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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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ASP: Infektion über kontaminiertes Futter möglich

n einem experimentellen Forschungsprojekt wurde das Virus der Afrikanische Schweinepest durch Futtermittel übertragen. Jetzt liegen neue Stimmenergebnisse vor.

27. August 2020: Neue Ergebnisse zur Ausbreitung von ASP über das Futter
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in China, aber auch in Europa weiter aus. Das nehmen Wissenschaftler zum Anlass, über die möglichen Übertragungswege zu forschen.

Einer der möglichen Infektionsquellen ist das Futter. Hier kommen unterschiedliche Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die neuste ASP-Studie aus Europa zieht den Schluss, dass sich das Virus möglicherweise nicht so leicht im Tierfutter verbreitet, wie frühere Untersuchungen vermuten lassen.

Um frühere Forschungsarbeiten zu wiederholen, fütterte ein Team des Forschungszentrums für Tiergesundheit in Spanien 30 Schweine mit kommerziellem Futter, das mit einem flüssigen, unverarbeiteten, ASP-kontaminierten Plasma gemischt war. (weiterlesen)

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rbb Kontraste: Waldbauern resignieren: Klimawandel-Anpassungsstrategie ziellos

Viele Waldbauern sind ratlos und verzweifelt, wie es weitergeht. Die Fichte stirbt bundesweit, die Preise sind im Keller. Und das Baurecht verhindert, dass öffentliche Gebäude aus Holz gebaut werden.

Nach drei Jahren Dürre ist der Wald in einem schlimmen Zustand. Nahezu alle Fichten in Deutschland sind von Borkenkäfer und Trockenheit betroffen, eine Fläche größer als das Saarland ist so gut wie tot, berichtete diese Woche das rbb-Magazin Kontraste.

Die Waldbauern wüssten nicht mehr, wohin mit dem ganzen Schadholz. Dirk Meisgeier, Geschäftsführer von WBS Waldbesitzer Service berichtet, dass extreme Stückzahlen entstanden sind. „Und diese Stückzahlen sind derzeit in den Wäldern und wir können sie nicht einmal händeln.“ Die Waldbesitzer lassen die betroffenen Fichten fällen – so schnell es geht, bevor sich die Borkenkäfer vermehren und die nächsten Bäume befallen. (weiterlesen)

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Parasit bei Wildschwein entdeckt – auch auf Menschen übertragbar

Im Landkreis Görlitz musste ein Wildschwein verworfen werde, da es von einem auch für Menschen gefährlichen Parasit befallen war.Vor kurzem wurde bei einem erlegten Wildschwein im Landkreis Görlitz (Sachsen) der „Duncker‘sche Muskelegel“ (DME) entdeckt. Den Befall mit dem Parasit entdeckte man während der Trichinenuntersuchung. Der Erleger musste das Stück Schwarzwild daraufhin verwerfen. Gegenüber der Redaktion teilt der Jäger mit, dass im Landkreis seit Anfang des Jahres mit Abgabe der Trichinenprobe auch auf DME sowie auf Afrikanische Schweinepest untersucht wird. Die Pressestelle des Landkreises erläutert dazu, dass "Proben aus verdächtigen Ansätzen, die während der routinemäßigen Trichinenuntersuchung festgestellt werden, (…) in einem zweiten Laboruntersuchungsverfahren mit einem von der Universität Leipzig entwickelten Larvenauswanderungsverfahren nachuntersucht" werden. Es handle sich nicht um einen Einzelfall – das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt erhebe häufiger den Befund DME.

4,7 Prozent der Wildschwein-Proben waren positiv  (weiterlesen)

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Jäger fordert: "Wer den Wald schützen will, muss Wild essen"

An Weihnachten gibt es den Rehbraten - das ganze Jahr über hingegen das Schweinesteak. Dabei wäre es für die Artenvielfalt und zum Schutz unserer Wälder wichtig, Wildfleisch zu essen - und das nicht nur an Feiertagen.

Durch den Corona bedingten Lockdown und die damit verbundenen dramatischen Einschränkungen für die Hotellerie und die Gastronomie ist der Wildfleischverkauf zusammengebrochen. Die Gastronomie hat kein Wildfleisch mehr im großen Stil von den Wildfachhändlern abgenommen, sodass deren Kühlhäuser gut gefüllt sind. Neu erlegtes Wild konnte in den letzten Monaten über diese Versorgungskette nicht mehr in den Markt geliefert werden, weil dieser total verstopft ist.

Andererseits muss im Interesse der Walderneuerung die Jagd auf Rot-, Dam-, Muffel- , Gams- , Sika- ,Reh- und Schwarzwild, deren Lebensraum vorwiegend die Wälder sind, weiter ausgeübt werden. Die landläufige Meinung, dass Wildgerichte nur für Festgerichte anlässlich von Feier- oder Festtagen infrage kommen, weil sie eine besondere Delikatesse darstellen, ist heute noch weit verbreitet. Im Herbst bis Dezember ist der Wildfleischkonsum und Absatz entsprechend hoch. (weiterlesen)

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BDF fordert Jagdwende

Deutschlands Wälder leiden unter massivem Klimastress, bisher sind bereits 285.000 ha verloren gegangen. Die Wiederbewaldung dieser Flächen ist für Forstleute und Waldbesitzende eine große Herausforderung! Das Jagdmanagement hat dabei entscheidenden Einfluss auf den Erfolg. Dafür müssen mit der von der Bundesregierung beabsichtigten Novellierung des Bundesjagdgesetzes nun die Weichen wirksam gestellt werden. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) fordert ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um die Jagd an die Anforderungen der Waldentwicklung auszurichten.

