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Kitzrettung: 17 Tipps für die Jungwildrettung mit Drohnen

Rasso Walch

16.05.2021 Der Einsatz von Drohnen zur Kitzrettung setzt sich immer mehr durch. Wir haben einige Tipps, die Sie dabei beachten sollten.

Der Einsatz von Drohnen inklusive Wärmebildkamera ist, ohne zu übertreiben, die mit Abstand effektivste Art, Kitze, Junghasen und sogar Gelege vor dem Mähtod zu retten. Kaum verwunderlich also, dass der Bund für den Kauf solcher Drohnen mittlerweile Fördergelder zur Verfügung stellt. Doch mit dem Kauf der richtigen Drohne hat man noch lange nicht die Garantie, dass der Einsatz zur Kitzrettung auch so effektiv abläuft, wie man sich das vorgestellt hatte. Ähnlich wie bei der Organisation einer Gesellschaftsjagd gilt nämlich: Organisation und Vorbereitung sind die halbe Miete für den Erfolg. Wir haben Ihnen daher 17 Tipps zusammengestellt, die Sie vor dem Start beachten sollten:
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Kraftprobe auf Holzmarkt - Sägebranche auf den eigenen Vorteil bedacht

Die durch Sturm und Borkenkäfer gebeutelten Waldbesitzer müssen zuschauen, wie die Sägeindustrie mit dem Verkauf von Balken, Latten und Co. Unsummen verdient. Für die Waldbesitzer bleibt nichts.

Ein Kommentar von Kevin Schlotmann, Redakteur beim Wochenblatt für Landwirstchaft und Landleben:

Schnittholz, Dachlatten und OSB-Platten sind Mangelware, weshalb Zimmerer und Co. hierzulande in leere Regale blicken. Gleichzeitig türmt sich das Käferholz in den Wäldern, obwohl die Sägewerke auf Volllast laufen.

Der Grund: Die Nachfrage auf dem US-amerikanischen Markt ist durch Konjunkturprogramme und Handelskonflikte mit dem benachbarten Kanada so riesig, dass die Exportpreise durch die Decke schießen. Heimische Handwerker kommen da nicht mit und sind inzwischen gezwungen, Aufträge zurückzuziehen. Für den Rohholzproduzenten – den Waldbesitzer – ist von all dem aber nur ein Windhauch zu spüren. Wenngleich sämtliche Exportkurse explosionsartig steigen, klettern die Rohholzpreise nur im Schneckentempo in die Gewinnzone. (weiterlesen)

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Kreisjägerschaft Stade demonstrierte Julia Klöckner Kitzrettung

Kitzrettung mit der Drohne: Tierleid vermeiden

tk. Estebrügge. Mit einem Surren hebt die Drohne ab und ist nur Sekunden später schon hoch in der Luft. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ließ sich im Anschluss an ihren Termin mit den Obstbauern von der Jägerschaft Stade und der Norddeutschen Wildtierrettung demonstrieren, wie Kitzrettung mit Drohnen funktioniert. Weil die Wärmebildkamera der Flugobjekte lebende Tiere braucht, hatte Labrador Ivo die Rolle des Kitzes übernommen.

Mit einer vor Kurzem angeschafften zweiten Drohne ist die Jägerschaft im Kreis Stade für die kommende Saison gut ausgestattet. Bei der Demonstration hatte der Drohnenpilot das "Kitz" sehr schnell gefunden.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert seit Mitte März die Anschaffung der Technik mit insgesamt rund drei Millionen Euro, erklärte Klöckner. Aus Niedersachsen machen derzeit 65 Teilnehmer bei diesem Drohnenförderprogramm mit. Bundesweit wurden bislang rund 190 Förderanträge mit einem Volumen von rund einer Million Euro bewilligt. Anträge können noch bis September gestellt werden. Die Stader Jägerschaft konnte ihre neue Technik mit Hilfe des Landes kaufen. Sowohl die Jägerschaft als auch die Norddeutsche Wildtierrettung hoffen, dass die Zahl der Landwirte zunimmt, die die Drohnen-Teams anfordern. "So kann Tierleid vermieden werden", appellieren die Kitzretter. (weiterlesen)

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Kitzrettung: Versicherung bietet Drohnenkasko an

Eva Grun   

15.05.2021 Drohnen werden immer häufiger zur Kitzrettung eingesetzt. Eine Versicherung bietet nun eine Drohnenkasko-Versicherung an.

