Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

ASP in Polen: So ist die Lage

Polen scheint die Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach wie vor nicht in den Griff zu bekommen. Im Westen nimmt die Zahl der Fälle zu.

Die Fallzahl bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist kaum zurückgegangen. Trotzdem sieht Ardanowski Anzeichen, dass die seit 2014 anhaltende Tierseuche in Hausschweinebeständen abflaut. 77 zuvor auffällig gewordene Gemeinden in Polen gelten zurzeit wieder als seuchenfrei.

Laut Polens Landwirtschaftsminister halten alle Betriebe, unabhängig von ihrer Größe, die Maßnahmen zur Eingrenzung der Seuche ein.

Ungelöst: ASP bei Wildschweinen

Die ASP unter Wildschweinen sei laut des Ministers aber nach wie vor ein großes, ungelöstes Problem. Er sieht die Jäger in der Pflicht, die Bestände weiter zu minimieren und das Potential des Übertragens damit zu reduzieren. (weiterlesen)

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Aufschrei nach Jagd von Mutter-Tochter-Gespann - Fleisch hat eben mal gelebt, liebe Eltern!

Kommentar von Lauren Ramoser

Die US-Amerikanerin Beka Garris nimmt ihre kleine Tochter mit auf die Jagd. Die 2-Jährige streichelt tote Kaninchen und kauert mit ihrer Mutter im Unterholz, bis ein Reh in Sicht ist, das geschossen werden soll. Im Netz lösen die Bilder der beiden rege Diskussionen aus. Dabei macht Beka Garris alles richtig – sagt auch die Kinderpsychologin Sabine Kopsch-Werner.

Mutter-Tochter-Gespann auf der Jagd

Der Fall der 31-jährigen Mutter Beka Garris aus dem US-Bundesstaat Ohio sorgt für Diskussionen. Die junge Mutter nimmt ihre 2-jährige Tochter Isabella mit auf die Jagd. Mit Pfeil und Bogen in der Hand und dem Kleinkind in einer Trage auf dem Rücken pirscht sie durch die Wälder und über Felder und jagt Rehe, Hasen und Eichhörnchen, die später auf den Tellern der Familie landen.

Vielen Menschen im Netz gefällt das überhaupt nicht. Sie traumatisiere ihr Kind, Isabella sei viel zu jung dafür, das Jagen sei brutal und unnötig heißt es auf Facebook und in anderen Sozialen Netzwerken. Beka will von der Kritik nichts wissen. Ihr sei es wichtig, dass Isabella in engem Kontakt mit der Natur aufwächst.

Psychologin: Jagd traumatisiert Kinder nicht   (weiterlesen)

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Problem Wildverbiss: Weniger Rehe für mehr Wald? Streit über neues Jagdgesetz

Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, sollen zwischen Kiefern und Fichten mehr Laubbäume wachsen. Doch deren Triebe werden von Rehen und anderem Wild gern abgeknabbert. Das bringt Förster und Jäger gegeneinander auf. Kann eine Änderung des Jagdgesetzes helfen?

Berlin (dpa) - Um junge Laubbäume zu schützen und Deutschlands Wälder zu stärken, will die Bundesregierung den vermehrten Abschuss von Rehen ermöglichen.

Doch der Entwurf von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) für eine Änderung des Bundesjagdgesetzes stellt bisher weder Förster noch Jäger zufrieden.

Wanderer und Spaziergänger freuen sich, wenn sie ein Reh im Wald entdecken, aus Sicht von Förstern gibt es aber zu viele. Wildverbiss, wie Fachleute sagen, gilt als großes Hindernisse für den "Waldumbau" - das Umwandeln von Monokulturen in Mischwälder. Dies soll Deutschlands schwer geschädigte Wälder widerstandsfähiger gegen Klimawandel und Schädlinge machen. Und das ist dringend notwendig.   (weiterlesen)

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„Mehr Biofleisch geht nicht“ – das umstrittene Jagd-Fieber der Generation Y

Immer mehr junge Menschen gehen auf die Jagd, darunter viele Frauen. „Angewandten Naturschutz“ und Entschleunigung nennt der Nachwuchs als Motiv – und posiert auf Instagram mit erlegtem Wild. Kritiker sind in Rage.

