Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Oberster Schweizer Jäger: «150 Wölfe wären erträglich»
Reinhard Schnidrig ist beim Bund Chef der Sektion Wildtiere und Waldbiodiversität. Im Interview sagt er, warum der Wolf wichtig ist.
In Graubünden bedrohen zu viele Hirsche den Schutzwald. Wer löst das Problem besser: die Jäger oder der Wolf?
Reinhard Schnidrig: Es braucht beide. Ich bin sicher: in der Kulturlandschaft Schweiz wird es den Jäger immer brauchen. Der Wolf kann diese Aufgabe nicht einfach übernehmen, das ist eine idealisierte Vorstellung, die mit der Realität nichts zu tun hat. Aber die Auswirkungen von Wolfsrudeln auf die Beutetierbestände spürt man schon. Ganz werden die Wölfe die Regulierung aber sicher nicht übernehmen können. Der Jäger Wolf und der Jäger Mensch werden in Zukunft «zusammenarbeiten». Es hat genug Hirsch für beide. (weiter lesen)

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US-Behörde fordert: Todesurteil für 45.000 Wildpferde
USA - In den USA sollen 45'000 Wildpferde eingeschläfert werden. Um mehr Platz für die Rinderzucht zu schaffen.
eit Wildpferde in den USA im Jahre 1971 unter den Schutz des Staates gestellt wurden, steigt ihre Population kontinuierlich an. Aus diesem Grund werden seit über 20 Jahren durch das Bureau of Land Management die Wildpferde eingefangen. Sie werden dann durch ein Adoptionsprogramm an interessierte Bauern verteilt. Seit der Einführung dieses Programms wurden bereits 235'000 Wildpferde adoptiert. Innerhalb dieses Adoptionsprogramms ist es möglich, für 125 Dollar Bearbeitungsgebühr ein waschechtes Wildpferd zu erwerben. (weiter lesen)

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Klage über Trophäen-Jagd im Schutzgebiet
Der frühere Leiter des Nationalparks Harz, Wolf-Eberhard Barth, beklagt den Abschuss des Rotwilds im Schutzgebiet: „Da werden praktisch Trophäen gejagt.“ Auch ein zwölf Jahre alter Zwanzigender wurde 2015 geschossen. Die Nationalparkverwaltung verweist dagegen auf ein großes "Rotwildproblem".
Der frühere Leiter des Nationalparks Harz, Wolf-Eberhard Barth, beklagt den Abschuss des Rotwilds im Schutzgebiet: „Da werden praktisch Trophäen gejagt.“ Auch ein zwölf Jahre alter Zwanzigender wurde 2015 geschossen. Die Nationalparkverwaltung verweist dagegen auf ein großes "Rotwildproblem".
Schulenberg im Oberharz. Er habe lange geschwiegen, sagt Wolf-Eberhard Barth, und nur die Fachleute auf Fehlentwicklungen hingewiesen, auch hohe Beamte aus dem niedersächsischen Umweltministerium. (weiter lesen)

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Deutscher Naturschutztag: Korridore für Luchs und Otter
Schutzgebiete vorzuschreiben, ist das eine, sie einzurichten, etwas anderes. In Magdeburg suchen Tierschützer nach einer Strategie.
MAGDEBURG taz | Wenn ehrenamtliche und professionelle Umweltschützer auf dem Deutschen Naturschutztag eine Woche lang miteinander reden, geht es natürlich darum, wie man die Ökokrise angeht. Thema dieses Mal: „Naturschutz und Landnutzung“. „Ein Weiter-so und eine Intensivierung darf es nicht mehr geben“, sagt Hans-Werner Persiel vom Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN). Stattdessen fordert er „deutliche Verbesserungen zum Schutz der Natur“. (weiter lesen)

