Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Initiative Wolf bleibt Wolf fordert aktives Wolfsmanagement

30. April 2021 Zahl der Nutztierrisse steigt weiter an. Bundesländer sollen Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen vereinfachen. Allein in Brandenburg leben schon heute mehr Wölfe als im 15-mal größeren Schweden.

(Berlin, 30. April 2021) Anlässlich des Tag des Wolfes macht die Initiative Wolf bleibt Wolf aufmerksam auf stark zunehmende Risse von Nutztieren: Im Jahr 2019 waren es bereits knapp 2.900 Fälle – darunter vermehrt Pferde und Rinder. Im Frühsommer 2021 werden nach Hochrechnung bereits annährend 2.000 Wölfe in Deutschland leben. Der Bestand wächst jährlich um etwa 30 Prozent. Der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Breido Graf zu Rantzau fordert aus Sorge um den Erhalt der Weidetierhaltung: „Wir müssen in Deutschland einen Akzeptanzbestand für den Wolf festlegen und brauchen ein aktives Management.“ (weiterlesen)

 

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Wechsel der Bundesvertretung des JNF

Bearbeitet von Jörg Fischer

30. April 2021 Zeit für Verjüngung: Maximilian Axer und Catharina Hehn beerben Felix Hofmann und Alexander Stute als Bundessprecher des Jungen Netzwerk Forst (JNF) im Deutschen Forstverein (DFV).

Alexander Stute und Felix Ludwig Hofmann haben den Staffelstab der Leitung des JNF übergeben. Die Nachfolge der Bundesvertretung haben Catharina Hehn und Maximilian Axer übernommen. Catharina Hehn (27) studiert in Freiburg im Master Forstwissenschaften im 4. Semester. Seit April 2019 ist sie im JNF aktiv, zunächst als Hochschulvertreterin der ALU-Freiburg, seit Oktober 2019 auch als Landesvertreterin für Baden-Württemberg. Maximilian Axer (25) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Waldbau in Tharandt. Er ist seit der Gründung Mitglied und seit November 2018 Geschäftsführer des JNF.

„Weil der Wald Nachwuchs braucht!“ (weiterlesen)

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Wölfe: Der größte Feind des Wolfs ist das Auto: Naturschutzbund ruft 30. April zum "Tag des Wolfes" aus

Von Roland Rosenbauer

30.04.2021 Er war lange ausgerottet, in Deutschland nur noch in Märchen wie "Rotkäppchen" oder "Der Wolf und die 7 Geißlein" präsent. Nun ist er wieder da.

Wölfe waren in Deutschland lange ausgerottet. Erst im Jahr 2000 wurden die ersten Welpen in Freiheit geboren - auf einem Truppenübungsplatz in der sächsischen Oberlausitz. Inzwischen ist der Wolf auch in Bayern angekommen.

Der Naturschutzbund Deutschland NABU hat den 30. April zum "Tag des Wolfes" ausgerufen. An diesem Datum endet aus wissenschaftlicher Sicht das Wolfsjahr. Im Mai wird der Wolfsnachwuchs geboren.

"Tag des Wolfes"
Seit drei Jahren lebt ein Rudel Wölfe im Veldensteiner Forst. 2017 kam die erste Wölfin aus Brandenburg in das 6.000 Hektar große Waldgebiet, wo Oberpfalz, Ober- und Mittelfranken zusammentreffen. Anfang 2018 gesellte sich ein Rüde zu ihr, der sich vorher auf dem Gelände rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr aufgehalten hatte. Kurz darauf stellte sich der erste Nachwuchs ein: Das Landesamt für Umwelt dokumentierte fünf Welpen, 2019 sechs weitere. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Herzlich Willkommen auf der Antragsseite zum Förderprogramm Rehkitzrettung

Leistungsbeschreibung Förderprogramm Rehkitzrettung

Auf Grundlage der Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Förderung der Anschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rehkitzrettung mit in der aktuell veröffentlichten Richtlinie können Förderanträge für die Anschaffung von Drohnen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt werden. Mehr Informationen finden Sie in den Richtlinien.

Bitte beachten Sie, dass der unterschriebene Antrag auf Teilnahme an der Förderung nebst Nachweisen bis zum 01.09.2021 bei der BLE eingegangen sein muss. Nach dem 01.09.2021 eingegangene Förderungsanträge können leider nicht berücksichtigt werden!

