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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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„Es steckt viel mehr dahinter“ - Bezirksjägermeister Reinhold Siess im RUNDSCHAU-Gespräch

Von Jänner bis März findet der Jungjägerkurs statt. 99 Personen nehmen in Landeck daran teil, und einige wissen bereits, dass sie niemals ein Tier erlegen werden. Weshalb es sich trotzdem lohnt am Kurs teilzunehmen, welche Fehlmeinungen und Vorurteile herrschen und welche Lebenseinstellung hinter der Jagd steht, erzählt Bezirksjägermeister Reinhold Siess im Gespräch mit der RUNDSCHAU.

11.2.2025 von Kathrin Gruber

„Jagd ist Schauen, Jagd ist Sinnen, Jagd ist Ausruhen, Jagd ist Erwarten, Jagd ist Dankbarsein, Jagd ist Advent, Jagd ist Bereicherung und Hoffnung“, rezitiert Bezirksjägermeister Reinhold Siess den Philosophen Friedrich von Gagern.

„Wenn du dir das zu Herzen nimmst, findest du innere Ruhe“, erläutert der passionierte Jäger. Seit April ist er Bezirksjägermeis­ter und leitet den Jungjägerkurs – eine willkommene Gelegenheit nicht nur Wissen, sondern auch Werte zu vermitteln. Zum Beispiel wie man einem Tier respektvoll begegnet. Das zeigt sich nicht nur in der Tradition der Jagd, sondern auch in der persönlichen Haltung. „Der Tod muss einen Wert haben – essen oder präparieren“, lautet das Credo des Jägers.

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Wölfe als heimliche Klimaretter: Ihre Rückkehr könnte das Waldsterben stoppen – und tonnenweise CO2 binden

Malena Enders 17.2.2025

In Schottland gibt es ein Problem: Die Rotwild-Population wächst unkontrolliert, weil ihre natürlichen Feinde fehlen. Die Hirsche fressen junge Baumtriebe, wodurch sich Wälder kaum noch regenerieren können. Gleichzeitig steht Großbritannien vor der Herausforderung, seine CO2-Emissionen zu reduzieren, um den Klimaschutz voranzutreiben. Eine neue Studie der University of Leeds kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Wölfe in den schottischen Highlands könnten gleich beide Probleme lösen – mehr Wald und weniger CO2 in der Atmosphäre.

Wie Wölfe den Wald zurückbringen könnten

Vor etwa 250 Jahren wurden Wölfe in Schottland ausgerottet. Seitdem haben sich die Rotwildbestände stark vermehrt, weil sie keine natürlichen Feinde mehr haben. Die Hirsche fressen große Mengen an jungen Baumtrieben, was verhindert, dass sich der Wald von selbst vergrößert.x Wissenschaftler der University of Leeds haben untersucht, wie sich die Rückkehr der Wölfe auf diese Dynamik auswirken könnte. Mit einem speziellen Modell simulierten sie, was passieren würde, wenn Raubtiere wieder in vier Regionen der schottischen Highlands leben würden. Ihr Ergebnis: Eine Wolfspopulation von etwa 167 Tieren könnte die Anzahl der Rotwild-Herden so stark reduzieren, dass sich die Wälder erholen könnten – ohne zusätzliche Eingriffe durch Menschen.

Wälder als natürliche CO2-Speicher   (weiterlesen)

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Landwirt (82) jagt Fuchs und schießt drei Pferde tot

Ralph Stanger, Hornbach 16.02.2025

Hornbach (Rheinland-Pfalz) – Da hatte aber jemand einen gehörigen Knick in der Optik: Ein Landwirt (82) machte auf seinem Hof im pfälzischen Hornbach Jagd auf einen Fuchs. Am Ende war aber nicht nur Meister Reineke tot, sondern auch drei Pferde.

Der Fuchs hatte es wohl auf das Federvieh des 82-Jährigen, dessen Hof am Rande der 1400-Seelen-Gemeinde im Landkreis Südwestpfalz liegt, abgesehen. Der Landwirt, der auch Jäger ist, griff zur Waffe, legte sich im Dunkeln auf die Lauer.

Jäger erschoss eigene Pferde

Er nahm offenbar versehentlich dabei auch die Pferde auf der Koppel hinter dem Gänse- und Hühner-Gehege ins Visier. Am nächsten Tag dann ein Anruf bei der Polizei: Besitzer teilten mit, dass ihr Pferd erschossen auf einer Weide liegt. (weiterlesen)

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Urteil gesprochen: Jäger erschießt grundlos Hund von Kanufahrern

Ein Jäger hatte 2022 aus seinem Auto heraus einen frei laufenden Hund auf einer Wiese am Main erschossen und liegen lassen. Die Besitzer waren in unmittelbarer Nähe. Nun kam das Urteil.