Thea Grünen ist 23 Jahre alt, als sie zum ersten Mal auf ein Tier schießt. „Auf meiner ersten Jagd, zu der mich Freunde mitnahmen, wurde ich von den älteren Männern noch belächelt und gefragt, ob ich nicht lieber in die Stadt fahren wolle, um mir die Fingernägel machen zu lassen.“ Heute, rund ein Jahr später, weiß Grünen, wie man Tierkrankheiten erkennt, Fährten liest und Wildtieren mit einem Messer die Eingeweide entnimmt.

Lange hat sie nicht gebraucht, um sich in der männlich dominierten Jagd zu behaupten. Ein selbst erlegtes Stück Wild auf dem Teller zu haben sei eine Frage des Respekts, sagt die Düsseldorferin, die eigentlich Personaltrainerin ist. „Fleisch aus dem Supermarkt esse ich heute nicht mehr.“

Grünen ist eine von rund 38.000 Personen, die seit 2010 die Jagdscheinprüfung bestanden haben. (weiterlesen)

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DFWR zum Referentenentwurf zur Novelle Bundesjagdgesetz

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und AGDW – Die Waldeigentümer fordern, jetzt die Weichen für die Zukunft der Wälder in Deutschland zu stellen. Mischwälder als probate Antwort auf den Klimawandel können nur gelingen, wenn die jagdliche Situation es zulässt. Der vorliegende Referentenentwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes (BJG) müsse deutlich weiter gehen.

Der Klimawandel mit seinen Folgen stellt den Wald und die Forstwirtschaft vor riesige Herausforderungen. Nicht nur rund 250.000 ha geschädigte Waldflächen müssen jetzt mit einem klimastabilen Mischwald wieder bewaldet werden, sondern auch der Waldumbau muss auf einem Großteil der gesamten Waldfläche ermöglicht und weiter vorangetrieben werden. Dafür sind angepasste Schalenwildbestände eine wesentliche Voraussetzung. Mit der Novelle des Bundesjagdgesetzes müssen nun die Voraussetzungen geschaffen werden, um den Wald in Deutschland und seine vielfältigen Funktionen für die Gesellschaft zu erhalten. Am 27. Juli hat das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Gesetzentwurf an die Verbände zur Stellungnahme versandt. Die Verbändeanhörung ist für den 28. August angesetzt.    (weiterlesen)

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Blaser GmbH ruft Integralschalldämpfer zurück

Die Firma Blaser GmbH ruft alle ausgelieferten Integralschalldämpfer vom Typ ISD zurück. Das Modell ist ab sofort nicht mehr zu verwenden. Das bestätigte das Unternehmen auf WuH-Nachfrage.

Der ISD-Schalldämpfer ist serienmäßig in allen Blaser R8 Modellvarianten mit dem Zusatz „Silence“ sowie bei der S404 Silence verbaut und wurde seit 2018 zusammen mit diesen ausgeliefert. Von dem Austausch sei ausschließlich der ISD betroffen und für den Kunden kostenlos. Die Schalldämpfer sollen über den Fachhandel an Blaser und Sauer zurückgesendet werden. (weiterlesen)

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Pulverdampf im Garten Eden

Ich habe ein Buch auf den Tisch bekommen, welches mich zunächst verstört hat. Ich habe es gelesen, habe mich geärgert über die Arroganz eines Berufsjägers. Ich habe es weggelegt und wieder in die Hand genommen, habe ich amüsiert über die ironische Art, des Autors, die kleinen und großen Schwächen der Jagdausübung mancher Waidmänner und –frauen aufs Korn zunehmen. Dann hatte ich anders zu tun, nahm das Buch später wieder in die Hand und weinte mit den Kälbern deren Mutter weggeschossen wurde und folgte dem Autor in seiner Kritik an der Strategie staatlicher Forstbetriebe, auch den zugänglichsten Winkel des Reviers für die Jagd freizugeben.

Pulverdampf im Garten Eden ist ein Jagdbuch ohne Erlegerheldengeschichten, es sind persönliche Beobachtungen, Gedanken und Erlebnisse eines Schweißhundeführers und Berufsjägers. Das ist ein Buch, dass im Jahr des Erscheinens der ersten Ausgabe 2009 zum „Jagdbuch des Jahres“ gewählt worden ist und nun in der 3. Auflage (2017) vorliegt. (weiterlesen)

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Aktualisiert: Gegenüberstellung BJG – aktuelle Fassung und Referentenentwurf

Der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) hat heute eine Pressemitteilung zum “Änderungsentwurf des Bundesjagdgesetzes” sowie eine aktualisierte Version der Gegenüberstellung (Synopse) zwischen der aktuell gültigen Fassung des Bundesjagdgesetzes (BJG) und des vorliegenden Referentenentwurfes veröffentlicht.

