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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Nach Vorwürfen gegen Jagdtouristen: Warum jagen so viele Niederländer in Eifel und Hunsrück?

25.4.2024 Ludger Peters

Weite Wälder, wenig Menschen und viel Wild: Niederländische Jäger lieben Eifel und Hunsrück. Fast 70.000 Hektar Jagdfläche haben sie dort gepachtet. Vor allem, um Geschäfte zu machen.

"Wir bieten Ihnen ein unbeschwertes Wochenende: jagen, Wildgerichte genießen, ein Lagerfeuer. In unserer Grillhütte oder am Kamin Jagdgeschichten austauschen."

So wirbt ein niederländischer Jagdreise-Anbieter im Internet für seine Reviere in Rheinland-Pfalz. Die Kunden könnten dort auf 5.000 Hektar Fläche Wildschweine, Rehe und Rotwild jagen. Zwischen 350 und 500 Euro kostet ein Wochenende mit zwei Übernachtungen und Verpflegung. Wildschweinabschüsse im Preis inbegriffen. Wer Reh- oder Rotwild schießen will, muss draufzahlen.

Ermittlungen gegen Jagdtouristen
Mittlerweile ist das Thema Jagdtourismus in Eifel und Hunsrück in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Grund sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier nach der Drückjagd einer niederländischen Jagdgesellschaft in Bausendorf im Kreis Bernkastel-Wittlich. (weiterlesen)

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Schalksmühle - Jagen ist schon längst kein Phänomen vergangener Zeiten mehr - immer mehr junge Menschen melden sich in Jagdschulen an und wollen als Jungjäger ausgebildet werden

18.04.2024 

Jagdakademie König: Warum Jagen wieder modern wird - und das zurecht!. Jan-Philipp König, Inhaber der Jagdakademie König, ist überzeugt, dass es sich dabei um keinen Trend, sondern um das Umdenken einer ganzen Generation handelt. Welche Gründe die jungen Menschen dazu beeinflusst, sich bei seiner Jagdschule zu melden, erfahren Sie hier.

Tierwohl und Nachhaltigkeit haben längst die Mitte der gesellschaftlichen Diskussion erreicht. Immer mehr Menschen möchten zu einem positiven ökologischen Fußabdruck beitragen und sich endlich von den schrecklichen Hintergründen, die unter anderem mit dem Konsum tierischer Produkte einhergehen, lossagen. Doch die Entscheidung, gänzlich vegetarisch oder vegan zu leben, fällt vielen schwer - und auch im Alltag ist es nicht immer leicht, die eigenen Umwelteinflüsse zu minimieren. "Vielen jungen Menschen ist es jedoch trotz dieser Schwierigkeiten ein großes Anliegen, eine nachhaltige Lebensweise zu verfolgen", erklärt Jan-Philipp König, Inhaber der Jagdakademie König. "Sie wollen ihren Teil zur gesunden Gestaltung der Umwelt beitragen und die Natur aktiv erleben und verstehen."  "

Dieses Umdenken in der jüngeren Generation führt dazu, dass wir einen deutlichen Anstieg an Jungjägern verzeichnen", verrät er weiter. Als Jungjäger-Ausbilder begleitet Jan-Philipp König tagtäglich Menschen auf dem Weg zu ihrer Jägerprüfung - oder dem "grünen Abitur", wie es in Jagdkreisen genannt wird. (weiterlesen)

 

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Ist ein Apportierspezialist auch anderweitig als Jagdhund brauchbar?

18.4.2024

von Rainer Kern

In Jägerkreisen werden Retriever, insbesondere der Labrador Retriever inzwischen als hervorragende Apportierhunde anerkannt. Apportierhund JA, aber anderweitig sei er ja nicht so wirklich brauchbar, bekam ich schon oft zu hören. Kurzum, ein richtiger Jagdhund sei der Retriever nicht, er hätte ja nicht einmal Wildschärfe.
DGreifvögel werden weiter illegal verfolgt - 51 dokumentierte Fälle in 14 Monatenas ist ein Vorurteil, das sich genauso hartnäckig hält, wie das Klischee von deutschen Männern, die als Touristen immer kurze Hosen und weiße Socken in Sandalen tragen.

Doch sind solche Vorurteile wirklich gerechtfertigt?

Ich möchte hier mal eine Lanze brechen für den Labrador Retriever, den ich selbst als Jäger seit über 20 Jahren führe.