12. Februar 2025  von Alfons Deter

Das Landgericht Bamberg hat über einen Fall geurteilt, bei dem ein Jäger einen freilaufenden Hund erschossen hat. Es geht um einen Vorfall aus dem Juli 2022. Kanufahrer aus Österreich waren mit ihrem Hund auf dem Main unterwegs und machten bei Knetzgau eine Pause. Während sie ihr Kanu am Ufer festmachten, lief der Hund ohne Leine auf einer Wiese umher.

Der Angeklagte hatte den Hund dann bemerkt und aus seinem Fahrzeug heraus ohne ersichtlichen Grund geschossen. Daraufhin soll er dem Besitzerpaar nicht Bescheid gegeben oder sich um den verletzten Hund gekümmert haben.

Erste Strafkammer sprach Schuldspruch  (weiterlesen)

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Debatte nach Abbau von Rotwild-Futterstellen in Rottach-Egern – Missbräuchliche Wildfütterungen rechtswidrig

10.02.2025

Von: Sandra Hefft

In Rottach-Egern wurden Futterstellen für Rotwild abgebaut. Nun entbrannt ein Streit um deren Notwenigkeit. In der Öffentlichkeit kommt es zu hitzigen Diskussionen.

Rottach-Egern/Landkreis – Nachdem in Rottach-Egern Futterstellen für Rotwild abgebaut worden waren, entbrannte ein Streit um deren Notwendigkeit. Tierschutzvereins-Vorsitzende Johanna Ecker-Schotte hat sich mit Briefen an Jagdminister Hubert Aiwanger und Forstwirtschaftsministerin Michaela Kaniber gewandt. Unterstützung erhält sie vom ehemaligen Jagdleiter Eduard Maierhofer. Nun schaltet sich auch das Landratsamt ein.

Rottach-Egern: Debatte nach Abbau von Futterstellen – Streit und Diskussionen um Notwendigkeit

„Die zuständige Jagdgenossenschaft hatte sich gegen eine durchgängige Winterfütterung entschieden, weil sie nur in so genannten Notzeiten dazu verpflichtet sei“, erklärt das Landratsamt. „Die Jagdgenossenschaft ist dafür zuständig, insbesondere, weil sie wie in diesem Fall das Jagdrecht im Rahmen der Eigenbewirtschaftung durch angestellte, jedoch weisungsgebundene Jäger ausüben lässt.“  (weiterlesen)

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Rechte, Pflichten und Kosten: Was kommt auf einen Jagdpächter zu?

Ein Revier zu pachten ist für viele Jäger ein Traum. Doch zur Bewirtschaftung eines Reviers gehört weitaus mehr als nur das Unterzeichnen des Pachtvertrags und das jährliche Treffen mit den Jagdgenossen.

Derk Bruns

8.2.2025

Ein Jagdpächter genießt einige Vorzüge, muss aber auch mit einigen Pflichten und Kosten kalkulieren. Vor dem Abschluss eines Pachtvertrages sollte der potenzielle Pächter sich darüber im Klaren sein, was für Verpflichtungen und Investitionen ihn im nächsten Jahrzehnt erwarten. Diese Aspekte sollten hierbei nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Rechte und Privilegien eines Pächters

Mit der Übernahme einer Jagdpacht gehen einige Privilegien einher. Der offensichtlichste Vorteil ist, dass der Pächter in jagdlichen Belangen sein eigener Herr ist. Er kann zu jeder Zeit in seinem Revier jagen und im gesetzlichen Rahmen frei entscheiden. So können Einzelansitze, Gruppenansitze oder Gesellschaftsjagden nach Belieben durchgeführt werden. Auch die Jagdhundeausbildung ist im eigenen Revier kein Problem. Doch nicht nur der Pächter selbst darf sich in seinem Areal jagdlich austoben, auch Jagdgäste können eingeladen werden. Bei der Bejagung und den sonstigen Arbeiten im Revier unterstützen zusätzlich vom Pächter ausgewählte entgeltliche und unentgeltliche Begehungsscheininhaber. (weiterlesen)

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Die öffentliche Onlineausschreibung der Jagdverpachtung auf dem Deutschen Jagdportal ist ein Gebot der Fairness

geschrieben von Stefan Fügner

Wir freuen uns immer wieder über die positive Resonanz unsere Kunden nach einer erfolgreich abgeschlossenen Jagdpachtausschreibung.

