Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Verhungern oder Füttern?
In Zeiten, in denen die Jagd immer wieder am Pranger steht, ist auch das Füttern in der Winterzeit ein immerwährendes Thema.
Gegner behaupten allzu gerne, Jäger würden das Wild füttern, damit sie einen hohen Wildbestand haben, welchen sie dann nur vom Frühjahr bis in den Herbst erschießen wollen.
Gleichzeitig wird von den gleichen Menschen Fallwild zum Tierarzt gefahren, Kitze die am Wegesrand ihren Platz gefunden haben und auf die Ricke warten, mitgenommen, weil man der Meinung ist, das Kitz wäre verwaist, mit Junghasen ebenso. Jeder Igel, der unterernährt aussieht, wird mit ins traute Heim genommen und mühselig auf sein benötigtes Gewicht gebracht, auch wenn nur 5 Gramm daran fehlen. Auch diese Menschen nehmen sich bedürftiger oder vermeintlich hilfloser Tiere an, weil sie Mitleid mit der Kreatur haben. Weil sie das Leid, welches sie glauben zu erkennen, nicht ertragen. (weiterlesen)

- Details
Union zweifelt an Wolfskompetenz des Bundesumweltministeriums
Die Union ist unzufrieden mit der Informationspolitik des Bundesumweltministeriums zum Thema „Wolf“. Die westfälische CDU-Abgeordnete Rita Stockhofe zeigte sich enttäuscht, dass die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltressort, Rita Schwarzelühr-Sutter, in der Fragestunde des Bundestages letzte Woche eine Reihe von Antworten schuldig geblieben sei.
So habe die Staatssekretärin keine Auskunft darüber geben können, ab wann ein „günstiger Erhaltungszustand“ beim Wolf erreicht sei und welche Maßnahmen dann ergriffen werden müssten. Schwarzelühr-Sutter hatte den derzeitigen Wolfsbestand in Deutschland mit 47 Rudeln, 14 Paaren und vier Individuen angegeben. Damit sei der Erhaltungszustand noch nicht erreicht, sagte sie, ohne Angaben darüber zu machen, bei welchen Zahlen dies der Fall sei. (weiterlesen)

- Details
Sachsen-Anhalt: Räude bei Wolf
Am 8.2.2017 fand ein Forstwirt in einem Wald in der Nähe von Hobeck, Landkreis Jerichower Land, einen toten Wolf. Der noch junge Wolfsrüde war abgemagert und von Räude befallen.
Unter den örtlichen Jägern war das Tier bekannt. Der Wolf wurde häufiger auch am Tage beobachtet und bot einen Mitleid erregenden Anblick. Noch am Fundtag wurde die untere Naturschutzbehörde benachrichtigt, die den Kadaver für weitere Untersuchungen abtransportieren ließ. (weiterlesen)

- Details
Auf Wolfsjagd am Rande der Tschernobyl-Sperrzone
Mit dem Fangen und Töten von Wölfen verdient Wladimir Krivenchik im Winter einen Großteil seines Geldes. Ein Fotograf hat ihn bei der Arbeit in Weißrussland begleitet.
Wladimir Krivenchik verdient mit der Jagd auf Wölfe gutes Geld. Zumindest im Winter. Derzeit prüft der Weißrusse jeden Morgen, ob ein Wolf in eine seiner aufgestellten Fallen getappt ist. Wenn nicht, stellt er die Fallen an einem anderen Ort auf. Wenn doch, tötet er das Tier, nimmt es mit zu sich nach Hause und zieht ihm das Fell ab. (weiterlesen)

