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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Das Reh als Sündenbock

Wildfeinde sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht

Das Zusammenspiel von Pflanzen und Wildtieren im Lebensraum Wald ist vielschichtig. Klar ist: Wald ohne Wild darf es nicht geben! Wie kann ein modernes Bundesjagdgesetz aussehen? Die Deutsche Wildtier Stiftung nimmt Stellung.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen Vorschlag zur Reform des Bundesjagdgesetzes vorgelegt. Am 28. August wird er von den betroffenen Verbänden diskutiert. Im Mittelpunkt des Streits: Wie viel Wild darf im Wald noch leben? „Weil unser Wald durch Trockenheit und Borkenkäfer schwer geschädigt ist, soll nun verstärkt zur Jagd auf Rehe und Hirsche geblasen werden“, kritisiert Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Geplant ist ein unbegrenzter Abschuss von Rehen, die nach Ansicht vieler Förster und Waldbesitzer den Baumnachwuchs in unseren Wäldern auffressen. „Dabei ignoriert der Gesetzgeber, dass nach den Ergebnissen der Bundeswaldinventur bereits heute auf jedem Hektar Wald durchschnittlich über 4.000 junge Bäume stehen, die nicht vom Wild verbissen sind“, so Münchhausen. Insgesamt stehen damit fast 50 Milliarden junge Buchen, Fichten, Eichen, Eschen, Ahorne, Tannen und andere Baumarten in den Startlöchern, die unseren Wald für morgen bilden. (weiterlesen)

 

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Wildtiere in Kurdistan von Ausrottung bedroht

Die Wildtiere in Nordkurdistan sind aufgrund des Krieges, aber auch wegen Wilderei akut von der Ausrottung bedroht. Der türkische Staat verschließt beide Augen vor der Zerstörung der Natur der Region.

Nordkurdistan ist mit seiner einzigartigen Natur die Heimat vieler endemischer Arten. Doch viele Arten drohen zu verschwinden. Insbesondere Wildziegen und Wildschafe sind in der Region von der Ausrottung bedroht, da vor allem Soldaten und die Dorfschützer intensiv Jagd auf sie machen. Die Provinz Colemêrg (türk. Hakkari) mit ihrer zerklüfteten Bergwelt ist bekannt für ihre großartige Natur und ihre Wälder. Wegen des Krieges ist mittlerweile der Großteil der Wälder niedergebrannt worden. Täler, die Tausende Tiere beheimateten, wurden mit Stauseen überflutet und die ursprüngliche Natur wurde zerstört. Die Wälder sind durchsetzt von Hunderten Militärbasen, Stützpunkten und Befestigungen. Um diese Anlagen herum wurden die Wälder abgeholzt oder niedergebrannt.

An manchen Stellen sind Wildtiere bereits ausgerottet (weiterlesen)

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Kommentar: Die Jagdabgabe heißt jetzt Jagdbeitrag – alter Wein in neuen Schläuchen 

Aus dem Wegfall des Zwangsbeitrages für alle Jäger wird eine saftige Beitragserhöhung für LJV Mitglieder

Man muss sich das Video des Jägerpräsidenten Müller-Schallenberg schon mehrmals anhören, um zu verstehen, was die Abschaffung der Jagdabgabe durch die Landesregierung von NRW für die einzelnen Jäger bedeutet. In das unverständliche Kauderwelsch des Präsidenten ohne klare Zahlen und Fakten wollen wir ein wenig Klarheit bringen.

Seit vielen Jahren pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Die bisherige bundesweit durch die Unteren Jagdbehörden erhobene Jagdabgabe ist verfassungswidrig. Seit einiger Zeit wird sie von den Behörden nicht mehr erhoben, sehr zum Ärger der Landesjagdverbände, schließlich wurde mit ihr verbandsinterne Projekte, wie Hundeprüfungen, Verbandsnachrichten, Schießstandinvestitionen und Jagdhornbläser finanziert. Durch die Nichterhebung ergibt sich eine nicht unerhebliches Finanzierungslücke, das es nun zu schließen gilt. (weiterlesen)

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Wahlkampfthema: Jagdreisen verbieten

Die Tierrechtsszene nutzt die anstehende Bürgermeisterwahl der Stadt Dortmund um Verbote von Jagdreisen auf der Messe "JAGD&HUND" zu fordern. OB-Kandidaten mehrerer Fraktionen schließen sich den Forderungen an. CIC und DJV warnen vor dem ausgeprägten Kolonialismus hinter solchen Verbotsforderungen.