Download: Gegenüberstellung BJG (Synopse)

Das BMEL hat für Stellungnahmen eine Frist bis zum 20.08.2020 gesetzt.

Anschrift:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Postfach 14 02 70
53107 Bonn

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der DJV und die Landesjagdverbände beabsichtigen eine Stellungnahme abzugeben. Falls Sie hierzu Anregungen und Bemerkungen haben, senden Sie uns diese bitte unverzüglich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landtags- und Bundestagsabgeordnete vor Ort ansprechen
Die Bundesländer werden zu dem Entwurf ebenfalls bis Ende August angehört. Sprechen Sie daher Ihre örtlichen Landtagsabgeordnete an und schildern Sie Ihre Bedenken oder teilen Ihre Anmerkungen mit.

WICHTIG: Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen ist festgehalten, dass das Hessische Jagdgesetz nicht geändert werden soll. Dies würde aber durch das geplante Bundesjagdgesetz im wesentlichen Punkt “Wald mit Wild” geschehen.

Kontaktdaten der hessischen Landtagsabgeordneten nach Wahlkreisen finden Sie unter folgendem Link:  https://hessischer-landtag.de/content/wahlkreiskarte 

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Umstrittene Bewohner: Sommer, Sonne, Kanadagans

Mensch und Gans verbindet die Liebe zu grasumsäumten Wasserflächen. Für viele sind sie darum eine nervige Plage. Was kann man tun? Und was sollte man?

Viel Wasser und dichter Rasen bis ans Ufer: So sieht für viele das ideale Plätzchen für die heißen Sommermonate aus. Um die besten Plätze konkurrieren Erholungssuchende allerdings nicht nur mit anderen Menschen. Auch Schwäne, Enten und Gänse teilen die Vorliebe für das saftige Grün mit direktem Wasseranschluss. Mensch und Tier rücken einander auf die Pelle. Das schafft Konflikte.

Vor allem die Kanadagans hat ein schlechtes Image. Während die kleineren Enten und die einzeln oder nur paarweise auftretenden Höckerschwäne von den allermeisten Badegästen gleichgültig bis wohlwollend akzeptiert werden, werden die eher in größeren Trupps anzutreffenden und selbstbewusst auftretenden Kanadagänse oft kritisch beäugt. In vielen Stadtverwaltungen häufen sich deshalb gerade wieder die Beschwerden. Vor allem die Hinterlassenschaften der elegant groß gewachsenen Vögel mit graubraunem Gefieder, schwarzem Hals und Gesicht und markanten weißen Wangen sorgen für Unmut. (weiterlesen)

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Nationales Waffenregister: Wichtige Änderungen für Waffenbesitzer

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Wir erklären, was Jäger und Sportschützen dazu wissen müssen.

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Dieter Schlör, Lizenzträger Waffenhandelslizenz von Frankonia, war beratend bei der Umsetzung der EU-Vorgaben für das Bundesinnenministerium tätig. Im Gespräch mit dem Niedersächsischen Jäger erklärt er, was Jäger und Sportschützen wissen müssen.

NJ: Herr Schlör, warum gibt es eigentlich jetzt einen zweiten Teil des Nationalen Waffenregisters (NWR)?

Dieter Schlör: Die Bundesrepublik setzt in diesem Schritt weitere Regelungen der Europiäischen Feuerwaffenrichtlinie in nationales Recht um. Damit geht die Verpflichtung der Hersteller und Händler, alle Waffenbestände ins Nationale Register zu übertragen und Besitzwechsel zu melden, einher. Letztendlich kann dann der Lebenszyklus einer Waffe von der Herstellung bis zum Endverbraucher immer nachvollzogen werden.

NJ: Das sind aber ja noch lange nicht alle Änderungen, die auf uns zukommen. Warum müssen wir Jäger und Sportschützen darüber genau Bescheid wissen?

Dieter Schlör: Alle Waffenbesitzer sind bei Neuerwerb, Verkauf oder längeren Reperaturzeiten von den neuen Regelungen betroffen und müssen sich bestimmte Informationen im Vorfeld einholen.

NJ: Dabei geht es wahrscheinlich um die im Vorfeld viel diskutierten Identifikationsnummern (ID). Was hat es damit auf sich? (weiterlesen)

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