Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Der jagdlich brauchbare aber unbrauchbare Jagdhund

Wer einige Jahre im Jagdhundetierschutz gearbeitet hat, der weiß, dass ein Jagdhund aus diesem Milieu gut mit einem Überraschungsei eines großen Schokoladenherstellers zu vergleichen ist. Nur mit dem Unterschied, dass sich mit dem Öffnen des Überraschungseis die Erwartungen und auch die Überraschungen selbst in Grenzen halten. Auch bei mir ist es bei den Jagdhunden nach Dutzenden von Jagdhunden aus dem Tierschutz immer noch eine echte Herausforderung und die Spannung hält einige Wochen an!

Der Abgabehund Bruno, ein Überraschungsei der besonderen Art

Bei Bruno, meinem aktuellen Drahthaar war das nicht anders. Durch seinen monatelangen Aufenthalt ohne Bewegung im Zwinger war er völlig abgemagert und verwahrlost. Auch war ihm wohl der Aufenthalt in einer Wohnung bis zum Zuzug zu mir völlig unbekannt. Doch diese Verwahrlosung, gepaart mit fehlender Erziehung kannte ich bereits von anderen Pflegehunden.
Seine aus meiner Sicht unhaltbaren Unarten stellten sich erst mit einiger Zeit heraus, als ich mit Bruno anfing, zu arbeiten. Ich lasse den Pflegehunden immer einige Wochen Zeit, damit sie ankommen und außer einiger weniger Übungen im Haus, werden sie im Gelände erst nur an der Leine ausgeführt.
Da der Grundgehorsam gut durchgearbeitet war, hatte ich Hoffnung, ihn insoweit an mich zu gewöhnen, dass ein Arbeiten ohne Leine schnell möglich ist. Zudem hatte er mit 58 Punkten auf der VJP den 3. Platz belegt und das mit 10 Punkten in der Führigkeit (!) Zusätzlich hatte er die Brauchbarkeit Schalenwild bestanden, eigentlich alles beste Voraussetzungen für einen führigen und jagdlich brauchbaren Jagdhund.

Bruno, der „Catkiller“    (weiterlesen)

Deutsch Drahthaar Rüde Bruno, mit aboluter Schärfe, aber ohne den dafür notwendigen Gehorsam

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Pressemitteilung AGDW – Die Waldeigentümer: AGDW startet mit neuer Hauptgeschäftsführerin ins Jahr 2021

06. Januar 2021 Dr. Irene Seling hat ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes aufgenommen

Seit 1. Januar 2021 ist Dr. Irene Seling die neue Hauptgeschäftsführerin der AGDW – Die Waldeigentümer. Am vergangenen Montag hat sie in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes in Berlin-Mitte ihre Arbeit aufgenommen. „Mit Frau Dr. Seling konnten wir eine hochkompetente Persönlichkeit für die AGDW gewinnen, die sowohl über eine jahrelange Verbandserfahrung wie auch über einen forstlichen Hintergrund verfügt“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. (weiterlesen)

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Wolfsmanagement: Weidehaltung: Geheimniskrämerei um Kompetenzzentrum

05.01.2021 Beim Kompetenzzentrum Weidetierhaltung und Wolf kommt der Bund offenbar nur langsam voran. Das zeigt eine schriftliche Anfrage der Linken.

Nach Auffassung der Agrarsprecherin der Linken, Kirsten Tackmann, betreibt das Bundesagrarministerium (BMEL) „Geheimniskrämerei“, wenn es um das neue Kompetenzzentrum Weidetierhaltung und Wolf geht. So beantwortete das Ministerium Tackmanns Anfrage sehr schleierhaft. Mit Unterstützung der relevanten Berufsverbände wurden zwar mögliche Aufgaben des Kompetenzzentrums erarbeitet. Diese befänden sich aber noch in der politischen Konsultation, heißt es in der Antwort auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten. Zudem werden laut BMEL derzeit noch weitere Eckpunkte für den Bereich Weidetierhaltung erarbeitet.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat im parlamentarischen Verfahren zum Bundeshaushalt 2021 beschlossen, dieses Jahr 300.000 Euro für das Einrichten eines Kompetenzzentrums Weidetierhaltung und Wolf im Agrarhaushalt bereitzustellen. Die Ausgestaltung inklusive der Personalstellen und –kosten der Errichtung des Kompetenzzentrums wird laut BMEL derzeit noch geprüft.