Mehrere Tierrechtsorganisationen fordern von den Kandidaten für die Position des künftigen Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, sich für ein Verbot von Jagdreiseangeboten auf Europas größter Jagd-Fachmesse einzusetzen. Neben den Kandidaten von Bündnis90/Grüne und der Partei DIE LINKE hat sich auch ein Vertreter der FDP für ein Verbot von Jagdreisen ausgesprochen. Der internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) warnen vor den Auswirkungen, die ein solches Verbot auf den Wildtierschutz und die Lebenssituation der Landbevölkerung Afrikas hätte. (weiterlesen)

 

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Bogenjagd – ein erster Einblick

Die Bogenjagd ist in Deutschland ein kontroverses Thema – auch unter Jägern. Doch ihre Beliebtheit steigt und dafür gibt es eine Menge guter Gründe. Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann bleib dran und begleite uns auf eine kleine Reise durch das spannende Gebiet rund um eine traditionsreiche und ursprüngliche Form der Jagd: mit Pfeil und Bogen.

Wie anfangen mit der Bogenjagd?

Das ist vermutlich die erste und schwierigste Hürde, vor der Interessierte stehen: Wie steige ich am besten in die Bogenjagd ein? In Deutschland ist die Gesetzeslage klar. Sowohl die Jagd mit der Armbrust als auch mit dem Bogen ist hier verboten. Dennoch gibt es deutsche Jagdschulen, in denen du dich für die Bogenjagd ausbilden und dir eine Bescheinigung ausstellen lassen kannst. Mit diesem Bogenjagdschein kannst du außerhalb Deutschlands auf die Pirsch gehen. Aber Vorsicht: Informiere dich vorher genau über die Bedingungen des jeweiligen Landes! (weiterlesen)

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NABU: Entwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetz muss wietre verschärft werden

Der NABU Bundesverband stimmt dem Entwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom 13. Juli 2020 zur Novellierung des Jagdgesetzes im Wesentlichen zu, will ihn aber weiter verschärfen.
Es sei zentral, „dass die Verantwortung der Jagd beim Waldumbau und Wiederbewaldung im BJagdG klar benannt wird“. Offenbar will man die Probleme des deutschen Waldes vor allem den Jägern und damit dem Wild in die Schuhe schieben. Das schreibt man deshalb auch in Neudeutsch gleich in die Überschrift der Presseerklärung: „Jäger*innen müssen Verantwortung übernehmen.“ Damit wird suggeriert, dass sie das in der Vergangenheit nicht getan hätten. Schwer zu erklären ist es dann aber, wie die statistisch fünf Stück Schalenwild pro Jahr und Jägerin oder Jäger zur Strecke kamen.   (weiterlesen)

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Wildtiere in Deutschland: Wo ist Minerva, wenn man sie braucht?

Wenn es schlecht läuft, werden Rebhühner und Feldhasen nur in der Literatur oder als Fabelwesen überleben. Landeskultur? Was für ein verlogener Begriff

Eine Autofahrt übers Land kann ziemlich eintönig sein. Man sieht die Kirchtürme vor lauter Mais nicht mehr, und dass hinter den Plantagen Dörfer stehen, ist allenfalls per Navigationsgerät erkennbar. Nie wirkt die Landeskultur brutaler als in den Wochen des prallen Maises. Man könnte auch sagen: Nie ist die Landwirtschaft sichtbarer als in dieser Zeit. Landwirtschaft und Landeskultur, das ist beim Blick auf die grünen Maisschluchten das Gleiche.

Wer bei einer solchen Autofahrt zur Unterhaltung der Insassen mal wieder Märchen hört und sich daran freut, wie sprachverliebt der Schauspieler Matthias Brandt die Brüder-Grimm-Geschichte "Der gestiefelte Kater" vorträgt, muss mit Zwischenfragen jüngerer Mitfahrer von der Rückbank rechnen. "Was sind denn Rebhühner?" Der König aß in diesem Märchen gern Rebhühner, der listenreiche Kater besorgte ihm welche. Was Rebhühner sind? (weiterlesen)

 

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Verbieten oder verbessern? Wildtiermärkte in der Pandemie

Experten tendieren zum Erhalt der Märkte, weil sie Menschen ernähren und Einkommen sichern.

