Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Wolfsabschüsse sollen Akzeptanz erhöhen

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es immer mehr Wölfe - auch die Übergriffe auf Nutztiere nehmen zu. Die Deutsche Wildtier Stiftung will mit einzelnen Abschüssen gegensteuern.

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert einzelne Wölfe zu erlegen, um deren Akzeptanz zu steigern. Nachdem es die Raubtiere fast 150 Jahre lang in Deutschland nicht gab, führt ihre Rückkehr vermehrt zu Konflikten - nicht nur mit Nutztierhaltern. "Wir möchten dazu beitragen, dass es hier eine Akzeptanz gibt. Und dafür muss auch die Gesellschaft und die Politik bereit sein, einzelne Wölfe einfach zu entnehmen", so der Vorsitzende der Deutschen Wildtier Stiftung, Klaus Hackländer.

Wölfe sollen Menschen als Bedrohung empfinden (weiterlesen)

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Stern? – Schnuppe!

von Daniela Brack

Es gibt wohl nur wenige Kochinnen und Köche, die mit gerade einmal 30 Jahren ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern leiten, davor Staatsoberhäupter bekocht haben und zu den Besten ihrer Generation zählen – und denen der kulinarische Ritterschlag ihrer Branche, ein „Michelin-Stern“, dennoch völlig schnuppe ist.

Doch Viktoria Fuchs ist nicht nur in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Sie ist trotz der beeindruckenden Vita (Ausbildung bei Douce Steiner, danach Stationen bei Ali Güngörmüş und Mario Paecke) völlig bodenständig und unprätentiös, was nicht jedem ihrer Kollegen gegeben und sicher ihrer Heimat, dem romantischen Münstertal im Schwarzwald, zu verdanken ist.

Und sie ist „Fuchs-teufelswild“, was zumindest im ersten Teil ihrem Stammbaum und beim letzten Teil den Jagd-Genen ihres Vaters Karl-Joseph Fuchs zuzuschreiben ist. Ach ja, und derzeit entdeckt das Fernsehen sie; aber auch das ist ihr – genau: schnuppe. (weiterlesen)

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„Der Gestank der Werteverwesung“

Dieser schonungslose und berührende Brief eines erfahrenen Nachsuchenführers, vermutlich aus NRW, muss gelesen werden. Er wird jedem Jäger und Nicht-Jäger an Herz gehen. Denn während zur Zeit die Diskussionen um Reh- und Rotwild als „Zielscheibe“ der missglückten Jagdgesetznovellierung, dürfen wir nicht vergessen, dass es dadrum geht diesen Arten ein Schicksal zu ersparen, das wir dem Schwarzwild schon lange beschert haben Mit einer neuen technischen Aufrüstung, drohen nun die allerletzten Schranken zu fallen. Dieser Brief wurde auf WhatsApp bereits breit geteilt. Wir veröffentlichen ihn hier, weil der uns unbekannte Autor den Finger in die Wunde legt:

„Für Nachtsichttechnik freudig tausende Euros auszugeben, aber bei der eigenen (Herzens-)Bildung ähnlich großzügig zu geizen, brächte ein schwer zu leugnendes Ausstattungs-Ungleichgewicht hervor. Wenn wir für wildbiologische und ethische Erwägungen ähnlich zugänglich sind, wie für technische Versuchungen, kommen wir dem Ziel wohl näher, wie uns erfolgreiche Schwarzwild-Hegegemeinschaften über Jahrzehnte schlüssig, nachweisbar und somit überzeugend bewiesen haben.“

Und „Schwarzwildjagd ist unser Kompetenz- und Wesenstest.“

Originalbeitrag – Wildschwein

Bitte nehmt Euch die Zeit und lest diese 13 Seiten. Sie sind es wert und sie MÜSSEN etwas in uns bewegen.   (weiterlesen)

 

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Natur entdecken: Kulturfolger Schwarzwild - Wildschäden - Ursachen-Probleme-Lösungen

Seit Fertigstellung der ersten beiden Dokumentationen "Schwarzwild" und "Gesellschaftsjagd" ist nun wieder etwa ein Jahr ins Land gezogen. Wir waren in dieser Zeit nicht untätig und haben mit diesem neuen Film das Thema Wildschäden noch einmal präzisiert.