Finanzmittel zu gering (weiterlesen)

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CDU/CSU: Wolf hat "günstigsten Erhaltungszustand" – Population konstant halten

5. Januar 2021 Die Agrar- und Umweltpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben Bundesumweltministerin Schulze (SPD) in einem Brief aufgefordert, den Weg für ein effektives Bestandsmanagement für den Wolf frei zu machen.

Über diesen Brief berichtet MdB Michael von Abercron auf der Website der Kreisjägerschaft Pinneberg. Im Schreiben an die Ministerin heißt es: „Wenn wir eine aktive Weidetierhaltung, Freiland- und Offenstallhaltung in Deutschland erhalten wollen, müssen wir daher ein aktives Bestandsmanagement einführen, das die Wolfspopulation bei einer konkret definierten Zielgröße konstant hält.“  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Wann darf ein Jäger eine Katze erschießen?

Gewalt gegen eine Hauskatze: Ein Schuss in den Kopf, dann drückt die Jägerin noch zweimal ab … Deutschland diskutiert den Fall. Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband ordnet ihn ein. (weiterlesen)

 

 

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Jagd mit Freunden - Persönliche Jagdgeschichten

05.01.2021 Udo Lau erklärt in seinen Geschichten in "Jagd mit Freunden", warum manchen Menschen das Jagen von Tieren so viel Spaß macht.

Das neue Buch "Jagd mit Freunden" von Udo Lau erzählt Geschichten aus einem Leben, das intensiv mit der Jagd und der Freundschaft verknüpft ist. Die Verbindung dieser beiden Elemente spannt sich über einen Bogen von vierzig Jahren Erinnerungen, Erlebnissen, Tagebüchern, Fotos und dem Wunsch, den Leser mitzunehmen in eine besondere Welt jagdlicher Vielfalt und emotionaler Beziehungen.

Aus einer umfangreichen Sammlung vieler Jagdalben ist ein ausgewähltes Mosaik unterschiedlicher Erzählungen entstanden, das vier Jahrzehnte ganz persönlicher Jagderfahrungen authentisch wiedergibt. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest in Deutschland - Im Zwei-Schichtsystem gegen den Virusausbruch

Kadaver suchen, Zäune ziehen und Wildschweine erlegen – mit großem Einsatz versuchen die deutschen Behörden an der Grenze zu Polen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Hoffnung macht ein Lebendimpfstoff – doch der muss noch Sicherheitstests durchlaufen.

„Also seit September arbeiten wir jetzt hier so gut wie im Zwei-Schichtsystem über die Wochenenden durch. Mit 70 Leuten in dem Krisenzentrum. Das ist schon ne Hausnummer.“ – Petra Senger ist Amtstierärztin im Landkreis Oder-Spree, im Süden von Brandenburg, an der Grenze zu Polen. Knapp südlich ihres Landkreises wurde Anfang September der erste deutsche Fall nachgewiesen – ein mit dem Afrikanischen Schweinepest-Virus infizierter Wildschwein-Kadaver. Wenige Tage später gab es auch im Landkreis Oder-Spree die ersten positiven Funde.

„Also Tierseuchenbekämpfung sind immer sehr arbeitsintensive Prozesse. Wir kannten das schon aus der Geflügelpest-Bekämpfung, BSE, solche Dinge. Aber was jetzt hier so eine Wildseuche mit so einer Ausbreitungstendenz bedeutet, davon kriegt man dann wirklich erst eine Vorstellung, wenn es real ist.“

Intensive Suche nach Wildschwein-Kadavern  (weiterlesen)

 

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Artenschutz: Das Paradies der Luchse

5. Januar 2021 Dem Förster Carsten Klöble sind Aufnahmen gelungen, um die ihn viele Naturschützer beneiden: Sie zeigen, dass im Steinwald in der Oberpfalz ein Weibchen drei Junge bekommen hat.

