Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Die erste Jagdreise: Mit Planung, Augenmaß und Freude zum sicheren Erlebnis
Wer erstmals eine Jagdreise plant, steht vor vielen Fragen. Mit der richtigen Vorbereitung und einem seriösen Veranstalter wird die erste Jagdreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
3. Juli 2026
Für den ersten Schritt lohnt sich ein genauer Blick auf den Anbieter. Es gibt sehr gute Jagdreise-Veranstalter, die Jägerinnen und Jäger umfassend auf ihre Reise vorbereiten, sie schulen und mit Erfahrung begleiten. Gerade Einsteiger profitieren von Anbietern, die nicht nur das Reiseziel organisieren, sondern auch praktische Hinweise zu Jagdablauf, Verhalten vor Ort und Ausrüstung geben.
Besonders attraktiv sind oft Reisen im Inland oder ins nahe Ausland. Sie sind häufig vergleichsweise preisgünstig und ermöglichen dennoch wertvolle erste Erfahrungen. Wer zunächst kürzere Wege und überschaubare Bedingungen sucht, ist damit oft gut beraten. (weiterlesen)

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Waffenschrank-Kontrolle: Routine oder Albtraum? Die wichtigsten Regeln für Jäger und Sportschützen
Die Waffenbehörde steht unangekündigt vor der Tür. Musst du aufmachen? Darf sie deine Wohnung durchsuchen? Und was passiert, wenn du Nein sagst? Die Aufbewahrungskontrolle ist eines der am häufigsten missverstandenen Themen im Waffenrecht. Hier kommt die Rechtslage, ohne Mythen.
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Schießen, töten, posten: Wie gefährlich ist der neue Jagd-Hype?
Naturverbunden, idyllisch, fast schon romantisch - so inszenieren viele Jäger ihre Welt auf Social Media. Und von ihnen gibt es immer mehr, denn Jagen liegt im Trend. Immer mehr junge Menschen machen den Jagdschein, darunter zunehmend mehr Frauen. Das "team.recherche" des SWR begibt sich auf Spurensuche, recherchiert monatelang. Welche Schattenseiten hat der Jagd-Hype? Wie gut werden Jägerinnen und Jäger ausgebildet? Und wie leicht kommen sie an Waffen? (Video ansehen)
Bild: SWR, Christian Napiorkowski
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Weidwerk im Wandel
21. Juni 2026 · von Hubert Redtensteiner
Technik als Verstärker, nicht als Ersatz
Die Jagd in Mitteleuropa hat sich in den letzten zwanzig Jahren stärker verändert als in den fünfzig Jahren davor. Wer heute mit einem Jungjäger über den Ansitz spricht und dann mit einem erfahrenen Revierjäger über sechzig, merkt schnell: Es geht nicht nur um Technik oder Gesetze. Es geht um ein anderes Grundverständnis davon, was Jagd bedeutet, wofür sie steht und wer sie ausübt. Das ist keine Klage. Es ist eine Beobachtung — und eine, die sich lohnt, genauer anzusehen.
Wer jagt heute?
Die Jägerschaft hat sich demografisch verschoben. Der klassische Jagdpächter mittleren Alters aus dem ländlichen Raum ist nach wie vor die Mehrheit — aber er ist nicht mehr allein. Immer mehr Frauen legen die Jagdprüfung ab. Städter entdecken die Jagd als Gegenbewegung zur Entfremdung von Natur und Nahrung. Junge Menschen bringen andere Erwartungen mit — an Transparenz, an Begründbarkeit, an Sichtbarkeit.x Das verändert den Ton innerhalb der Jägerschaft. Und es verändert, wie die Jagd nach außen kommuniziert wird — oder eben nicht wird.
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Waschbären-Invasion: Die neuen ungebetenen Nachbarn | BR24 vor Ort
Sie plündern Gärten, sitzen mit am Frühstückstisch und nutzen die Katzenklappe: Waschbären. So niedlich der kleine nordamerikanische Bär mit der schwarzen Zorro-Maske auch ist – bei vielen löst er Frust aus. Je größer die Population in freier Wildbahn ist, umso mehr Tiere dringen in Dörfer und Städte vor.
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Gedanken zur Rehwildbejagung
Um auf zu aktuellen Fragen und Entwicklungen rund ums Thema Wildtiere auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir auch unseren Instagramkanal
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Rehkitze verwaist im Revier
Das hier ist das Ergebnis, wenn im Revier alles zusammenkommt. Normalerweise gilt bei der Rehkitzrettung: Anfassen verboten. Aber dieses Kitz war eine Ausnahme, die wir uns alle lieber erspart hätten.
Nach einem Zaun-Unfall blieb eine Ricke aus. Zwei Kitze wurden verwaist aufgefunden – doch was machen mit den Kitzen ? Dank schneller Reaktion, Spezialmilch und der Wildtierauffangstation von Andrea haben Kitze eine Chance. Ich erzähle Euch im Video was bei uns im Revier passiert ist und wie es für die Kitze in der Wildtierauffangstation weiter ging.
Leider soll genau diese Station soll jetzt behördlich geschlossen werden. Andrea ist die Einzige weit und breit, die unter anderem Rehkitze fachgerecht aufzieht, mit minimalem Menschenkontakt führt und anschließend ordnungsgemäß auswildert. Wenn wir als Jäger Verantwortung übernehmen wollen, brauchen wir solche Einrichtungen !
Hier könnt Ihr Andrea Siegmund unterstützen: Petition zum Erhalt der Station:
https://c.org/9pRW8fKr5m Spenden an Andrea (für Milch, Medikamente, Futter, Tierarzt): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Unterstützung für die Kitzretter e.V.: https://kitzretter-ev.de
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Ethik der Jagd – Sprachlosigkeit der Jagdverbände!
11. Mai 2026 Die moderne deutsche Jagd erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Im Jahre 2024 durften ca. 471000 Menschen, 90000 mehr als noch 10 Jahre zuvor, bewaffnet in Wald und Feld umherstreifen, und haben in dem Jahr auch, neben anderem Getier, ca. 1,3 Millionen Rehe und ca. 550.000 Wildschweine erlegt.
Aber weil die Jagd eben Wildtiere tötet, wird sie von sehr vielen Menschen abgelehnt – ihre Zahl nimmt zu, und sie organisieren sich immer mehr im Internet und auf der politischen Ebene und nehmen an Wirksamkeit zu. Gleichzeitig wird die deutsche Jagd auch durch innere Vorgänge immer mehr verändert und sogar in Frage gestellt.
Umso verwunderlicher ist es, wie weitgehend sprachlos die Jägerinnen und Jäger, insbesondere aber die Organisationen der Jägerschaft, sind, wenn es um die Erklärung und Rechtfertigung der Jagd geht – wenn man sich die Podiumsdiskussion über „Leben nehmen – Verantwortung tragen“ auf dem Bundesjägertrag 2025 des Deutschen Jagdverbandes (DJV) anhört, dann hat man nach einer Stunde viel gehört und nichts mitgenommen. Andere Diskussionen erschöpfen sich in wenig sachkundigen Plattitüden und wohlfeilen Leerformeln.
Jagdethik v. Tierethik
Wie jedes menschliche Handeln in einer zivilisierten Gesellschaft unterliegt die Jagd auf Wildtiere nicht nur strengen Rechtsregeln, sondern muss auch ethisch vertretbar sein – schließlich ist das Tier nicht mehr nur eine Sache, sondern ein Mitgeschöpf. (weiterlesen)

