Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Bär versus Wolf – Wer hat das Sagen im Jagdrevier?

Ein Team aus skandinavischen und amerikanischen Wissenschaftlern ist der Frage nachgegangen, wie sich das Jagdverhalten ändert, wenn Wölfe und Bären sich in die Quere kommen.

Was zunächst wie eine pseudowissenschaftliche TV-Doku klingen mag, hat ein Team aus amerikanischen und skandinavischen Biologen nun tatsächlich erforscht. Denn sowohl im Yellowstone-Nationalpark als auch in Zentralskandinavien teilen sich Bären und Wölfe die gleichen Jagdreviere. Letztere haben beim Streit um die Beute, in den meisten Fällen Elche, eher das Nachsehen. Deshalb wurde bisher angenommen, dass Wölfe einfach häufiger jagen müssen, um den von der Konkurrenz verursachten Ausfall auszugleichen. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Der deutsche Wald (IV): Wald und Wild oder Wald vor Wild?

Seit Jahrzehnten streiten Förster, Jäger und Naturschützer über den richtigen
Jagddruck in den Forsten. die Fortsetzung des Konflikts sollte hinterfragt werden.

von Dr. Florian Asche

Florian Asche, Jahrgang 1968, ist Rechtsanwalt in Hamburg. Sein Spezialgebiet ist neben der Beratung von Stiftungen das Jagdrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er 2012 durch seine Veröffentlichung „Jagen, Sex und Tiere essen“ bekannt. 2015 erschien seine Streitschrift „Tiere essen dürfen – Ethik für Fleischfresser“.

Zum Heiligabend 1971 legte der Journalist und Naturexperte Horst Stern den Deutschen ein ganz besonderes Päckchen unter den Weihnachtsbaum. In seiner Dokumentation „Bemerkungen über den Rothirsch“ berichtete er über die Probleme des deutschen Waldes mit dem größten einheimischen Wildtier.

Cervus Elaphus, so Stern, fresse die Triebe ab, zerbreche mit seinem Geweih die jungen Bäume und schäle deren Rinde. Die Folge seien riesige ökonomische und ökologische Schäden. Doch dies sei weniger die Schuld des Rothirsches als vielmehr ein Versagen des Menschen. Durch Trophäenkult und Überhege versage der Jäger als Regulativ des Wildes. Um die Bäume zu retten, müssten die Bestände dringend auf ein verträgliches Maß reduziert werden. Prompt dramatisierte seinerzeit der „Spiegel“: „Horst Stern fordert Massenabschuss“. Seit dieser Weihnachtssendung ist die Diskussion um den sogenannten „Wald-Wild-Konflikt“ niemals zum Erliegen gekommen. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Andere Jagdform, weniger Schäden - Neunkirchen trennt sich von der traditionellen Verpachtung

(Neunkirchen) Neunkirchen stellt sein Jagdsystem um: Statt des üblichen Pächters soll sich ein Dienstleister um die Jagd von Rehen und Schwarzwild im Neunkirchener Forst kümmern. Zwar fällt damit die jährliche Jagdpacht weg, doch könnte die Ortsgemeinde langfristig trotzdem finanziell profitieren.

Neunkirchen. Die Jagdpacht ist für viele kleine Ortsgemeinden eine wichtige Einnahmequelle. So auch für die rund 150 Einwohner zählende Gemeinde Neunkirchen in der Verbandsgemeinde Thalfang. 6000 Euro zahlt der Pächter jährlich in die Gemeindekasse.
Doch wollen die Neunkirchener statt der üblichen Verpachtung jetzt einen anderen Weg einschlagen: Ab April 2017 soll die Jagd in Eigenregie erfolgen. Dafür holt sich die Gemeinde mit der Firma Pro Jagdkonzept einen Partner mit ins Boot. Dieser soll sicherstellen, dass die erforderlichen Abschussquoten eingehalten werden. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bayerns erste Jagdschule für Frauen

Die 54-jährige Karoline Hirsch hat im Bayerischen Wald die erste Jagdschule für Frauen in Bayern eröffnet.
​Hier geht es weniger ums Schießen, als vielmehr um Wildpflege.

Sie entsicherte das Gewehr, streckte die Hände aus und visierte ihr Ziel. Es war still um sie herum. Sie atmete aus, um nicht zu zittern. Sie wollte abdrücken. Da tippte ihr jemand auf den Arm. Sie klemmte ihren Hörschutz beiseite. Eine Männerstimme sagte: "Ich zeige Ihnen mal, wie das geht." (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Brauchen wir weitere Nationalparks in Deutschland?

Um die Antwort klar und deutlich vorwegzunehmen: Ja, natürlich! Gibt es hierfür auch geeignete Gebiete? Auch hierzu gleich die Antwort: Nein, leider kaum!

