Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Schweiz: Wolf soll nicht mehr zu den streng geschützten Tierarten gehören
Die Jagd auf den Wolf könnte in Zukunft zunehmen: Das Raubtier soll in der Berner Konvention nicht mehr zu den streng geschützten Tierarten gehören. Das beantragt der Bundesrat dem Europarat.
Seit Jahren diskutieren Bund, Kantone, Jäger und Umweltschützer über den Umgang mit dem Wolf. Probleme gibt es, seit das Grossraubtier Lebensräume in der Schweiz zurückerobert. Vor allem die Tierhalter im Berggebiet haben Mühe mit dem Wolf, da immer wieder Schafe oder Ziegen gerissen werden. (weiterlesen)

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Große Teilnahme - Abstimmung: Jagd-Gegner knapp vorne
CAPELLE Was halten Sie eigentlich von der Jagd auf Tiere? Genau das fragen wir Sie in unserer Abstimmung – und die bisherige Resonanz ist riesig. Mehr als 10.000 Stimmen wurden in knapp zwei Wochen abgegeben. Und das Resultat? Die Jagd-Gegner haben die Nase knapp vorne.
Hin und her ging das Abstimmungsergebnis in den vergangenen Wochen. Zunächst hatten die Jagd-Befürworter einen deutlichen Vorsprung, doch die Gegner holten im Laufe der Zeit immer mehr auf. 55,76 Prozent hielten am Dienstagnachmittag um 15 Uhr die Jagd auf Tiere für sinnlos, weil die Natur ihr Gleichgewicht selbst herstelle. 43,33 Prozent der Abstimmenden hielten hingegen die Jagd auf Tiere für sinnvoll, weil so die Bestände reguliert werden könnten und nur so Tierarten geschützt würden, die zum Beispiel vom Fuchs gejagt werden. (weiterlesen)

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Moos im Wald: mehr als ein Weichteil
Besonders im Nadelwald stechen die schönen grünen Moospolster sofort ins Auge. Sie lieben das saure Bodenmilieu der Nadelstreu und überziehen oft den gesamten Waldboden. Mit ihrem Vorhandensein entscheiden sie darüber, ob ein Fichtenwald aussieht wie eine Holzplantage oder wie ein nordischer Märchenwald, in dem gleich Ronja Räubertochter hinterm flechtigen Felsen hervorspringt.
Wasserspeicher für ein feuchtes Waldklima
In Laubwäldern sieht man meist nur vereinzelte Moospolster, weil sie durch das ganze abgefallene Laub in ihrem Wuchs gehemmt werden. Emporstehende, morsche Wurzelstöcke sind den kleinen Moospflänzchen deshalb sehr willkommen und sie überziehen den Holzstumpf wie einen hellgrünen Fingerhut. Dieser weich gepolsterte Stuhl lädt förmlich dazu ein, sich daraufzusetzen. Wer das allerdings nach einem Regenschauer macht, bekommt nicht nur eine nasse Hose, sondern direkt einen feuchten Hintern – wie von einem ausgedrückten Schwamm. (weiterlesen)

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Seehundpopulation in Niedersachsen auf Rekordniveau
Die jährliche Zählung der Seehunde ist beendet. Erfreulicherweise ist die Population der Tiere 2017 wieder angestiegen, auch wegen des ehrenamtlichen Engagements vieler Jäger.
Jeden Sommer werden die Seehunde im niedersächsischen Wattenmeer gezählt. Dieses Jahr sei die Population der Tiere auf Rekordniveau angewachsen, schreibt das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in einer Pressemitteilung. Mit 9.946 Tieren wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2014 um 603 Seehunde übertroffen, hieß es weiter. Auch der Nachwuchs sei auf nunmehr rund 2.200 kleine Seehunde angestiegen.
Um die Tiere aus der Luft zu erfassen, waren insgesamt 15 Flüge notwendig. Speziell fortgebildete Jäger zählen die Seehunde dabei auf den Sandbänken und im flachen Wasser. Trotz schwieriger Wetterbedingungen konnten die Zählungen auch dieses Jahr erfolgreich durchgeführt werden. (weiterlesen)

