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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Südeuropäischer Wolf erstmals in Deutschland aufgetaucht

Traunstein - Erstmals ist in Deutschland ein Wolf aus der Population Südosteuropas nachgewiesen worden.

Das ergab der Gentest aus Material, das nach Rissen von Schafen im Landkreis Traunstein genommen worden war, wie eine Sprecherin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt am Mittwoch sagte.
Der Wolf aus der sogenannten Dinarischen Population, die unter anderem in Slowenien und Kroatien beheimatet ist, hatte auch in nahen österreichischen Gemeinden Tiere gerissen. Es handele sich um das männliche Tier mit der offiziellen Kennung GW1706m. Bisher seien in Deutschland nur Wölfe der Alpenpopulation oder der zentraleuropäischen Population aufgetaucht.
Binnen mehrerer Wochen waren im Grenzgebiet zwischen Oberbayern und Österreich zehn Schafe tot gefunden worden. Die Behörden hatten bereits vermutet, dass sie vom selben Tier gerissen worden waren. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Die Blaser Group mit den Marken Blaser, Mauser, Minox, Rigby und Sauer wird zukünftig durch den Wärmebildspezialisten Liemke verstärkt. Auf diese Weise kann die Unternehmensgruppe ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller weiter ausbauen. Der Bielefelder Spezialist für Wärmebildoptiken ist seit 2008 auf dem Markt tätig und entwickelt seit 2014 eigene Optiken: Qualität, Innovation und Service – made in Germany.

Für die Kunden bietet die Zusammenarbeit einmalige Vorteile, denn „durch die Bündelung des Knowhows in der Gruppe, können wir neue Produkte für den Jagd- und Naturbereich entwickeln, die perfekt auf Waffe und Optik abgestimmt sind,“ sagt Blaser Group CEO, Dr. Jens Uwe Drowatzky. „Das kann kein anderer Hersteller“, ergänzt Gründer Gerd Liemke. Neben neuen Produkten möchte der Liemke-Geschäftsführer die zukünftigen Synergien nutzen, um die Nähe zu seinen Kunden zu erhöhen und die Reaktionszeiten des Service zu verbessern. (weiterlesen)

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Wenn der Bock einfach Bock hat: Liebesrausch im Wald

Und doch wird dabei nicht blind über Wald und Wiesen gehetzt. Auf den ersten Blick scheint es zwar, dass die Böcke die Geißen hetzen, das sogenannte Treiben. Wenn man dieses Treiben jedoch genau beobachtet, dann ist es eigentlich genau umgekehrt – die Geißen „ziehen“ die Böcke. Die Männchen prüfen dabei die Paarungsbereitschaft der Weibchen, da diese nur etwa zwei Tage lang fruchtbar beschlagen, also begattet werden können.

Weite Kreise

Das ganze Ritual der Fortpflanzung beginnt mit dem Suchen und dem Angaloppieren der Geiß durch den Bock, wobei die Geiß flüchtet und der Bock ihr folgt. Dieses erste Treiben führt das Paar oft 500 Meter vom Ausgangspunkt weg bis sie das Schauspiel abbricht und stoppt. Die Geiß fordert den Bock zum Beschlag (Begattung) auf, flüchtet jedoch wieder, wobei sie diesmal in ein fast zeitlupenartiges Tempo verfällt. Das anschließende zweite Treiben dauert zwischen zwei und zehn Minuten und hinterlässt durch wiederholt ausgeführte Kreisbahnen oder Achterschlingen so genannte „Hexenringe“ in Wiesen und Feldern. Der Bock hängt förmlich am Hinterteil der Geiß, wobei diese beim zweiten Treiben regelmäßig Kontaktlaute von sich gibt.

Für passionierte Jäger startet mit der Rehbrunft eine der wohl spannendsten Tage im Jagdkalender. In der zweiten Hälfte, gegen Ende der Brunft, beginnt die eigentliche Blattzeit, die hohe Zeit für passionierte Rehwildjäger.

