Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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31.10.1010 Brandenburg: Drückjagden bleiben erlaubt
Brandenburger Kabinett beschliesst neue Corona-Verordnung
Wie am Abend des 30. Oktober vom Land Brandenburg in einer neuen Corona-Verordnung beschlossen wurde, sind Gesellschaftsjagden, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Tierseuchenbekämpfung und -prävention erforderlich sind, erlaubt. (weiterlesen)

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Mit einem Veganer auf der Jagd: „Ich esse nur noch das Tier, das ich auch selbst erlegt habe“
- Die Jagd erfährt einen erstaunlichen Boom in Deutschland. Fast 390.000 Menschen hatten 2019 einen Jagdschein — so viele wie noch nie.
- Der junge Jäger Christopher Stoll erklärt den Boom damit, dass sich immer Menschen Gedanken über ihre Ernährung und Tierhaltung machen. Er selbst lebt abgesehen von den selbst erlegten Tieren vegan.
- Business Insider durfte Stoll bei der Jagd begleiten.
„Lauf weg“, will ich dem Rehbock zurufen. Das Tier hat zuvor weit entfernt auf dem Acker geäst. Zu weit weg für das Gewehr des Jägers. Doch jetzt kommt der Rehbock näher. Zu verlockend ist die Hirse auf dem Feld neben dem Hochsitz, in dem wir uns befinden und das Tier beobachten. Der Jäger legt seine Büchse an und verfolgt den Rehbock mit dem Zielrohr.
Wir sind im Norden von Brandenburg, im Revier von Jäger Christopher Stoll. Der 29-Jährige lebt in der Nähe von Berlin und fährt so oft er kann hierher: in das 500 Hektar große Gebiet, um zu jagen. Aus seinem jahrelangen Hobby hat er inzwischen sogar einen Beruf gemacht — und ein Startup für angehende Jäger gegründet.
Immer mehr Frauen interessieren sich für die Jagd
Die Jagd erfährt einen erstaunlichen Boom in Deutschland. Fast 390.000 Menschen hatten 2019 nach Angaben des Deutschen Jagdverbands einen Jagdschein — so viele wie noch nie. (weiterlesen)

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Wiesenvogelschutz und Prädatoren-Management zusammen denken
Millionen an Steuergeldern werden in den Wiesenvogelschutz investiert. Prädatoren wie Fuchs, Marder oder Waschbär werden dabei allerdings zu wenig berücksichtigt.
Beim Thema Wiesenvogelschutz kann man sich nur wundern. Millionen an Steuergeldern werden in Förderprojekte zum vermeintlichen Schutz der Vögel investiert. Es wird gezählt, kartiert, dokumentiert. Doch wirkliche Erfolge stellen sich erst ein, wenn auch Prädatoren wie Fuchs, Marder oder Waschbär nachgestellt wird.
Das zeigt sich am Beispiel des Natura-2000-Gebietes „Dümmer“ im Landkreis Diepholz. Über Jahre wurde dort viel Zeit und Geld in die Lebensraumverbesserung von Wiesenvögeln investiert, Flächen angekauft und wiedervernässt. (weiterlesen)

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Vogelgrippe bei Wildvögeln in Nordfriesland nachgewiesen
Bei Wildvögeln in Nordfriesland ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums die Geflügelpest, in ihrer aggressiven Variante auch Vogelgrippe genannt, nachgewiesen worden.
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat dies bestätigt. Konkret waren ein Großer Brachvogel, eine Pfeifente und ein Wanderfalke infiziert. Das Veterinäramt des Kreises hat angeordnet, dass nordfriesische Geflügelhalter in Küstennähe und in weiteren Vogelrastgebieten ihre Bestände in Ställen unterbringen müssen. Welche Gebiete konkret von der Stallpflicht betroffen sind, steht im Amtsblatt des Kreises Nordfriesland. In Hamburg-Lohbrügge war schon am Donnerstag eine Wildente mit dem Virus H5N8 gefunden worden - und wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am Sonnabend mitteilte, wurde die Krankheit auch bei einem Mäusebussard in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Die Geflügelpest ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die vor allem bei Wassergeflügel, aber auch anderen Vögeln vorkommt.
Albrecht: "Anlass für extrem hohe Wachsamkeit" (weiterlesen)

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Globale Initiative: Ausbreitung der ASP bremsen
fleischwirtschaft.de — ROM/PARIS FAO und OIE sehen weltweit die Ausbreitung dieser Tierseuche mit Sorge. Notwendig sind eine gemeinsame globale Bekämpfung und die Suche nach einem Impfstoff.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat zusammen mit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) eine Initiative gestartet, um die globale Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu stoppen. Wie beide Organisationen mitteilten, wurden vergangene Woche in einer fünftägigen Online-Veranstaltung Regierungsvertreter, Tierärzte, Fachleute und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammengebracht, um Wissen und Erfahrungen über die Tierseuche auszutauschen und Leitlinien für koordinierte Maßnahmen zu deren Bekämpfung auf den Weg zu bringen. Laut FAO und OIE gibt es keine Anzeichen für eine verlangsamte Ausbreitung der ASP. Die Tierseuche habe allein in Asien zum Verlust von mehr als 7 Millionen Schweinen geführt; derzeit seien mehr als 50 Länder in Afrika, Asien und Europa betroffen. (weiterlesen)

