Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Vision des heiligen Hubertus - Wilhelm Carl Räuber

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Jagdreise: Winterliche Drückjagd in der Eifel

Klaas Niemann am 2.11.2021

Die Eifel kombiniert eine reizende Gebirgslandschaft mit hervorragenden Wildbeständen.

Wen eine Drückjagd in der Heimat reizt, kommt an der Eifel nicht vorbei. Im Westen der Republik gibt es hervorragende Schwarzwild- und Rotwildbestände, die hier flächendeckend bejagt werden können. Begleiten Sie Klaas Niemann auf einer einzigartigen Jagdreise.

Perfekte Gelegenheit

Viele Gegenden Deutschlands bestechen durch ihre jagdlichen Eigenheiten. Eine, die es vielen Jägern besonders angetan hat, ist die Eifel. JÄGER-Autor Klaas Niemann war für uns da – und berichtet exklusiv von einer Drückjagd. Vor mir liegt die Einladung, auf die ich mich schon seit Monaten freue. Drückjagd in der Eifel. Sechs Stunden Anfahrt verheißen eine schlechte Ökobilanz, jedoch mit Sicherheit eine Schneejagd der Extraklasse. Der Wetterbericht sagt Winterwetter aus Richtung Osten an, der Verkehrsfunk Chaos zum Wochenende. Der Allrad ist beladen, das Wischwasser mit ausreichend Frostschutzmittel versehen. Mein Hund spürt die Unruhe und ist schon aufgesessen. Abmarsch! Die Anfahrt ist vom Feinsten. Sämtliche Autobahnen sind dicht, und ich umschlage Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz östlich. Verschneite Fahrbahnen, lange Staus und heftiger Schneefall machen die Anreise erlebnisreich.  (weiterlesen)

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off-topic: Unsere Mitbegründerin und Webmasterin braucht dringend unsere Solidarität!

Vor 4 Jahren erkrankte Manuela nach einem vermeintlich normalen grippalen Infekt an ME/CFS, besser bekannt als Chronisches Erschöpfungssyndrom. Sie verbringt ihr Leben wie die meisten Betroffenen überwiegened liegend und beschreibt die Erkrankung so: Stell Dir vor, du hättest eine ganz schlimme Grippe, mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, dazu noch einen üblen Kater nach einer durchzechten Nacht und oben drauf noch einen Jetlag. So fühlst Du dich jeden einzelnen Tag.

Wenn Du jetzt denkst, was geht mich das an, dann pass mal kurz gut auf bitte, denn die häufigsten Ursachen sind: Grippale Infekte, Borreliose nach Zeckenbissen und Long-Covid nach einer Corona-Infektion. JEDER kann an ME/CFS erkranken, auch viele Kinder und Jugendliche sind  betroffen. 

ME/CFS zählt zu den letzten unerforschten schweren Erkrankungen und wird schon jahrzehntelang von Seiten der Politik, Ärzte, Pharmaindustrie/Forschung ignoriert. Man lässt die Patienten völlig im Regen stehen!



Lasst uns unsere Solidarität mit den Betroffenen zeigen, den Menschen die so sehr hoffen, bis zum 09. November 50.000 Unterschriften sammeln zu können.

Lasst uns helfen, damit die Petition angenommen wird und es zu der so sehr erhofften und wichtigen öffentlichen Anhörung vor dem Deutschen Bundestag kommt.

Informationen zur Petition findet ihr hier: www.SIGNforMECFS.de

Was ist zu tun? 1. Einfach registrieren und 2. die Online-Petition 122600 mitzeichnen.

>> Link zur Registrierung für die Elektronischen Petitionen des Deutschen Bundestags hier klicken

>> Direktlink zur Petition (nach Registrierung) zur Zeichnung der Petition


Lasst uns Manuela und den vielen anderen Betroffenen zeigen, auf uns Jäger*innen ist Verlass!

Unterzeichnet BITTE die online-Petition und wenn ihr möchtet, dann kommentiert danach unter dem Beitrag mit „erledigt“

Wir zählen auf Euch!
Die Gründer des Deutschen Jagdportals
Stefan Fügner und Rainer Kern (Ehemann von Manuela)


Weitere Informationen zu ME/CFS findet ihr z.B. auf der Webseite des ME/CFS Portals unter www.me-cfs.net

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Es ist des Jägers Ehrenschild... Mehr als Tradition und Brauchtum: Herrliche Hubertusmesse mit Jägerschlag

30.10.2021 / FULDA - Mit der Hubertusmesse fand die Jungjägerausbildung der Jagd- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg am Freitagabend in der Stadtpfarrkirche ihr Ende. Aber nicht nur der Nachwuchs wurde offiziell in die Runde der Jägerschaft aufgenommen, auch stand – ganz traditionell – beim Gottesdienst das Ehren des heiligen Hubertus von Lüttich im Vordergrund.

