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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Wölfe: Aus dem Wald heult es wieder

Der Wolf kommt wieder, viel schneller, als man dachte. Manche bejubeln, andere fürchten ihn. Besonders auf dem Land. Den Städtern, sagen sie dort, werde Blödsinn erzählt.

Von Benjamin Piel

Es hat eine Zeit gegeben, da hat Stefan Erb die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ganz entspannt gesehen. Der Schäfer ist ein Naturfreund und als solcher fand er es gar nicht schlecht, dass die Raubtiere sich das Gebiet zurückeroberten, aus dem sie einst vertrieben worden waren. "Der Wolf ist ja scheu", dachte er sich, da werde schon nicht viel passieren bei den paar Tieren. "Wenn ihr überhaupt mal einen Wolf in der Ferne seht, habt ihr großes Glück gehabt", sagte ein Wolfsexperte damals und Erb nickte. Dass der Wolf sich in der Nachbarschaft von Erbs Stall massiv ausbreiten könnte, dass das Raubtier in die Dörfer kommt und Menschen entgegen, das hätte Erb nicht für möglich gehalten. "Und jetzt laufen sie mittags um zwölf über die Höfe." (weiterlesen)

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Michael Lehner: Der ganz natürliche Wahnsinn

Die Natur reguliert sich selst - auf dieses Argument stützen sich zahlreiche Jagdgegner. Eine Ideologie, die nicht nur die Menschen, sondern auch die Menschlichkeit bedroht, sagt unser Blog-Autor

Die Zahl der Menschen, die ohne Maß und Ziel an die Selbstheilungskräfte der Natur glauben, wächst beträchtlich. Dabei bedroht solche Ideologie nicht nur die Menschheit, sondern auch die Menschlichkeit. Zum Ende gedacht ist die Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen wider die Natur. Auch die weltweite Solidarität nach Hungersnöten und Naturkatastrophen. Denn auch hier greift der Mensch ja ein, wenn die Natur dabei ist, sich selbst zu regulieren.

Dürfen wir gestrandete Wale retten? Oder durch Waschbären bedrohte Singvögel und Kleinsäuger? Ist es der Gang der Natur, wenn die Meere sich das ihnen abgetrotzte Land zurückerobern? Ist menschliche Gegenwehr überhaupt legitim, wenn Schweinepest und Rindertuberkulose unsere Nahrungsgrundlagen bedrohen? Wären die Pest oder auch Aids unbekämpft nicht wunderbar geeignet, durch drastische Reduzierung der Gattung Mensch den Raubbau an der Natur wirksam einzudämmen? (weiterlesen)

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Der Weg von der klassischen Jagdgebrauchshundeausbildung zum banalen Hundesport

Immer wieder bin ich erstaunt, welche „Kommentarquoten“ eine Facebookdiskussion zum Thema Jagdhundesausbildung erreicht!

Wenn dann noch die Pöbeleien ein Ausmaß annehmen, dass man sich als Jäger schämen muss, ist es an der Zeit, zur Jagdhundeausbildung einige grundsätzliche Anmerkungen niederzuschreiben.

Es stellt sich die Frage: Warum sind Menschen beim Thema Jagdhundeausbildung so streitbar?

Die Ursache liegt vor allem darin begründet, dass die heutige Ausbildung des Jagdhundes nur noch sehr wenig mit der praktische Jagd zu tun hat. Unsere Vorstehunde werden zwar als „Niederwildhunde“ im Vorstehen, Apportieren und in der Verlorensuche ausgebildet, werden aber in der Regel niemals an einer Jagd, wo diese Fähigkeiten gebraucht werden, teilnehmen.  (weiterlesen)

 

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Perfekter Küchenschuss …

… lieber nicht. Viel zu hoch ist das Risiko, dass dieser ins Auge geht.

