Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Wer erfolgreich eine Jagdmöglichkeit sucht, der nutzt das Deutsche Jagdportal
Natürlich muss man einen Eyecatcher in seine Anzeige einbauen, damit man die Aufmerksamkeit bekommt, die man sich wünscht. Das hat Antje getan.
Am Anfang war ich skeptisch, ob die Illustration einer Jungjägerin mit Dackel passt, wenn man eine Anzeige in der Gruppe der Jäger, die eher als konservativ gelten, schaltet. Aber die Zugriffe geben Antje Recht: 16.510 Zugriffe in nur 2 Tagen!!!
Und das nur in einer einzige Facebookgruppe!
Wer sich beim Gestalten seiner Suchanzeige Mühe gibt und das Jagdportal mit seinen jagdlichen Facebookgruppen nutzt, der kommt ganz weit nach vorne. Natürlich ist eine Jungjägerin, die eine Jagdmöglichkeit sucht, immer noch eine Ausnahme, wer will der Dame bei der jagdlichen Ausbildung nicht gerne ein wenig unter die Arme greifen!
Aber eines ist sicher: Eine gut ausformulierte und gestaltete Anzeige im Jagdportal bringt Euch auf jeden Fall nach vorne!
Waidmannsheil
Die Administration vom Deutschen Jagdportal

- Details
600-700 leben in Brandenburg - Jäger-Chef will 500 Wölfe schießen
2.07.2025
Von Michael Sauerbier
Für Brandenburgs Wölfe brechen harte Zeiten an. Jagdverbands-Chef Dirk-Henner Wellershoff will die meisten der 600-700 Raubtiere im Land abschießen. Das zuständige Ministerium will den Wolf dafür aus dem Artenschutz nehmen.
„Wir sollten eine Obergrenze von 200 bis 300 Wölfen festlegen“, sagte Wellershoff in einer Experten-Anhörung am Mittwoch im Potsdamer Landtag, „im November sollten 500 Wölfe zur Drückjagd freigegeben werden.“ Begründung: „Wir lassen uns 1,4 Millionen Kilo wertvolles Wildfleisch von Wölfen wegfressen.“ Futterneid!
Bisher hatten Wolfs-Gegner ihre Abschuss-Forderungen mit Angriffen auf Weidetiere erklärt. Doch die Zahl der Wolfs-Attacken ist stark zurückgegangen: von 1281 gerissenen Schafen und Ziegen auf 944 im letzten Jahr – minus 26 Prozent! Grund: verbesserter Herdenschutz durch Zäune und Hunde, vom Land bezahlt. (weiterlesen)

- Details
Von Wolf bis Wald - braucht es ein neues Jagdgesetz?
17. Juni 2025
Es geht um den klimagestressten Wald, den Umgang mit Wildtieren - auch mit dem Wolf - und um die Rolle der Jäger. Kaum ein politisches Vorhaben wird in Rheinland-Pfalz so kontrovers diskutiert.
Mainz (dpa/lrs) - Eine ganze Reihe an Bundesländern bastelt an der Jagdgesetzgebung. Überall zeigt sich, dass das viel Gegenwind bringt. In Bayern etwa rumort es deswegen in der dortigen Koalition, in Brandenburg scheiterte eine Novelle nach langen Querelen. In Rheinland-Pfalz möchte das grün geführte Umweltministerium mit einem solchen Vorhaben bald ins Ziel kommen, zumindest was die Verabschiedung eines neuen Gesetzes angeht. In Kraft treten wird es frühestens zum Beginn des Jagdjahres 2027.
Worum geht es genau?
Der Gesetzentwurf für Rheinland-Pfalz, an dem seit mittlerweile rund vier Jahren gearbeitet wird und der mehrfach überarbeitet wurde, hat den Schutz des unter dem Klimawandel leidenden Waldes als Ziel. Das Umweltministerium umschreibt es so: „Er soll den Baumnachwuchs und die Artenvielfalt des Waldes sichern und damit gute Bedingungen für Wald und Wild schaffen.“ (weiterlesen)

