Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Kommentar: Wie kann der Umgang mit dem Wolf in Zukunft gestaltet werden?

Verhärtete Fronten: Natur- und Umweltverbände feiern die steigende Zahl an Wölfen. Weidetierhalter bangen um ihre Existenz und fordern, einzelne Wölfe zu schießen. Könnte ein Vermittler helfen?

23.11.2021 von Patrick Liste

Auch in NRW spitzt sich die Situation zu – weil es fast wöchentlich neue gerissene Schafe und Pferde gibt. Die empfohlenen Zäune entpuppen sich als doch nicht so wolfssicher. Also noch höhere und dichtere Zäune gegen den Wolf? Mal ehrlich: Sollen Landwirte ihre Weiden mit einem Nato-Zaun umbauen? Abgesehen davon, dass das vielfach allein wegen des Geländes nicht geht: Wer soll das machen und bezahlen? Was sagen Spaziergänger? Spielen andere Wildtiere, die dann auch nicht durchkommen, keine Rolle?

Bestandsregulierung durch Abschuss

Nein, XXL-Herdenschutzzäune können nicht die favorisierte Lösung sein. Doch eine Lösung muss dringend her. Passiert nichts, wäre das Ergebnis fatal: Mutterkuh-, Schaf- sowie Pferdehalter hören emotional erschöpft auf. Oft sind das kleinere bzw. Nebenerwerbsbetriebe. Also genau die Betriebe, die Gesellschaft und Politik wünschen. Und genau die Betriebe, die mit oft extensiver Weidehaltung viel für Umwelt- und Naturschutz leisten. Der Wolf breitet sich hingegen weiter ungebremst aus. „Bis mal einem Menschen etwas passiert“, fürchten viele Praktiker. Dann könnte im politischen Aktionismus das Pendel ins andere Extrem schlagen und eine regelrechte Jagd auf Wölfe entstehen. Das will niemand, auch kein Weidetierhalter. In einzelnen Regionen gelingt die Kombination von Weidetieren und Wölfen. Wenn aber Wölfe wie in Schermbeck erkannt haben, dass eingezäunte Schafe leichtere Beute als freilaufende Rehe sind, muss der Abschuss erlaubt sein. Auch, damit eine Bestandsregulierung möglich ist und der Wolf die Scheu vor dem Menschen nicht verliert. (weiterlesen)

 

 

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In eigener Sache: Erfolgreiche Werbung auf den Facebookseiten des Deutschen Jagdportals

Einige aufmerksame Leser des Deutschen Jagdportals haben es in den letzten Monaten bereits mitbekommen: Unsere Regionalseiten, die wir für jedes Bundesland, sowie für Österreich und die Schweiz eingerichtet haben, erfreuen sich größter Beliebtheit.

Fast 50.000 Facebooknutzer sind Mitglieder in unseren Regionalgruppen und der Gruppe „Jagdrevier Verpachtung“. Wer nach der Gruppe in seiner Region sucht, der gibt einfach im Suchfenster bei Facebook „Jäger und Freunde der Jagd in ..." ein und ergänzt die Eingabe mit dem jeweiligen Bundesland.

Da wir daran interessiert sind, möglichst viele dienliche Informationen dort einzustellen (Verbandsnachrichten aus den Kreisjägerschaften, Aktivitäten der örtlichen Jäger oder Jagdgesuche und Jagdangebote) führen wir bei ungefragt eingestellter Werbung ein strenges Regiment.

Da wir nicht wollen, dass diese Gruppen mit unnützer Werbung zugemüllt werden, muss jeder, der in unseren Gruppen ohne Rücksprache mit der Administration des Jagdportals Werbung einstellt, mit der sofortigen Löschung seines Eintrages rechnen und wird außerdem sofort in allen anderen Gruppen gesperrt! Alle Gruppen werden täglich auf unerlaubte Werbung kontrolliert. (weiterlesen)

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Echte Fakten über WÖLFE - 2021

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Drückjagd in Bayern - Hirsch tot im Bayerwald

Servus liebe Zuschauer!!

