Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Weidehaltung in Gefahr!   Forscher empfehlen einfachere Entnahme von Problemwölfen

Wissenschaftler kommen nach einer Analyse zu dem Schluss, dass die jagdliche Entnahme problematischer Wölfe wesentlich vereinfacht und stringent durchgeführt werden muss. Zudem braucht es Management.

Forscher der Universitäten Freiburg und Geisenheim haben die bestehende Rechtslage zur Rückkehr und Ausbreitung des Wolfes mit allen daraus folgenden Konsequenzen ausgewertet.

In der Fachzeitschrift „Naturschutz und Landschaftsplanung“ kommen sie nicht überraschend zu dem, Urteil, dass sich die Ausbreitung des Raubtieres negativ auf rechtlich verbindliche Naturschutzzie­le auswirken könnte. Als eine Fehleinschätzung entlarven die Experten beispielsweise die Annahme, bei den deutschen Wölfen handele es sich um Tiere der isolierten, mitteleuro­päischen Flachlandpopulation. Neuere genetische Untersuchun­gen zeigten jedoch, dass die Population zu­mindest im Austausch mit der baltischen Wolfspopulation steht und deshalb nur ein geringes Inzuchtri­siko existiert, so Nicolas Schoof von der Professur für Standorts- und Vegetationskunde der Universität Freiburg.   (weiterlesen)

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Österreich: So viele Schusswaffen wie noch nie verkauft

Die Nachfrage nach Handfeuerwaffen ist 2020 in bisher unerreichte Höhen geschossen. Insgesamt wurden 71.250 Gewehre und Faustfeuerwaffen gekauft – im Vergleich zu 2019 ein Zuwachs um fast 6.400 Stück bzw. fast zehn Prozent.

4. Jänner 2021 Wie aus Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com hervorgeht, habe es Zuwächse vor allem auf dem Gebrauchtwaffenmarkt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage nach gebrauchten Gewehren um fast 16 Prozent und nach gebrauchten Handfeuerwaffen um rund sieben Prozent. Insgesamt gingen 2020 damit 52.300 Gebrauchtwaffen über die Verkaufstische.

Doch auch in den Neuwaffenmarkt kam Bewegung: Der Absatz von Lang- und Faustfeuerwaffen erhöhte sich um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt knapp 19.000 Stück. Auch hier war das Wachstum bei Flinten, Büchsen und kombinierten Gewehren größer als bei Pistolen und Revolvern.

Institut führt das auf Jagd zurück  (weiterlesen)

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Abenddämmerung im winterlichen Knüllgebirge

10.1.2021 17.35 Uhr

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Zwischen Angst und Faszination: Draußen ist der Wolf

Die Debatte über Wölfe wird in Deutschland geht weit über Detailfragen hinaus. Tatsächlich geht es darum, wer definieren darf, was Natur ist.

LANDKREIS ROTENBURG taz | Man kriegt als Normalmensch wenig von ihnen mit“, sagt der Wolfsberater des niedersächsischen Landkreises Rotenburg, Wolfgang Albrecht, am Telefon. Das ändert aber nichts daran, dass es in der Gegend ein Rudel gibt, das eben auch durch den kleinen Ort Vierden streift. Dabei hatte ich angerufen, weil ich das, was ich um eine Ecke in dem Dorf gehört hatte, für ein Schauermärchen gehalten hatte. Schauer deshalb, weil es nicht so geklungen hatte, als sei es eine gute Nachricht: Die Wölfe sind da.

„Irgendwo sind sie immer“, sagt Albrecht noch, schließlich ist das Revier eines Rudels etwa 250 km2 groß. Weit weg und immer da – so wie die Diskussion über ihre Rückkehr. Warum wird die Debatte über die Wölfe so erbittert geführt, als ginge es um die Existenz der Beteiligten, was manchmal, aber durchaus nicht immer der Fall ist? (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Kilometerlange Zäune werden errichtet - Verdacht auf Afrikanische Schweinepest in Potsdam

Tierseuchen-Alarm in Potsdam: Das Landeslabor Berliner-Brandenburg hat einen Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest unmittelbar an der Grenze zu Berlin gemeldet. 