Für mich ist der Labrador ein sehr angenehmer Jagdbegleiter mit vielen Talenten

Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für eine Art von Hund man gerne an seiner Seite haben möchte. Mir ist es wichtig, dass ich mich in jeder Lage auf meinen Hund verlassen kann, er mit mir zusammen arbeitet und meine Kommandos jederzeit annimmt. Nur so kann ich ihm auch maximale Freiheiten gewähren und genau das wünsche ich mir für meine Begleiter. Mehr über das Wesen des Labradors schreibe ich gerne mal in einem weiteren Artikel, um diesen Allrounder aus der Sicht eines Jäger vorzustellen.

Es ist wichtig zu wissen, dass es 2 Zuchtlinien gibt und ich für die Arbeit mit dem Hund ausschließlich nur die Arbeitslinie empfehle. Bei der Arbeitslinie unterscheidet man noch durch jagdliche- und durch der speziellen jagdlichen Leistungszucht.  (weiterlesen)

 

Labrador Retriever Rüde apportiert erlegten Fuchs

 

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Zahmes Damwild betäubt und für Jagd ausgesetzt?

17. April 2024 (DJV) Berlin

Jagdgäste sollen bei einer Drückjagd vorher ausgesetztes Damwild in Rheinland-Pfalz erlegt haben. Jagdverbände distanzieren sich von kriminellen Praktiken und fordern rasche Aufklärung des Falls. Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wie jetzt bekannt wurde, sollen Jagdgäste zahmes Damwild in Rheinland-Pfalz erlegt haben, das dort kurz vor einer Drückjagd im Dezember 2023 ausgesetzt worden sein soll. Im Fleisch erlegter Tiere konnten Behörden nach der Jagd zudem Beruhigungsmittel nachweisen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt. Der Deutsche Jagdverband (DJV), der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) und die Koninklijke Nederlandse Jagersvereniging (Jagersvereniging) verurteilen das Aussetzen und Betäuben von zahmem Gatterwild aufs Schärfste. Insbesondere zum Zweck der Jagd ist dies grundsätzlich verboten. Der LJV wird Strafanzeige stellen.  (weiterlesen)

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Kitzrettung: Die richtige Kombination der Methoden

Interview: Emma Thomas
12.04.2024

LfL-Experte Stefan Thurner erforscht seit Jahren, wie Kitze vor dem Mähtod gerettet werden können. Als Landwirt im Nebenerwerb kennt er das Thema auch aus eigener Praxis.

Auf der einen Seite ärgern sich viele Waldbesitzer über Verbiss und auf der anderen Seite werden Kitze gerettet. Warum ist das Thema auch gesellschaftlich so relevant?

Ihre Frage vermengt zwei Sachverhalte in unpassender Form: Die Rehkitze flüchten bekanntlich in den ersten Wochen nicht, wenn sich Gefahr nähert. Beim Mähen der Grünland- und Feldfutterflächen mit modernen Mähwerken sind sie deshalb besonders gefährdet. Selbstverständlich ist den Bewirtschaftern auch der Tierschutz ein hohes Anliegen. Es gilt den Mähtod von Rehkitzen möglichst zu vermeiden. Die Waldbesitzer erwarten zurecht, dass alle daran mitarbeiten, der großen Verantwortung für unsere Wälder gerecht zu werden. Der Jagd und der Jägerschaft kommt eine herausragende Bedeutung beim Waldumbau in Zeiten des Klimawandels zu. Denn zu hohe Wildbestände lassen auf Dauer ausgerechnet die Baumarten verschwinden, auf die stabile Zukunftswälder so dringend angewiesen sind. Dabei geht es nicht um ökonomische Interessen, sondern schlichtweg darum, die Wälder für nachfolgende Generationen zu retten und zu erhalten. Dafür sind waldverträgliche Wildbestände eine unverzichtbare Voraussetzung. Und es geht dabei auch darum, attraktive und strukturreiche Lebensräume für das Reh und auch viele andere Wildtiere zu schaffen.

Drohnen wurden für die Kitzrettung entdeckt. Werden sie in Zukunft die Standardtechnik sein? Oder müssen wir trotzdem weiterhin die Wiesen abgehen?

