Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Herdenschutz: Verbände begrüßen Kompetenzzentrum Weidetierhaltung und Wolf

Bei der BLE sitzt künftig das nationale Kompetenzzentrum Weidetierhaltung und Wolf. Hier sollen Erfahrungen in der Wolfsabwehr und dem Herdenschutzmaßnahmen gebündelt werden.

Die geplante Einrichtung eines nationalen Kompetenzzentrums Weidetierhaltung und Wolf bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben zahlreiche Naturschutz- und Umweltorganisationen sowie Verbände aus Bereichen der Jagd und der Landwirtschaft begrüßt.

„Wir hoffen, dass aus dem Zentrum kein Papiertiger wird. Die Chance zur Vernetzung von Herdenschutzpraxis und Forschung darf nicht vertan werden“, erklärte der Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), Ralf Schulte.

Gemeinsam mit weiteren Verbänden, darunter neben dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) auch der Bundesverband Berufsschäfer (BVBS), präsentierte der NABU ein Konzeptpapier für die Ausgestaltung des Kompetenzzentrums als Herdenschutzzentrum.   (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Jagd Dreispross VLOG #11

Weidmannsheil liebe Jagd- und Naturfreunde. Willkommen zum VLog #11. Es geht um die Monate Juli bis Dezember im Coronajahr 2020.
Ich möchte Euch in knapp einer halben Stunde auf viele Jagdabenteuer mitnehmen. Kommt mir auf die Sau-, Hirsch- und Rehjagd in den wohl schönsten Jagdmonaten. Schaut Euch auch die besten Szenen aus einigen HOD-Filmen und unveröffentlicht Jagdmomente aus Norwegen, der Türkei an. Im Intro zeige ich Euch das wundervolle Oberbayern, wo wir unseren Familienurlaub verbracht haben. Und im Team Dreispross gibt es ein neues Mitglied. Dackel Willi ist eingezogen.
Dieses Jahr war unklar, grau und nicht planbar. Mir hilft der Blick zurück, die Erinnerung und der Ausblick auf die Zeit danach. Und dann wird gefeiert, dass die Welt wackelt. Also bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr.

Gruß und Weidmannsheil

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Bei Familie Valentin aus Preußisch Ströhen hat Rehschnitzel zum Jahreswechsel Tradition

Es muss nicht immer Fondue sein

Rahden-Preußisch Ströhen - Rehschnitzel empfiehlt die Familie Valentin aus Rahden-Preußisch Ströhen auch für ungeübte Köche.

Von Anja Schubert

Während am Heiligen Abend leckere und üppige Festmenüs auf den heimischen Tischen erlesene Gaumenfreuden versprühen, oder vielleicht traditionell der schlichte Kartoffelsalat mit Bockwurst einen Einkehrschwung einlegt, denkt vielleicht manch einer schon an kulinarische Genüsse zum Jahreswechsel.

Das klassische Raclette, Fleisch- oder Käsefondue? Oder soll es nach den üppigen Weihnachtsfeiertagen vielleicht doch etwas eher Schlichtes sein? Einfach, aber doch nicht alltäglich? Ein Schnitzel etwa? Und dann mit ganz besonderer Note? (weiterlesen)

 

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Der Habicht. Vom Waldjäger zum Stadtbewohner

Buchvorstellung
Habichte, die erfolgreichen Taubenjäger und Hühnerdiebe am Rande bäuerlicher Siedlungen, litten lange unter einem Imageproblem. In Fritz Engelmanns Buch Die Raubvögel Europas finden sich folgende Verse:

Der Habicht

Es haust im düstern Walde
Ein Habicht grimm und grau,
Er schont kein Tier der Halde,
Kein Vöglein auf der Au‘.

Und was er sinnt, ist Schrecken,
Und was er blickt, ist Wut,
Und was er ruft, ist Grauen,
Und was er treibt, ist Blut.

Habt ihm sein Weib erschlagen,
Zerschossen stets die Brut,
Kennt nur noch wildes Jagen,
Und Rache peitscht sein Blut.

Doch nie war sein Geschlechte
So mörderisch wie Ihr!
Er jagt mit gleichem Rechte
Und schonender als Ihr!

Selbst der heitere Robert Gernhardt, dichtete ihm die niedrigsten Charakterzüge an:

Der Habicht fraß die Wanderratte
nachdem er sie geschändet hatte.

