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Prozess um toten Luchs: Wilderei kommt vor Gericht

Im September beginnt in der Oberpfalz ein für Naturschützer wichtiger Prozess gegen einen mutmaßlichen Wilderer.

Ein 53-jähriger Mann aus Lohberg im Bayerischen Wald soll Jagd auf Luchse gemacht und mindestens ein Tier erschossen haben.

Der Bayerische Wald ist die einzige Region im Freistaat mit einer kleinen Luchs-Population - immer wieder haben Unbekannte Tiere auf grausame Weise getötet. Wer geschützte Tiere wildert, kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Es ist noch ein Vierteljahr hin, aber in der Naturschutzszene gilt der Prozess am 12. September vor dem Amtsgericht Cham schon jetzt als wichtiges Signal. Denn es geht um Wilderei extrem seltener und streng geschützter Tiere. "Nach meinem Wissen ist das der erste Prozess dieser Art seit langer Zeit", sagt der Chef des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), Norbert Schäffer. "Wilderei geschützter Tiere ist kein Kavaliersdelikt, auch wenn das an manchem Stammtisch noch so gesehen werden mag." Der LBV und andere Organisationen fahren seit Langem eine groß angelegte Kampagne für eine scharfe Verfolgung und harte Bestrafung von Wilderern, gleich ob sie Raubvögeln, Luchsen oder anderen geschützten Tieren nachstellen. Für sie ist der Prozess ein wichtiger Erfolg. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Bockjagd in Deutschland | JAGD TOTAL - S1 Ep 05

Mit dem Mai beginnt die Jagdzeit auf den Rehbock. Matthias und Carsten begeben sich auf eine spannende Pirsch- und Ansitzjagd in Hessen und Thüringen.

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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Landshut)

Biete passioniertem Jäger Jagdgelegenheit auf Reh- Schwarz- und Raubwild im Altlandkreis Rottenburg/Laaber. (weiterlesen)

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Windkraft-Irre zerstören Deutschlands Märchenwald

Hambacher Forst? Kennt jeder aus den Medien: Aktivisten kämpften gegen den Braunkohle-Tagebau von RWE.

Reinhardswald? Nie gehört. Keine Aktivisten, keine Medien. Dabei ist die Umweltkatastrophe noch größer: Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet soll zum Wind-Industriegebiet werden. Gemeint ist der Naturpark Reinhardswald, der auch als „Schatzhaus der europäischen Wälder“ bezeichnet wird.

Der Reinhardswald…

- liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen.

- ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen.

- ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands.

- ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst.

- beinhaltet Urwaldflächen.

 

…ist in höchster Gefahr!

- hier sollen 50 Großwindanlagen entstehen.

- Höhe der Anlagen: 241 Meter (höher als der Kölner Dom!), Rotordurchmesser: 150 Meter!

- 1 Million Quadratmeter Wald sollen gerodet werden!

- Die Baugruben für die Fundamente werden 20 Meter tief!

- Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig.

Der Millionen-Deal: (weiterlesen)

 

Foto: Naturspeicher.de

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Der Wolf gehört zu Deutschland

Wozu wieder Wölfe im deutschen Märchenwald? Dem grünen Rotkäppchen wird das scheue Tier kaum begegnen, um sich beobachten zu lassen. Damit, dass ihm der gefräßige Räuber, als Großmutter verkleidet, im Bett der verschlungenen Oma auflauert, ist nicht zu rechnen. Der finstere Isegrim hat eine feine Zunge. Am liebsten labt er sich an fetten Hammeln und zartem Lammfleisch im Frühjahr.

Knurrt ihm der Magen, schleicht er sich auf die Weiden. Dort läuft ihm vor die Schnauze, was er im Wald aufspüren müsste. Warum sollte er sich da die Lunge aus dem Leib hecheln, um einem flinken Reh nachzusetzen, sich gar auf den Kampf mit einem ausgewachsenen Hirsch einlassen. Dass mit aufgebrachten Keilern oder rasenden Wildsäuen nicht gut Kirschen essen ist, weiß der einsame Wolf nur zu gut. Als Klügerer trollt er sich still und leise vor der Horde der Schwarzkittel. Das biologische Gleichgewicht des Waldes geht ihm am Schwanz vorbei. Wer das Gegenteil annimmt, ist dümmer, als der Wolf erlaubt.
Als ich vor Jahren einmal mit einem Jäger durch die Karpaten streifte, nur bewaffnet mit dem Notizblock des Journalisten, liefen uns zwar Bären über den Weg, aber kein einziger Wolf. „Noch schärfer als seine Zähne ist sein Verstand“, erklärte mir der erfahrene Waidmann. Lasse er sich überhaupt blicken, dann immer so, dass die Verfolger nicht zum Schuss kommen könnten. Der Mensch müsse sich damit abfinden, von dem Tier zum Narren gehalten zu werden.