Die Drohnen mit Wärmebildkamera haben sich als sehr gut geeignet für die Rehkitzrettung erwiesen. Zudem ist der technische Fortschritt in diesem Bereich enorm. Kameratechnik und auch die Flugleistung und Akkulaufzeit verbessern sich. Nicht vergessen werden darf hier auch die künstliche Intelligenz, die beim Erkennen von Rehkitzen auf dem Bild der Wärmebildkamera die Piloten bei vielen Systemen sehr gut unterstützt und zu höheren Trefferquoten führt. Drohnen mit Wärmebildkamera stellen derzeit die am häufigsten verwendete Technik dar.

Gibt es weitere Techniken?   (weiterlesen)

 

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Inserate von Jagdpacht- und Begehungsscheinangeboten müssen ab sofort von der Administration des Deutschen Jagdportals genehmigt werden – Mitglieder , die sich nicht an diese neue Regel halten , werden sofort gesperrt! 

Bei einer Unteren Jagdbehörde in Schleswig-Holstein wurde von einem Jäger eine Anzeige im Deutschen Jagdportal gemeldet, bei der es sich offensichtlich um eine fingierte Anzeige handelt.

Die Untere Jagdbehörde setzte das Deutsche Jagdportal dahingehend in Kenntnis, dass es dort weder einen Jagdpächter dieses Namens gibt, noch dass dort ein Begehungsschein ausgeschrieben wurde. Scheinbar handelt es sich hierbei um eine Anzeige, um Internetnutzer zu ködern und dann andere Geschäfte zu tätigen.
Mit der ständig steigenden Mitgliederzahlen in unseren regionalen Jagdgruppen häufen sich Beschwerden von Gruppenmitgliedern und anderen Jägern über zweifelhaften Anzeigen. Die ständig steigende Mitgliederzahlen unserer regionalen Jagdgruppen üben scheinbar einen magischen Reiz auf zweifelhafte Geschäftemacher aus!.

Wir vom Jagdportal haben uns nach diesem Vorfall, der nun auch die Untere Jagdbehörde beschäftigt, dazu entschlossen, alle Anzeigen von Jagdpachtangeboten und Begehungsscheinangeboten im Deutschen Jagdportal und in den Facebookgruppen des Deutschen Jagdportals vor ihrer Veröffentlichung durch die Administration genehmigen zu lassen.
Diese Genehmigungspflicht gilt für alle Regionalgruppen auf dem Jagdportal, den Regionalgruppen bei Facebook und unsere Facebookfachgruppe "Jagdrevier Verpachtungen". Anzeigen von Jagdpacht- und Begehungsscheingesuchen sind von der Genehmigungspflicht ausgeschlossen.   (weiterlesen)

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Tiere trampeln Bauern tot - Nach Elefanten-Eklat: Jetzt spricht Großwildjäger Klartext und rügt Grünenministerin

Sebastian Scheffel

6.04.2024

In Deutschland hat eine Debatte über Elefantenjagd begonnen. Ein Befürworter dieser Praxis, der selbst schon Elefanten gejagt hat, fordert ein Ende der Verniedlichung der Dickhäuter. Jagdreisen-Veranstalter Tim Strohmeier erklärt in einem Interview, warum die Menschen in Botswana die Elefantenjagd begrüßen.

Lässt man sich zu Tim Strohmeier durchstellen, erklingt zunächst ein Jagdhorn im Telefon. Er ist einer der Geschäftsführer von Westfalia Jagdreisen und will über eine scheinbar absurde Debatte sprechen: Botswana hat angekündigt, 20.000 Elefanten nach Deutschland zu schicken . Damit will das Land gegen verschärfte Regeln für Jagdtrophäen demonstrieren. Der 31-jährige Strohmeier bietet mit seinem Unternehmen in Mönchengladbach nicht nur Reisen für Jägerinnen und Jäger an, sondern war selbst schon bei der Elefantenjagd dabei. Im Interview berichtet er, dass die Jagd keine reine Spaßveranstaltung ist.

FOCUS online: Herr Strohmeier, auf Ihrem Instagram-Profil sieht man tote Elefanten. Warum zeigen Sie das?

Tim Strohmeier: Es gibt in Deutschland nicht viele, die solche Bilder zeigen. Als Großwildjäger wird man manchmal angefeindet. Ich zeige aber nicht nur Fotos vom toten Tier, sondern das ganze Bild: Nämlich wie die Einheimischen sich freuen, wenn ein Elefant erlegt wurde. Für sie ist die Jagd auf Elefanten überhaupt nichts Verwerfliches, wie das in Deutschland von vielen gesehen wird.