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Abschaffung der Hundesteuer
Rettungshunde, Blindenhunde oder Herdenhunde sind bereits von der Hundesteuer befreit
Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. (LJV) schaltet sich in die Diskussion zur Abschaffung der Hundesteuer ein und fordert, auch jagdlich geführte Hunde von der Steuer zu befreien.
„Eine landesweit einheitliche Regelung zur Befreiung von Jagdhunden von der Hundesteuer wäre ein wichtiges Signal an alle Jagdhundeführer, dass ihr großes Engagement für eine tierschutzgerechte Jagd gewürdigt wird“, betont LJV-Präsident Kurt Alexander Michael. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke
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Kenntnis über heimische Tier- und Pflanzenarten geht zurück
Bei Hochschulabsolventen haben sich die Kenntnisse von heimischen Tier- und Pflanzenarten in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Das geht aus einer Umfrage des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) unter Planungsbüros und Naturschutzbehörden hervor.
Demnach schätzt ein Großteil der Befragten die Artenkenntnisse der Absolventen als schlecht oder verbesserungsbedürftig ein, wobei eine deutliche Verschlechterung in den letzten zehn bis 20 Jahren zu beobachten sei. Ähnlich unzureichend wurden laut LNV die naturschutzrechtlichen Kenntnisse sowie die Fähigkeiten im Bereich des Biotop- und Artenschutzes bewertet. (weiterlesen)

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4 Jäger aus dem Münsterland suchen Jagdpacht/Jagdpachtübernahme
Das Deutsche Jagdportal sucht im Auftrag von vier Jägern aus dem Münsterland (2 sind bereits Pächter eines Niedewildrevieres) ein Revier mit gutem Reh- und Schwarzwildbestand. Alle 4 Pachtinteressierte kommen aus der Landwirtschaft und sind mit der Natur aufgewachsen und wollen im Einklang mit der Umwelt und den Jagdgenossen jagen. (weiterlesen)
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Hintergründe zur Problematik Wolf und Schäfer
Die Hintergründe zum Artikel "Die Feinde des Schäfer" sind weit problematischer als es den Anschein hat. Es geht um die Existenz der Schäferei in Deutschland.
Svenja Beller hat in ihrem Artikel „Die Feinde des Schäfers“ in der aktuellen Ausgabe des Freitag 33/2017 über die Probleme im Zusammenhang mit dem Schutz von Weidetieren vor dem Wolf in Baden-Württemberg geschrieben. Die Probleme sind aber weit größer und es ist wichtig auch die Hintergründe zu kennen.
Bleiben wir zunächst beim Thema Wolf. Mit der Rückkehr der Wölfe kehrt gefühlt auch ein Stück Wildnis zurück nach Deutschland. Während das einigen Menschen Angst macht, ist ein überwiegender Teil der Bevölkerung erfreut über diesen Umstand. (weiterlesen)

Wanderschäfer Sven de Vries
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Begehungsschein Angebot Bayern (Landkreis Straubing)
Niederbayern: Im Raum Straubing wird eine Jagdmöglichkeit für Jungjäger/Jungjägerin auf 488 Hektar angeboten. (weiterlesen)
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Kinder auf dem Land: Jenseits von Heidi und lila Kuh
Seit 2016 laufen die Projekte „Bauernpaten“ und „Gesundes Frühstück in Kitas“. Der Landkreis Stendal hat eine Vorreiterrolle.
Volgfelde l Ob es wirklich Kinder gibt, die glauben, dass Kühe lila sind, ist nicht gewiss. Fest steht allerdings, dass immer weniger Kinder wissen, wo die Lebensmittel herkommen und was zu einem gesunden Frühstück gehört. „Mangel- und Fehlernährung ist ein ganz großes Problem, mit 5000 adipösen Kindern steht Sachsen-Anhalt deutschlandweit an zweiter Stelle“, sagte AOK-Vorstand Ralf Dralle. Zusammen mit dem Bauernverband und dem Landfrauenverband entwickelte die Krankenkasse zwei Projekte, um dieses Problem zu bekämpfen. Am Mittwoch wurde auf dem Hof der Familie Klug in Volgfelde Zwischenbilanz gezogen. (weiterlesen)


