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Deutschland kämpft weiter gegen die Afrikanische Schweinepest

13. Januar 2021 Die Lage rund um die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Die Zahl der positiven Kadaver ist mittlerweile auf 468 gestiegen. Aktuell wird von mutwillig zerstörten Seuchenschutz-Zäunen berichtet. Eine Regionalisierung scheint weiterhin nicht in Sicht zu sein.

Artikel von: Anja Spindler

Am 10. September 2020 wurde erstmals ein Wildschwein-Kadaver in Deutschland entdeckt, der positiv auf den Erreger der Afrikanischen Schweinepest getestet wurde. Insgesamt sind bisher 468 Fälle in Brandenburg sowie 17 Fälle in Sachsen gemeldet worden. Neben den Mitarbeitern der zuständigen Behörden sind viele weitere Helfer und die Bundeswehr im Einsatz. Sie unterstützen bei der Suche nach erkrankten oder toten Tieren in den betroffenen Restriktionsgebieten. Die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner betont: „Es gilt, dadurch die ASP zu bekämpfen, den Tieren die Leiden der Erkrankung zu ersparen und zu verhindern, dass die Hausschweine in den landwirtschaftlichen Betrieben durch Wildschweine angesteckt werden.“

Hausschweinebestände bisher ASP-frei (weiterlesen)

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Warum es keine Ausreden für den Bau von Wildbrücken gibt

Grünbrücken retten Leben, Arten und Ökosysteme – und sparen dabei Geld. Bei ihrem Bau muss einiges beachtet werden, von der Bepflanzung bis zum Geschlecht der Tiere

Der rauschende Verkehr hält große Säugetiere wie Elche und Bären nicht davon ab, Highways zu überqueren. Und er schützt auch unzählige kleinere Tiere nicht davor, von Autoreifen zerquetscht zu werden. In nur zwei Jahren wurden entlang eines Highway-Abschnitts in Utah 98 Rehe, drei Elche, zwei Wapitis, mehrere Waschbären und ein Puma durch Autokollisionen getötet – insgesamt 106 Tiere. In den Vereinigten Staaten gibt es 21 bedrohte Tierarten, deren Fortbestehen durch die Gefahren der Straße bedroht ist. Zu ihnen zählt eine Unterart der Weißwedelhirsche, die nur auf den Florida Keys lebt, Dickhornschafe in Kalifornien und Rotbauch-Schmuckschildkröten in Alabama.

Und natürlich gibt es auch unter den Menschen Opfer. Etwa 200 sterben jedes Jahr bei den mehr als eine Million Autounfällen in den USA, erklärt die National Highway Traffic Safety Administration. Diese Kollisionen sind zudem teuer: Zusammenstöße mit Hirschen kosten durchschnittlich 8.190 Dollar, bei Wapitis sind es 25.319 Dollar und bei Elchen 44.546 Dollar. Einberechnet werden die menschlichen Verletzungen bzw. der Tod, das Abschleppen, die Reparatur des Fahrzeugs, die Untersuchung des Unfalls durch die lokalen Behörden und die Entsorgung des Kadavers, so eine Studie des Western Transportation Institute (WTI) der Montana State University. (weiterlesen)

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Wolf bleibt Streitthema - Forscher wollen vermitteln

11. Januar 2021  Forscher haben die Rechtslage untersucht und sagen: Die Ausbreitung des Wolfes wirkt sich negativ auf Naturschutzziele aus.

Wer in Deutschland über den Wolf diskutiert, ist entweder pro oder kontra. Während Natur- und Tierschützer die steigende Anzahl der Wölfe in Deutschland gutheißen, kritisieren direkt betroffene Landwirte die rasch wachsende Population der Tiere.

Zu Beginn des Jahres hatte der Nabu eine EU-Beschwerde gegen die Niedersächsische Wolfsverordnung eingereicht. Der Wolf werde durch die Verordnung nicht ausreichend geschützt. Das Landvolk Niedersachsen kritisierte daraufhin die Beschwerde des Nabu scharf und sprach von einem "Schlag ins Gesicht für Weidetierhalter".

Um zwischen den Fronten besser zu vermitteln, hat ein Forschungsteam der Universität Freiburg und der Hochschule Geisenheim die derzeitige Rechtslage untersucht und verschiedene Lösungsansätze erstellt. In ihrer Studie halten die Experten fest, dass sich die Ausbreitung des Raubtieres negativ auf geltende Naturschutzziele auswirken könne.

Wolf breitet sich aus    (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Geburtenrekord auf Helgoland: So viele Kegelrobben-Babys wurden noch nie gezählt

Kegelrobben gelten als größte Raubtiere Deutschlands. Weil sie Fischern den Fang streitig machten, wurden sie in der Nordsee einst fast ausgerottet. Inzwischen erholt sich die Population.

Es gibt einen neuen Höchststand bei den Kegelrobbengeburten auf Helgoland. In der Wurfsaison 2020/21 sind bis zum 6. Januar 652 Jungtiere geboren worden, teilte der Verein Jordsand mit, der den Kegelrobbenbestand gemeinsam mit der Gemeinde betreut. Das sind 119 Geburten mehr als im Vorjahr, wo 531 Geburten gezählt wurden.

Der Rekord des vergangenen Winters wurde demnach bereits am 8. Dezember 2020 gebrochen. Seit der ersten erfassten Kegelrobbengeburt auf der Helgoländer Düne im Winter 1996/97 stieg die Geburtenzahl jährlich. Eine Besonderheit in der diesjährigen Saison war die erste Kegelrobbengeburt auf der Hauptinsel.