In seiner Predigt, die zum Nachdenken anregte, ging Stadtpfarrer Stefan Buß auf "Geweih und Kreuz" ein. Er erzählte davon, wie der Schutzpatron der Jäger, Förster und Waldarbeiter zu seiner Mission fand und schließlich zum Priester geweiht wurde. Auch zitierte er den bekannten Spruch Oskar von Riesenthals aus dem 19. Jahrhundert: "Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild. Weidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt."

Heute, so mutmaßt Buß, spiegelten sich religiöse Sichtweisen nur noch selten in unser aller Tun wider. "Es gehen wohl auch die wenigsten in den Wald, um zu beten, auch wenn das hin und wieder gesagt wird. Nein, der Wald wird bewirtschaftet und damit auch das Wild. Da geht es um Gewinn und Verlust. Der Förster ist heute ein Betriebsleiter: Er muss seinen Betrieb Wald möglichst gewinnbringend führen. Auch die moderne Jagd wird wohl mehr oder weniger in diesem Horizont stehen. Selbst das Wandern ist ein Wirtschaftsfaktor in der Tourismusbranche. Da sind sentimentale Gefühle nicht sehr hilfreich; da ist für religiöse Romantik nicht mehr viel Platz."  (weiterlesen)

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Abstauberjagd bei der Drückjagd – Wenn schon, denn schon…

27.10.2021

Eine Drückjagd ist anberaumt und damit auch die Abstauberjagd. Der Reviernachbar bekommt davon Wind und setzt sich mit einigen Freunden ebenfalls an, um abzustauben. Welche Probleme damit einhergehen und welche Möglichkeiten bestehen diese zu lösen, erläutert Revierpächter Hartwig Görtler.

Abstauberjagd. Die Grenzen abstellen. Passives Drückerchen. Egal wie man es nennt, es ist ein heißes Eisen. Aber nun mal langsam. Worüber reden wir hier überhaupt? Erst einmal darüber, dass in einem Gebiet eine Drückjagd stattfindet und nebenan zeitgleich ebenfalls die Jagd ausgeübt wird. Hier wird zumindest schon einmal deutlich, dass es sich beim Für und Wider im Kern um moralische oder soziale Emotionen handelt – wobei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch noch ein paar Sicherheitsaspekte eine Rolle spielen. Oder zumindest spielen sollten.

Die perfekte Drückjagd (weiterlesen)

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26.10.2021 Wil­d­un­fälle - Alle zwei Minu­ten kol­li­diert ein Auto mit einem Tier

Die deutschen Autoversicherer haben 2020 rund 272.000 Wildunfälle registriert. Trotz der Einschränkungen in der Corona-Pandemie sank die Zahl der Unfälle mit Wildschweinen, Rehen und anderen Wildtieren nur leicht.

„Rein rechnerisch kollidiert alle zwei Minuten ein kaskoversicherter Pkw mit einem Wildtier. Allerdings ist die Gefahr eines Wildunfalls übers Jahr ungleich verteilt: Besonders hoch ist das Risiko in den Monaten April und Mai und von Oktober bis Dezember. Gerade in den kommenden Wochen sollten Autofahrer also besonders vorsichtig sein“, sagt Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Wie die Daten des GDV weiter zeigen, sind zudem die Reparaturen nach Wildunfällen teurer geworden: Für einen Unfall zahlten die Versicherer 2020 im Durchschnitt über 3.100 Euro, rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Grund für den Anstieg sind höhere Preise für Karosserieteile, die nach Wildunfällen häufig ausgetauscht werden müssen. Insgesamt kosteten Wildunfälle die Autoversicherer im vergangenen Jahr rund 853 Millionen Euro.  (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Weitere ASP-Fälle im nördlichen und westlichen Seuchengebiet

Johanna Michel, agrarheute
am Montag, 25.10.2021 - 13:22 (Jetzt kommentieren)
Neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind in Deutschland am bisher nördlichsten und westlichsten Punkt aufgetreten. Bayern greift verstärkt auf Vorsorgemaßnahmen zurück, um sich vor der ASP zu schützen.