Vorsicht im Straßenverkehr   (weiterlesen)

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Suche nach Konsens in der Forst-Jagd-Frage

Jäger und Förster haben in Sachsen Jagd bekanntlich sehr unterschiedliche Ansichten. Eine Arbeitsgruppe soll nun eine Lösung finden, wie Wildhege und Waldaufbau/-schutz unter einen Hut passen.

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Deutschem Jagdverband (DJV) und Deutschem Forstwirtschaftsrat (DFWR) arbeitet seit einigen Wochen an einem Konsens in der Forst-Jagd-Frage.

Ein interner Entwurf aus der Arbeitsgruppe wurde jetzt vom DFWR ohne Abstimmung offiziell an das Bundeslandwirtschaftsministerium gesendet. DJV-Präsident Dr. Volker Böhning sagte dazu: "Der Entwurf markiert nur einen Zwischenstand. Es war zwischen den Verbandsspitzen vereinbart, dass wir unsere Landesverbände in die Konsensfindung einbinden. Vor Ende August ist mit keinem Ergebnis zu rechnen. Erst die Unterschrift beider Präsidenten macht ein Papier zu einem offiziellen." (weiterlesen)

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Das „Totenklöcknerchen“ läutet für Wild und Jagd

Am 13. Juli hat das BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft“ den „Entwurf eines ersten Gesetzes zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes“ vorgelegt (Fundstelle u. a. bei Jawina). Wie der böse Wolf bei Rotkäppchen säuselt diese Arbeit unter anderem: „Das Ziel, eine an den Klimawandel angepasste Waldbewirtschaftung in der Fläche umzusetzen, erfordert eine Anpassung des Bundesjagdgesetzes (BJagdG), um im Interesse eines angemessenen Ausgleiches zwischen Wald und Wild dort handeln zu können, wo zu hohe Wildbestände eine Naturverjüngung behindern.“

Wie lieb!

Wer derartige fachpolitische Verlautbarungen richtig, vor allem zwischen den Zeilen, lesen kann – und von der Materie was versteht – erkennt dann: hier wird nicht nur das Jagdausübungsrecht weiter eingeschränkt, sondern die Axt an die Wurzel der Jagd gelegt!

Wie das?

Bislang sagt das „Grundgesetz unserer Jagd“, § 1 BJagdG (und nahezu gleichlautend alle Landesjagdgesetze), dass die Jagd dazu dient, einen gesunden und artenreichen Wildbestand unter Berücksichtigung der vorrangigen Interessen der Land- und Forstwirtschaft daran, das Wildschäden „möglichst“ vermieden werden sollen, zu hegen. „Möglichst“ heißt dabei: ein gewisser Grad von Wildschaden muss hingenommen werden, wenn ein gesunder und reproduktionsfähiger Wildbestand erhalten werden soll– die Hege dieses Kulturguts ist nämlich „eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ (§ 1 LJagdG Bbg).

Jetzt erhält diese Vorschrift eine kleine aber inhaltsschwere Ergänzung:

„Sie (die Jagd) soll insbesondere eine Naturverjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen ermöglichen.“ (weiterlesen)

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Wölfe und Naturschutz - Warum die Dominanz der Städter enden muss

Ein Einwurf von Holger Siemann

Der Wolf ist wieder da. Es sei Zeichen der Benachteiligung der Landbevölkerung, dass diese ausgerottete Tierart hierzulande wieder heimisch geworden ist, kritisiert der Publizist Holger Siemann – denn beim Naturschutz geben die Städter den Ton an.