- Details
Streitthema Wolfsabschuss: Eine Frage der Abwägung
EuGH, Urteil vom 12.06.2025
Redaktion beck-aktuell, Britta Weichlein, 12. Juni 2025.
Immer wieder reißen Wölfe Weidetiere, gleichzeitig stehen sie in Europa unter Schutz. Fraglich ist, wie die widerstreitenden Interessen zum Ausgleich zu bringen sind. In einem Fall aus Estland hat sich jetzt der EuGH damit beschäftigt.
Der Wolf stand bisher in der EU unter strengem Schutz. Doch dieses Jahr wurde sein Schutzstatus gesenkt, er ist nach der Habitatrichtlinie nun nur noch "geschützt". Damit soll den Mitgliedstaaten ein flexibleres Management der Wolfspopulationen ermöglicht werden. Will heißen, es soll einfacher sein, Wölfe abzuschießen.
Für die estnische Wolfspopulation galt auch zuvor bereits ein geringerer Schutz, "Entnahmen" waren gemäß Art. 14 der Habitatrichtlinie unter bestimmten Voraussetzungen möglich, wobei auf einen günstigen Erhaltungszustand der Tierart zu achten war, Art. 2 Abs. 2 der Richtlinie.
Nachdem das estnische Umweltamt für die Jagdsaison 2020/2021 den ersten Teil der Wolfsjagdquote auf 140 Exemplare festgelegt hatte, stellte eine estnische Umweltschutzvereinigung genau das aber infrage: der Erhaltungszustand des Wolfs in Estland sei gerade nicht "günstig".
Wann ist ein Erhaltungszustand "günstig"?
Aber wann ist der Erhaltungszustand einer Art als günstig zu bewerten? Dies knüpft Art. 1 Buchst. i Abs. 2 der Habitatrichtlinie an drei Voraussetzungen, die kumulativ vorliegen müssen. Erstens muss aufgrund der Daten über die Populationsdynamik der Art anzunehmen sein, dass diese ein lebensfähiges Element des natürlichen Lebensraums, dem sie angehört, bildet und langfristig weiterhin bilden wird. Zweitens darf das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art weder abnehmen noch in absehbarer Zeit vermutlich abnehmen. Drittens muss ein genügend großer Lebensraum vorhanden sein und wahrscheinlich weiterhin vorhanden sein, um langfristig ein Überleben der Populationen der betreffenden Art zu sichern. (weiterlesen)

- Details
Hier ist die AfD sterblich
Von Florian Asche
7.06.2025
Seit zwei Jahren entziehen immer mehr Behörden AfD-Mitgliedern Jagdscheine und Waffenbesitzkarten – allein aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit. Das lege die Axt an die Meinungsfreiheit, beklagt Rechtsanwalt Florian Asche, der einige dieser AfDler vertritt, in einem Gastbeitrag.
Nicht allein der Verfassungsschutz ist dafür zuständig, die Umfragewerte der AfD zu senken.“ Das Zitat von Thomas Haldenwang ist bekannt. Der ehemalige Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz machte damit deutlich, um was es ihm bei der AfD ging: Umfragewerte senken, politischen Einfluss schmälern, das Öffentlichkeitsbild der Partei schwärzen. Doch das ist mühsame Arbeit. Zu renitent ist der Wähler, der sich einbildet, selbst am besten zu wissen, was gut oder schlecht ist für ihn und das Land.
Lohnender ist es, die Partei nicht nur als rechtsextremistisch zu bezeichnen, sondern ihren Mitgliedern handfeste Nachteile zuzufügen. Das Rezept ist einfach: Man nehme dem Bürger seine Freizeitbeschäftigung, dann wird er schnell spüren, welchen Parteien seine politische Loyalität zu gelten hat. (weiterlesen)

- Details
Wald retten, Förster entlasten? Was die Deutschen wirklich wollen
Josef Koch, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt
6.6.2025 Die Mehrheit der Deutschen sieht die Forstwirtschaft als Schlüssel zur Klimaanpassung – und verlangt weniger Hürden für diejenigen, die den Wald aktiv bewirtschaften.
Bundesforstminister Alois Rainer (CSU) wird er sich klar zur Waldförderung und aktiver Waldbewirtschaftung bekennen müssen. Denn das fordert eine große Mehrheit in der Bevölkerung in Deutschland.
So befürworten 80 % der Befragten einen aktiven Waldumbau, der klimaresilientere, robuste Wälder schafft. Noch mehr, nämlich 86 % sind überzeugt, dass der Wald und seine nachhaltige Bewirtschaftung maßgeblich zum Schutz des Klimas und zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung (78%) sind dafür, bürokratische Vorgaben in Bezug auf die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu reduzieren und bestehende Regelungen zu vereinfachen. Weniger als jeder Fünfte hat zum Bürokratieabbau keine Meinung, und nur 3 % halten die Forderung nach Bürokratieabbau für falsch.
Weniger Vorschriften, mehr Förderung (weiterlesen)

- Details
Der Wolf ist zurück – und mit ihm ein tiefer gesellschaftlicher Konflikt.
58 Wolfsrudel leben inzwischen in Brandenburg – ein Erfolg für den Artenschutz, aber eine Belastung für viele Weidetierhalter. Schäfer Jens Kath steht zwischen den Fronten. Die Reportage begleitet ihn im Alltag, bei Diskussionen mit Wissenschaftlern und Politikern – und bei der vergeblichen Jagd auf einen sogenannten Problemwolf. Die rbb-Reporter Riccardo Wittig und Fred Pilarski erzählen von Ängsten, Tierverlusten und der Suche nach tragfähigen Lösungen. Eine dokumentarische Reise durch ein aufgeheiztes Thema – differenziert, emotional und nah dran.
Film von Riccardo Wittig und Fred Pilarski | Erstausstrahlung: 03.06.2025 / rbb (Video ansehen)