Rund 60 Prozent der Infektionskrankheiten des Menschen werden von Tieren übertragen. Diese Erkrankungen werden auch als Zoonosen bezeichnet. Wie bei Ebola, HIV, MERS, SARS, der Vogelgrippe oder Zika, sind es häufig Viren, die zu Zoonosen führen. Aber auch vom Tier stammende Bakterien, Parasiten, Pilze und entartete Proteine (sogenannte Prionen) können die Ausbreitung dieser Krankheiten verursachen. Fast drei Viertel der Infektionskrankheiten, die aus dem Tierreich übertragen werden, stammen von Wildtieren ab. Auch bei SARS-CoV-2 wird ein Vorläufer des Erregers unter Wildtieren vermutet.

Der Ruf nach einem Verbot von Wildfleischkonsum und dem Verkauf auf den Frischmärkten, den sogenannten Wet Markets, nimmt – vor allem im Angesicht der verheerenden Corona-Krise – immer mehr zu. Zu Recht?

Wild- oder Buschfleisch zu essen ist bei vielen Menschen besonders in armen Ländern beliebt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Dieses Fleisch liefert Proteine und wichtige Mikronährstoffe und gilt vielen Armen als wichtige Einkommensquelle. (weiterlesen)

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Wo gibt es die besten Waffen online?

Immer mehr Büchsenmacher und stationäre Händler verkaufen Waffen online über eigene Shops. Obwohl sich dieser Digitalisierungstrend in der Jagdbranche fortsetzt werden dennoch die meisten Waffen noch über die Online-Plattformen eGun, Auctronia und den Waffenmarkt des VDB gehandelt. Viel wichtiger als die Menge der verfügbaren Waffen ist für Jäger und Sportschützen allerdings das Qualitätslevel. Eine kurze Einschätzung des Gunfinder-Teams zeigt sich wie folgt:

eGun

Mit 958.000 registrierten Mitgliedern und tausenden sich ständig aktualisierenden Angeboten ist eGun die reichenweiteste Produktplattform Waffen auf dem deutschsprachigen Markt. Die Qualität der Angebote schankt von neuwertig bis antiquariatsreif. Interessant ist eGun vor allem für Angebote privater Händler. Gewerbliche Händler nutzen eGun oft um Produkte anzubieten, die auf anderen Plattformen keinen Abnehmer finden. Das Preislevel ist auf eGun vergleichsweise günstig, was gut für Käufer und eher nachteilig für Verkäufer ist.

VDB

Der Waffenmarkt des Verbands Deutschen Büchsenmachers ist eine beliebte eGun-Alternative.   (weiterlesen)

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DIE HUBERT kommt!

Baden-Württembergische Jagdmesse auf dem albgut in Münsingen vom 18-20 September

Das neue Messeformat DIE HUBERT geht als Mitmach- und Erlebnismesse zu den Themen Jagd, Angeln, Outdoor sowie Grillen und BBQ neue Wege – mit einem Hygienekonzept, welches der Veranstalter in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Behörden vor Ort erstellt hat.

Das wird ein Event der besonderen Art: Auf der HUBERT erfahren Besucher alles Neue und Wissenswerte im Bereich der Jagd, sowie Outdoor-Aktivitäten wie das Bogenschießen, die Falknerei und vieles mehr. Ein aufregendes Rahmen- und Showprogramm sorgt für die richtige Stimmung. Auch kulinarisch wird DIE HUBERT ein Highlight: Outdoor Cooking, Grillen und BBQ machen die Messe zum echten Besuchermagneten. Mit seinen historischen Gebäuden und dem weitläufigen Außengelände verfügt das albgut als Messestandort über ein ganz besonderes Flair und außerordentliches Potenzial – auch gerade, wenn es um das brisante Thema Infektionsschutz geht. Dazu Elmar Fetscher, Inhaber und Geschäftsführer der FIRE&FOOD Verlag GmbH: „Das Thema Infektionsschutz nehmen wir für diese Messe besonders ernst und wir sind zuversichtlich, mit einer verantwortungsbewußten Jägerschaft als Aussteller und Besucher, einen Weg aufzuzeigen, wie auch zu Coronazeiten eine Messe funktionieren kann. (weiterlesen)

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