Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Fleisch aus dem Wald: Wird Wild zur Alternative für Fleischesser?

Mit Reh, Hirsch und Wildschwein verbinden viele schwere Wintergerichte wie Braten mit Soße, Knödeln und Rotkohl. Doch Wild ist universelleinsetzbar und punktet bei Nachhaltigkeit und Regionalität.

Nürnberg - Valentin Rottner brät den Rehrücken kurz in der Pfanne an. Dann arrangiert der Sternekoch das butterzarte Fleisch mit Steinpilzen, Topinambur, Selleriepüree und Passionsfrucht auf dem Teller. Vor kurzem ist das Reh noch im Nürnberger Reichswald herumgesprungen. Rottner hat es selbst geschossen – oder ein mit ihm befreundeter Jäger. In seinem Restaurant Waidwerk ist der Name Programm: Unter einem mächtigen Hirschgeweih tischt er seinen Gästen hauptsächlich Wild auf, egal ob Sommer, Herbst oder Winter. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bundespressekonferenz: Neues Waldsterben und Lösungsansätze

Hitze, Trockenheit und Schädlinge setzen dem Wald in Deutschland seit über zwei Jahren immer mehr zu. Aus den einzelnen Bundesländern werden immer neue traurige Rekordzahlen gemeldet. Die dramatischen Waldschäden waren auch Thema auf der Bundespressekonferenz am 16. Juli. Wie steht es um den Wald in der Bundesrepublik und was muss getan werden, um dem Wald zu helfen?

In den Medien wird schon länger von einem „Waldsterben 2.0“ gesprochen. Doch ist diese Formulierung nicht übertrieben? Prof. Dr. Michael Müller von der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. Andreas W. Bitter, Vorsitzender von PEFC Deutschland e. V., Oberbürgermeister Peter Gaffert aus Wernigerode und Georg Abel, Bundesgeschäftsführer VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., haben dazu eine klare Meinung. Die Experten warnten auf der Bundespressekonferenz einstimmig vor einem „neuen Waldsterben“, gegen das das „erste Waldsterben“ vor 40 Jahren in der Retrospektive vergleichsweise harmlos erscheine. Prof. Michael Müller sagte: „Der ohnehin schon geschwächte Wald trifft auf die vielleicht größte globale Herausforderung, die Mensch und Natur seit der letzten Eiszeit bewältigen müssen: Den Klimawandel. Der ist nicht eingebildet, sondern bereits bittere Realität. Denn die verheerenden Dürresommer 2018/19 zeigten uns allen: Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen, schneller und heftiger als selbst von vielen Warnern angenommen.“

Ein zweites Waldsterben? (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Artgerechte Haltung: Auf der Weide bis zum Schuss

Wegen Corona sind große Schlachthöfe und Massentierhaltung wieder stärker in den Blick gerückt. Es geht auch anders. Bei manchen Bauern sterben die Rinder genau da, wo sie gelebt haben: auf der Weide.

Bescheid Bei Familie Grommes verbringen die Rinder ihr ganzes Leben auf der Weide. Sie werden dort geboren und sie werden dort auch getötet. Christian Grommes ist einer der wenigen Landwirte in Deutschland, der seine Tiere direkt auf der Wiese schießt. „Damit wird dem Tier der ganze Stress vor dem Schlachten erspart“, sagt der 40-Jährige in Bescheid (Kreis Trier-Saarburg). Und meint damit: kein vorheriges Einfangen, kein Verladen, keine lange Fahrt zum Schlachthof. „Für mich kommt nichts anderes infrage als der Weideschuss. Es ist das Beste für das Tier.“

Wenn es wieder mal so weit ist, nimmt er sein Jagdgewehr und setzt sich auf den Hochsitz. Ehefrau Sarah Grommes lockt die Rinder mit Brötchen an: „Na, komm, komm!“ ruft sie und pfeift. Die kleine Herde setzt sich in Bewegung, an einer bestimmten Stelle liegen Futter und Getreide bereit. Wenn die Tiere dann ruhig fressen und die Position des anvisierten Rindes stimmt, fällt der Schuss und trifft das Tier in den Kopf. „Das Tier sackt dann sofort zusammen“, sagt Grommes. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Waffenhersteller: Luxemburger Finanzinvestor übernimmt Heckler & Koch

Neuer Eigentümer für den deutschen Waffenproduzenten Heckler & Koch: Ein luxemburgischer Investor übernimmt die Mehrheit des Unternehmens. Hintergrund war ein jahrelanger Streit über die Ausrichtung des Konzerns.

