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Raubtier-Zahl nimmt zu - Klöckner will leichteren Abschuss von Wölfen
Der Umgang mit dem Wolf und seiner Ausbreitung in Deutschland ist umstritten. Das neueste Gesetz half bisher wenig, die Weidetierrisse nehmen zu. Jetzt will Landwirtschaftsministerin Klöckner weitere Maßnahmen.
Das Gesetz sollte sie eigentlich ins Gleichgewicht bringen: den Naturschutz und die Interessen der Schafhirten und Bauern. Doch ein halbes Jahr, nachdem eine "Lex Wolf" den Abschuss der Tiere erleichtert hat, zeigt sich: Zufrieden ist damit kaum jemand.
Bauern beklagen die steigende Zahl gerissener Nutztiere, Naturschützer den Fokus auf Abschussgenehmigungen, der den Blick auf andere Hilfen verstelle. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner fordert weitere Schritte. Erst am Mittwoch berichtete t-online.de, dass die Ausgleichszahlungen für vom Wolf gerissene Nutztiere seit Mitte 2019 einen Höchststand erreicht haben.
Vorsorgliche Jagd würde helfen – doch der Wolf ist geschützt (weiterlesen)

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Wölfe verursachen mehr Schaden als je zuvor
Ausgleichszahlungen für von Wölfen gerissene Nutztiere steigen weiter an: vor allem in drei Bundesländern. In einigen wird offen der Abschuss von Tieren gefordert.
Die Bundesländer haben Nutztierhaltern seit Mitte 2019 mehr als je zuvor für vom Wolf gerissene Tiere gezahlt. Das geht aus Zahlen der Umweltministerien hervor, die t-online.de vorliegen. Seit der ersten Sichtung des Wolfs in Deutschland wurden demnach mittlerweile rund 1,7 Millionen Euro an sogenannten Billigkeitsleistungen bewilligt. Das sind 600.000 Euro mehr als bis Mitte 2019. Bis dahin waren knapp 1,1 Millionen Euro ausgezahlt worden, bis Mitte 2018 rund 755.000, wie t-online.de jeweils berichtete.
Starker Anstieg in drei Ländern (weiterlesen)

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Berufsjäger (BDB) fordern Jagdschein auf Probe
Der Bundesverband Deutscher Berufsjäger (BDB) fordert, dass Jagdscheine künftig zunächst auf Probe ausgegeben werden.
Berufsjäger fordern Jagdschein auf Probe
Während der Probezeit sollen die Jungjäger nach der Vorstellung des Bundesverband Deutscher Berufsjäger einen unfamgreichen Anforderungskatalog abarbeiten.
In einem Positionspapier des Verbands heißt es dazu:
“Der Bundesverband Deutscher Berufsjäger (BDB) begrüßt die einheitlichen Vorgaben für die Jägerprüfung, die im Entwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes zu finden sind. Insbesondere die Festlegung der Ausbildungszeit auf 130 Stunden und die Hinzunahme des Sperrfaches Wildbrethygiene wird als Schritt in die richtige Richtung angesehen.
Damit wird aber das Problem der fehlenden Praxis in der Ausbildung der Jagdscheinanwärter nicht im erforderlichen Umfang gelöst, was für die dauerhafte Sicherung der Akzeptanz von Jagd und Jägern zwingend notwendig wäre. (weiterlesen)

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Saujagd: Wird das Jagdjahr 2019/ 2020 zum Rekordjahr?
Ein Streckenrekord könnte wohl beim Schwarzwild für das Jagdjahr 2019/ 2020 verzeichnet werden. Darauf deuten erste Daten hin.
Seit den ersten Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest in unseren Nachbarländern, sind die deutschen Jäger und Jägerinnen dazu angehalten, Schwarzwild möglichst scharf zu bejagen. In diesem Jahr könnte sich nun eine neue Rekordstrecke bei den Schwarzkitteln abzeichnen. Einzelne Bundesländer meldeten bereits deutlich höhere Streckenzahlen als noch im Vorjahr.
So wurden in Niedersachsen im Jagdjahr 2019/ 2020 insgesamt 70.481 Wildschweine erlegt. Das bedeutet eine Streckensteigerung um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und die höchste Schwarzwildstrecke seit Beginn der statistischen Aufzeichnung, so das Landwirtschaftsministerium. (weiterlesen)

