Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Wildfond – Basis für Suppen und Saucen zum Wildfleisch

Bitte werft die Knochen vom Wild nach dem Ausbeinen nicht weg, sie beinhalten das Beste zum Kochen!

Nehmt die Röhrenknochen, die Blätter und die Rückenknochen, zertrümmert sie mit dem Beil und macht davon den Fond wie nachfolgend beschrieben.

Ich lasse die vorher im Ofen gegrillten Knochen mehrere Stunden in einem Topf köcheln und fülle den Fond dann in Gläser mit Gummidichtungen unterschiedlicher Größe. Dadurch ist der Fond vakuumverschlossen und jederzeit in beliebigen Mengen verfügbar. Ich mache ihn nicht nur an Soßen und Suppen, sondern auch an Salatdressings. Ohne einen guten Wildfond fehlt den meisten Gerichten nicht nur der besondere Geschmack, sondern die Soße erhält durch den Fond eine sämige Bindung ohne Soßenbinder!

Hier das Rezept:
Wildfond lässt sich einfach selber machen! (weiterlesen)

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Thüringer Waldgesetz: Verbot für Windräder im Wald

Der Bau von Windrädern in Waldgebieten ist zukünftig untersagt. Dies wurde am 18. Dezember 2020 durch eine Änderung in Thüringens Waldgesetz durch den Thüringer Landtag beschlossen.

Thüringens Forstminister Benjamin-Immanuel Hoff sagte dazu: „In die Debatte um die Änderung des Waldgesetzes hatte ich einen Kompromissvorschlag eingebracht, der es erlaubt hätte, den Wald stärker zu schützen ohne gleichzeitig ein pauschales Verbot auszsprechen. Vielmehr wäre den Gemeinden im Einklang mit der forstlichen Fachplanung ein Weg eröffnet worden, die Windenergienutzung im Wald zu ermöglichen. Dieser Vorschlag hat sich jedoch nicht durchsetzen können. Die Entscheidung des Parlaments gilt es jedoch selbstverständlich zu achten und zu respektieren.“ (weiterlesen)

 

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„Ökologisches Gleichgewicht gestört“   Brandenburgs Umweltminister fordert mehr Jagd in Wäldern

Axel Vogel (Grüne) will mehr Jagd in Forsten und kritisiert das bestehende Bundesgesetz. Auch die Rechte von Grundbesitzern will er stärken.

Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hat den am Freitag im Bundesrat beratenen Entwurf eines Bundesjagdgesetzes scharf kritisiert. „Viele Vorschriften, die auch heute noch im Bundesjagdgesetz stehen, stammen aus dem 19. Jahrhundert“, sagte Vogel.

Sie atmeten den Geist einer Epoche, in der man Wilderei verhindern und nach Kriegen Wildbestände aufbauen wollte. „Klimawandel, Verbissschäden und Waldumbau waren damals kein Thema“, sagte Vogel. Doch mittlerweile gebe es so große Wildbestände, dass das ökologische Gleichgewicht gestört sei.

Ähnlich wie auf Landesebene, wo derzeit über ein Brandenburger Landesjagdgesetz debattiert wird, setzte sich Vogel auch auf Bundesebene für eine Stärkung der Rechte von Grundbesitzern ein. Sie sollten auf eigenem Land auch selbst jagen können. (weiterlesen)

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Mehr Jäger in Deutschland

397.414 Menschen gingen 2020 zur Jagd. Das sind 8.900 mehr als im Jahr zuvor. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen: 92.074. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schleswig-Holstein vorn: 8,3 Jäger pro 1.000 Einwohner.

Ende März 2020 gab es genau 397.414 Jägerinnen und Jäger in Deutschland. Das sind knapp 8.900 mehr als im Jahr zuvor und sogar 75.700 mehr als vor 30 Jahren. Die meisten Inhaber eines Jagdscheins wohnen in Nordrhein-Westfalen: 92.074. Auf Platz zwei liegt Niedersachsen (60.000), gefolgt von Baden-Württemberg (49.400). (weiterlesen)

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Gilbert de Turckheim verstorben

Der frühere Präsident der europäischen Jägervereinigung FACE (Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU) Gilbert de Turckheim ist tot. Er verstarb im Dezember überraschend.

FACE-Präsident Torbjörn Larsson würdigte de Turckheim als herausragenden Botschafter der Jagd und des Naturschutzes, der mit seinem Verhandlungsgeschick ein Jahrzehnt der konstruktiven Zusammenarbeit von Jagd und Naturschutz ermöglichte.

Unter anderem hatte er maßgeblichen Anteil an der Verabschiedung des FACE-Birdlife-Abkommens, das im Oktober 2004 verabschiedet wurde. (weiterlesen)

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„Kein Rückkehrer, sondern völlig neue Tierart“ Warum der Goldschakal nun auch in Deutschland auftaucht

Sie sind extrem scheu und nur sehr selten zu sehen. Aber Goldschakale, zuhause eigentlich in Asien und auf dem Balkan, sind nun auch vermehrt in Deutschland.

Wenn ein Goldschakal heult, dann klingt das wie eine Mischung aus Winseln und Schreien. Fast wie eine Sirene. Manchmal kommt auch nur ein Knurren aus der Kehle des Goldschakals. Oder ein heiseres Bellen. Man kann sich das eigentlich nur im Internet anhören. Denn in freier Wildbahn hört und sieht man diese Tiere in aller Regel nicht.