Die Luxemburger Finanzholding CDE übernimmt die Mehrheit am Waffenhersteller Heckler & Koch mit Sitz im baden-württembergischen Oberndorf. Das bestätigte der Waffenhersteller am Freitagnachmittag. Zuvor habe das Bundeswirtschaftsministerium der CDE grünes Licht gegeben.

Hintergrund war ein Zwist zwischen CDE und dem Mehrheitsaktionär Andreas Heeschen, der 2002 eingestiegen war und Heckler & Koch dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems abgekauft hatte. Unter Heeschens Regie nahm Heckler & Koch 2006 einen hoch verzinsten Kredit auf, der inklusive Zinslast mit mehr als 150 Millionen Euro auf der Firma lastete. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Britische Prominente missachten Menschenrechte

Vertreter afrikanischer Dörfer und Kommunen werfen Prominenten in Großbritannien vor, ihre Menschenrechte zu verletzen. In einem offenen Brief warnen sie vor den Auswirkungen einer britischen Anti-Jagdkampagne auf den Wildtierschutz und die Lebenssituation der Landbevölkerung Afrikas. CIC und DJV teilen die Sorge um eine neue Form des Kolonialismus, die auch bei deutschen Tierrechtsorganisationen weit verbreitet ist.

Einnahmen aus regulierter Jagd sichern Wildtierschutz und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. (Quelle: Wunderlich/CIC/DJV)Einnahmen aus regulierter Jagd sichern Wildtierschutz und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. (Quelle: Wunderlich/CIC/DJV)
Britische Berühmtheiten wie der Pop-Sänger Ed Sheeran, TV-Komiker Ricky Gervais oder die James-Bond "M"-Darstellerin Judi Dench nutzen aktuell ihren VIP-Status zur Unterstützung einer Kampagne gegen die Jagd weltweit. Über 50 Repräsentanten aus sieben südafrikanischen Ländern fordern die Prominenten in einem offenen Brief nun direkt auf "ihre Popularität nicht mehr dazu einzusetzen, die Rechte unserer armen Bevölkerung mit Füßen zu treten und dadurch den Wildtierschutz im südlichen Afrika aufs Spiel zu setzen".  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Jägerstiftung fordert den Schutz des "wahren" Wolfes

Die Jägerstiftung "Natur + Mensch" fordert mehr Offenheit und Transparenz bei Rissgutachten sowie endlich eine klare Definition, was einen "echten" Wolf ausmacht!

Was ist heutzutage eigentlich noch ein „wahrer“ Wolf? Die Beantwortung dieser Frage ist der Jägerstiftung natur+mensch schon lange eine Herzensangelegenheit.

Niemand weiß, wieviel „echter“ Wolf überhaupt noch in den Tieren steckt, die die Bundes- und Landesumweltminister jährlich mit hohen Millionenbeträgen fördern.

Wir fordern deshalb mehr Offenheit und Transparenz! Und vor allem fordern wir endlich eine klare Definition, was einen echten Wolf ausmacht!

Es braucht Beurteilungskriterien, die sich über den Genotyp, inklusive der mitochondrialen DNA (mtDNA) bis hin zum Phänotyp eines Wolfes erstrecken. Auch eine forensische Untersuchung von vermeintlichen Wolfsrissen, wie sie beispielsweise zur Überführung der Täter bei Gewaltdelikten am Menschen eingesetzt wird, wäre eine adäquate Alternative zu den bisher angewandten Methoden.   (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Kollege gesucht – werden Sie Redakteur (m/w/d) für all4shooters.com und VISIER. Bewerben Sie sich jetzt!

Suchen Sie eine spannende Herausforderung und möchten Ihr Hobby zum Beruf machen? Wir suchen einen neuen Kollegen für die Redaktion von all4shooters.com und VISIER. Interessiert? Hier lesen Sie, was Sie im Redaktionsalltag erwartet und was Sie dazu an Erfahrungen mitbringen sollten. Wir freuen uns auf Sie!