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Kommentar zur Forderung "Jungjägers auf Zeit" durch den Bundesverband der Berufsjäger
Der Berufsverband der Berufsjäger fordert eine praktische Ausbildung der Hobbyjäger. Doch wer soll sie umsetzen, welche Inhalte soll sie haben und wo soll diese Ausbildung stattfinden?
Seit unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihren ersten Entwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes vorgelegt hat, gibt es kaum einen Verband der Landnutzer oder ein Presseorgan , das nicht zur Änderung des Jagdgesetzes Stellung bezieht. Die Meinungen zur Änderung liegen hierbei weit auseinander, ein Konsens unter den Verbänden ist nicht erkennbar.
Einen wirklich interessanten, vor allem aber zielführenden Beitrag liefert nun der Berufsverband der Berufsjäger, der in einem Positionspapier eine praktische Ausbildung aller Jäger nach der Jägerprüfung fordert.
Durch das Erlangen meines ersten Jugendjagdscheins am 27.5.1976, an meinem 16. Geburtstag, also vor über 44 Jahren widmete ich mich schon sehr früh der Ausbildung von Jägern und sah meine Hauptaufgabe als Naturmensch darin, Menschen, die die Sehnsucht nach der Natur verspürten, über das Naturerlebnis an die Jagd heranzuführen.
Schon früh hatte ich die erheblichen Defizite in der Ausbildung in den Jagdkursen erkannt. Den Jungjägern fehlte es vor allem an Kenntnissen über die Natur und deren Zusammenhänge und Auswirkungen auf die Jagd . „Erst über die Natur findet man zur Jagd, aber niemals umgekehrt“ diesen Spruch machte ich zu meinem Leitgedanken. Ich wollte Jungjäger nach der Jägerprüfung an das praktische Jagen heranführen und die Defizte in der Praxis ausgleichen. Die Forderungen des Bundesverbandes der Berufsjäger sind somit nicht neu, und die Defizite in der Ausbildung schon seit Jahrzehnten bekannt. Alleine getan hat sich in diesem Bereich faktisch nichts.
Wenn ich auf dieses fast halbe Jahrhundert der Jungjägeraubildung zurückblicke, sind es irgendwas zwischen 50 und 100 Jungjäger, die ich auf das erste Stück Schalenwild geführt habe und das, ohne dass ich jemals ein Revier gepachtet hatte. Ich erlaube mir deshalb, die Frage nach der Machbarkeit dieser Forderung des Bundesverbandes der Berufsjäger zu stellen.

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Jagd Dreispross VLOG #10
Willkommen zum Videotagebuch #10. Es geht um die Monate April, Mai und Juni im Jagdjahr 2020. Ein Zeitraum, wo ich viele Bilder von spannenden Pirschgängen mit der Büchse und dem Teleobjektiv einfangen konnte. Der Beginn der Bockjagd verlief für mich erfolgreich. Meist habe ich allerdings andere Jäger bei ihren Jagden mit der Kamera begleitet.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Ansehen und bleibt gesund
Gruß und Weidmannsheil
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Achtung! Waldbrandgefahr! Worauf es jetzt ankommt
Für die nächsten Tage sind bundesweit hochsommerliche Temperaturen von häufig über 30 °C angekündigt. Insbesondere durch die vielerorts zu trockene Witterung in Kombination mit Wind wird die Brandgefahr in unseren Wäldern noch verstärkt. Hinzu kommt, dass durch großflächigen Schädlingsbefall aktuell reichlich trockenes Totholz und Reisig vorhanden sind. Wir erklären Ihnen, worauf Sie jetzt beim Waldbesuch unbedingt achten sollten.
Der Wald dient bei hochsommerlichen Temperaturen nicht nur den Tieren als willkommener Rückzugsort. Auch wir Menschen begeben uns gerne in seinen kühlenden Schatten. Doch mit den Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr. Deshalb sollte man einige wichtige Spielregeln im Wald beachten.
Worauf sollte ich im Wald achten? (weiterlesen)

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Karlheinz Busen, MdB: FDP im Bundestag kritisiert Referentenentwurf zum Jagdgesetz - Aushöhlung der Hege
Seit Ende Juli liegt der Referentenentwurf zur Novelle des Bundesjagdgesetzes vor. Die geplanten Regelungen zum Schutz der Wälder höhlen die Hegeverpflichtung der Jägerschaft gegenüber dem Wild aus. Wald vor Wild statt Wald und Wild lautet die Devise der Bundesregierung, kritisiert der jagdpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen.
Der jagdpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen, übt massive Kritik an den geplanten Jagdrechtsänderungen zum Schutz der Wälder:
"Der von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegte Referentenentwurf sieht eine Aushöhlung der Hegeverpflichtung der Jägerschaft gegenüber dem Wild vor. Statt einen Interessenausgleich zwischen Wald und Wild herzustellen, sollen Jägerinnen und Jäger zu ehrenamtlichen Handlangern beim Waldbau degradiert werden. (weiterlesen)

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Eckpunkte der Krähenjagd
Die Bejagung der Krähen ist ein wichtiger Baustein, um das im Revier vorhandene Niederwild zu hegen. Denn die intelligenten Vögel richten unter Bodenbrütern und Niederwild große Schäden an, machen aber auch in der Landwirtschaft einige Probleme – sie zerhacken u. a. gern Silage-Folien.
Wer seinem Niederwild, aber auch dem Kiebitz und anderen Bodenbrütern wirklich helfen will, kümmert sich intensiv um die Rabenkrähen in seinem Revier. Den die Schwarzen suchen die Wiesen vor allem im deckungslosen Frühjahr systematisch nach Nahrung ab und räumen dabei ganze Fasanen- und Kiebitzgelege, aber auch einen ganzen Satz Junghasen aus.
Jungjäger einbinden (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest: Rekord-Jagd auf Wildschweine – Jäger erlegen fast 100.000 Tiere
So viele Wildschweine wurden in Mecklenburg-Vorpommern noch nie geschossen: Fast 100.000 Tiere brachten die Jäger im vergangenen Jagdjahr zur Strecke.
Schwerin.
Aus Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest haben die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jagdjahr 96.559 Wildschweine geschossen. Das waren so viele wie nie zuvor, wie Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mitteilte. Im Jagdjahr davor waren 73.177 Wildschweine erlegt worden, im Jagdjahr 2017/18 knapp 86.000.
Das Jagdjahr dauert traditionsgemäß vom 1. April eines Jahres bis zum 30. März des darauffolgenden Jahres. Im Jagdjahr 2019/2020 stiegen den Angaben zufolge auch die Abschusszahlen bei Rot-, Dam- und Rehwild. (weiterlesen)