Ab sofort bietet die Gothaer Versicherung eine Kaskoversicherung für Drohnen zur Kitzrettung an.
Wie die Gothaer Versicherung am 11. Mai bekanntgegeben hat, wurde der Versicherungsschutz um eine Drohnenkasko-Versicherung erweitert. Um die neue Versicherung zu erlangen, müssen Jäger bereits eine Jagdversicherung – Jagd-, Gruppen- oder Vereins-Haftpflichtversicherung – bei der Gothaer abgeschlossen haben. „Wir haben unsere erfolgreiche Jagdausrüstungsversicherung aufgrund der enormen Nachfrage der Jäger und deren Vereine, weitere Rehkitze zu retten, in unserem Versicherungsschutz ergänzt,“ äußert sich Dr. Dirk van der Sant, Line of Business Manager Jagd bei der Gothaer dazu. (weiterlesen)

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Wir Jagen Ausgabe Mai/Juni ist online

Liebe Leserinnen und Leser,

Corona, auch für uns als Jäger keine unbeschwerte Zeit.
Daher haben wir in der aktuellen Ausgabe von WIR JAGEN, Jagd und Corona mal unter die Lupe genommen.
Von dem schnellen Rezept, dessen Zutaten jeder zuhause hat, über ein Jahr mit Corona im Revier bis zu einem Rückblick der vergangenen Drückjagdsaison ist alles dabei.

Zudem warten noch folgende Artikel auf Sie:
Recht: Das Erwerbern von Schusswaffen als Erbe
Hunde: Jagdhundeprüfung unter Coronabedingungen
Praxistest: Alles neu macht der Mai: Steiner Ranger 4
Wildbret: Neue Vermarktungsideen
Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!
Herzliche Grüße,

Ihre Alena Steinbach

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Jagdabgabe: Klage in Hessen gegen die Jagdabgabe beim Verwaltungsgericht Kassel eingereicht

Klärung der Verfassungswidrigkeit der Jagdabgabe geht in die nächste Runde.

Nachdem der Gebührenbescheid der Unteren Jagdbehörde um die Jagdabgabe gekürzt wurde und das Landratsamt Schwalm-Eder nicht bereit ist, einen geänderten Bebührenbescheid zu erstellen, wurde Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht in Kassel eingereicht. (weiterlesen)

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Kitzrettung: Norddeutsche Wildtierrettung bald deutschlandweit

12.05.2021 Die Norddeutsche Wildtierrettung e.V. will künftig deutschlandweit agieren – dazu soll auch der Namen geändert werden.

Seit dem Frühjahr 2019 retten Mitglieder des Vereins in Norddeutschland mit Wärmebilddrohnen Kitze vor dem Tod durch Mähmaschinen. Jetzt steht ein Namenswechsel an: Aus der Norddeutsche Wildtierrettung e.V. wird die Deutsche Wildtierrettung. Der Verein wächst schnell und streckt seine Fühler auch in süddeutsche Gebiete aus. Deswegen sei die Namensänderung nötig geworden, sagte Andreas Alfred Brandt, 1. Vorsitzender des Vereins, gegenüber der Redaktion. „Die Landesjagdverbände aus Rheinland-Pfalz und Hessen taten sich etwas schwer mit dem bisherigen Namen. Um den Beitritt der beiden großen Verbände zu fördern, haben wir uns für Änderung entschieden.“ Ganz in trockenen Tüchern sei die Änderung aber noch nicht, Rückmeldungen einiger Mitglieder ständen noch aus. Brandt zweifelt aber nicht: „Bald sind wir die Deutsche Wildtierrettung.“

Kitzrettungs-App geplant

Auch plant der Verein eine App für Smartphones, die bei der Organisation und Suche von Kitzen helfen soll. Gerade fehlende Organisation kostet jedes Jahr unnötig viele Kitze das Leben, so Brandt. „Es bringt nichts, wenn der Landwirt eine Stunde vor der Mahd anruft oder es gar nicht tut.“ Die App solle die Kommunikation automatisieren: Landwirte tragen ihre geplanten Mähtermine ein, Retter sind so immer informiert. Erscheinen soll die App im Laufe des nächsten Jahres.  (weiterlesen)

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Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen

Veröffentlichung eines Abschlussberichts zur Lebensraumanalyse und Identifikation geeigneter Ruhegebiete.

Gämsen stehen auf der Vorwarnliste der Roten Liste des Bundesamts für Naturschutz. Eine Studie der Deutschen Wildtier Stiftung analysiert das Symboltier der Alpen.