In diesem Video begleitet Ihr erneut Stefan bei einem außergewöhnlichem Drückjagderlebnis.

Wir wünschen viel Spaß beim Zuschauen und dann natürlich selbst guten Anblick und Waidmannsheil in der laufenden Drückjagdsaison!

Folgt und abonniert JagdMomente bei Interesse auch auf Instagram @jagdmomente.

Besucht uns auf www.jagdmomente.de !

Beste Grüße & Waidmannsheil,

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Der Wiedehopf ist der Vogel des Jahres 2022

Fast 143.000 Menschen haben bei öffentlicher Wahl abgestimmt

Der Sieger der Wahl zum Vogel des Jahres steht fest: Der Wiedehopf hat mit 45.523 Stimmen und 31,9 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Damit ist er nach dem Rotkehlchen der zweite Jahresvogel, der öffentlich gewählt werden konnte.

18. November 2021 - Die Wahlkabinen sind geschlossen und die zweite öffentliche Wahl zum Vogel des Jahres ist offiziell beendet. Der klare Gewinner der Wahl zum Vogel des Jahres 2022: der Wiedehopf. Insgesamt wurden 142.798 Stimmen abgegeben.

Der Wiedehopf ist einer der auffälligsten heimischen Vögel – mit seinem orangeroten Gefieder und seiner markanten Federhaube wurde der Wiedehopf auch wegen seiner spektakulären Erscheinung gewählt. Viele Wähler konnten sich aber sicher auch mit seinem Wahlslogan: „Gift ist keine Lösung“ identifizieren. Der Wiedehopf benötigt halboffene bis offene insektenreiche Landschaften – viele Insekten gibt es nur ohne Pestizideinsatz.   (weiterlesen)

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Tierschutz durch moderne Technik: Kitzrettung mit Drohnen

Roland Zobel 17.11.2021

Die Jagdausübung wird durch den Einsatz zeitgemäßer Hilfsmittel waidgerechter und damit Tierschutz-Konformer. Auch in anderen Bereichen des Revieralltags ist es sinnvoll, sich moderner Technik zu bedienen um altbekannte Probleme zu lösen. Alle Jahre wieder stehen Landwirte und Jäger vor der Herausforderung einer natürlichen Verhaltensweise des Rehwildes entgegen zu wirken. Rehkitze verlassen sich nun mal auf ihre gute Tarnfärbung und weitgehende Geruchlosigkeit. Darum legen sie sich gerne im hohen Gras ab und verharren bei Gefahr mucksmäuschenstill. Gegen Fressfeinde hat sich diese Strategie unserer ältesten Schalenwildart immer bewährt. Gegenüber den Mähwerken der modernen Landwirtschaft wird sie zum Verhängnis.

Wildscheuchen sind das ältese Mittel zur Kitzrettung 

So altbekannt diese Problematik bei der Wiesenmahd in Mai und Juni ist, so vielfältig sind die Techniken den Kitz-Tod zu verhindern. Bekannte Vergrämungsmaßnahmen sind Flatterbänder und Wildscheuchen aller Art. Ihr Wirkungserfolg beruht darauf, die Rehgeißen von den Wiesen zu vertreiben. Dann nehmen sie ihre Kitze mit und versuchen diese an anderen Stellen zu verstecken. Leider sind hohe Wiesen im Frühsommer jedoch das beste Versteck für Rehkitze. Rehe sind nicht umsonst erfolgreiche Kulturfolger. Schon nach wenigen Tagen haben sie sich an die Wildscheuchen gewöhnt und lassen sich davon nicht mehr stören. Fazit: Wildscheuchen funktionieren nur ad hoc für einen sehr kurzen Zeitraum.

Der beste Schutz ist die Kitzsuche vor der Mahd     (weiterlesen)

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Drückjagd: So können Sie Jagdstände kontrollieren

Ellen Hartmann
16.11.2021
Die Drückjagd-Saison steht vor der Tür. Doch bevor es richtig losgeht, sollten Sie die Jagdstände kontrollieren. Wie das geht, erklärt "unsere Jagd"-Volontärin Leonie Engels im Video.