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Waschbären: Süß, pelzig, mörderisch
Einst von einem Pelzverkäufer angesiedelt, vermehren sich Waschbären in Deutschland heute so, dass sie zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden. In vielen Wäldern werden sie deshalb gejagt.
Mit ihm kommt Ruhe in den Wald. Aber es ist die Ruhe, die kommt, wenn Leben geht. Möwen, Enten und Singvögel: Alle verstummen sie in seiner Nachbarschaft. Der Waschbär frisst, was er finden kann. Er klettert, er schwimmt, und er findet viel. Natürliche Feinde hat er in Deutschland nicht. Hier im Wald bei Moritzburg, knapp 15 Kilometer nördlich von Dresden, sind die Fallen von Markus Handschuh das Gefährlichste für ihn. „Es gibt Gebiete, in denen haben die Waschbären den Singvogelbestand fast gänzlich vernichtet“, sagt er. Handschuh ist Förster und Jäger in der Umgebung von Dresden. Anders als viele seiner Kollegen hat er sich die Jagd von Waschbären zur Aufgabe gemacht, weil diese sich immer weiter ausbreiten und andere Arten bedrohen. (weiter lesen)

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Neozoen: 10 der schlimmsten tierischen Einwanderer
Die Globalisierung verfrachtet auch Tiere in alle Welt. Und nicht jede Reise endet harmlos. Welchen Schaden Ratten, Füchse oder Kaninchen anrichten können, ist vielleicht bekannt. Manchmal werden aber sogar Schnecken, Käfer oder Stare zum Problem. Wir stellen einige der weltweit schlimmsten tierischen Einwanderer vor, die nicht nur große ökologische, sondern auch ökonomische Schäden verursachen. (weiter lesen)

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Stirbt Jungjäger wegen altem Fluch?
Ein Bündner Jäger schiesst eine seltene weisse Gämsgeiss ab und erntet wütende Reaktionen seiner Jagdkollegen. Eine Straftat hat er damit zwar nicht begangen. Er verletzt aber ein jahrhundertealtes “Gentlemen’s Agreement”. Letzten Samstag schoss der Ilanzer Mathis Schnider eine weisse Gämse. “Vor dem Schuss habe ich etwas gezögert, weil ich wusste, dass weisse Gämsen selten sind”, sagt Schnider gegenüber der “Südostschweiz“.
Schnider hat Fluch über sich gebracht
Was der 20-jährige Jungjäger zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Er brachte damit einen Fluch über sich und wird innerhalb eines Jahres sterben. (weiter lesen)

Foto: Wikipedi
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Gilt Vertrag noch?
1995 hat mein Vater anhand einer schriftlichen Vereinbarung das Recht zugesprochen bekommen, in einem bestimmten Jagdbezirk gemeinsam mit den Jagdpächtern zu jagen. In dieser Vereinbarung gewähren die Jagdpächter meinem Vater die gleichen Rechte und Pflichten wie sie selbst besitzen. Der eigentliche Jagdvertrag wurde zwischenzeitlich mehrfach verlängert, zwei der Jagdgenossen sind bereits verstorben, zwei andere Jagdgenossen haben ihre Rechte an ihre Söhne abgetreten. Zum 1. April 2016 ist nunmehr eine weitere Verlängerung des ursprünglichen Jagdvertrages beschlossen worden. Bestehen weiterhin die Rechte aus dem privaten Vertrag von 1995? (weiter lesen)
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Schwerer Unfall: Sauen scheuchen Pferde auf Autobahn
Auf der Autobahn 45 nahe Siegen (Nordrhein-Westfalen) kam es am vergangenen Montag-Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall.Zwischen den Anschlussstellen Siegen und Siegen-Süd prallte der Pkw eines 45-jährigen Kölners mit mehreren Pferden zusammen. (weiter lesen)

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Damwildgehege aufgebrochen: Waren „Tierschützer“ am Werk?
In der Steiermark haben Unbekannte ein Damwildgehege aufgebrochen. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, sind nun 25 entlaufene Tiere in der Nähe des Ortes Gnas unterwegs.
Vor rund einer Woche schnitten die Täter den Zaun des Geheges auf. 25 wertvolle Tiere aus der vollbiologischen Damwildzucht konnten entkommen und stellen ihrem Besitzer zufolge nun eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. (weiter lesen)

Foto: Wikipedia