Antragsvoraussetzungen und Informationen zum Antragsverfahren

Die wichtigsten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie in den FAQs.

Wer kann einen Antrag stellen?
Gemeinnützige, eingetragene Vereine
Die Vereine müssen eingetragene Kreisjagdvereine sein oder sich lt. Satzung für die Rettung von Wildtieren, insbesondere von Rehkitzen, einsetzen
Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
Ein Auszug aus dem Vereinsregister, aus dem hervorgeht, dass der Verein in Deutschland ansässig ist und gemeinnützig ist.
Die Vereinssatzung, aus der hervorgeht, dass der antragstellende Verein ein eingetragener Verein auf regionaler oder lokaler Ebene ist, zu dessen satzungsgemäßer Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd gehören.  (Hier geht es zum Onlineantrag)

Hier geht es zur Datenbank Drohnenservice/Kitzrettung

 

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Jäger vor Forchheimer Amtsgericht: Die Patrone hätte nicht im Lauf stecken dürfen

Polizisten fanden bei Jäger nach durchwachter Nacht geladene Waffe

26.04.2021 FORCHHEIM - Eine vergessene Patrone in seinem Gewehr brachte einen Jäger aus Nürnberg vor das Amtsgericht Forchheim. Bei einer Polizeikontrolle im April 2020 war der Verstoß gegen das Waffengesetz aufgefallen. Nun muss der 64-jährige Mann jeweils 2000 Euro Geldauflage an den Kinderschutzbund Forchheim und den Verein Brückla Forchheim zahlen. Damit konnte sein Rechtsanwalt Joachim Giesel aus Bamberg eine Verurteilung abwenden. Ob er noch länger Jäger sein darf, wird andernorts entschieden werden.

Eine anstrengende Nacht liegt hinter dem Jäger und seiner Frau. Jeder der beiden hat von Samstag auf Sonntag sechs Stunden lang auf der Lauer gelegen. Mit dem Jagdgewehr im Anschlag hat man wegen einiger Wildschäden und der Eindämmung der afrikanischen Schweinepest Jagd auf Wildscheine gemacht. Dazu hatte man das besonders durchschlagende Kaliber 30-06 verwendet. Nach der durchwachten Nacht trinkt das Ehepaar in seiner Jagdhütte eine Tasse Tee, bevor es zurück nach Hause geht. Auf dem Parkplatz Regnitztal auf Höhe Eggolsheims geraten sie kurz vor elf Uhr in eine Polizeikontrolle. Als die uniformierten Beamten im hinteren Fußraum des Fahrzeugs ein Futteral erblicken, wollen sie einen Blick hineinwerfen. Gesichert durch ein Schloss ist darin ein Gewehr verwahrt. Das Modell der Marke Blaser R93 ist ein zwar etwas älteres, nichtsdestotrotz jedoch teureres und sehr zuverlässiges Modell. Alles scheint in Ordnung. (weiterlesen)

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Gemeinsam wilden Nachwuchs schützen

29.4.2021  Mit Beginn des Frühlings werden Wiesen zur Kinderstube des heimischen Wildes. Damit bei der Wiesenmahd keine Wildtiere zu schaden kommen, arbeiten Jäger und Bauern in enger Abstimmung zusammen.
Das hohe Wiesengras bietet den jungen Wildtieren Deckung und Schutz vor natürlichen Feinden. Landwirte starten in den kommenden Tagen mit dem Mähen der Wiesen. Zum Schutz der Wildtiere, arbeiten Jäger und Bauern in enger Abstimmung zusammen.

Im Jahr 2019 wurde, in Zusammenarbeit von sechs Landesjagdverbänden und zwei Landesbauernverbänden der Verein „Norddeutsche Wildtierrettung“ gegründet. Der Verein bietet eine Plattform für den Austausch und die Forschung zur Wildtierrettung. (weiterlesen)

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Die große grüne Lüge

Staats- und Regierungschefs wollen 30% der Erde bis zum Jahre 2030 in „Schutzgebiete“ umwandeln.

Wer diesen Plan befürwortet, unterstützt den größten Landraub der Geschichte. Die Einrichtung weiterer Schutzgebiete im Globalen Süden wäre eine Katastrophe für indigene Völker und den Planeten.