Wir suchen: einen Kollegen (m/w/d) für die Redaktionen von VISIER und all4shooters.com. Wir bieten: eine kreative Tätigkeit beim marktführenden deutschen Verlag für Waffenzeitschriften und beim führenden Online-Portal zum Themenkomplex Sportschießen, Jagen und Schusswaffen. Dazu: eine branchenübliche Vergütung in unbefristetem Beschäftigungsverhältnis am Arbeitsplatz in Bad Ems. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Nach Dürrejahren und Stürmen: Deutschlands Wäldern geht es so schlecht wie nie zuvor

Stürme, Dürrejahre, Schädlinge: Die Situation des deutschen Waldes ist noch dramatischer als von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner dargestellt, warnen Forstwissenschaftler.

Die schlechten Nachrichten rund um den deutschen Wald reißen nicht ab: Erst vor wenigen Monaten warnte das Bundeslandwirtschaftsministerium vor massiven Waldschäden in Deutschland. Schon damals hieß es, das Schlimmste stehe noch bevor.
Die Schäden in deutschen Wäldern haben nun ein historisches Ausmaß erreicht, erklärten Forstwissenschaftler am Donnerstag in Berlin. "Wir erleben gerade die schwerwiegendste Waldschaden-Situation seit Beginn der geregelten nachhaltigen Waldbetreuung und Waldbewirtschaftung, das heißt also seit mehr als 200 Jahren", sagte Waldschutz-Professor Michael Müller von der Technischen Universität Dresden. Auslöser seien Stürme, eine Massenvermehrung von laub- und nadelfressenden Insekten sowie die trockenen Jahre 2018 bis 2020. "Diese Kombination gab es bisher nicht." (weiterlesen)

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Deutschland unterstützt EU-weites Bleiverbot

Deutschland einigt sich beim geplanten Bleiverbot bei Schrotmunition. Doch Studien belegen, dass es nicht so einfach ist.

Das für gestern anberaumte Abstimmungsverfahren, um ein europäisches Verbot von Bleischrot vor der Europäischen Kommission durchzusetzen, wurde erneut verschoben. Die EU-Kommission gab bekannt, dass das schriftliche Verfahren in dieser Angelegenheit zunächst ausgesetzt wird. Grund hierfür ist, dass Tschechien das schriftliche Abstimmungsverfahren in Frage gestellt hatte. Nun soll das Verfahren bis nach den Sommerferien ausgesetzt werden. Am Dienstag gab das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) bekannt, dass es mittlerweile zu einer Einigung mit dem Bundesumweltministerium (BMU) gekommen sei und man dem Verbot zustimmen wolle. Bei der vergangenen Abstimmung hatte sich Deutschland enthalten, da die beiden zuständigen Ministerien keine einheitliche Meinung hatten. Nun soll der Kompromiss sein, dass die Übergangsfrist drei anstatt zwei Jahren betragen soll.

Laut einer Pressemitteilung des BMEL soll diese Zeit „zur Entwicklung alternativer Schrotmunition im Sinne der Vermeidung von Tierleid“ genutzt werden. Die Staatssekretärin im BMEL, Beate Kasch betonte in diesem Zusammenhang: „Ziel muss es sein, den Ausstieg aus dem Material Blei mit dem Anliegen des Tierschutzes bei der Bejagung von Wild zu verbinden.“ (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Waffengesetz - weitere Änderungen treten in Kraft

Die Änderung des Waffengesetzes wurde bereits Ende letzten Jahres beschlossen. Zum 1. September 2020 treten nun weitere Änderungen des Waffengesetzes in Kraft. Zu diesen gehören auch Änderungen bei der Anzeigepflicht, bei der zulässigen Magazingröße, wesentlichen Teilen und der Meldung zum Nationalen Waffenregister (NWR).

Ab dem 1. September 2020 müssen Büchsenmacher ihre Meldungen an das nationale Waffenregister mittels NWR-Identifikationsnummern (NWR-ID´s) tätigen. Dies ID-Nummern des Nationalen Waffenregisters werden für jeden Waffenbesitzer, jede Waffenbesitzkarte sowie jede Waffe und jedes eintragungspflichtige Waffenteil automatisch durch das NWR vergeben. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)