Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Waschbär-Jagd: Neuer Rekord in Deutschland
Der Waschbär bleibt als invasive Art in Deutschland ein Problem für die heimische Fauna. Der Deutsche Jagdverband (DJV) konnte bei der Entnahme der invasiven Raubtiere in den vergangenen Jahren wachsende Erfolge feststellen. Was geht aus dem Monitoring hervor?
15. März 2026
In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der durch Jäger erlegten Waschbären mehr als verdoppelt. 284.220 Waschbären haben Jägerinnen und Jäger im Jagdjahr 2025/25 entnommen. Das geht aus einer Mitteilung des DJV hervor. Die Fangjagd auf die invasive Art in Deutschland ist demnach von hoher Relevanz für die lokale Artenvielfalt. In der Laichzeit sind besonders die oft gefährdeten Amphibien bedroht. (weiterlesen)

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Der Wolf im Bundesjagdgesetz – bislang keine Meisterleistung!
12. März 2026
Unser Blogpost vom 10. November 2025: „Der Wolf ist zurück in Deutschland. Er ist schön und gefährlich, eine Bereicherung und ein wachsendes Problem. Er tötet Weidetiere und Hunde und er ängstigt Menschen – kurzum er spaltet unsere Gesellschaft! Tierfreunde lieben ihn, Jäger müssen mit ihm auskommen, Stadtbewohner finden ihn interessant, aber Bauern und Schäfer leiden unter ihm und wünschen ihn zum Teufel“.
Mit diesen Worten leiten wir unser Buch über den Wolf ein und zeigen, dass eigentlich eine weitgehende Einigkeit darüber besteht, dass unser Umgang mit dem Wolf jetzt endlich einmal eindeutig geregelt werden muss – das heißt: der Wolf muss ins Jagdrecht, und er muss vernünftig und wirkungsvoll bewirtschaftet werden. „Bewirtschaftet“ heißt im modernen Jagdrecht immer: Gejagt und geschützt, reguliert und gehegt – zu unserem, aber auch zu seinem Nutzen! Das allein ist modernes Jagdrecht (zugleich modernes „Tierrecht“), gegründet auf die Prinzipien Tierschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit!
Was bisher geschah
Am 19. Dezember 2025 hat die Bundesregierung dem Bundesrat den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ mit 37 Seiten vorgelegt (Bundesratsdrucksache 765/25). Am 12. Januar 2026 hat sie den verbesserten Entwurf von 38 Seiten in den deutschen Bundestag eingebracht (Bundestags-Drucksache 21/3546). Es folgte die Stellungnahme des Bundesrats und eine Gegenäußerung der Bundesregierung dazu vom 11.02.2026 mit 9 Seiten (Bundestags-Drucksache 21/4090). Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat sich am Montag, 23. Februar 2026, mit dem Bundesjagdgesetz beschäftigt. Grundlage der öffentlichen Anhörung war der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090). (weiterlesen)

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Jagd – Mehr als nur Spaß am Schießen? | Agree to Disagree! | ARTE
Die Jagd ist ein kontroverses Thema: Für die einen ein unverzichtbares Kulturgut und Beitrag zum Naturschutz, für die anderen steht die ethische Frage und das Tierwohl im Vordergrund. Die Wissenschaft beschäftigt sich ihrerseits mit der Thematik und sucht nach Lösungen im Umgang mit Wildtieren. Kann auf natürliche Weise der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts garantiert werden?
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ZWISCHEN den FRONTEN. Warum REHWILD eine weidgerechte Jagd verdient hat!
Die "Jäger der neuen Zeit"- Community ist der Ort, wo es ausschließlich um Jagdpraxis geht. Ein Ort für Austausch, des Lernen’s und der Inspiration. Alles unter dem Motto: „Was hat das Wild davon, dass es uns gibt?“ - mit dem Ziel, Dich schnell und sicher zu einem besseren Jagdpraktiker zu machen. Moderiert von erfahrenen Jagdexperten mit echtem Gemeinschaftssinn. Eine motivierende und hilfreiche Community mit Wirgefühl und „jagdlichem Geist“, ohne Störungen.
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5. März 2026
Jagd auf den Wolf: Bundestag beschließt neues Jagdrecht
Zu Beginn der Weidesaison gelten beim Wolf neue Entnahmeregeln. Die Länder müssen aber bis dahin noch einiges erledigen.
Der Wolf ist jetzt in Deutschland leichter bejagbar. Für viele Weidetierhalter geht eine langjährige Hoffnung in Erfüllung. Der Bundestag hat die Novelle des Bundesjagdgesetzes am Donnerstag (5.3.) beschlossen. Damit wird nicht nur die Entnahme von Problemwölfen schneller möglich, sondern die Jäger können nun auch die Wolfsbestände unter bestimmten Voraussetzungen aktiv regulieren. Eine Besonderheit gilt aber für alpine Regionen und an den Deichen. Ende März muss der Bundesrat das neue Bundesrecht noch beschließen. Das gilt aber als Formsache.
Problemwölfe leichter zu entnehmen (weiterlesen)

