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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Das Försterpaar – Zwischen Traumjob und Katastrophenwirtschaft

Julia und Philipp Kirchlechner sind ihrer großen Liebe gefolgt und haben Fortwirtschaft studiert. Ihr Traum: Zusammen ein Revier leiten und endlich mit der Familie an einem festen Ort bleiben können. Wir begleiten sie zwischen Familie und Beruf. Nach mehreren Hitzesommern sieht es um den Wald nicht gut aus.

Fünfmal sind sie in den vergangenen Jahren umgezogen. Mal war der Vertrag befristet, mal haben die Bedingungen nicht gestimmt oder es gab für einen der beiden keinen Job.

Zurzeit arbeitet Julia im Forstamt Schlüchtern, auf einer Sonderstelle im Naturschutz. Und Philipp ist Anwärter in Burghaun – auch er hofft auf eine feste Stelle ganz in der Nähe ihres Wohnortes. Die Chancen stehen nicht schlecht: Bei HessenForst werden in den nächsten Jahren viele Förster in den Ruhestand gehen.   (weiterlesen)

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In Italien ist der Bär los

Immer mehr Raubtiere, immer mehr Konflikte: Die norditalienische Provinz Trient steht vor der schwierigen Frage, ob besonders gefährliche Braunbären getötet werden sollen oder nicht.

«Die Situation ist ausser Kontrolle», titelte kürzlich eine norditalienische Regionalzeitung. Bären greifen Schafherden an, brechen in Vorratskammern von Wohnhäusern ein oder suchen in den Abfallcontainern nach Essbarem – solche Meldungen haben in den vergangenen Wochen die Runde in der autonomen Provinz Trient gemacht. In der Regel kamen die Menschen mit dem Schrecken davon, weil Bären eigentlich den direkten Kontakt mit ihrem einzigen Feind scheuen. Doch seitdem erneut ein Bär einen Menschen verletzt hat, gehen in Trentino die Wogen hoch. (weiterlesen)

 

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Abstimmung über Bleimunitionsverbot in Feuchtgebieten steht an

In Brüssel stimmen die Politiker am Donnerstag über den Plan der EU-Kommission ab, Bleimunition in Feuchtgebieten zu verbieten. Jagdvertreter warnen, dass das gar nicht umsetzbar sei.

Die Entscheidung über ein EU-weites Verbot der Verwendung von Bleimunition in Feuchtgebieten rückt näher. Der für die Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) zuständige Ausschuss wird laut Tagesordnung an diesem Donnerstag über den betreffenden Verordnungsentwurf der EU-Kommission abstimmen.

Der Agrarsprecher der Grünen im Europaparlament, Martin Häusling, warb um Zustimmung. „Wir brauchen das Bleiverbot. Schnellstmöglich“, so der Grünen-Politiker. Jedes Jahr würden eine Million Vögel an den Folgen dieser verschossenen, für Tier und Mensch giftigen Munition verenden. (weiterlesen)

 

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PIRSCH mit neuem Chefredakteur

Veränderung in der Chefredaktion des Jagdmagazin PIRSCH: Martin Weber folgt auf Sascha Numßen, der ein eigenes Redaktionsbüro etabliert.

Seit dem 1. September 2020 hat das Jagdmagazin PIRSCH einen neuen Chefredakteur: Nach erfolgreichen neun Jahren überreicht Sascha Numßen den Stab an Martin Weber. „Als waschechter Bayer freue ich mich natürlich ganz besonders über die Aufgabe, DAS Jagdmagazin des Südens zukünftig verantworten zu dürfen, und die ganze Jägerfamilie mit spannenden Themen – im Print wie digital – unterhalten und informieren zu können“, sagt Weber. Der gebürtige Erdinger absolvierte von 2012 bis 2014 sein Volontariat bei der PIRSCH. Zuvor hatte er Forstwissenschaften in Freising und Wildbiologie in Wien studiert. Er wohnt mit Frau und seinen zwei Kindern im Landkreis Mühldorf am Inn, wo er auch Mitglied der dortigen Kreisgruppe des Bayerischen Jagdverbands ist. (weiterlesen)

 

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Blattjagd im Wald mit Hubert | JagdMomente mit Freunden | Folge 6

Liebe Natur- und Jagdinteressierten,

in diesem Film begleitet Ihr den Förster Hubert auf der Blattjagd. Neben großartigem Jagderfolg gab es aber noch einiges mehr zu entdecken!

