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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Krach um das Wolfsmanagement in Brandenburg

In Brandenburg haben die Landnutzerverbände die Kooperation mit der Regierung beim Wolfsmanagement im Streit beendet.

Nach eigenen Angaben beschlossen die im Forum Natur Brandenburg organisierten Verbände des ländlichen Raumes in Potsdam, sich mit sofortiger Wirkung aus allen Gremien des brandenburgischen Wolfsmanagements zurückzuziehen.

Anlass ist eine Sitzung der „Grundsatz Arbeitsgruppe Wolf“ im brandenburgischen Landwirtschaftsministerium. Nach Auffassung der Landnutzer sind diese Sitzungen zu „reinen Alibiveranstaltungen“ ohne Gestaltungsmöglichkeit für die Teilnehmer „verkommen“. So sei den Verbänden mit der Einladung zur jüngsten Sitzung eine von Landwirtschaftsminister Axel Vogel bereits unterschriebene Richtlinie für die Schadensprävention vorgelegt worden, in der lediglich noch das Datum gefehlt habe. (weiterlesen)

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Corona-Maßnahme: NRW erteilt Ausnahmegenehmigung für Gesellschaftsjagden bis 10 Personen

Im Herbst und Winter machen die Jäger einen Großteil ihrer Jahresstrecke. Der DJV wünscht daher eine Ausnahme der Coronaregeln mit ihrem Versammlungsverbot. NRW hat schon eine Ausnahme beschlossen.

"Zu den neuen Corona-Maßnahmen gehört auch, dass ab dem 2. November zunächst bis Ende November keine Drückjagd, keine Treibjagd oder sonstige Gesellschaftsjagden stattfinden können", freuten sich am Donnerstag bereits Jagdgegner, wie die Wildtierschutz Deutschland. Nun gibt es aber wie erwartet Ausnahmen.

NRW erlaubt Jagd bis max 10 Personen
Eine Ausnahmeregelung hat am 29. Oktober das Land NRW erlassen. In der Coronaschutzverordnung schreibt Minister Karl-Josef Laumann:  (weiterlesen)

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Kann Naturschutz Pandemien vorbeugen?

Bonn - In Zukunft drohen nach Überzeugung von Forschern noch viel verheerendere Pandemien als Corona - es sei denn, die Menschheit stellt sich fundamental um.

Wie alle Pandemien werde auch die derzeitige angetrieben durch menschliche Aktivität, betonen 22 Experten in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht für den in Bonn ansässigen Weltbiodiversitätsrat IPBES. Geschätzt werde, dass derzeit noch 1,7 Millionen unentdeckte Viren in Säugetieren und Vögeln existierten - von denen bis zu 850.000 die Fähigkeit haben könnten, Menschen zu infizieren.

Es wird davon ausgegangen, dass der Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in Wuhan in China auf den Menschen übergesprungen ist. Um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt, müssten die Menschen nach Überzeugung der Forscher ihr Verhalten ändern - das gleiche Verhalten, das den Klimawandel verursache und die Artenvielfalt in schnellem Tempo verringere.

Dazu gehöre die Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen etwa für die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft sowie nicht nachhaltige Arten von Produktion, Handel und Konsum. (weiterlesen)

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Corona-Maßnahme: Gesellschaftsjagden ab Montag nicht mehr zulässig

Im Herbst und Winter machen die Jäger einen Großteil ihrer Jahresstrecke. Gerade auch in ASP-Zeiten ist die Schwarzwildreduktion enorm wichtig. Daher ärgert den DJV das Versammlungsverbot.Zu den neuen Corona-Maßnahmen gehört auch, dass ab dem 2. November zunächst bis Ende November keine Drückjagd, keine Treibjagd oder sonstige Gesellschaftsjagden stattfinden können.

Jagdgegner, wie Lovis Kauertz von der Wildtierschutz Deutschland, zeigten sich am Donnerstag erfreut und hoffen darauf, dass es keine Ausnahmeverordnungen geben wird. Er hält auch die ASP für kein Argument, daran etwas zu ändern.

DJV: „Bewegungsjagden müssen stattfinden!“     (weiterlesen)

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Deutschlandweite Ausbreitung der Buntzecke

Infektionsgefahr für Hunde durch Invasion der nicht-heimischen Zecken

Parasiteninvasion: Die ursprünglich bei uns sehr seltene Buntzecke Dermacentor reticulatus hat sich mittlerweile über ganz Deutschland ausgebreitet, wie neue Untersuchungen ergeben haben. Obwohl dieser Parasit den Menschen nur selten sticht, birgt sie für Hunde eine ernsthafte Gefahr: Sie ist Überträger der Hundebabesiose und sogar in den Wintermonaten aktiv.

Die steigenden Temperaturen durch den Klimawandel locken zunehmend unerfreuliche Exoten in unsere Breitengrade. Zu ihnen gehören zum Beispiel blutsaugende Parasiten wie die Tigermücke und die Buschmücke. Ebenso breiten sich die eingeschleppte Tropenzecke Hyalomma und die im Mittelmeerraum heimische Braune Hundezecke zunehmend in Deutschland aus. Das Problem: Viele dieser Neuankömmlinge können Erreger von Tropenkrankheiten übertragen. Bereits 2019 infizierte sich in Deutschland erstmals ein Mensch durch einen Zeckenbiss an Fleckfieber-Erregern.