Vor ein paar Wochen hörte ich im Morgengrauen unseren Junghengst so aufgeregt toben, dass ich auf die Weide rannte. Ich fand Gemma, ein trächtiges Mutterschaf, mit blutenden Bisswunden an Vorder- und Hinterläufen. Der Tierarzt entdeckte den im Fell versteckten Kehlbiss. Der Mann in der Wolfshotline des Potsdamer Ministeriums fragte nach DNA-Spuren, die wir nicht liefern konnten. Ob wir Feinde im Dorf hätten – die Wunden könnten ja im Prinzip auch von einem Schraubenzieher stammen er hätte da schon Sachen erlebt.

Erste persönliche Erlebnisse mit Wölfen

Eine Fellrasur und mehrere Antibiotikaspritzen später stand Gemma wieder auf den Beinen. Sie keuchte und hielt sich von den anderen Schafen fern. Bei der Geburt ihrer Lämmer musste ich helfen, ihr Euter war leer, sie brauchte ihre ganze Kraft zum Atmen. Die Lämmer fütterte ich alle zwei Stunden mit der Milchflasche. Eine Woche später schlug der Wolf beim Nachbarn zu und riss einen Bock.  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Umweltschutz in Afrika: „Naturschutz ist der neue Kolonialismus“

Der kenianische Ökologe Mordecai Ogada macht sich keine Freunde: Wissenschaftler nennt er Prostituierte, NGOs Piraten – und Umweltschutz in Afrika ist für ihn vor allem ein verlogenes Machtinstrument

GEO: Dr. Ogada, Sie haben das Buch „Die große Naturschutz-Lüge“ geschrieben. Wer lügt?

Mordecai Ogada: Naturschutz präsentiert sich bei seinen Spendern im Westen als friedlich und linksliberal. Im Globalen Süden aber trägt er grüne Uniformen, ist elitär, gewalttätig und oft rassistisch. Eine rechte Agenda, die mit Geldern von Linken durchgesetzt wird: Das ist die größte Lüge.

GEO: Das sind schwere Vorwürfe.

Mordecai Ogada: Ich habe Umweltschutz in Afrika von innen gesehen. Vieles von dem, was ich sage, stammt aus eigener Erfahrung. Ich habe mehr als 18 Jahre als Biologe für NGOs gearbeitet.

GEO: Trotzdem beklagen Sie in Ihrem Buch eine „Apartheid im Naturschutz.“ Warum?

Mordecai Ogada: In Kenia und im Großteil von Afrika werden Naturschutzprojekte von Weißen geleitet.

GEO:Aber es gibt doch viele schwarze Wissenschaftler in diesen Projekten

Mordecai Ogada: Ja, man kann mitmachen, aber nicht als Entscheidungsträger. Wenn Sie die Position eines Direktors erreichen, merken Sie plötzlich, dass Ihnen Entscheidungen aufgezwungen werden von Menschen, die weniger qualifiziert sind und oft weiß. Darauf ist das ganze System ausgerichtet, zumindest in Kenia. Wer schwarz und qualifiziert ist, kommt sehr gut durch – solange er sich der weißen Struktur anpasst.

GEO: Kenia ist seit 56 Jahren unabhängig. Was soll diese weiße Struktur sein?

Mordecai Ogada: Naturschutz in Afrika folgt bis heute den Regeln der Kolonialzeit: Haltet schwarze Menschen fern von der Natur, damit weiße Menschen sie genießen können. Bis heute hat noch kein Minister, kein Staatspräsident, kein Leiter der Naturschutzbehörde versucht, dieses System zu durchbrechen. In Kenia kontrollieren Schwarze die Banken, die Wirtschaft, das Bildungs­system. Aber wenn jemand etwas über ­Naturschutz in Afrika wissen will, dann fragt er einen Weißen.   (weiterlesen)

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Diskussion um Abschüsse: Das Wolf-Problem von Kanada

Der Wolf ist nicht nur in der Schweiz ein immer wieder heiss diskutiertes Thema. Auch in Kanada wird über das Raubtier gestritten, wenn auch unter anderen Vorzeichen. So wurden etwa in British-Columbia, im äussersten Westen Kanadas, letzten Winter über 460 Wölfe abgeschossen.