Im DJZ-Testrevier in Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz) wurde 1 Frischling mit Gebrächschuss von der Wildkamera aufgenommen. Auf den Bildern ist klar zu erkennen, dass der ganze Wurf in Mitleidenschaft gezogen war. (weiterlesen)

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Schwere Vorwürfe gegen Warens Bürgermeister

Waren: Kommt Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) durch die Ausschreibung für Jagdpachten politisch in Bedrängnis? Noch prüft die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe.
Das Pulver ist auf beiden Seiten noch nicht verschossen. Während Toralf Schnur – er hat Möller im Zusammenhang mit einer Jagdpachtausschreibung wegen Untreue-Verdachts angezeigt – fest davon ausgeht, „dass das Verfahren gegen das Stadtoberhaupt in Gang gesetzt wird“, fährt der Bürgermeister im Gegenzug eigene Geschütze gegen den Liberalen auf: „Ich behalte mir ebenfalls rechtliche Schritte gegen Herrn Schnur vor und weise nach wie vor die Vorwürfe entschieden zurück.“ (weiterlesen)

Foto: Dieter Göbel

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Blatten ohne Hilfsmittel - Hunter Brothers

Oft werden wir gefragt, wie wir blatten, ohne Hilfmittel.
Höchste Zeit also, darüber ein Video zu machen. Aber wie?
Die perfekte Gelgenheit bot sich uns, als unser Vater einen reifen Bock erlegte.
Denn er brachte uns bei, wie man blattet. OHNE Blatter.

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Warnung vor Spaltung des Jagdrechts

Die Jägerstiftung natur+mensch warnt vor einer Spaltung des Jagdrechts in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. „Das Jagdrecht, als das ausschließliche Entnahmerecht wild lebender Tiere, ist ein Eigentumsrecht und darf nicht aufgeteilt werden in eines, was die Jäger wahrnehmen, und eines, das staatlicherseits betrieben wird“, sagt der Vorsitzende Georg Graf Kerssenbrock. (weiterlesen)

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Jagdexperte: Afrikanische Schweinepest ist «reale Gefahr»

Gensingen - Aus Furcht vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auch in Deutschland rufen Jäger zu einer stärkeren Bejagung von Wildschweinen auf.

Nachdem die hochansteckende Seuche bei Wildschweinen in Tschechien aufgetreten sei, «besteht auch bei uns eine reale Gefahr», sagte Jagdexperte Stephan Angermayer vom rheinland-pfälzischen Landesjagdverband in Gensingen der Deutschen Presse-Agentur. Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen die Seuche - bei einem Übergriff auf Hausschweine drohen auch erhebliche wirtschaftliche Schäden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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UNTERNEHMERPORTRAIT: Ein fleißiger Handwerker bringt es zu globalem Erfolg

ARNSBERG. Umarex-Seniorchef Wulf-Heinz Pflaumer steht für eine bodenständig aufgestiegene Unternehmergeneration mit Handwerker-Ausbildung.
Sein Gesicht steht wie kein anderes für das Unternehmen. Umarex ist das Lebenswerk von Wulf-Heinz Pflaumer. Zwar hat Sohn Eyck längst die aktive Geschäftsführung des weltweit agierenden Waffenherstellers aus Arnsberg mit in den Händen, doch strahlt der Seniorchef nach wie vor im und über dem zum Konzern ausgewachsenen Familienbetrieb.
Der 74-Jährige erzählt sprichwörtlich Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte vom Erfolg eines bodenständigen Schwaben im Sauerland in einer Branche, die sich gesellschaftlich immer mit Vorbehalten konfrontiert sieht. (weiterlesen)

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Altkanzler Schröder, Kumpel Putin und die Jagd oder: Beim Ansitz mal weiter gedacht

Eine Meldung erschüttert seit einigen Tagen die Medienwelt: Altkanzler Gerhard Schröder wird von seinem Männerfreund Putin, dem „absoluten Demokraten“, als „unabhängiger Direktor“, das entspricht in Deutschland in etwa einem Aufsichtsratsmandat in einer Aktiengesellschaft, ins Board des Staatskonzerns Rosneft berufen. Offizielles Salär: 500.000,00 € per anno. Und jetzt greift das zunehmend über auf den Wahlkampf.

Die SPD steht Kopf, das ist nämlich ein Hammer, denn Putin und sein praktisch diktatorisch geführtes Russland ist derzeit nicht so gut gelitten in der deutschen öffentlichen Meinung, seit Jahren schon nicht. Mit Recht, wie ich meine. Journalistenmorde, mal locker die Krim besetzen, eine Passagiermaschine abschießen lassen, ganz unverblümt einen Krieg in der Ukraine am Leben erhalten, in Syrien einen Massenmörder zu schützen, das alles garniert mit den zynischsten Kommentaren, die man sich denken kann – die Litanei ist lang.

Und jetzt das.

Ja hat denn der Schröder jetzt Alzheimer?
Könnte man meinen. Ich persönlich glaube das aber nicht. (weiterlesen)

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