Potsdam - Nach dem Fund eines Kadavers im Norden Potsdams hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Das tote Schwein soll kurz vor der Berliner Landesgrenze liegen.

Wie das brandenburgische Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, wurde der Tier-Kadaver in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) in Riems (Mecklenburg-Vorpommern) zur weiteren Abklärung gebracht.

Sperrzone droht  (weiterlesen)

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Union fordert aktives Wolfsmanagement

08.01.2021 Unions-Abgeordnete wollen die Wolfsbestand begrenzen.

Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion haben Umweltministerin Schulze aufgefordert, den Erhaltungszustand des Wolfes als günstig anzuerkennen und Schritte zur Begrenzung des Bestandes einzuleiten.

Agrar- und Umweltpolitiker der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag haben Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einem Brief aufgefordert, den Schutzstatus des Wolfes in Deutschland neu zu bewerten.

Der von der EU geforderte günstige Erhaltungszustand sei mit 128 Rudeln, 35 Wolfspaaren sowie 10 sesshaften Einzelwölfen (Stand 2019/2020, Bundesamt für Naturschutzschutz) bereits übererfüllt.

Damit sei der Wolf in Deutschland als nicht gefährdet einzustufen. Außerdem sei der notwendige genetische Austausch mit Tieren aus Rudeln in Polen, dem Baltikum, den Karparten und den Alpen gesichert.    (weiterlesen)

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Landtechnik-Pionier Helmut Claas ist gestorben

Helmut Claas, der langjährige geschäftsführende Gesellschafter, Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses der Claas-Gruppe, ist am 5. Januar 2021 im Alter von 94 Jahren verstorben.

Der Tod von Helmut Claas löst tiefe Betroffenheit aus. Mit der Familie und allen Angehörigen trauern nicht nur weit über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, sondern eine gesamte Branche, die mit Helmut Claas eine bedeutende europäische Unternehmerpersönlichkeit verloren hat.

Über Helmut Claas

Helmut Claas wurde 1926 in Harsewinkel geboren. Seine Eltern August und Paula Claas leiteten gemeinsam die kleine Landmaschinen-Firma mit damals etwa 100 Mitarbeitern. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung als Maschinenschlosser. Es folgten Praktika in metallverarbeitenden Betrieben und weitere praktische Studien auf dem Gebiet des Gießereiwesens.  (weiterlesen)

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Bruno im Homeoffice - Hasenjagd in der Praxis (1)

Auch bei Bruno steht die Theorie am Anfang. Deshalb schaut er sich das Demovideo Hasenjagd in der Praxis (1) von Dennis Panthen auf dem Rechner an. (Das ist keine Fotomontage!) Die Kommandos kennt er, weshalb er angespannt in den Rechner schaut.

 

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Kopov Jagdhund in Jägerhände abzugeben

Wir möchten unseren 5 Monate Alten Kopov (Schwarwildbracke) in liebevolle Jägerhände vergeben, da wir ihn unter Umständen nicht mehr genug auslasten können und er nie zum jagen kam. Es ist ein Rüde und in Deutschland geboren. Bitte melden Sie sich nur, wenn Sie Hundeerfahrung haben (besser Jagdhunderfahrung) und mit ihm auf die Jagd gehen. (weiterlesen)

 

 

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Afrikanische Schweinepest: 42 neue Fälle in Brandenburg

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Brandenburg weiter aus. Laut Verbraucherschutzministerium gibt es im Bundesland mittlerweile 444 bestätigte Fälle. Gute Nachrichten gibt es derweil für Hausschweinbesitzer.

Potsdam
Die Zahl amtlich bestätigter Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Brandenburg ist nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums auf 444 gestiegen. Die Tierseuche wurde bei 42 neuen Funden vom Nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts nachgewiesen, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Die Fälle stammten aus bestehenden Kerngebieten in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland.

Bislang wurden den Angaben zufolge im Landkreis Spree-Neiße 28 ASP-Fälle, im Landkreis Oder-Spree 269 und im Kreis Märkisch-Oderland 147 Fälle der Tierseuche bestätigt. Der erste ASP-Ausbruch bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Letzten Erkenntnissen zufolge sind bereits in der ersten Juli-Hälfte infizierte Tiere verendet.  (weiterlesen)

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