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Neues Jagdgesetz: Jagd auf Wölfe – warum das neue Probleme schaffen könnte
von Helmut Broeg
8. Mai 2026
Das neue Jagdrecht macht’s möglich: Künftig wollen Jäger fast die Hälfte aller Jungwölfe töten. Dabei schützt das kein einziges Nutztier, sagt ein Experte. Den Wölfen in Deutschland geht es nun vermutlich bald an den Pelz. Nach der vom Bundestag im März beschlossenen Änderung des Bundesjagdgesetzes dürfen Wölfe künftig zwischen Juli und Oktober geschossen werden. „40 Prozent des jährlichen Zuwachses“ sollen erlegt werden, forderte der Deutsche Jagdverband bereits im Dezember. „Konkret bedeutet das, dass 40 Prozent der Wolfswelpen geschossen werden sollen“, sagt Axel Gomille.
Der Zoologe und Buchautor („Deutschlands wilde Wölfe“) hält eine generelle Bejagung von Wölfen jedoch für unsinnig: „Das angebliche Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Zahl der Nutztierrisse zu verringern. Mehrfach wurde in verschiedenen wissenschaftlichen Studien jedoch belegt, dass für das Ausmaß der Schäden nicht die Zahl der Wölfe entscheidend ist, sondern die Haltungsform der Nutztiere.“
„Die Jagd auf Wölfe schafft einige Probleme erst selbst“ (weiterlesen)

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Fall Grupp: Wer prüft Hobby-Jäger psychisch wirklich?
Der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat nach seinem öffentlich gemachten Suizidversuch Revolver und Jagdschein abgegeben und macht damit unfreiwillig sichtbar, was im deutschsprachigen Jagd- und Waffenrecht strukturell fehlt: eine systematische, wiederkehrende Eignungsprüfung für bewaffnete Privatpersonen. Redaktion Wild beim Wild
6. Mai 2026
Wolfgang Grupp, 84-jähriger ehemaliger Patron der Textilfirma Trigema, hatte Mitte 2025 einen Suizidversuch öffentlich gemacht und in einem Brief an ehemalige Mitarbeitende von einer schweren Altersdepression gesprochen.
Erst rund ein Jahr später teilte er der Deutschen Presse-Agentur mit, dass sein bislang «aus Sicherheitsgründen» gehaltener Revolver nicht mehr in seinem Zugriff sei und sein Sohn die Waffe unter Verschluss halte. Auch der Jagdschein sei weg.
Die persönliche Geschichte gehört Grupp. Der jagdpolitische Befund ist aber unabhängig vom Einzelfall: Wer in Deutschland einmal einen Jagdschein und eine Waffenbesitzkarte erhalten hat, behält diese in der Regel über Jahrzehnte, ohne dass die psychische Eignung systematisch und regelmässig überprüft wird. Eine waffenrechtliche Begutachtung erfolgt erst dann, wenn Behörden konkrete Zweifel an der Zuverlässigkeit haben, häufig erst nach aktenkundigen Vorfällen. Die Initiative geht im aktuellen Fall vom Sohn aus, nicht vom Staat.
Schweizer Realität: 30’000 bewaffnete Privatpersonen, kaum Kontrolle (weiterlesen)


