Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Waffen und Munition legal aufbewahren
Seit der Änderung des Bundeswaffengesetzes 2017 gelten zur Aufbewahrung von Waffen und Munition verschärfte Vorschriften. Da die Polizei bei Verstößen gegen Aufbewahrungsvorschriften aber kein Pardon kennt, weißt Jagdpraxis-Chefredakteur Matthias Kruse noch einmal auf wichtige Vorschriften und bedrohliche Details hin.
Bei der gesetzeskonformen Aufbewahrung von Waffen und Munition kennen die Behörden nicht erst seit den Amokläufen von Winnenden oder Erfurt kein Pardon. Bei Verstößen steht wegen des Verlusts der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit gleich der Jagdschein mit auf dem Spiel.
Daher ist die Polizei aufgerufen, nach und nach von jedem Legalwaffen-Besitzer den Nachweis einer sicheren, legalen Aufbewahrung zu verlangen. Dies geschieht entweder durch Vorlage entsprechender Dokumente (z. B. Kaufvertrag), Fotos der entsprechenden Sicherheits-Plakette im Waffenschrank – oder bei einer persönlichen Inaugenscheinnahme, also einer angemeldeten Überprüfung vor Ort. (weiterlesen)

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DJV legt Stellungnahme zur BJagdG-Novelle vor
Dachverband der Jäger begrüßt geplante Änderungen zu Jägerausbildung und -prüfung sowie Schießübungsnachweis. Bleiminimierung in Munition bei effektiver Tötungswirkung wird befürwortet. Zur Wald-Wild-Thematik gibt es umfangreiche Änderungsvorschläge.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat heute seine Stellungnahme zum Entwurf der Änderung des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) abgegeben. Der Dachverband der Jäger begrüßt die geplante Vereinheitlichung von Jägerausbildung und -prüfung ebenso wie die bundesweite Einführung eines Schießübungsnachweises. Für Büchsenmunition ist der Ausstieg aus Blei im Zuge einer Minimierungsstrategie eingeleitet worden. Der DJV befürwortet diesen wissens-und praxisbasierten Weg, insbesondere weil dabei die effektive Tötungswirkung sichergestellt wird. Über den Koalitionsvertrag hinaus gehen Vorschläge des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die "einen angemessenen Ausgleich zwischen Wald und Wild herstellen sollen". Hierzu hat der DJV detaillierte Änderungsvorschläge eingebracht.
Waldumbau und Aufforstung brauchen Schutzmaßnahmen (weiterlesen)

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Internationale Grüne Woche: Grüne Woche 2021 ohne Publikum
Die Internationale Grüne Woche findet 2021 als reiner Branchentreff ohne Publikum statt.
Die Internationale Grüne Woche findet im Januar 2021 als reine B2B-Veranstaltung statt. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. „Angesichts der aktuellen Situation werden wir das Konzept für die Internationale Grüne Woche im kommenden Jahr anpassen und uns auf das Angebot für das Fachpublikum konzentrieren“, sagt Grüne-Woche-Chef Lars Jaeger. Das ist einer Pressemitteilung zu entnehmen.
Seit 1926 ist die Internationale Grüne Woche ein fester Bestandteil in den Kalendern der Branche. Und gerade in Zeiten wie diesen sei der Wunsch nach Austausch größer denn je, so Lars Jaeger. „Als systemrelevante Branche steht die Land- und Ernährungswirtschaft vor neuen Herausforderungen. Hier gilt es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und die Zukunft zu gestalten. Mit der Internationalen Grünen Woche 2021 wollen wir dafür die entsprechende agrar-politische Dialogplattform bieten.“ (weiterlesen)

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19. August 2020: Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) kommt nicht zur Ruhe. In Bulgarien müssen Schweine einer seltenen regionalen Rasse gekeult werden. Vor allem Polen meldet fast täglich neue Fälle. Die Lage bleibt laut OIE weltweit ernst.
Die Philippinen, Indien, Russland und Rumänien melden neue ASP-Ausbrüche
Neben Polen melden weitere Länder aktuell neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP):
- Auf den Philippinen breitet sich die Tierseuche in der Provinz Nord-Cotabato und der Insel Mindanao weiter aus. Über 1.300 Schweine starben an dem Virus oder mussten gekeult werden. Insgesamt gibt es laut Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) jetzt 365 laufende Ausbrüche, fast 300.000 Schweine sind betroffen.
- In Indien hat sich die ASP in einem neuen Bundesstaat ausgebreitet. In Meghalaya sind vor allem Hinterhofhaltungen betroffen. Laut OIE verzeichnet Indien 11 aktuelle Ausbruchgeschehen. Rund 3.700 Schweine sind direkt betroffen. (weiterlesen)