Vor allem aber kam es uns darauf an, Strategien und Lösungen anzubieten, wie man mit dem Thema umgehen kann. Wir wollen Denkansätze zu liefern, wie man das Thema weiterdenken kann - wie der Mensch respektvoll mit der Natur umgehen und die Probleme in der Kulturlandschaft nachhaltig lösen kann.

Es geht nicht nur um rein jagdliche Belange - es geht darum, ein tiefgründiges Verständnis für die Zusammenhänge in unseren Ökosystemen zu entwickeln und dieses Wissen mit allen Beiteiligten gemeinsam für eine Lösungsstrategie zu nutzen.

Wieder einmal haben wir über 100 Stunden in der Natur verbracht und gefilmt. Weitere 85 Stunden stecken in Konzeption, Schnitt und den vielen kleinen Dingen, die es für einen solchen Film braucht. Und wieder einmal bin ich stolz darauf, ein solches Projekt als starkes Zwei-Mann-Team gestemmt zu haben. Für all das bin ich sehr dankbar und hoffe, dass unsere Dokumentation "ins Schwarze" trifft und dabei hilft, den Berg von Problemen ein wenig abzubauen. 

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ThüringenForst erinnert an den Begründer der Nachhaltigkeit

Vor 307 Jahren starb Hans Carl von Carlowitz. Der Sachse „erfand“ den Begriff des Nachhaltigkeitsprinzips, der heute in aller Munde ist

Anlässlich des 307. Todestages von Hans Carl von Carlowitz erinnert ThüringenForst an den sächsischen Oberberghauptmann und Forstkameralisten, der am 3. März 1714 in Freiberg verstarb. Carlowitz beschrieb vor über 300 Jahren das Prinzip des „nachhaltenden“ Umgangs mit Ressourcen am Beispiel der Wälder. Anlass war der damalige Zustand der regionalen Forste, die durch rücksichtslosen Raubbau in einem desaströsen Zustand waren.

Sachsen war zur damaligen Zeit die größte Montanregion Europas und benötigte riesige Mengen an Holz zum Bergbau sowie als Energieträger. Er beschrieb seine Idee der „nachhaltenden Nutzung“ in der „Sylvicultura oeconomica“, dem ersten grundlegenden Lehrbuch der deutschen Forstwissenschaft. Es wurde 1713 auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt.   (weiterlesen)

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Pressemitteilung - Ministerin Kaniber fordert schnellere Entnahmen des Wolfs – Auf erschreckende Wolfsrisse an Weidetieren reagieren

(04. März 2021) München - Angesichts der zunehmenden Risse von Nutztieren durch Wölfe in Bayern hat Agrarministerin Michaela Kaniber erneut eine Absenkung der Schutzvorgaben für Wölfe gefordert. Entnahmen des Wolfes müssen künftig deutlich leichter möglich sein. Die Ministerin hat sich mit diesen Forderungen sowohl an den EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius wie auch an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber gewandt.

„Die zunehmenden Wolfsrisse und die Bestandszahlen zeigen, dass wir hier dringend handeln müssen. In einem dicht besiedelten und genutzten Land muss die Politik aktiv regelnd einschreiten. Wir dürfen keine Zeit mehr mit Debatten darüber verlieren, wie der Wolf zu schützen ist und wie er sich noch zahlreicher verbreiten kann. Jetzt geht es um den Schutz der Weidetiere, bloße Entschädigung ist nämlich nicht die Lösung. Die Weidetiere leisten wertvolle Landschaftspflege und sind Erwerbsgrundlage für viele Bauernfamilien und Schäfer. Die Wolfsbestände müssen frühzeitig reguliert werden “, so die Ministerin. Die Bundesumweltministerin sei jetzt gefordert, dringend die notwendigen gesetzlichen Änderungen anzugehen. Für den Erhalt einer gesunden und nicht vom Aussterben bedrohten europäischen Wolfspopulation sei es nicht erforderlich, dass Wölfe in allen Teilen Europas in gleicher Dichte vorkommen und jedes denkbare Territorium mit Wölfen besetzt wird.   (weiterlesen)