Viel Spaß beim Zuschauen!

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DFWR fordert Novellierung des BJagdG

Am 28. August fand die Verbändeanhörung zur Novelle des Bundesjagdgesetzes, zu der das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eingeladen hatte, in Berlin statt. Zu dem Anlass forderte der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), die Voraussetzungen für die Entwicklung zukunftsfähiger, klimaanpassungsfähiger Mischwälder mit dem Bundesjagdgesetz schaffen.

Aus Sicht des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) bleibt der vom BMEL vorgelegte Entwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes jedoch deutlich hinter den gesetzten Zielen und Notwendigkeiten zurück. Julia Klöckner betonte noch während des Waldgipfels das Ziel, eine stringentere und zielgerichtete Jagd des Schalenwildes zu ermöglichen, wo zu hohe Schalenwilddichten die Wiederbewaldung oder die Anpassung der Wälder durch Waldumbau gefährden.

„Mit dem aktuellen Entwurf wird es sehr schwer die durch die Folgen des Klimawandels entstandenen Schadflächen rasch, unter Berücksichtigung möglichst naturnaher Verjüngungsverfahren, wieder zu bewalden und in arten- und strukturreichere Mischwälder umzubauen, die vielfältige Leistungen für Natur und Gesellschaft auch in Zukunft erbringen,“ so Schirmbeck. Deshalb fordert der DFWR im Rahmen der Verbändeanhörung unter anderem folgende zentrale Punkte in den Referentenentwurf mit aufzunehmen.   (weiterlesen)

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Das nationale Waffenregister

Mit dem 1. September 2020 werden neue Regelungen der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie ins Deutsche Waffenrecht überführt.

Die folgenden Hinweise und Erläuterungen sollen dazu dienen, um für die Waffenbesitzer etwas Klarheit zu vermitteln:

Jeder Waffenbesitzer bekommt eine persönliche Nationales Waffenregister-ID, NWRID. Dieser Nummer ist ein „P“ vorangestellt. Die folgende Nummer entspricht den Datenschutzrichtlinien, da sie verklausuliert aus unterschiedlichen Daten generiert wird.
Jeder Jäger und Sportschütze erhält zusätzlichen eine Erwerbs-ID. Gekennzeichnet durch ein „E“. Die persönliche NWR- sowie die Erwerbs-ID werden vom Amt in die jeweilige Waffenbesitzkarte eingestempelt.
Alle Schusswaffen und wesentlichen Waffenteile erhalten eine ID, diese wird durch ein „W“ bei Schusswaffen und ein „T“ bei wesentlichen Waffenteilen geführt. Das führende wesentliche Waffenteil bei Langwaffen ist das Gehäuse und bei Kurzwaffen das Griffstück. Alle NWR ID Nummern sind 21 stellig.
Weitere wesentlichen Waffenteile sind u.a. der Lauf und der Verschluss bzw. Verschlusskopf.
Alle Waffenbesitzer sollten ihre persönliche NWR- und die Erwerbs-ID bei der zuständigen Behörde abfragen. (Hinweis: In vielen Fällen hat z. B. die Waffenbehörde Berlin bereits bei einer Änderung in Ihrer Waffenbesitzkarte Ihre ID´s dort eingetragen!).
Vor dem Verkauf einer Waffe müssen die IDs der Waffe bekannt sein, daher diese rechtzeitig einfordern.
Bei einem längeren Verbleib der Waffe beim Büchsenmacher müssen die IDs bekannt sein und beim NWR gemeldet werden. Das übernimmt der Büchsenmacher/Händler.
Beim Ver-/Ankauf von privat an privat müssen alle vorgenannten IDs des Käufers und Verkäufers bekannt sein.
Rechtliche Absicherung gewährleistet zum Beispiel die Kaufabwicklung über Frankonia/auctronia.de.
Die An- und Abmeldefristen von Waffen belaufen sich nach wie vor auf 14 Tagen.
Zum Kaufen von Munition genügt wie gewohnt der Jagdschein, WBK mit eingetragenen Munitionserwerb oder der Munitionserwerbschein.
Zusammensetzung der NWR-ID:

Die NWR-ID besteht aus einer 21-stelligen Buchstaben- und Ziffernfolge.