Die Greife wurden als Schädlinge intensiv verfolgt. Da es Menschen kaum möglich ist, in Tieren nicht sich selbst zu erblicken, wurden ihnen »blutrünstige Gemütsart« sowie »Mordgier und Dreistigkeit« unterstellt. Noch 1907 hieß es in einem Vogelbuch über den Habicht, er sei »wegen seiner frechen Räubereien überall verhasst und gefürchtet«. »Man verfolgt den Habicht mit Pulver und Blei, schießt ihn vom Horst und stellt ihm nach, wie und wo man nur kann. Er verdient keine Schonung«. Überall schrumpften die Bestände dramatisch, in England waren Habichte sogar zeitweise ausgerottet.   (weiterlesen)

 

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Wildfleisch: Aus dem Wald auf den Tisch

Ein Weihnachtsessen mit edlem Wildfleisch aus der Region ist eine hochwertige, regionale und gesunde Alternative. „Das Wildfleisch aus dem Wald ist gesund und frei von jeglichen Medikamenten und fragwürdigen Zusätzen aus Futtermitteln. Außerdem ist es fettarm und enthält viel Eiweiß“, weiß Nadine Neuburg von Wald und Holz NRW. Entdecken Sie hier drei leckere Rezeptideen für die Feiertage.

Für heimisches Wildfleisch spricht zudem, dass es direkt aus der Natur kommt. Wildtiere ernähren sich ausschließlich vom Nahrungsangebot in Wald und Flur. Da Wildtiere überwiegend Muskelfleisch haben, ist Wildbret sehr bekömmlich. Es ist von Natur aus mager und deshalb leicht verdaulich, cholesterin- und kalorienarm. Außerdem machen kurze Wege zu den Forstämtern der Region lange Lagerzeiten und Transportwege überflüssig. Der Weg von der Kühlkammer des Forstamtes in die Küche ist kurz, das Fleisch bleibt frisch. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher steht deshalb immer häufiger Reh statt Rind auf dem Einkaufszettel. Das bestätigt auch der steigende Direktverkauf von Wildfleisch in den vergangenen Jahren.

Ohne Jagd kein gesunder Mischwald  (weiterlesen)

 

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Knapp 400.000 Jäger: Zahl der Waidmänner nimmt weiter zu

In Deutschland legen immer mehr Menschen die Jägerprüfung ab. Auch der Frauenanteil in den Jagdscheinkursen steigt stetig.

In Deutschland gibt es immer mehr Jagdscheininhaber. Wie der Deutsche Jagdverband bekannt gab, wurden Ende März 2020 insgesamt 397.414 Jägerinnen und Jäger gezählt. Eine Rekordzahl und knapp 8.900 Jäger mehr als im Jahr zuvor. Die meisten davon leben in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen und Baden-Württemberg. Auf die Einwohnerzahl bezogen, ist die höchste Jägerdichte jedoch in Schleswig-Holstein zu verzeichnen. In ganz Deutschland kommen aber nur 4,7 Jäger auf 1.000 Einwohner – das bedeutet im europaweiten Vergleich das Mittelfeld. Hier bildet Norwegen mit 94,3 Jagdscheininhabern pro 1.000 Einwohnern den Spitzenwert.

Immer mehr Frauen machen den Jagdschein

Auch die Anzahl der Jägerinnen nimmt weiter zu: In den Jagdkursen ist mittlerweile knapp ein Viertel der Anwärter weiblich. Auch hier ist die Tendenz steigend. (weiterlesen)

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Gastbeitrag: Die Versäumnisse der Jäger

von Martin Häusling

Beim Jagen sollte nicht nur die Tierwelt im Blick stehen. Auch Wald und Bäume müssen geschützt werden. Der Gastbeitrag von Biobauer Martin Häusling.

Heilig Abend 1971: Als Kontrastprogramm zum O-Tannenbaum-Gedudel setzten mutige Fernsehmacher der ARD eine Dokumentation auf den Sendeplan, die das Fernsehpublikum damals schockierte und die in der Aussage gipfelte: Das gefräßige Reh- und Rotwild macht unseren Wald kaputt.

Die Reportage des Journalisten Horst Stern ist bis heute aktuell. Mehr noch: Da ein überkommenes Jagdgesetz aus der Nazi-Zeit, das in zentralen und immer noch gültigen Formulierungen aus dem Haus von Reichsjägermeister Hermann Göring stammt, weiter die Grundzüge der Jagd bestimmt, wird sich an überhöhten Wildbeständen so schnell auch nichts ändern.