- Details
Wie schießt man einen Wolf?
Von Pia Heinemann
1. Juni 2025
Künftig könnte das Raubtier in der EU leichter gejagt werden. Auch die neue Bundesregierung spricht sich dafür aus. Nun tobt eine Debatte, wie das gehen soll.
Viele Menschen sind beunruhigt, sogar traumatisiert. Weil sich der Wolf in ihrer Region ausbreitet und Aufnahmen der Raubtiere kursieren, auf denen sie durch Dörfer streifen. Oder weil die Wölfe blutige Überreste von Schafen, Ziegen oder Kälbchen auf Weiden hinterlassen.
Der Wolf und die Angst gehören wieder zu Deutschland. Seit die Mauer gefallen ist und sich im Jahr 2000 das erste Wolfsrudel in der Lausitz angesiedelt hat, hat die Art hierzulande ein beeindruckendes Revival erlebt. In Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und vereinzelt in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen lebt Isegrim wieder. Mehr als 3300 Wölfe gibt es mittlerweile hierzulande, Artenschützer feiern dies als Erfolg. Doch da der Wolf ein großes Raubtier ist, und Deutschland eine dicht besiedelte, von Straßen und Schienen zerschnittene Kulturlandschaft voller Weiden und Felder ist, bleiben Konflikte nicht aus. In vielen anderen Ländern Europas sieht das nicht anders aus. Das EU-Parlament hat deshalb Anfang Mai den Schutzstatus des Raubtieres von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabgestuft. Noch ist der Weg zu einem leichteren Abschuss nicht frei – aber die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag bereits verkündet, „unverzüglich“ das nationale Recht anzupassen. Das Bundesnaturschutzgesetz soll verändert, der Wolf in das Bundesjagdgesetz überführt werden. Die Politik hat erkannt, dass der Wolf polarisiert, und will ihm nun an den Pelz. Doch wie das genau gehen soll, welches Konzept die Konflikte am effektivsten reduziert, darüber herrscht zwischen Landwirten, Politikern, Jägern, Naturschützern und Wissenschaft kein Konsens. (weiterlesen)

- Details
Professionelle Jagd heißt heute: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe
23.5.2025
Wenn man fast ein halbes Jahrhundert schon zur Jagd geht, hat man einen guten Überblick über die Veränderung der Jagd in den letzten Jahrzehnten. Als ehemaliger Projektsteuerer kann ich es auch im Alter und bei der Jagd nicht lassen, Daten zu sammeln und diese dann zur Auswertung gegenüber zu stellen.
Nicht nur die Erfassung aller Abschüsse, die den Hochsitzen zugeordnet werden, um nach einigen Jahren eine Rangliste der ertragreichsten Ansitze und der vom Wild bevorzugten Revierteile zu ermitteln, gehört zum professionellen Jagdmanagement. Auch die Zuordnung der Abschüsse nach Erlegungsdaten ist elementar wichtig. Wer einmal weit über 100 Gehörne eines erfolgreichen Rehjägers erfasst hat, weiß, dass der erfolgreiche Jäger über 90 % seiner Rehböcke in seinem Leben in nur wenigen Wochen in der fast sechsmonatigen Jagdzeit des Jahres erlegt hat.
Doch im Zentrum eines modernen Jagdmanagements neben der Erfassung von Erlegungsdaten gehört die Berücksichtigung der Ruhe im Revier. Diese strenge Jagdruhe wird insbesondere dort wichtig, wo große Reviere in den letzten Jahrzehnten immer weiter geteilt wurden und somit viele Reviere kaum größer als 200 ha sind. (weiterlesen)

- Details
Umweltminister wollen Jagd auf den Wolf eröffnen
16.05.2025
Der Wolf soll ins Bundesjagdrecht aufgenommen werden, dafür haben sich einstimmig alle Umweltminister der Bundesländer ausgesprochen.
Der Wolf soll ins Bundesjagdrecht aufgenommen werden, dafür haben sich einstimmig alle Umweltminister der Bundesländer auf der Umweltministerkonferenz in saarländischen Orscholz ausgesprochen, die heute nach drei Tagen zu Ende gegangen ist.
Der Wolf soll in Bundesjagdrecht
Die Abstimmung der Umweltminister zum Wolf fand nun statt, weil kürzlich auf EU-Ebene über den Schutzstatus des Wolfes neu debattiert wurde: Das EU-Parlament hatte am 8. Mai für die Absenkung des Schutzstatus von Wölfen in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gestimmt. Damit könnten Wölfe in der EU bald nur noch als „geschützt“ gelten und nicht mehr als „streng geschützt“, sobald auch der Rat zugestimmt hat. Dies gilt als Formsache. (weiterlesen)