Auch Buntzecke erobert Deutschland    (weiterlesen)

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Schutz der Biodiversität: Jäger dürfen nicht länger ihre Flinten mit Bleischrot laden

Das EU-weite Verbot vom Einsatz von Bleimunition in Feuchtgebieten kommt. Umweltausschuss des EU-Parlaments wies Einwände des österreichischen Bauernbundes unterstützt von Ulrike Müller ab.

Der federführende Umwelt- und Gesundheitsausschuss (Envi) des Europäischen Parlaments (EP) hat am Donnerstag mit Mehrheit die von den Europäischen Volksparteien (EVP) vorgebrachten Einwände gegen das Verbot der Verwendung bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten mit Mehrheit verworfen. (weiterlesen)

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Presseinformation Forum Natur Brandenburg: Verbände verlassen geschlossen die Gremien des Brandenburgischen Wolfsmanagements

Potsdam, 29.10.2020 Wendorff: „Wir können das Mitwirken an dieser realitätsfernen Wolfspolitik vor den Brandenburgerinnen und Brandburgern nicht mehr verantworten - nun trägt die Landesregierung für alles was passiert die Verantwortung allein!

Wellershoff: „Alibiveranstaltungen, die eine Beteiligung von Verbänden lediglich vorgaukeln sollen, um am Ende so zu verfahren, wie man es vom ersten Tag an vorhatte, wird es mit uns nicht mehr geben!“
Weber: „Wenn die brandenburgische Landesregierung wieder auf dem Boden der Tatsachen und damit dort, wo sie hingehört, nämlich nah bei den Menschen, angekommen ist, dann sieht man sich wieder.“

Potsdam • Die Vorstände der Verbände des ländlichen Raumes sind heute in Potsdam zu einer Sitzung zusammenkommen, um unter anderem das weitere Vorgehen im Rahmen des brandenburgischen Wolfsmanagements zu beraten. Anlass dafür war eine in der letzten Woche stattgefundene Sitzung der „Grundsatz Arbeits-gruppe Wolf“ im brandenburgischen Agrar- und Umweltministerium.   (weiterlesen)

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FDP: "Flächenprämie für Waldeigentümer ist einmaliges Helikoptergeld!"

Die FDP zieht einen gezielten staatlichen Ankauf von Schadholz einer einmaligen Geldzahlung für Waldbesitzer vor.

Die FDP-Bundestagsfraktion kritisiert die von der Bundesregierung geplante Flächenprämie für Waldeigentümer scharf. Dies sei einmaliges Helikoptergeld, dessen Wirkung verpuffen werde. Stattdessen fordern die Freien Demokraten eine zielgenaue Unterstützung der Waldbesitzer durch einen staatlichen Ankauf von Schadholz zur Sicherung der Liquidität von Waldeigentümern.

„Die Flächenprämie für den Wald ist an Ideenlosigkeit kaum zu übertreffen. Das ist einmaliges Helikoptergeld für große Waldbesitzer", sag der forstpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen. Die Wirkung wird seiner Meinung nach verpuffen. (weiterlesen)

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28.10.2020| 539/2020 Afrikanische Schweinepest: 9 weitere Fälle bestätigt – Insgesamt jetzt 103 ASP-Fälle

Maßnahmen im Kampf gegen Tierseuche werden konse-quent umgesetzt – Einzäunung der „Weißen Zone“ kommt gut voran
Das Land Brandenburg setzt alle notwendigen Maßnahmen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter konsequent um. Das erklärte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher heute in Potsdam. Die Einzäunung der sogenannten „Weißen Zone“ sowie der Bau fester Zäune entlang Oder und Neiße kommen gut voran. Die Fallwildsuche wird in allen betroffenen Regionen unvermindert fortgesetzt.

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute bei 9 weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Diese Fälle stammen alle in den Landkreisen Oder-Spree und Spree-Neiße. Damit gibt es jetzt insgesamt 103 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg. 48 Tage nach dem ersten amtlich festgestellten ASP-Ausbruch ist damit die 100er-Marke überschritten.  (weiterlesen)

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Vögel weichen Rotoren besser aus als bisher angenommen

Wissenschaftler haben auf der dänischen „Klim Wind Farm“ und in dem Naturreservat „Vejlerne“ die Anzahl der Kollisionen von Vögeln dokumentiert. Die Ergebnisse sind positiv.

Eine neue Studie mit Vögeln im Windpark „Klim Wind Farm“ in Nordjütland in Dänemark zeigt, dass Vögel sehr viel besser den Rotorblättern der Windturbinen ausweichen können, als zuvor angenommen. 99 % der Kurzschnabelgänse und Kraniche, die in dem Gebiet fliegen, wichen den Rotorblättern der Windturbinen erfolgreich aus. Drei Beratungsfirmen haben die Untersuchung in Zusammenarbeit mit örtlichen Ornithologen im Auftrag des Energiekonzerns Vattenfall durchgeführt.

Die Studie auf der „Klim Wind Farm“ und in dem Natura-2000-Naturreservat „Vejlerne“ hat die Anzahl der potenziellen Kollisionen von Vögeln dokumentiert, indem die Umgebung der Windturbinen abgesucht wurde, wobei berücksichtigt wurde, wie viele Vögel Füchse und ähnliche Tiere möglicherweise mitgenommen haben.   (weiterlesen)

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