Wenn dir die Erde am Herzen liegt, schau dir das Video an und teile es!

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Beim Wolf scheiden sich die Geister

von Josef Koch

29.04.2021 Fast drei Viertel der Bevölkerung begrüße die Rückkehr von Wölfen, fast zwei Drittel sind aber für die Entnahme von Problemwölfen. Weidetierhalter fordern Obergrenze für die Beutetiere.

Bayerns Bevölkerung steht dem Wolf prinzipiell positiv gegenüber. Bayerns Weidetierhalter sind da aber ganz anderer Meinung. Auch bei den Umweltministern der Bundesländer reift die Erkenntnis bei steigender Wolfspopulation handeln zu müssen. Derzeit arbeiten sie an einem Praxisleitfaden Wolf, um die Entnahme von Problemwölfen bundesweit rechtssicher zu gestalten.

Laut einer bundesweiten Umfrage des Naturschutzbunds Deutschlands, einem Partner des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), ist bundesweit und auch in Bayern in Regionen mit Wölfen die Ablehnung der Tiere nur marginal höher ist als im Durchschnitt, so die Ergebnisse der forsa-Umfrage anlässlich des Tags des Wolfes am 30. April. Deutschlandweit wurden dabei 2.360 Personen befragt, um zu ermitteln, ob sich mit der Zunahme des Wolfsbestands und Ausbreitung in weitere Bundesländer die Einstellung gegenüber Wölfen verändert hat. (weiterlesen)

 Josef KochRessortleiter Agrarpolitik   
Josef Koch ist als Redakteur für Agrarpolitik, Leserbriefe und Österreich beim Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt tätig.
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Hohe Akzeptanz für Wölfe in Deutschland

Umfrage zum Tag des Wolfes 2021

Die Akzeptanz von Wölfen in Deutschland ist nach wie vor hoch. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die der NABU anlässlich des Tages des Wolfes am 30. April in Auftrag gegeben hat. Insgesamt 77 Prozent der Befragten finden es erfreulich, dass Wölfe wieder hier leben.

Wie hat sich die Einstellung gegenüber Wölfen in den letzten Jahren verändert, nachdem der Wolfsbestand stetig anwächst und sich Wölfe in weitere Bundesländer ausgebreitet haben?

Dieser Frage ist eine Umfrage des forsa-Insituts im Auftrag des NABU nachgegangen, bei der insgesamt 2.360 Menschen befragt wurden.

„Obwohl weite Teile aus Politik, Medien und der Jagd- und Bauernlobby das Thema Wölfe zunehmend unsachlich behandeln, hat sich die Stimmung in der befragten Bevölkerung im Vergleich zu den Umfragen 2015 und 2018 nicht signifikant verändert“, bilanziert NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz Ralf Schulte.  (weiterlesen)

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Nachtsichttechnik im Detail: Analog oder Digital

Direkt auf der Waffe montiert ist der Einsatz von Nachtsichttechnik in Deutschland sehr stark reglementiert. Doch auch bei der reinen Beobachtung zeigen die Geräte ihren enormen Wert. Bloß stellt sich auch hier mittlerweile die Frage nach analog oder digital.

Nachtsichttechnik begleitet die Menschheit bereits seit den Tagen des Zweiten Weltkrieges. Und auch wenn sich speziell im militärischen Bereich schon seit einigen Jahren immer stärker Wärmebildgeräte mit Detektionsfähigkeit im fernen Infrarot auch für den einzelnen Soldaten durchsetzen, so baut dennoch ein Großteil der Geräte auf die grundsätzliche technische Funktion, vorhandenes Restlicht zu verstärken (Restlicht- bzw. Bildverstärker). Allen diesen Geräten eigen ist, dass sie auch als Bildwandler fungieren können, der für die Augen vieler Lebewesen unsichtbares Licht im nahen Infrarotbereich in sichtbares Licht umwandelt.

Dafür stehen prinzipiell zwei unterschiedliche Techniken: Analoge Nachtsichttechnik sowie solche, die auf digitaler Restlichtverstärkung basiert. Wie beides im Detail funktioniert, erklären wir jetzt.

Kurzer Exkurs: GenerationenWer sich tiefer mit Nachtsichttechnik befasst, wird immer wieder über Generationenangaben stolpern.  (weiterlesen)

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