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30.10.2020 Bayern: Aktuelle Informationen zu Corona und Jagd
Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat für den 02.11.2020 das Inkrafttreten einer neuen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung angekündigt. Für die Jagd zeichnen sich nun folgende Änderungen ab:
Jagen und Arbeiten im Jagdrevier einschließlich Hochsitzbau, etc. sollen allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird, zulässig sein.
Die jagdliche Ausbildung und die Jägerprüfung solle unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln weiter möglich sein.
Die Entscheidung, ob Bewegungsjagden durchgeführt werden können, ist noch nicht getroffen worden.
Weitere Informationen zu Fragen rund um die Jagd werden wir an dieser Stelle schnellstmöglich nach Erlass der ab dem 02.11.2020 gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beantworten. Wir bitten um Verständnis, dass zunächst der Erlass der Verordnung abgewartet werden muss. (weiterlesen)
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Artenschutz: Wölfe breiten sich immer mehr aus
Innerhalb eines Jahres haben die Wolfsrudel in Deutschland um knapp 22 Prozent zugenommen. Die Jäger rechnen mit deutlich mehr.
In Deutschland leben immer mehr Wölfe. Im Monitoringjahr 2019/2020 gab es 128 Wolfsrudel in Deutschland. Das geht aus den amtlichen Erhebungen der Bundesländer hervor. Im Jahr zuvor waren es noch 105 Rudel, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mitteilt. Das sind knapp 22 Prozent mehr.
Das Wolfsvorkommen konzentriert sich wie in den Vorjahren auf das Gebiet von Sachsen in nordwestlicher Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen. Weitere Wolfsterritorien wurden in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen nachgewiesen. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Jagd – Momente prachtvoller Vergänglichkeit
Jagd – Momente prachtvoller Vergänglichkeit ist vom Format, Layout und Inhalt ein ungewöhnliches Buch aus der Schweiz. Ein guter Einstieg, finde ich, denn ich mag die Schweizer Kultur und schon seit einiger Zeit bevorzuge ich auch bei den Nachrichten aus Deutschland den bürgerlichen Schweizer Blick auf unsere aus dem Ruder laufende Erregungsgesellschaft, wie sie Peter Sloterdijk nennt.
Im Gegensatz zu den meisten deutschen Jagdbücher, die oft etwas alftränkisch oder allenfalls klassisch daherkommen, vermittelt die ganze Gestaltung des Buches einen frischen und modernen Geist.
Insgesamt sechs Jahre Studium Grafikdesign und Illustration an Hochschulen der Schweiz und Niederlande werden bei der Lektüre sichtbar. Die klare Gestaltung fußt auf ganz bodenständigen und traditionellen Schweizer Werten. Die Gedankengänge, denen wir folgen, sind die eines introvertierten und tiefsinnigen Mannes, der keinen Beifall sucht. (weiterlesen)
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Neue Regelung für Gesellschaftsjagden unter Coronabedingungen in Hessen
Soeben erreichte den LJV Hessen ein Schreiben des HMUKLV mit “Hinweisen und Empfehlungen für die Durchführung von Gesellschaftsjagden unter den Bedingungen der rechtlichen Vorgaben aufgrund der Coronapandemie”.
Sie finden das Schreiben sowie die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung zum Herunterladen in diesem Artikel (bitte klicken Sie oben auf die Überschrift).
Sie können das Schreiben unter folgendem Link herunterladen:
Download: Hinweise und Empfehlungen Gesellschaftsjagden (vom 30.10.2020)
Wichtig: Gesellschaftsjagden bedürfen ab dem 2. November 2020 der Genehmigung. Zuständig dafür sind die örtlichen Gesundheitsämter. Für Gesellschaftsjagden gilt keine Personenobergrenze, jedoch muss durch Maßnahmen zur Steuerung der Besucherzahlen sichergestellt werden, dass der Mindestabstand von 1,5 m zu jeder Zeit eingehalten werden kann (siehe § 1 Abs. 2b Buchst. a) der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. (weiterlesen)

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30.10.2020 543/2020 Neue Lage bei Afrikanischer Schweinepest: 11 weitere Fälle bestätigt; davon ein positiver Fall außerhalb bestehender Kerngebiete
Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute bei elf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Zehn stammen aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree um Neuzelle, eines wurde bei Friedland/Klein Briesen (LOS) gefunden. Damit gibt es bislang insgesamt 114 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg:
Fundort
Anzahl bestätigte ASP-Fälle bei Wildschweinen (Stand: 30. Oktober 2020)
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 94
Landkreis Märkisch-Oderland 7
Land Brandenburg gesamt 114
Bei dem Fund außerhalb des bisher bestehenden Kerngebietes in LOS handelt es sich um Fallwild, das am 26. Oktober 2020 gefunden wurde. Das Friedrich-Loeffler-Institut, hat den Verdacht auf eine Infektion mit der Afrikanischen Schweinepest jetzt bestätigt. Der Fundort liegt innerhalb des bereits bestehenden gefährdeten Gebiets im Landkreis Oder-Spree. (weiterlesen)