Vor der Drückjagd sollten Sie als Jägerin oder Jäger einige Dinge vorbereiten - unter anderem sollten Sie die Drückjagdstände kontrollieren. "Gute Organisation ist das A und O für eine gelungene Drückjagd", weiß auch "unsere Jagd"-Volontärin Leonie Engels. Aus diesem Grund sollten Sie vor der Drückjagd die Jagdsitze kontrollieren sowie Schäden melden und diese eventuell direkt reparieren. "Vor allem die Leitersprossen sind Punkte, wo es schnell marode wird", erklärt Leonie Engels im Video. Wichtig ist vor allem, dass der "Drückjagdbock" stabil ist.

Wer sich den Jagdstand anschaut, sollte zudem auch direkt das Schussfeld betrachten. Hängen Äste im Weg? Ist der Kugelfang gegeben? All das können Sie vor Ort prüfen.   

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High-Tech gegen Wildschweine: Jagd mit Drohne und Nachtsichtgerät

Versteckt in den Wäldern haben sie sich die Wildschweine mehr oder weniger unbemerkt in den letzten Jahren in Bayern massiv vermehrt. Dass sie vielleicht Kontakt mit unseren Hausschweinen bekommen und die Afrikanische Schweinepest in Schweinemastbetriebe bringen könnten, davor haben Landwirte große Angst. Aber schon das gewöhnliche Durchwühlen des Bodens schafft Unmut. Die Jäger rüsten auf mit Drohnen und Nachtsichtgeräten...
Autor: Ralph-Jürgen Schoenheinz

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+++ Eilmeldung +++ ASP-Verdacht in einem Mastbetrieb im Landkreis Rostock

15.11.2021 - 18:07 
Im Landkreis Rostock gibt es einen Verdachtsfall auf Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem Mastbetrieb. Das teilte das Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern mit.

Nachdem in einem Schweinemastbetrieb im Landkreis Rostock mehrere Mastschweine verendet sind, hat das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei erste Proben untersucht. Ein PCR-Test ergab demnach den Verdacht, dass die Tiere sich mit dem ASP-Erreger infiziert hatten. Weitere Untersuchungen werden derzeit am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) durchgeführt.

Mit Ergebnissen wird im Laufe des Abends gerechnet. (weiterlesen)

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Schwarzwildjagd in Schweden – Jagdreise in den Norden

Früher war die Saujagd in Schweden nahezu nicht existent. Das hat sich innerhalb weniger Jahre radikal geändert. Vor knapp 30 Jahren gab es kaum Sauen, daher auch kaum eine regelmäßige Schwarzwildjagd in Schweden. Heute sollen dort schon über 300.000 ihre Fährten ziehen. Unter Schwarzwild-Kennern und Drückjagd-Liebhabern gilt das skandinavische Land mittlerweile schon als Geheimtipp, nicht zuletzt der dicken Keiler wegen. Autor Rune Fich Weischer nimmt Sie mit in das Land der kapitalen Bassen.

Halbwilde Sauen

In den 1970er Jahren streiften nur einige halbwilde Sauen durch die schwedischen Landschaften, aus denen sich jedoch schnell eine jagdbare Population entwickelte.

Rätselhafter Ursprung

Es ist immer noch ein Rätsel, wie sich aus ein paar entkommenen Schweinen in so kurzer Zeit eine kaum mehr zu beherrschende Population entwickeln konnte. DNA-Analysen zeigen, dass so einige Hausschweine in die Freiheit entlassen worden sein müssen. Wie überall in Europa sind Sauen auch in Schweden schwer zu kontrollieren. Mehr als 300 Wildunfälle im Jahr mit Schwarzwild und ernstzunehmende landwirtschaftliche Schäden sind die Folge. Im letzten Jahr 2016 gingen 42.700 Tonnen Getreide auf das Konto von Schwarzwildschäden   (weiterlesen)

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