Hierin liegt das große Dilemma. Deutschland zählt nicht nur mit zu den am stärksten zerschnittenen, sondern auch mit zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt. Nehmen wir das Beispiel Kanada: Das Land ist rund 50 mal größer als die Bundesrepublik, hat aber nur knapp die Hälfte der Einwohnerzahl Deutschlands. Aufgrund der sehr späten Besiedlung im 17. und 18. Jahrhundert konnten sich trotz der rigorosen kanadischen Holz- und Forstwirtschaft eine Vielzahl an Naturwäldern (Primärwälder oder Old Growth Forests) erhalten. Einige dieser Primärwälder wurden vor vielen Jahren als große Nationalparks ausgewiesen und dienen manchen idealisierten Waldschützern in Deutschland als leider unzulässiges Vorbild: Beispielsweise der Banff-Nationalpark in den Rocky Mountains mit einer Größe von 664 Tausend Hektar. Selbst der sehr kleine Pacific-Rim-Nationalpark an der Westküste Vancouver Islands ist mit rund 51 Tausend Hektar doppelt so groß wie der größte Waldnationalpark Deutschlands, der Nationalpark Harz. (weiterlesen)

Foto:Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Umweltministerium serviert nur noch vegetarische Kost

Kein Fleisch, kein Fisch: Bei Veranstaltungen des Umweltministeriums gibt es nur noch Vegetarisches. Man wolle glaubwürdig und vorbildlich sein, heißt es.
Umweltministerin Barbara Hendricks will mit gutem Beispiel vorangehen: Bei Veranstaltungen ihres Hauses wurden Fisch und Fleisch vom Speiseplan verbannt.
In einer E-Mail an die Abteilungsleiter, aus der die "Bild"-Zeitung zitiert, heißt es, "Dienstleister/Caterer, die Veranstaltungen des BMUB beliefern, (...) verwenden weder Fisch oder Fischprodukte noch Fleisch oder aus Fleisch hergestellte Produkte". (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Alfs über Hate Speech, Apokalyptiker und das verzerrte Weltbild der Agrargegner

Bauern sehen sich im Internet zunehmend Hasskommentaren und Beleidigungen von Kritikern ausgesetzt. Versuche, hier mit sachlichen Argumenten und Fakten die Vorwürfe zu entkräften, schlagen meistens fehl; die Gegner sind ideologisch fest in ihrer Welt. Nicht selten sind die angegriffenen Landwirte in der Reaktion durchgehend in der Defensive und kommen nicht aus der Rechtfertigungsecke heraus, in die sie die unbekannten Schreiber drängen. Das erklärte der Autor Klaus Alfs am Donnerstag beim Agrarblogger-Camp in Münster.

Behauptungen sind zu Tatsachen geworden

Die radikalen Schreiber in den Sozialen Netzwerken – die im Übrigen gar kein Interesse an Argumenten und Aufklärung haben - hätten dabei den Vorteil, dass sie zuerst mit ihren Beschimpfungen starten und der Angegriffene reagieren müsse. Mit einfachen Aussagen würden sie die Leser auf ihre Seite ziehen. Wer kann schon etwas gegen den Schutz von Natur und Tier haben? Typisch seien dann auch stets aggressive Fragen. Der Landwirt ist dann automatisch der Täter und soll antworten. (weiterlesen)

 

 

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Bialowieza-Urwald muss erhalten bleiben

Frankfurt / Bialowieza - Einst jagten russische Zaren und polnische Fürsten in den Wäldern von Bialowieza, die heute durch die polnisch-weißrussische Grenze geteilt sind.
Mit dem 20. Jahrhundert kam der Naturschutz in die für ihren Artenreichtum bekannten Wälder.
Auf polnischer wie auf weißrussischer Seite sind Teile des Waldsystems Nationalpark mit einer streng geschützten Kernzone, die auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO steht. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

“Hohe Jagd & Fischerei” 2017 sorgt für Ansturm auf Salzburger Messezentrum

Mehr als 500 Jagd-, Fischerei- und Allradaussteller sorgen bei der diesjährigen “Hohe Jagd & Fischerei“-Messe in der Stadt Salzburg für einen regelrechten Besucher-Ansturm. Noch bis Sonntag können die diesjährigen Jagd-Trends im Salzburger Messezentrum unter die Lupe genommen werden. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Da musste die Bundeswehr der Polizei helfen - Mann hortet 2,5 Tonnen Waffen!

Spektakulärer Fund in Schleswig-Holstein

Pinneberg (Schleswig-Holstein) – Mit den Waffen hätte eine kleine Privat-Armee ausgerüstet werden können!
Mehr als zweieinhalb Tonnen Waffen, Munition, Hülsen und Projektile hortete ein Mann (62) in seinem Haus an der Mühlenstraße in Pinneberg.
Um 5 Uhr trafen Zivilbeamte den Waffen-Narr an, als er gerade sein Haus verlassen hatte. Dann durchsuchten Beamte und Kampfmittel-Experten das Gebäude. Sie fanden 114 Gewehre und Pistolen, rund 71 000 Schuss scharfe Munition, eineinhalb Tonnen Hülsen und Projektile. Alles wurde sichergestellt. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)