Die Rudel wachsen (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Fotos erlegter Wildtiere treffen auf Unverständnis

Ob erlegtes Reh oder aktuell eine Giraffe: Fotos von getöteten Wildtieren sorgen in sozialen Medien für Kritik an der Jagd. CIC und DJV fordern mehr Sensibilität der Jäger im Netz.

Aktuell entbrennt in den sozialen Medien eine heftige Diskussion um das Bild der bekannten US-Jägerin Tess Talley, die in Siegerpose vor einer erlegten Giraffe steht. Das Bild stammt aus dem Jahr 2017 und wird nun von den Medien verwendet, da sich die Jägerin in einer US-Talkshow zu den Hintergründen der Jagd geäußert hat. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) appellieren an Jäger im In- und Ausland zu mehr Umsicht im Umgang mit Fotos im Internet und insbesondere in den sozialen Medien. „Es geht nicht darum, uns zu verstecken, sondern auch in Fotos Sensibilität und Respekt gegenüber nichtjagenden Mitmenschen zu zeigen. Wir wollen keine Zensur, aber wir brauchen den Dialog, wie wir die Jagd in der Öffentlichkeit künftig darstellen wollen. Da spielt es prinzipiell keine Rolle, ob es um das Foto einer erlegten afrikanischen Antilope oder eines heimischen Rehbocks geht“, so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.   (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Rheinland-Pfalz (Landkreis Rhein-Lahn)

Ich biete ab sofort einen Begehungsschein gegen Hegebeitrag in der Nähe von Bad Ems. (weiterlesen)

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Gänsemord nach Tierrechtlergeschmack

Bilder, die das Internet nie vergessen wird: Die Realität des Wildtiermanagements in den Niederlanden.

Die Idee, dass staatliche Wildhüter fürs Tierwohl besser seien als wir Hobby-Jäger, gehört zu den Lebenslügen einer realitätsfernen Öko-Szene. Da empfiehlt sich immer wieder mal ein Blick auf die Realität. Zum Beispiel auf das alljährliche Gänse-Vergasen in den Niederlanden.

Gut, dass das Internet wohl tatsächlich nichts vergisst. So ist es mit etwas Mühe immer noch möglich, einen Film zu finden, den sogenannte Tierrechtler am liebsten für immer und ewig löschen möchten. Denn er zeigt die grausige Wahrheit in einer Kulturnation, die auf die Wachträume militanter Jagdgegner hereingefallen ist. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Horper fordert effektivere Bejagung des Schwarzwildes mit Nachtsichtgeräten

Die Politik muss endlich den Weg für den Einsatz von Nachtsichtgeräten zur Schwarzwildjagd freimachen, fordert Bauernpräsident Michael Horper.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, fordert in einem Schreiben Landesinnenminister Roger Lewentz auf, endlich den Einsatz von Nachtsichttechnik für die Jagd auf Schwarzwild zuzulassen. Die Bundesregierung habe schließlich deutlich gemacht, dass das Land für die Freigabe dieser Geräte für jagdliche Zwecke zuständig sei.

„Die Afrikanische Schweinpest (ASP) grassiert nur noch 40 Kilometer von der Landesgrenze in den belgischen Wäldern. Das Land muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Ausbreitung des ASP-Virus in Rheinland-Pfalz über die Wildschweine zu vermeiden“. Auch wenn die größere Gefahr der Verschleppung des Virus nach wie vor vom Mensch, und hier besonders vom Transitverkehr aus Osteuropa, wo die ASP grassiere, ausgehe, wirke eine hohe Populationsdichte beim virusanfälligen Wildschwein einer raschen Eindämmung eines Seuchengeschehens entgegen. (weiterlesen)

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Der Hund, der geführt wird #1

Wenn wir einen Hund über Kommunikation führen wollen, ist es unausweichlich, sich mit seinem Wesen auseinanderzusetzen. Die folgenden 4 Blogbeiträge beschäftigen sich mit dem Thema „Der Hund – der geführt wird“. In diesem Beitrag möchte ich näher darauf eingehen, wie Sie das Wesen des Hundes erfassen können.

Das Wesen des Hundes erfassen

Wie organisieren sich Hunde? Wie kommt Bindung unter Hunden zustande und was können wir daraus lernen? Wie kommunizieren Hunde und welche kommunikativen Interaktionen – Symbole – können artübergreifend von uns genutzt werden?

Die Mär vom Alphahund

In der Hundeausbildung ist immer noch vom „Alpha“-Prinzip die Rede. Eine fixe hierarchische Ordnung wie in einem fest strukturierten Rudel, das gemeinsam Großwild jagen muss, macht für die Lebensweise eines Hundes keinen Sinn und entspricht auch nicht seiner Natur. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich die Vorfahren unserer jetzigen Haushunde aus Partizipationsgründen den Menschen genähert und angeschlossen haben. Das heißt: Der Hund will an menschlichen Ressourcen teilhaben. Darum sucht er dessen Nähe. Es ist einzusehen, dass es keinen Unterschied für ihn macht, welcher Mensch ihm das Überleben sichert. (weiterlesen)

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