Von Christian Sebald, Friedenfels

Es war eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag im Wald. Der Förster Carsten Klöble wollte Plätze auswählen, wo seine Waldarbeiter junge Bäume pflanzen sollten. Klöble war schon einige Stunden unterwegs. Jetzt war er bei einer wuchtigen Felsengruppe angelangt. "Da sehe ich, wie oben auf dem Felsen zwei kleine, bräunliche Tiere aufstehen", berichtet Klöble. "Im ersten Moment hab ich an Rehkitze gedacht." Rehkitze auf einem Felsen? Das kann nicht sein. Rehe klettern nicht auf Felsen.

Also ist Klöble neugierig geworden. Er hat sich an den Felsen herangepirscht, ist auf ihn gestiegen. "Ich war noch nicht oben, da sehe ich in einer Nische vor mir einen jungen Luchs kauern", sagt Klöble. "Er war wie erstarrt." Klöble fingerte sein Handy aus der Hosentasche und drückte auf den Auslöser der Kamera. "Dann hat der Luchs einen Satz den Felsen hinab gemacht und war verschwunden." Und Klöble hat sein Glück nicht fassen können, dass ihm das Foto gelungen ist.  (weiterlesen)

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Wolf, Luchs und Bär in der Kulturlandschaft – Konflikte, Chancen, Lösungen im Umgang mit großen Beutegreifern

Buchvorstellung von Beate A. Fischer

Der vorliegende Band bietet eine Fülle von Informationen über die großen Beutegreifer Wolf, Bär und Luchs und legt bei seinen Betrachtungen einen Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Marco Heurich ist ein renommierter Wildtierökologe, der mit seinen Kollegen sehr kenntnisreich vertiefte Kenntnisse über die Biologie, Verhalten und Ökologie dieser Tiere vermittelt.

Der Wolf wird in seiner Entstehungsgeschichte, seinen physischen Leistungen, sein Sozialverhalten, seiner Aufzucht der Welpen, im Rudelverhalten, der Kommunikation sowie Verbreitung in Mittel- und Osteuropa detailliert beschrieben. Ebenso werden Luchs und Bär in ihren Lebensräumen und Verhalten beschrieben. Faszinierende Fotos begleiten den Text. (weiterlesen)

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Jägerin erschießt Hauskatze in Waldstück bei Friedberg

4.01.2021  Vermutlich in einem Wald zwischen Friedberg und Aichach hat eine Jägerin eine Katze in einer Lebendfalle gefangen und erschossen. Dies zeigt ein Video, das dem Tierrechtsverein "Soko Tierschutz" und dem BR vorliegt. Der Verein hat Anzeige erstattet.

Die Aufnahmen sind nichts für zarte Gemüter: Man sieht eine schwarz-weiße Katze, die in einem Drahtkäfig im Wald gefangen ist und panisch versucht, hinaus zu gelangen. Da nähert sich eine Jägerin. Statt die Katze zu befreien, schießt sie ihr mehrmals in den Kopf. Es dauert, bis das Tier sich nicht mehr bewegt.

Katze saß in Lebendfalle fest

Abgespielt hat sich die Szene vermutlich in einem Waldgebiet zwischen Friedberg und Aichach. Dort wurde die Katze in einer Lebendfalle gefangen. Das Video von ihrer anschließenden Tötung wurde dem Tierrechtsverein "Soko Tierschutz" kurz nach Weihnachten zugespielt.

Zu sehen ist eine Jägerin, die sich der gefangenen Katze nähert und ihr mit einer Pistole zunächst zwei Mal in den Kopf schießt. Dann kommentiert die Schützin ihren Begleitern gegenüber: "Das gibt's ja nicht, lebt die immer noch?" Wenig später schießt sie der Katze noch einmal ins Gesicht und meint dazu: "Jetzt hab ich noch einen Kammerschuss gemacht."

Katze hatte einen Besitzer   (weiterlesen)

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