Dabei sind sie längst da. Nach tierischen Rückkehrern wie den lange Zeit ausgerotteten Wölfen, Luchsen und Bibern sowie eingewanderten oder eingeschleppten Arten wie Waschbär und Marderhund, breiten sich jetzt auch Goldschakale in Deutschland aus. In ganz Deutschland. Der bislang letzte Nachweis stammt von der Nordseeküste: Am 16. November um 6.52 Uhr tappte ein Schakal im Kreis Cuxhaven in eine Fotofalle. Die Landesjägerschaft Niedersachsen hat die Aufnahme daraufhin im Internet veröffentlicht. (weiterlesen)

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Jahresausklang 2020 – ein paar Gedanken zur Jagd!

Ein ungewöhnliches und für jeden Einzelnen sehr anstrengendes Jahr neigt sich seinem Ende zu! Nichts ist, wie es vor der Pandemie war. Medienmeldungen vom Terror in Wien und das durch das Virus aus den Meldungen verdrängte Thema „Flüchtlinge“ lassen uns kurz aufhorchen, bevor wir wieder die Mund-Nasen-Maske aufsetzen!

Still und ohne Aufschrei der Jägerschaft und der Standesvertretung wurde im Oktober 2020 der Landesjagdverband Burgenland fast aufgelöst und zu einer zahnlosen Marionette degradiert. Niemanden rührt dies, keine Solidaritätskundgebung seitens der Jägerschaft, kein Erkennen der strategischen Bedeutung dieses Signals. Sicher, es gibt Wichtigeres dieser Tage, aber die nahende Impfung führt uns wieder zu einer neuen Normalität, doch dann sind die Würfel bereits gefallen.

Ist dies ein Anfang für die bundesweite Auflösung der Standesvertretungen? Was wird der nächste Schritt sein? Regiejagden oder Eingriffe in die Unverletzbarkeit des Eigentums? (weiterlesen)

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Bundesrat will Novelle des Bundesjagdgesetzes nachschärfen

Mit seiner Stellungnahme zur geplanten Jagdrechtsnovelle konterkariert der Bundesrat einheitliche Vorgaben für Jägerausbildung, Munition und Schießübungsnachweis, meint der Jagdverband.

In einer Stellungnahme empfiehlt der Bundesrat substantielle Änderungen an der geplanten Novelle des Bundesjagdgesetzes. So möchte die Länderkammer grundsätzlich eine Verjüngung des Waldes ohne Wildschutzmaßnahmen ermöglichen.

Nicht eingeführt werden soll der „Abschusskorridor“ für Rehwild. Sichergestellt sehen wollen die Länder, dass die Verjüngung des Waldes immer standortgerecht und artenreich erfolgt.

Verschärft werden sollen Anforderungen an die Jäger, unter anderem bei Prüfungen der praktischen Handhabung von Waffen, der Wildbrethygiene und der Schießleistungen; Anforderungen an diese sollen zudem von den Ländern gegebenenfalls weitergehend geregelt werden dürfen. (weiterlesen)

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18.12.2020 - Bundesjagdgesetz wird Ansprüchen an effektives Wildtiermanagement nicht gerecht – Agrarumweltminister Axel Vogel im Bundesrat

Berlin/Potsdam (agrar-PR) - Der Bundesrat hat heute über die Novellierung des Bundesjagdgesetzes beraten. Brandenburgs Agrar-Umweltminister Axel Vogel begründet in seiner Rede, warum der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf beim Ziel eines effektiven Wildtiermanagements zu kurz greift. Brandenburg hat deshalb unter anderem Empfehlungen zum Verzicht auf neue und wenig hilfreiche, bürokratische Abschussregelungen für das Rehwild und zur Lockerung der Regeln für überjagenden Hunden eingebracht. Diese wurden heute vom Bundesrat verabschiedet.
Axel Vogel: „Unser Wald ist in einem schlechten Zustand. Laut Waldzustandserhebung der Bundesregierung von 2019 war der Kronenzustand im Durchschnitt aller Baumarten noch nie so schlecht. Der Wald leidet unter dem Klimawandel und damit verbunden unter ausbleibenden Niederschlägen, Dürre und Schadinsekten. Vor diesem Hintergrund ist es dringend erforderlich, Schadensflächen wieder zu bewalden und durch Waldumbau die Resilienz gegen den Klimawandel zu erhöhen. Doch die hohen Wildbestände und der starke Wildverbiss machen unsere Anstrengungen zur Waldverjüngung zunichte.“  (weiterlesen)

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Drohnen zur Wildtierrettung: Künftig Förderung vom Bund

Der Bund will 2021 mit 27,5 Millionen Euro die Digitalisierung in der Landwirtschaft vorantreiben – auch die Kitzrettung.

Rund 27,5 Millionen Euro will der Bund im Jahr 2021 zur Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft bereitstellen. Das wurde mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts für 2021 beschlossen. Wie die „NOZ“ berichtet, soll dadurch auch der Einsatz von Drohnen mit Infrarotsensor für den Tierschutz gefördert werden. Dies hat nach Angaben der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ wohl maßgeblich die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag durchgesetzt.

Hoffnung auf flächendeckenden Einsatz  (weiterlesen)

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