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Bundestag entscheidet über künftige Bejagung des Wolfes
Liveübertragung: Donnerstag, 5. März, 15.25 Uhr
Der Wolf soll als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Über den dahingehenden Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes“ (21/3546, 21/4090) entscheidet der Bundestag am Donnerstag, 5. März 2026, nach einer 30-minütigen Debatte. Zu der Abstimmung hat der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat eine Beschlussempfehlung (21/4371) vorgelegt. Abgestimmt wird zudem über Entschließungsantrag der AfD-Fraktion (21/4472), der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/4473) und der Fraktion Die Linke (21/4474).
Gesetzentwurf der Bundesregierung
Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland und Europa sei ein Erfolg der Artenschutzpolitik, heißt es in dem Entwurf. Mit zunehmender Ausbreitung des Wolfs steige allerdings auch das Konfliktpotenzial in Bezug auf die Bevölkerung sowie in Bezug auf die Weidetierhaltung. So seien im Jahr 2024 bei rund 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt worden. Gleichzeitig hätten sich im Jahr 2024 die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen in Deutschland auf rund 23,4 Millionen Euro belaufen, zuzüglich weiterer rund 780.000 Euro für Ausgleichzahlungen für Nutztierübergriffe. (weiterlesen)

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DAS UNSICHTBARE SICHTBAR GEMACHT. Warum SICHERHEIT bei der Jagd immer an erster Stelle stehen muss
Hinweis: Das Video dient zu Schulungszwecken der Jägerschaft im Kontext der weidgerechten Jagd und zur Vertiefung besonders sicherheitsrelavter Punkte bei der verantwortungsvollen Jagdausübung. SICHERHEIT ist das A & O! Die gezeigten Aufnahmen wurden uns von unterschiedlichen Jägern und Jägerinnen über die letzten Jahre hinweg zur Verfügung gestellt und sollen zur Überprüfung und Sensibilisierung des eigenen Verhaltens bei der Schussabgabe dienen. Besonders wollen wir auf die Themem "sicherer Kugelfang gegeben?!" sowie "vorderes und hinteres Schussfeld frei?!" hinweisen.
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Bundesförderprogramm für Drohnen mit Wärmebildkamerasystem zur Rehkitzrettung 2026
Das Bundesförderprogramm Rehkitzrettung ist ein Instrument der Digitalisierungsstrategie. Durch den Einsatz von Drohnen mit geeigneten Wärmebildkameras steht eine effiziente Technik zur Verfügung, um Wildtiere und vor allem Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren.
Aus diesem Grund hat sich das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) auch in diesem Jahr dazu entschlossen, die Anschaffung solcher Drohnen für einen festgelegten Kreis von Anwendern mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro zu fördern.
Im Förderjahr 2026 wird ein Festbetrag von maximal 3.000,00 Euro pro Drohne gefördert.x Antragsberechtigt sind: (weiterlesen)

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Jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht!
Auch als Free Episode auf Hunt on Demand verfügbar: https://www.hunt-on-demand.com/jagdvideos/die-hod-story-die-wahrheit-ueber-hunt-on-demand/1321
Mit der „Die HOD Story - Die Wahrheit über Hunt on Demand", gibt Hunt on Demand einen offenen und authentischen Einblick in seine eigene Entstehungsgeschichte. Die über einstündige Dokumentation, erzählt den Weg von der ersten Idee bis zur heutigen Plattform - mit allen Höhen und Tiefen.
Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter Hunt on Demand: Mitarbeiter, Publisher und Wegbegleiter, die trotz unterschiedlicher Interessen, Spannungen und Unsicherheiten an einer gemeinsamen Vision festgehalten haben. Freundschaften, Konflikte, glückliche Zufälle und viele Entscheidungen haben den Weg geprägt und letztlich möglich gemacht. Der Film beleuchtet diese entscheidenden Momente, die den Aufbau der Plattform geprägt haben, die sich zunächst gegen Widerstände, Zweifel und zahlreiche Herausforderungen behaupten musste! (Video ansehen)
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Verkehrssicherungspflicht - Keine Haftung des Jagdpächters bei Sturz eines Dritten von einem Hochsitz
25.2.2026
Verkehrssicherungspflichten im Zusammenhang mit der Sicherheit eines Hochsitzes bestehen grundsätzlich nur gegenüber befugten Nutzern. Dazu zählen Inhaber einer Jagderlaubnis, nicht aber Dritte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) wies mit heute veröffentlichtem Beschluss den Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine Berufungsverfahren zurück, mit dem Schadensersatzansprüche nach einem tödlichen Sturz vom Hochsitz weiterverfolgt werden sollten.
Die Kläger nehmen die Beklagten nach dem Tod ihres Lebensgefährten bzw. ihres Vaters in Anspruch. Die Beklagten sind jagdausübungsberechtigte Revierpächter des streitgegenständlichen Jagdbezirkes. Sie hatten dem Zeugen K. eine Jagderlaubnis erteilt. Der Zeuge K. befand sich im November 2020 auf dem ca. 4 m hohen Hochsitz, als auch der Verunfallte nach Kontaktaufnahme zum Zeugen K. hochstieg. Nach Beendigung des gemeinsamen Ansitzes stürzte der Lebensgefährte beim Versuch, den Hochsitz über die Leiter zu verlassen, zu Boden und verstarb. Die obere Sprosse der Leiter des Hochsitzes war in der Mitte durchgebrochen. (weiterlesen)