 

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Rehkitzrettung aus der Luft

Jedes Frühjahr tritt das gleiche Problem auf: den Landwirten bleibt nur ein geringes Zeitfenster, um ihre Wiesen abzumähen und somit Futter für ihr Vieh bereitzustellen. Dabei kommt es häufig vor, dass ein unentdecktes Rehkitz einer Mähmaschine zum Opfer fällt. Jährlich sind es alleine in Deutschland rund 100.000 getötete Tiere. Dadurch entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden für die Landwirte aufgrund eines durch die Tierkadaver verseuchten Viehfutters, dies ist auch eine äußerst unangenehme Angelegenheit für die Führer der Mähwerke. Durch ihren angeborenen Drückinstinkt bleiben die Kitze regungslos auf ihrem Platz im hohen Gras, wodurch sie zwar für Fressfeinde kaum zu finden, jedoch auch für Menschen nahezu unsichtbar sind.

Fliegende Erkennungssysteme in Form ferngesteuerter Multicopter mit Infrarot- und Digitalkameras sind in der Lage Rehkitzrettung noch effizienter zu machen. Hierbei bedarf es jedoch einer abgestimmten Zusammenarbeit der beteiligten Partner und einer guten Kommunikation zwischen Landwirten, Jägern und dem Wildretter. (weiterlesen)

 

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Die Zukunft der Streckenvermarktung? Was bringt die digitale Wildmarke?

Die vielfältigen digitalen Möglichkeiten heutzutage halten nach und nach auch Einzug in die Jagd. Die digitale Wildmarke ist ein System, um nicht nur dem Jäger die Arbeit zu erleichtern und bürokratische Vorgänge zu vereinfachen/automatisieren – nein, die diwima bietet auch dem Verbraucher mehr Transparenz. So kann die digitale Wildmarke das Vertrauen in das hochwertige Wildfleisch erhöhen und damit die Vermarktung des Wildbrets erleichtern.

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Neuer Vorstoß für mehr Wolfsschutz

Raubtierfreunde fordern die EU zum Handeln gegen die schwedische Lizenzjagd auf

Wolfsschützer wollen die EU nach dem Abschuss von 27 Tieren zu Schritten gegen die schwedische Wolfspolitik zwingen. Der Schuss könnte nach hinten losgehen – mit Folgen für ganz Europa.

Wahrheit ist: Mit kurzen Pausen reguliert Schweden seinen Wolfsbestand mit einer regulären Lizenzjagd-Periode. So soll der Bestand bei stabil etwa 300 Wölfen gehalten werden. Im Winter 2020/21 wurden dazu ganze Rudel im nördlichen Mittelschweden entnommen, insgesamt 27 Tiere.

Den für solche Regulierungen wichtigen „Günstigen Erhaltungszustand“ hatte der Stockholmer Reichstag einst unter Beteiligung von Experten aus Wissenschaft und Verbänden auf 220 Tiere festgelegt. In der Praxis gilt mittlerweile eine Untergrenze von 300 Wölfen. (weiterlesen)

 

Verbreitung des Wolfes in Europa (Grafik: ec.europa.eu)

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Keine Jagd und Hund in 2021

Europas größte Jagdmesse wird 2021 nicht stattfinden. Gemeinsam mit den Partnerverbänden und ideellen Trägern hat die Messe sich nun schweren Herzens für diesen Schritt entschieden. Die Verlängerung des Lockdowns mit einem faktischen Veranstaltungsverbot und anhaltenden Reisebeschränkungen machen die Planung eines internationalen Großevents wie der JAGD & HUND unmöglich. Um bis zur kommenden Messe stets mit allen wichtigen Trends, Entwicklungen und Produkt-Highlights rund um die Jagd und den geliebten Vierbeiner versorgt zu werden, arbeitet die JAGD & HUND an einer digitalen Plattform für Aussteller und Besucher. 2022 findet das Messetrio JAGD & HUND, FISCH & ANGEL und WILD FOOD FESTIVAL vom 1. bis 6. Februar statt.

Bisheriges Datum JAGD & HUND: 25. - 30. Mai 2021

Neues Datum JAGD & HUND: 01. - 06. Februar 2022

 

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