- Details
Begehungsschein Angebot Niedersachsen (Landkreis Soltau-Fallingbostel)
Jagdgelegenheit in einer kleinen Eigenjagd bei Bispingen gegen Mithilfe zu vergeben. Gerne auch Jungjäger (weiterlesen)
- Details
Die Wilddiebe – Der letzte Jagdtag auf Schalenwild
Das Jagdjahr 2016/2017 geht zur Neige und so berichten wir euch heute von unserem vorerst letzten Jagdtag auf Schalenwild in unserem Revier.
Unser letzter Blogeintrag liegt mittlerweile schon eine Weile zurück. Das liegt vor allem daran, dass wir sehr viel um die Ohren hatten. Bei Paul standen Uniprüfungen auf dem Plan und auch Gerold nähert sich langsam aber sicher seinen Abi-Klausuren.
Passiert ist trotzdem einiges und das wollen wir euch nicht vorenthalten. (weiterlesen)

- Details
Schweiz: Wolf im Wallis gewildert
10.000 Franken Belohnung für Hinweis auf Täter
Im Schweizer Kanton Wallis ist ein Wolf gewildert worden. Spaziergänger entdeckten den Kadaver des erwachsenen, weiblichen Tiers am 17. Februar gegen 17:00 Uhr in einem Wald bei dem Ort Pomi in Mayoux/Anniviers. Die Wölfin weist einen Einschuss hinter der Schulter auf. Für eine Autopsie wird der Tierkadaver ins Institut für Pathologie der Universität Bern transportiert, wie die Kantonspolizei mitteilt. (weiterlesen)

- Details
Bad News aus der Mais-Wüste
In Deutschland kommt die überfällige Wende im Energiepflanzenanbau kaum voran.
Die bisher traurigste Natur-Nachricht des neuen Jahres bleibt erst mal wenig beachtet: Die überfällige Wende im Energiepflanzenanbau kommt kaum voran. Obwohl es Alternativen zu den Maisfeldern gäbe. Mit klaren Vorteilen für Natur- und Artenschutz – und für die Jagd (wir berichteten).
Naturschützer, Politiker, Landwirte, Imker und Jäger reden sich seit Jahren den Mund fusselig, um für Energiepflanzen zu werben, die keine unabsehbaren Schäden anrichten. Ergebnis: Deutschlandweit sind es aktuell keine 2000 Hektar, auf denen Öko-Pflanzen wie die Durchwachsene Silphie (wir berichteten) wachsen dürfen. Kaum mehr als ein sehr großes Hochwild-Revier. (weiterlesen)

- Details
Dieser Nationalpark hat beschlossen, Wilderer an Ort und Stelle zu erschießen, und hat bislang 50 getötet
Die Wächter sind dazu ausgebildet, um auf Wilderer zu schießen und sie zu töten, welches der Grund dafür ist, warum Tausende indischer Einhorn-Nashörner immer noch im Park leben.
Wenn es Menschen versäumen, ihre Verhaltensweisen zu ändern und nachhaltigere Lebensgewohnheiten anzunehmen, werden wunderbare Spezies unwiederbringlich ausgerottet werden. Tatsächlich wird erwartet, dass der afrikanische Elefant aufgrund zunehmender Aktivitäten von Wilderern das nächste Jahrzehnt nicht überdauern wird. Es liegt an dieser ernüchternden Realität und der zunehmenden Nachfrage nach Elfenbein, dass ein Nationalpark in Indien zuerst schießt und dann erst Fragen stellt.
Die BBC berichtet, dass der Kaziranga-Nationalpark eine ziemlich erfolgreiche Bilanz beim Schutz von Nashörnern vor Wilderern vorweisen kann. Jedoch wird von den Wildhütern eine kontroverse Taktik eingesetzt: Schießen bei Sichtkontakt. Bisher hat der Park 50 Leute getötet. (weiterlesen)

- Details
DAS! Wunschmenü mit Rainer Sass
Der kulinarische Hilferuf kommt dieses Mal aus Himmelpforten im Landkreis Stade. Rita Bönnighausen möchte ihrer Familie und ihren Freunde gern ein Wildgulasch servieren, hat es aber noch nie selber zubereitet. Ein besondere Aufgabe für Rainer Sass, denn viele Zuschauer haben Probleme mit Wildfleisch und brauchen Tipps. (Video ansehen)