Der erste Buchstabe beschreibt die Art der NWR-ID:
P = natürliche Person
F = nichtnatürliche Person
E = Erlaubnis
W = Waffe
T = Waffenteil (wesentliche Teile)

Weitere Informationen gibt es bei der Fachlichen Leitstelle des Waffenregisters:

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Vorreiterprojekt Fellwechsel leidet massiv unter Corona

Rastatt - Die Corona-Pandemie hat das bundesweit einmalige Pilotprojekt «Fellwechsel», bei dem Felle aus heimischer Jagd verarbeitet statt weggeschmissen werden, in große Schwierigkeiten gebracht.

Die Produktion wurde gestoppt, sagte Geschäftsführer Andreas Leppmann. Die Felle von rund 10.000 in Tiefkühl-Containern gelagerten Tieren warteten noch auf Verarbeitung.

Der Pelzmarkt sei wegen der Coronakrise eingebrochen, bereits vereinbarte Verkäufe der von Fellwechsel verarbeiteten Felle an russische und auch chinesische Kunden seien nicht zustande gekommen. Sein Mitarbeiter und er seien in Kurzarbeit.

Im Rahmen des seit über zwei Jahren laufenden Projektes werden erlegte Tiere wie Stein- und Baummarder, Füchse, Waschbären sowie Bisam oder Nutria von Jägern in den inzwischen bundesweit rund 850 Sammelstellen abgeliefert. Im Februar sammeln sie die Fellwechsel-Mitarbeiter ein und bringen sie in die Abbalgstation nach Rastatt. Dort wird ihnen das Fell abgezogen und zum Gerben gebracht. (weiterlesen)

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Grüne fordern Milliardenprogramm zum Schutz des Waldes

Angesichts des Waldsterbens fordern die Grünen Investitionen in Milliardenhöhe, schärfere Gesetze und eine Abkehr von Monokulturen. Das geht aus einem Positionspapier für die am Montag beginnende Klausurtagung des Parteivorstands in Berlin hervor, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Darin sprechen sich Parteichef Robert Habeck und der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter für eine „Urwald-Offensive“ in Deutschland aus. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wies die Forderungen als überholt zurück.

„Wir wollen einen mit 500 Millionen ausgestatteten Wildnisfonds einrichten“, heißt es dem Bericht zufolge in dem Papier. Damit sollten zunächst fünf und später zehn Prozent ökologisch besonders wertvoller Waldfläche gesichert und durch den Verzicht auf Holznutzung wieder zu Urwäldern werden. Dabei müssten die staatlichen Waldeigentümer eine Vorbildrolle einnehmen. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Polen keult weitere ASP-Betriebe

Seit Jahresbeginn wurden in Polen 55 ASP-Infektionen in Schweinebetrieben registriert. Die Infektionszahl ist schon jetzt höher als im letzten Jahr.

In Polen verzeichnen die Behörden mittlerweile fast täglich neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Landwirtschaft. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte am vergangenen Donnerstag (20.8.) drei neue Fälle in der Wojewodschaft Lublin im Osten des Landes, die sich zunehmend zum Hotspot des diesjährigen Seuchengeschehens entwickelt. Zusammen mit den jüngsten Fällen wurden laut den amtlichen Angaben seit Jahresbeginn bereits 55 ASP-Infektionen in Schweinehaltungen registriert. Dem stehen lediglich 48 Ausbrüche im gesamten letzten Jahr gegenüber. (weiterlesen)

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