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) fordert bei der Verbändeanhörung, die heute, am Freitag, 28.08.2020, im Bundeslandwirtschaftsministerium stattfindet, dass der Wildbestand artenreiche und stabile Mischwälder ermöglichen muss. Dabei hat sich die Bejagung am Zustand der Waldverjüngung zu orientieren. Künstliche Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Einzelbaumschutz sind nicht zielführend.

Viele Jägerinnen und Jäger unterstützen die Forstleute und Waldbesitzenden mit großem Engagement. Leider relativieren die Jagdverbände jedoch immer noch die Verantwortung des Jagdmanagements für die Waldentwicklung. Bis heute gibt es – bis auf Bayern – keine objektiven Grundlagen für die behördlichen Festlegungen von Abschussplänen.  (weiterlesen)

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Lieber Wald 25 08 20

In diesem Kurzfilm kommen unterschiedlichste ExpertInnen und BürgerInnen zu Wort. Neben den aktuellen Fakten geht es insbesondere auch um ihre individuelle Betroffenheit. Die Dringlichkeit des nachhaltigen Handelns zur Rettung des Waldes und der Biodiversität wird deutlich, denn die Klimakrise verschärft den Verlust von heimischen Tier- und Pflanzenarten rasant.
Nur etwa jeder fünfte Baum in Nordrhein-Westfalen weist keine Schäden auf, die Zahlen sind alarmierend. Unser Wald ist krank, er braucht unsere Hilfe.

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Thünen-Institut: Borkenkäfer wird wohl noch jahrelang wüten

Das dritte Trockenjahr in Folge bedeutet für Waldbesitzer: Die geschwächten Fichten sind auch 2020 leichte Beute für den Borkenkäfer. Experten schätzen, dass der Befall auch in den nächsten Jahren hoch bleiben wird.

Der Borkenkäfer, oder genauer gesagt Buchdrucker, verbreitet sich ungehindert. Bereits im vergangenen Jahr wurde deutschlandweit fast dreimal so viel Schadholz aufgrund von Insektenschäden geschlagen als 2018:

2017 waren es noch 6 Millionen Kubikmeter
2018 waren es 11 Millionen Kubikmeter
2019 schließlich: 32 Millionen Kubikmeter

Und "wahrscheinlich bleibt der Befall noch weiter auf einem hohen Niveau in den kommenden Jahren". Das sagt Andreas Bolte, Leiter des Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde, gegenüber der dpa.

Schlaraffenland für den Borkenkäfer (weiterlesen)

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Einsatz auf vier Pfoten: Hundetraining gegen Wildsäue

Wie werden Hunde für die Wildschwein-Jagd trainiert? In Fahrnbach bei Bischofsmais im Bayerischen Wald gibt es ein drei Hektar großes Schwarzwild-Übungsgatter. Hier leben fünf Wildschweine und sollen Jägern die Ausbildung ihrer Hunde ermöglichen, um künftig Wildschweine in freier Natur besser jagen zu können.

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Drückjagd: Drohen Jägern Corona-bedingte Absagen?

In wenigen Wochen gehen die ersten Drückjagden wieder los. Doch könnte es zu Corona-bedingten Absagen der Jagden kommen?

Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff. Auch für die Bewegungsjagden im Herbst bedeutet dies Einschränkungen, da Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen. Gerüchte, dass die Landesforsten Brandenburg ihre Drückjagden deshalb abgesagt haben, verneinte ein Sprecher der Landesforsten gegenüber der Redaktion: „Im Landesbetrieb Forst Brandenburg wurden bisher keine Gesellschaftsjagden auf Grund – CORONA – abgesagt.“

Erste Drückjagden bereits abgesagt (weiterlesen)

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Frage an Forstwissenschaft: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

Der deutsche Wald ist nach drei Trockensommern schwer angeschlagen. Welche Konzepte können ihn zukunftsicher machen, wie muss er neu gemischt werden?

Gespräch mit dem Forstwissenschaftler Christian Ammer.

Vor knapp drei Jahren haben Sie in einem Interview mit der F.A.Z. gesagt, Sie machten sich Sorgen um die Zukunft des Waldes, vor allem wegen der Probleme, die die Forstwirtschaft nicht im Griff habe: Klimawandel, Stickstoffeinträge durch die Landwirtschaft. Wie ist die Situation heute, nach drei Jahren Trockensommer?

Christian Ammer: Die Situation hat sich verschärft, und uns allen ist bewusst geworden, wie schnell der Klimawandel manifest wird. Er ist keine Zukunftsvision, er ist Realität. Das sehen wir jetzt im Wald sehr deutlich. Es hat mich, wie viele andere Kollegen, die Geschwindigkeit überrascht, in der sich die Wirkungen gezeigt haben. Und da die Klimatologen voraussagen, dass solche Trockenereignisse, also mehrere Trockenjahre hintereinander, häufiger vorkommen werden, muss man wirklich Sorgen haben, dass es mit der Vitalität unserer Wälder weiter bergab geht.

Hätte man besser vorbeugen können oder gar müssen?

Im Rückblick ist es immer leicht zu sagen, man hätte schon früher Waldumbau im großen Stil betreiben müssen. De facto hat man schon 1985 begonnen, die Monokulturen gerade in öffentlichen Wäldern in Mischwald umzubauen.   (weiterlesen)

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