Im brandenburgischen Landkreis Uckermark führten weitere bestätigte ASP-Fälle zur Errichtung einer neuen Kernzone und zur Erweiterung von Pufferzone und gefährdetem Gebiet. Der am 17. Oktober vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte Fund stammt nach Angaben der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) aus dem Schwedter Ortsteil Blumenhagen. Der Fundort ist etwa 18 Kilometer vom nächsten Ort in Mecklenburg-Vorpommern entfernt und gehört damit zu nördlichsten Stellen, an denen die ASP bisher in Deutschland aufgetreten ist. Laut Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg beläuft sich die Zahl der ASP-Fälle für den Landkreis Uckermark auf neun. Insgesamt wurden in Brandenburg 1.897 Wildschweine mit dem Virus aufgefunden.  (weiterlesen)

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Forst contra Naturschutz: Isermeyer fordert Ende der ideologischen Grabenkämpfe zum Wald

Die Waldnutzung muss aus den ideologischen Grabenkämpfen heraus. Klimaschutz, Forstwirtschaft, Erholung und Naturschutz müssten gemeinsam einen Weg finden, wie die Waldpolitik künftig funktioniert.

26.10.2021

Vor einseitigen Lösungen in der Waldpolitik warnt der Präsident des Thünen-Instituts, Prof. Folkhard Isermeyer. Er sehe die Politik vor der Aufgabe, die Debatte um die Waldnutzung „aus den ideologischen Grabenkämpfen herauszuführen“.

Es gehe darum, einen Gestaltungsprozess auf den Weg zu bringen, „dessen Ergebnisse dann hoffentlich eine breite gesellschaftliche Zustimmung finden“.

Der Thünen-Präsident hält es für unerlässlich, die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald in den Blick zu nehmen. Während aus Klimaschutzgründen eine forstliche Nutzung des Waldes geboten sei, erscheine es aus Naturschutzsicht wünschenswert, wenn sich eine möglichst große Waldfläche ohne forstliche Nutzung entwickeln könne. (weiterlesen)

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Doku: Grüne Fakten über grüne Ignoranz | Dr. Chris Brown

"Ich bin kein Jäger. Es wird Ihre Zuschauer vielleicht überraschen, dass ich seit meinem elften Lebensjahr Vegetarier bin. Aber ich sehe den Wert der Trophäenjagd für den Naturschutz. Ich setze mich dafür ein und verteidige sie, wenn sie richtig gemacht wird", sagt Dr. Chris Brown, Direktor der namibischen Umweltkammer (NCE), im Interview.

Das Bündnis 90/Die Grünen fordert in seinem Grundsatzprogramm vom November 2020 ein effektives Ende von kommerziellem Wildtierhandel und Trophäenjagd. Eine 50-minütige Dokumentation des südafrikanischen Produzenten Phil Hattingh (SouthernXFilms) befasst sich mit den Effekten, die diese Forderung auf die Menschen, Wildbestände und Lebensräume in Namibia hat. Zu Wort kommen Wissenschaftler, NGO-Vertreter und Vertreter ländlicher Gemeinden. Naita Hishoono, die Direktorin des Namibia Institute for Democracy (NID), führt die Zuschauer auf eine Reise durch ihr Heimatland.

Premiere am 29.Oktober, 20.00 Uhr auf allen CIC- und DJV-Kanälen.

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Vom Wald bis zur Theke: Wie ein Münsterländer den Wild-Verkauf transparenter machen will

22.10.2021

Ein Münsterländer hat eine digitale Marke entwickelt, um den Wildbret-Verkauf transparent zu machen. So können Kunden einfach mittels Smartphone nachvollziehen, aus welcher Region das Fleisch stammt, das sie kaufen.

Von seinem Büro aus blickt Thomas Rödding hinunter auf den Ludgeriplatz, von dem es in die Münsteraner Innenstadt geht. Sein Jagdhund „Frodo“, ein Kleiner Münsterländer, ist bei der Büroarbeit im Hochhaus zugegen, am Wochenende begleitet er Rödding auf der Pirsch.

„Ich esse gern Fleisch, aber ich bin gegen die industrielle Massentierhaltung“, sagt der 49-jährige Unternehmer. Und weil immer mehr Menschen wissen wollen, woher ihre Lebensmittel und auch ihr Stück Fleisch stammen, kam Rödding auf die Idee, eine digitale Wildmarke zu entwickeln.

Das mittlerweile fertige Produkt ermöglicht den digitalen Informationsfluss vom Jäger bis zum Endverbraucher. „Der Kunde im Supermarkt oder beim Metzger kann dann nachvollziehen, von welchem Tier und aus welcher Region sein Fleisch stammt.“ (weiterlesen)

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