abbau von artenschutzrechtlichen Vorgaben für die Windenergiewirtschaft gearbeitet. Es geht wieder einmal um die Abstände von Windkraftanlagen zu Vogellebensräumen und das damit verbundene Tötungsrisiko für Vögel. Bis 2015 wurde von den Umweltministern der Länder versucht, die Veröffentlichung des mehrfach überarbeiteten „Helgoländer Papiers“ (oder auch „Neues Helgoländer Papier“, Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brut­plätzen ausgewählter Vogelarten, Stand April 2015) der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) zu verhindern.

Die treibende Kräfte der Verhinderungsversuche kamen u.a. auch aus Niedersachsen, vom damaligen Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis90/Die Grünen). Wenzel ist an der „Bürgerwindgesellschaft Windkraft Diemarden GmbH & Co. KG“ im Landkreis Göttingen beteiligt. Erst als die Presse über die Verhinderungsversuche berichtete, gelangte das „Helgoländer Papier“ in die Öffentlichkeit. Der Wattenrat berichtete 2015 hier.

Das „Helgoländer Papier“ als fachliche Arbeitshilfe hatte bereits Auswirkungen auf die Rechtsprechung zugunsten des Artenschutzes, am bekanntesten wurde dadurch die Greifvogelart Rotmilan; erheblich gefährdet durch Windkraftanlagen ist inzwischen sogar der Mäusebussard. (weiterlesen)

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Waldstrategie 2050 – eine krachende Linke

von Lucas v. Bothmer

In der Jägerschaft sorgte die Waldstrategie 2050 des wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des BMEL für Entsetzen. In ihr fordern Deutschlands Forstwissenschaftler – durch die Blume – die Aushöhlung des Reviersystems. Was daran alles falsch ist, weiss Lucas v. Bothmer.

Krachende Linke

„Ein zentrales Hindernis für ein effizientes Wildtiermanagement zur Verbesserung der Verjüngungssituation im Wald ist die Tatsache, dass die Jagdausübung vielfach in der Hand von Jägern liegt, die bei der Jagd Entspannung vom beruflichen Alltagsstress und Erholung in der Natur suchen und dem Waldzustand gegenüber der Jagd keinen Vorrang einräumen. Diese Ausrichtung wird durch Lücken in der heutigen Jagdgesetzgebung erst ermöglicht (Ammer et al. 2010). Diese basiert in ihrer Ausrichtung nach wie vor auf Anliegen des Reichsjagdgesetzes aus dem Jahre 1934, das weder wichtige wildbiologische Zusammenhänge, Tierschutzaspekte, Biodiversitätsanliegen noch effiziente Kontrollen der Wildtierbestände kannte, sondern die Hege und den Aufbau attraktiver Wildtierpopulationen anstrebte. Hier muss es zu einer grundlegenden Neuausrichtung kommen, die die heutigen Erkenntnisse des Tierschutzes, der Wildbiologie, der Waldökologie und eines effektiven Wildtiermanagements zeitgemäß und differenziert berücksichtigt.“

– Aus der Waldstrategie 2050, Wiss. Beirat für Waldpolitik, BMEL, Februar 2020

Dieser Absatz bildet die neuesten Erkenntnisse unseres CDU-geführten Bundeslandwirtschaftsministeriums ab. Das war früher mal eine gute Nachricht. Heute ist es eine krachende Linke ins Gesicht von 383.000 Jagdscheininhabern.  (weiterlesen)

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Aufschrei: Cecil-Jäger Palmer tötet seltenes Wildschaf

Nachdem der US-Zahnarzt 2015 den Löwen Cecil erlegte und weltweit einen Shitstorm erntete, steht er nun mit einem mit Pfeil und Bogen getöteten Altai-Argali im Kreuzfeuer der Gutmenschen.

Walter Palmer (60), der 2015 den bis dahin eher unbekannten Löwen Cecil in Simbabwe tötete, erlegte im Jahr 2019 legal ein Altai-Argali Wildschaf.

Wie aber erst jetzt bekannt wurde, war der US-Zahnarzt im August 2019 in der Mongolei unterwegs, um dort eines dieser Wildschafe, die größten dieser Art, zu jagen.
Von Minnesota in die Mongolei
Die Schnecken der Altai-Argali wiegen oft mehr als 20 Kilogramm und sind bis zu 152 Zentimeter lang.
Zusammen mit seinem Freund Brent Sinclair reiste Palmer mehr als 9000 Kilometer von seiner Heimat im US-Bundesstaat Minnesota in die Mongolei.
Laut der britischen "Daily Mail" soll der US-Zahnarzt und sein Kumpel für die Reise circa 90 000 Euro bezahlt haben. (weiterlesen)

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