Dies habe intensive Diskussionen über den Umgang des Menschen mit den Wildtieren ausgelöst, sagt der Journalist Gerd Braune.

SRF News: Weshalb wird in Kanada derzeit so emotional über die Wölfe gestritten?

Gerd Braune: Nach dem Abschuss der 460 Wölfe in British Columbia im letzten Herbst gibt es jetzt zwei neue Studien: Eine besagt, dass die geringere Zahl an Wölfen inzwischen zu einem Anstieg der Karibu-Bestände geführt hat. Die zweite Studie widerspricht der ersten. Sie stellt fest, dass nicht die Wölfe Ursache für die abnehmenden Bestände an Karibus sind, sondern die Umweltzerstörung durch die Öl-, Gas- und Forstwirtschaft.   (weiterlesen)

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Mehr Schutz für Wald und Wild

Bundesministerin Julia Klöckner legt Novellierung des Bundesjagdgesetzes vor

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat einen Entwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) vorgelegt. Das Gesetz soll unter anderem einen angemessenen Ausgleich zwischen Wald und Wild herstellen, die Jägerprüfungsordnung vereinheitlichen, sowie die Bleiabgabe von Büchsenmunition an die Umwelt verringern.

Wesentliche Punkte sind:
• Bundeseinheitliche Regelungen für eine Zertifizierung von Büchsenmunition mit optimaler Tötungswirkung, damit kein Tier unnötig lange leiden muss, bei gleichzeitiger Bleiminimierung.
• Erforderlichkeit eines Schießübungsnachweises bei der Teilnahme an einer Gesellschaftsjagd zur Verbesserung des Tierschutzes und Erhöhung der Sicherheit
bei der Jagd.
• Bundeseinheitliche Vorgaben für höhere und umfassendere Anforderungen bei der Jäger- und Falknerausbildung und -prüfung.
Darüber hinaus setzt der Gesetzentwurf Ergebnisse des Waldgipfels der Bundesministerin vom September 2019 zur Thematik ‚Wald und Wild‘ um:
• Abschaffung der behördlichen (Höchst-)Abschussplanung für Rehwild. Stattdessen sollen die Verantwortlichen vor Ort (Jagdgenossenschaften bzw. Grundeigentümer auf der einen und die Jagdausübungsberechtigten auf der anderen Seite) sich künftig eigenverantwortlich über einen jährlichen Mindestabschuss für Rehwild im Jagdpachtvertrag verständigen und diesen der Behörde zur Genehmigung vorlegen.   (weiterlesen)

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Zehn Fakten zur Nutria in Deutschland

Die eingeschleppte Art der Riesennager Nutria gilt in Deutschland längst als etabliert. In den letzten Jahren hat sich ihr Bestand verdoppelt.

Invasive Arten stellen immer wieder ein Problem für die Landwirtschaft dar. Sie zerstören Ernten, verdrängen heimische Arten und erschweren die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen. So auch die Nutria, die oft mit dem Biber oder der Bisamratte verwechselt wird. Hier sind 10 Fakten, mit denen Sie sich ein Bild der Nutria machen können:

Die Nutria stammt ursprünglich aus Südamerika
In Deutschland wurden Nutria als Pelztiere gezüchtet
Der Riesennager ist in Deutschland weit verbreitet
Nutria leben paarweise oder in Gemeinschaften
Charakteristisch für die Nutria sind die orangefarbenen Zähne
Ihr Bestand hat sich zwischen 2006 und 2016 verdoppelt
Nutria verursachen landwirtschaftliche und wasserbauliche Schäden
Der Riesennager ist bis zu 65 cm lang
Nutria sind überwiegend vegetarisch
Die Jagd auf Nutria ist nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt
Weitere Informationen zur Nutria haben wir im nachfolgenden Steckbrief für Sie zusammengestellt.

1. Woher stammen Nutria ursprünglich? (weiterlesen)

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