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Der Legalwaffenbesitzer, der schläft, ist unzuverlässig!

Titelbild pixabay

Dies ist zusammenfassend das Ergebnis des OVG Urteils von Münster zum Thema Aufbewahrung von Waffenschrankschlüssel durch Legalwaffenbesitzer.

Seit dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht Münster zur Aufbewahrung von Waffenschrankschlüsseln ist es bemerkenswert ruhig um das Waffengesetz. Doch der Schein trügt, die Schikanen gegen Legalwaffenbesitzer werden weitergehen.

Mit dem rechtsunbestimmten Begriff der Unzuverlässigkeit im Vollzug des Waffengesetzes ist der Gängelung des Bürgers durch Behördenmitarbeiter Tor und Tür geöffnet

Aufgabe der Parlamente beim Verabschieden von Gesetzen (Legislative) in einem funktionierenden Rechtsstaat ist es, Gesetze vor ihrer Verabschiedung möglichst klar und eindeutig auszuformulieren. Der Bürger soll verstehen, was der Gesetzgeber mit dem Gesetz bezwecken will. Vor allem aber sollen Gerichte möglichst eindeutige und gleichlautende Urteile fällen können.

Verlässt der Gesetzgeber aber diesen Grundsatz der Klarheit und baut in den Gesetzestext beliebig interpretierbare Begriffe ein oder schlimmer noch, gibt rechtsunbestimmten Begriffen die Bedeutung von Rechtsverbindlichkeit, verlässt der Gesetzgeber, wenn er diesen Fehler nicht korrigiert, zweifelsfrei die Rechtsstaatlichkeit. Dies ist beim Begriff der Unzuverlässigkeit im Waffenrecht eindeutig der Fall.

Unzuverlässigkeit -ein Begriff aus der Psychologie  (weiterlesen) 

 

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"Wir akzeptieren kein Nein" - Botswana droht Deutschland mit 20.000 Elefanten

2.04.2024

Das Bundesumweltministerium will gefährdete Tierarten weiter schützen und kündigt ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen an. Aus Verärgerung über das Gesetz droht Botswana, Deutschland 20.000 Elefanten schenken zu wollen. Denn diese strapazierten das Land, ihre Jagd sei nicht nur wirtschaftlich essenziell.

Aus Verärgerung über Gesetzespläne von Bundesumweltministerin Steffi Lemke will der afrikanische Staat Botswana 20.000 Elefanten an Deutschland abgeben. Zuvor hatte Lemke ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen geschützter Wildarten angekündigt. Angesichts des Verbots drohe allerdings eine massenhafte illegale Wilderei, da die Tiere ohne die Trophäenjagd keinen Wert mehr für lokale Gemeinschaften darstellten, sagte der botswanische Präsident Mokgweetsi Masisi der "Bild".

Obwohl er das Anliegen des Ministeriums, die Tiere zu schützen, grundsätzlich schätze, schade das Gesetz dem afrikanischen Land und fördere die Armut, so Masisi. Die Deutschen sollten "so mit den Tieren zusammenleben, wie ihr es uns vorzuschreiben versucht", sagte der Präsident und fügte hinzu: "Das ist kein Scherz." (weiterlesen)

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Namibia warf ihr Rassismus und Neokolonialismus vor

Grünen-Ministerin knickt nach Afrika-Ärger ein

Von: SEBASTIAN GEISLER
26.03.2024 - 19:09 Uhr

Es kommt Bewegung in den Trophäen-Streit: Nach schweren Vorwürfen aus Afrika gegen die Grünen („rassistische Einstellung uns gegenüber“, „Neokolonialismus“) und einem BILD-Bericht darüber hat Bundesumweltministerin Steffi Lemke (56, Grüne) nun doch ihren afrikanischen Amtskollegen Dumezdweni Mthimkhulu (Umweltminister Botswanas) in Berlin getroffen.
Im Zoff um eine von Lemke geplante Einschränkung der Einfuhr von Jagdtrophäen nach Deutschland und Europa war Mthimkhulu mit einer ganzen Delegation nach Berlin geflogen, wollte der Ministerin gegenüber argumentieren, dass Trophäenjagd Wildpopulationen schütze, statt sie zu gefährden.
Motto: Wenn Lemke nicht zu uns kommt, um uns anzuhören, kommen wir zu Lemke! Doch die Ministerin stand zunächst nicht bereit, den Afrikaner und seine Delegation zu empfangen.   (weiterlesen)

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