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Pablo Picasso über Hunde
»Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.
Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.
Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.«
Pablo Picasso

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Die übernatürlichen Fähigkeiten eines Vierbeiners
Bald startet die erste Jagdwoche. Schon heute träumen Jägerinnen und Jäger von den Tagen in der Natur und dem perfekten Treffer auf Wild. Doch kann der Schuss im wahrsten Sinne nach hinten losgehen: Ein Tier kann davonlaufen, weil es nur verletzt oder von Adrenalin trunken ist. Da kommt die Nachsuche ins Spiel. Ein Einblick für einen Laien.
Die Jagd führt uns Menschen vor Augen, welche übernatürlichen Kräfte Tiere besitzen. Sei es der Hund, der über 220 Millionen Riechzellen besitzt, bis zu 300 Züge pro Minute atmet und zehn Prozent seiner Hirnleistung fürs Riechen einsetzt. Oder ein angeschossenes Wildtier, das trotz sonst tödlichem Schuss noch mehrere Meter weit laufen kann, weil der Überlebensinstinkt und das ausgelöste Adrenalin stärker wirken als der Schmerz. In beiden Fällen treffen diese Tierarten aufeinander. Denn Letzteres ist eine Situation, die jede Jägerin und jeder Jäger vermeiden will – und ein Schweisshund beenden kann. Es nennt sich die Nachsuche.
Die Verbindung zwischen Mensch und Hund
«Niemand will ein Tier leiden sehen. Unser Ziel ist es, das gejagte Wild mit einem perfekten Schuss zu erlegen», erzählt Bruno Haldi. (weiterlesen)

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Weder Wolf noch Hund - Sie streifen durch Deutschland: Großes Rätsel um Hybrid-Wölfe
Deutschlands Bauern leiden vermehrt unter Wolfsrissen. Ob es sich bei den Angreifern um echte Wölfe oder Wolf-Hund-Mischlinge handelt, ist Jägern zufolge aber nicht klar. Forensikerin Nicole von Wurmb-Schwark erklärt, wie eine einheitliche Charakterisierung Mensch und Tier schützen kann.
„Kaum mehr beherrschbar“ seien die Schäden, die Bauern durch Wolfsrisse in den vergangenen Jahren erlitten haben. Das erklärte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands Anfang August.
Nach Zahlen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) wurden 2019 bei 887 Wolfsübergriffen 2894 Nutztiere verwundet oder getötet - darunter mehr als 2500 Schafe und Ziegen, aber auch Rinder und Pferde. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Zahl der ASP-Ausbrüche in polnischen Betrieben deutlich gestiegen
Warschau - Die Kette an Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in polnischen Agrarbetrieben ist auch in der vergangenen Woche nicht abgerissen.
Die oberste Veterinärbehörde bestätigte am Donnerstag (13.8.) drei weitere Fälle in der ostpolnischen Wojewodschaft Lublin, die sich zunehmend zu einem Hotspot der Seuche entwickelt. Allein in der vorigen Woche wurden dort sieben ASP-Infektionen in Schweinehaltungen gemeldet.
Seit Anfang Januar wurden damit landesweit insgesamt 50 Seuchenausbrüche in der Landwirtschaft verzeichnet. Das waren bereits fünf Fälle mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Auch die Zahl der gekeulten Hausschweine übersteigt mit gut 43.000 Tieren bereits deutlich das Gesamtniveau von 2019. (weiterlesen)

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Hundeverordnung: Strengere Regeln für Hundebesitzer und Züchter
Strengere Regeln für Hundehalter und Züchter will Julia Klöckner erlassen. Das betrifft u.a. den täglichen Auslauf sowie die Haltung…
Schärfere Regeln für die private Hundehaltung will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erlassen. Wie aus einem Entwurf hervorgeht, sollen Hundehalter nach Willen des Ministeriums künftig dazu verpflichtet werden, ihren Hunden mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien außerhalb des Zwingers zu ermöglichen. „Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.“
Anbindehaltung wird verboten
Hunde dürfen nur dann in Gruppen gehalten werden, wenn für jeden Hund ein Liegeplatz zur Verfügung steht und eine individuelle Fütterung sowie gesundheitliche Versorgung möglich ist. Außerdem darf es nicht zu einer unkontrollierten Vermehrung kommen. Auch eine grundsätzliche „Anbindehaltung“ von Hunden an der Kette oder Leine will das Ministerium künftig untersagen. Außerdem darf ein Hund laut des Entwurfs in Zukunft nicht mehr den ganzen Tag alleine gelassen werden, sondern eine Betreuungsperson muss sich „mehrmals täglich“ um das Tier kümmern. (weiterlesen)