Bis zu 38 Geburten am Tag  (weiterlesen)

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Wildhüter getötet

Bei einem Hinterhalt sind in einem Nationalpark im Kongo sechs Wildhüter getötet worden.

Der Virunga-Nationalpark liegt im Osten des Kongo an der Grenze zu Uganda. Dort hat eine bewaffnete Gruppe sechs Parkwächter getötet. Ein weiterer Ranger wurde bei dem Angriff laut Parkverwaltung schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus nach Goma gebracht und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Lokale Milizen im Verdacht

Die Wächter sind offenbar am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr bei einem Rundgang zu Fuß aus dem Hinterhalt angegriffen worden. Die Nationalparkverwaltung macht lokale Milizen für den Angriff verantwortlich.

Ältester Nationalpark Afrikas   (weiterlesen)

 

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Wildschwein Spareribs mit Krautsalat

Wie steht ihr zu Wildfleisch? Kocht ihr gerne damit? Oder ist das eher nicht so euer Ding? Ich persönlich mag Wildfleisch super gerne, esse es aber, auf Grund der aufwendigeren Beschaffung, natürlich relativ selten. Vor Weihnachten habe ich mich beim Jäger meines Vertrauens mit Wildfleisch eingedeckt und über die Feiertage und danach mit Wildfleisch experiementiert. Eines der geglückten Experimente waren diese leckeren Wildschwein Spareribs mit Krautsalat. Letzteren habe ich aus Flachkraut gemacht und war total begeistert vom Ergebnis.

Flachkraut ist eine Kohlsorte, die besonders zarte Kohlblätter enthält und damit einfach perfekt geeignet ist für einen Krautsalat, bei dem der Kohl roh verarbeitet wird. Nach dem Kneten mit Salz und Zucker sind die Blättchen schön zart, haben beim Essen aber immer noch diesen schönen und frischen Biss. (weiterlesen)

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Die Rasse des Monats: Deutsch-Kurzhaar

Elegantes Energiebündel

Er ist edel, absolut zuverlässig, leistungsstark und auch noch pflegeleicht. Was könnte man sich mehr von einem vielseitigen Jagdhund wünschen? Der Deutsch-Kurzhaar ist ein Vollgebrauchshund mit feinen Manieren und Können vor- und nach dem Schuss. In der Familie gibt er sich anhänglich und liebenswert. Dass er auch als Schlittenhund taugt, verblüfft vermutlich im ersten Moment und doch überzeugt er in Skandinavien seit den 1950er Jahren genau mit dieser Eigenschaft.

Ausgeglichenheit ist bei diesem vielseitig einsetzbaren Jagdhelfer ebenso rassetypisch wie sein zuverlässiges, gezügeltes Temperament. Nervenstärke ist vorhanden wie auch Aufgeschlossenheit und eine hohe Reizschwelle. Als Familienhund überzeugt der Deutsch-Kurzhaar mit Freundlichkeit und einem anpassungsfähigen Wesen. Vorausgesetzt, die Auslastung von Kopf und Körper stimmt. Das Bewegungsbedürfnis des agilen Jagdbegleiters ist ausgesprochen hoch. Das sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes dieser Rasse mit aller Konsequenz bewusst machen. Bei einer jagdlichen Führung des Hundes entspricht der Deutsch-Kurzhaar-Halter diesem rassespezifischen Bedürfnis in der Regel. Ohne jagdliche Führung gleicht die körperliche und geistige Auslastung des hoch passionierten Vierbeiners jedoch einer Herausforderung. Unausgelastete Deutsch-Kurzhaar entwickeln mitunter belastende Verhaltensweisen, denen man am besten durch einen rassespezifischen Einsatz vorbeugt. Besteht diese Möglichkeit nicht, bieten sich Fährtenarbeit, komplexes Apportiertraining und Man Trailing als interessante Alternativen an. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Jäger brauchen Hilfe beim Wildschweine töten

11.1.2021  Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest: Jäger sollen in Brandenburg die Wildschweinbestände dezimieren. Doch die Bedingungen sind nicht ideal. Denn Jagd ist meistens nur ein Ehrenamt.

Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg fordert der Landesbauernverband vom Land mehr Unterstützung für die Jäger. Um die Wildschweinbestände zu dezimieren, seien die Rahmenbedingungen für die Jäger bei weitem nicht ausreichend, sagte LBV-Präsident Henrik Wendorff.
„Jagd ist ein Ehrenamt, und für berufstätige Jäger sind die Möglichkeiten begrenzt.“ Dafür gelte es tragfähige Antworten zu suchen - über die Zahlung von Abschussprämien hinaus. (weiterlesen)

 

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Grimms Leberwurst vom Reh

Rezeptvorstellung von Gerd Kettlitz

Auf Fabian Grimms Wildkochbuch hatte ich seit seinem Erscheinen ein Auge geworfen. Seine zwei Vorgänger Ich esse, also jage ich (siehe: https://www.haut-gout.de/wordpress/ich-esse-also-jage-ich/) und Rehwild – Vom Lebewesen zum Lebensmittel (siehe: https://www.haut-gout.de/wordpress/das-buch-zum-blog/) haben mich schon in ihrer Klarheit, Ehrlichkeit und Überzeugung fasziniert. Deshalb war bei mir die Freude groß, als das Paket vom Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, einflog.

Zuerst habe ich das Buch vollständig durchgelesen. Was ich jedem empfehle. Denn es ist weit mehr als ein Kochbuch. Aber dazu werde ich später noch ausführlicher schreiben.

Gleich das erste Rezept hat es mir angetan: Leberwurst vom Reh.   (weiterlesen)

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Reh bringt Anfang Januar ein Kitz zur Welt

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