Der Wald leidet extrem unter dem Klimawandel, doch eine Jäger-Lobby versteht es, ihrem Jagd-Hobby auf Kosten der Allgemeinheit zu frönen. Irritierende Begriffe aus Paragraf eins des Bundesjagdgesetzes, wie Hege und Weidgerechtigkeit, verleiten uneinsichtige Jäger weiter dazu, im Wald alles der Jagd und der Zucht respektabler Geweihe, den Trophäen, unterzuordnen – statt die Jagd als das zu betrachten, was sie ist: Nebennutzung und Regulativ, um das Fehlen von Beutegreifer auszugleichen. Aus falsch verstandener Hege schädigen Reh- und Rotwild den Wald und gefährden ihn zum dringend benötigen Schutz des Klimas. (weiterlesen)

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Vergleichstest: Nachsatzgeräte

Um unsere Serie zu den Nachtzielgeräten zu vervollständigen, hat Norbert Klups nun auch fünf Nachsatzgeräte getestet und dabei Vor- und Nachteile dieser Technologie identifiziert.

Unser großer Vergleichstest der fünf Vorsatzgeräte brachte durchaus brauchbare Ergebnisse, extrem wichtig für eine gute Präzision ist dabei eine gute und wiederkehrgenaue Montage.

Bedienfehler (nicht korrekt eingestellte Spannring-Klemmkraft, kein Aufschieben bis zum Anschlag) sind aber nicht auszuschließen.

Auch muss die Röhre eines Vorsatzgerätes vom Hersteller exakt ausgerichtet werden – damit zielt man ja mit dem Absehen des Zielfernrohrs auf ein Bild, das das Nachtsichtgerät erzeugt.

Ist das Vorsatzgerät nicht 100-prozentig in der Flucht mit der des Zielfernrohrs, trifft man nicht präzise. Dazu kommt, dass Vorsatzgeräte mit ihrem Gewicht (500 – 700 g) Zielfernrohr und Montage erheblich belasten.

Dabei geht’s weniger um das reine Gewicht, sondern die Hebelkräfte, die wirken, wenn sich die Waffe im Schuss nach oben bewegt und vorn am Zielfernrohr noch 20 cm Nachtsichtgerät hängen. Dabei kann es zu geplatzten ZF-Frontlinsen kommen.   (weiterlesen)

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Darum ist Wildbret so beliebt wie noch nie

Die covidbedingte Schließung der Gastronomie und deren Folgen haben dafür gesorgt, dass Wildbret so günstig ist wie nie. Das gesunde Fleisch von Hirsch, Reh und Wildschwein ist beliebter denn je.

»Vor Weihnachten müsste das Reh fünf Rücken haben«, sagt Erich Hofer. Im Spätherbst und gegen Winter hin wird besonders gern Wild gegessen. Das hat Tradition. Entsprechend groß ist die Nachfrage. Dann steht Wild im Wirtshaus auf der Karte und wird auch zu Hause gern zubereitet. Und Erich Hofer und sein Bruder Kurt kommen kaum mit dem Liefern nach. Das ist schon seit Jahren so. Das Bewusstsein für Regionalität, das Auskosten der urtümlichen Waldviertler Kulturlandschaft, wo die beiden das Wild mit ausschließlich bleifreier Munition erlegen, die Wertschätzung für das Wissen um die Herkunft der Lebensmittel: All das hat die Nachfrage nach Fleisch von Reh, Hirsch und Wildschwein erhöht. (weiterlesen)

 

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Vogelgrippe: Zehn Fragen und Antworten

Vogelgrippe oder Geflügelpest? Was heißt das und was muss man dazu wissen? Hier finden Sie Antworten auf einige häufige Fragen.

In den vergangenen Wochen traten in Deutschland bei Wildvögeln und Nutzgeflügel einige Fälle von Geflügelpest auf. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stuft das Risiko für einen Eintrag in deutsche Nutzgeflügelhaltungen weiterhin als hoch ein.

Wir haben einige oft gestellte Fragen zur Geflügelpest gesammelt und beantwortet.
1. Vogelgrippe, aviäre Influenza oder Geflügelpest – was ist was?
Vogelgrippe, auch als aviäre Influenza bezeichnet, ist die normale Form der Grippe bei Vögeln, ausgelöst durch Influenzaviren. Die klassische Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Vogelgrippe.

Sie wird durch bestimmte aviäre Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 ausgelöst. Sie sind durch genetische Veränderungen (Mutationen) aus den normalen Influenzaviren entstanden und sind sie hochpathogen, das heißt sie lösen deutlich schwerere Symptome aus.

Die Sterblichkeit kann bei bis zu 100 Prozent liegen und die Krankheit breitet sich schnell aus.

2. Was bedeuten Bezeichnungen wie H5N8? (weiterlesen)

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