Dass die öffentliche Ausschreibung von vielen ortsansässigen Jägern eher kritisch gesehen wird, ist bekannt. Doch auch die Jagdgenossenschaften sind daran interessiert, die Jagd möglichst an ortsansässige Jäger zu verpachten. Dies schließt aber nicht aus, dass die Jagd bundesweit im Jagdportal ausgeschrieben wird. Da es sich bei einer Jagdverpachtung nicht um eine Ausschreibung handelt, bei denen die strengen Vergaberichtlinien der öffentlichen Hand Anwendung finden, haben die Jagdvorsteher bei einer öffentlichen Ausschreibung im Deutschen Jagdportal die Möglichkeit, unter den Bietern den für sie passenden Bewerber herauszusuchen. (weiterlesen)

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Raubtiere aus der Familie der Hunde: Schakal, Kojote oder Wolf – kennen Sie den Unterschied?

Natalie Decker, Freie Autorin

31.1.2025

Wer schleicht denn da durch den Wald? Schmale Schnauze, graubraunes Fell, buschiger Schwanz: Das muss ein Wolf sein! Oder ist es doch eher ein Schakal? PETBOOK erklärt, wodurch sich Schakale, Kojoten und Wölfe von einander unterscheiden lassen.

Biologen fassen in der Gattung der Wolfs- und Schakalartigen große Wildhunde zusammen, die verschiedene Merkmale wie lange Beine und einen buschigen Schwanz gemeinsam haben. Doch worin liegen nun die Unterschiede zwischen Schakal, Kojote und Wolf? Und wie kann man die Tiere erkennen?

Sind Kojoten und Schakale das Gleiche?

Die überraschende Antwort lautet: jein. Kojoten sind in Nordamerika zu Hause und sehen ein wenig wie kleinere Wölfe aus. Von Kanada bis nach Costa Rica besiedeln sie eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter dichte Wälder und offene Prärien. Zu ihren Beutetieren gehören vor allem Mäuse und Hasen, aber auch Schlangen, Opossums und Vögel. Aus der Trickfilmreihe „Looney Tunes“, die auch Bugs Bunny berühmt gemacht hat, ist die Figur Wile E. Coyote bekannt, die (erfolglos) Jagd auf den Roadrunner macht. (weiterlesen)

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Streit um Jagdgesetz: Tausende Jäger protestieren in Hannover

30.01.2025

Die Landesregierung will das niedersächsische Jagdgesetz überarbeiten. Die Ausbildung von Jagdhunden am lebenden Tier etwa soll eingeschränkt werden. Die Landesjägerschaft hat am Donnerstag dagegen demonstriert.

von Helmut Eickhoff

In den vergangenen Jahren hat es immer wieder jede Menge Streit ums niedersächsische Jagdgesetz gegeben. Mitte 2022 war es zuletzt von der damaligen Koalition aus SPD und CDU überarbeitet worden. Hauptstreitpunkt damals: die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Jetzt, da Rot-Grün wieder in Niedersachsen regiert, soll das Jagdgesetz ein weiteres Mal novelliert werden

Jäger aus ganz Deutschland bei Demo in Hannover (weiterlesen)

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Jagdverpachtung: Viel Engagement statt hoher Pachtzins

Jäger engagieren sich unterschiedlich stark. Statt bei einer Revierverpachtung in einen Wettbewerb um das höchste Gebot einzusteigen, kann es für Verpächter sinnvoller sein, dass Interessenten zeigen, was sie leisten können.

Thomas Fuchs 29. Januar 2025

Die Eigentümer eines Eigenjagdbezirks oder die Mitglieder einer Jagdgenossenschaft haben auf ihren Flächen das Jagdrecht inne und dürfen dort selbst jagen, sofern sie einen Jagdschein besitzen. Möchten sie dieses Recht nicht nutzen, können sie stattdessen einen Jäger anstellen. Darüber hinaus bleibt ihnen die Möglichkeit, dass sie das Jagdausübungsrecht für ihren Jagdbezirk verpachten. Diese Option wird für den Großteil der Reviere in Deutschland genutzt. Laut § 11 Bundesjagdgesetz (BJagdG) soll die Pachtzeit mit dem Beginn und dem Ende des Jagdjahres zusammenfallen. Zum kommenden Jagdjahr ab April stehen deshalb zahlreiche Reviere zur Verpachtung an.

Gesetzliche Pflicht zur Hege   (weiterlesen) 

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