Wie keine zweite Huftierart in Deutschland sind Gämsen an sehr konkrete Lebensraumbedingungen gebunden. Ihr Lebensraum unterliegt aber auch einem meist strengen Jagdregim sowie einem manchmal zügellosen Tourismus. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien und Trainees der GIS-Akademie Dortmund die Gamslebensräume in den Bayerischen Alpen analysiert. Es wurde ein GIS-Tool zur Identifikation geeigneter Ruhebereiche für Gämsen entwickelt. "GIS" steht für Geoinformationssystem; mit seiner Hilfe können digitale Landkarten erarbeitet werden. Gefördert wurde das Projekt durch den Orden „Der Silberne Bruch“.

Den Gämsen bleiben kaum noch Rückzugsgebiete

Gämsen sind typische Bewohner alpiner und subalpiner Lagen, die im Sommer Felsbereiche, Latschen- und Geröllfelder und Almmatten besiedeln und im Winter sonnige und damit wärmebegünstigte Lagen mit geringer Schneedecke. Gleichzeitig ist der Lebensraum der Gämsen Erholungsraum für unzähligen Touristen sowie Schauplatz der sogenannten Schutzwaldsanierung. Zu ihrem Zweck wurde in vielen Gebieten der Bayerischen Alpen die Schonzeit für Gämsen aufgehoben. Durch den anhaltend hohen Jagddruck in Verbindung mit dem Tourismus gibt es vor allem im Regierungsbezirk Oberbayern nur noch sehr wenige, für das Gamswild ganzjährig gut geeignete und nutzbare Rückzugsgebiete. Die Aufnahme der Gämsen auf die Vorwarnliste der Roten Liste der Tiere Deutschlands ist ein Alarmsignal, das Konsequenzen im Umgang mit dieser Charakterart der Bayerischen Alpen erfordert.  (weiterlesen)

Foto: Deutsche Wildtierstiftung

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Oberlandesgericht Frankfurt Main, Pressemitteilung: Schadensersatzbemessung für einen auf der Jagd versehentlich getöteten Jagdhund 

11.05.2021 Pressestelle: OLG Frankfurt am Main

Sieht ein Jagdteilnehmer vor Schussabgabe auf eine Sau einen zuvor in deren Nähe wahrgenommenen Jagdhund nicht mehr, ist die Schussabgabe sorgfaltswidrig. Der Höhe nach bemisst sich der Schadensersatz für einen versehentlich getöteten Jagdhund nach den Kosten für einen vergleichbaren Welpen. Zu ersetzen sind zudem die Kosten für die Ausbildung eines Hundes mit durchschnittlicher Begabung, um einen dem getöteten Hund vergleichbaren Ausbildungsstand zu erreichen. Da die vorprozessual bereits gezahlten 2.100,00 € diesen Anspruch bereits abdeckten, hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) mit heute veröffentlichter Entscheidung die Berufung der Hundehalterin zurückgewiesen.
Nr. 32/2021

Die Klägerin verlangt Schadensersatz für ihren bei einer Drückjagd versehentlich von dem Beklagten erschossenen, 20 Monate alten Jagdhund. Sie begehrt über die vorgerichtlich von der Haftpflichtversicherung bereits erhaltenen 2.100,00 € hinaus weiteren Schadensersatz unter Verweis auf erheblich höhere Ausbildungskosten.  (weiterlesen)

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ASP Prävention: Totalversagen beim grün geführten Landwirtschaftsministerium

11.5.2021  Die Kreisjägermeister des Landes Sachsen-Anhalt (KJM LSA) und die Arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer Sachsen-Anhalt (AG JESA) erheben schwere Vorwürfe gegen das grün geführte Landwirtschaftsministerium, im Hinblick auf die unzureichenden Präventionsmaßnahmen bezüglich eines drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest.

Der Sprecher der KJM LSA und Vors. der AG JESA, Rechtsanwalt Hartmut Meyer, wirft der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Dalbert vor, die drohende ASP nicht ernst genug zu nehmen. Der Landwirtschaft würden enorm hohe Schäden drohen. Den Jägern und Jagdbezirksinhabern große Einschränkungen drohen. Am schwierigsten werde es in den unmittelbaren Kernzonen, einem rd. 3 km Radius um einen ASP-Fundort, mit einem Umfang von rd. 20 km und einer Fläche von rd. 3.000 ha. Auf dieser Fläche dürfe kein Landwirt mehr ernten oder ein Jäger jagen.   (weiterlesen)

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