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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Blaser GmbH ruft Integralschalldämpfer zurück

Die Firma Blaser GmbH ruft alle ausgelieferten Integralschalldämpfer vom Typ ISD zurück. Das Modell ist ab sofort nicht mehr zu verwenden. Das bestätigte das Unternehmen auf WuH-Nachfrage.

Der ISD-Schalldämpfer ist serienmäßig in allen Blaser R8 Modellvarianten mit dem Zusatz „Silence“ sowie bei der S404 Silence verbaut und wurde seit 2018 zusammen mit diesen ausgeliefert. Von dem Austausch sei ausschließlich der ISD betroffen und für den Kunden kostenlos. Die Schalldämpfer sollen über den Fachhandel an Blaser und Sauer zurückgesendet werden. (weiterlesen)

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Pulverdampf im Garten Eden

Ich habe ein Buch auf den Tisch bekommen, welches mich zunächst verstört hat. Ich habe es gelesen, habe mich geärgert über die Arroganz eines Berufsjägers. Ich habe es weggelegt und wieder in die Hand genommen, habe ich amüsiert über die ironische Art, des Autors, die kleinen und großen Schwächen der Jagdausübung mancher Waidmänner und –frauen aufs Korn zunehmen. Dann hatte ich anders zu tun, nahm das Buch später wieder in die Hand und weinte mit den Kälbern deren Mutter weggeschossen wurde und folgte dem Autor in seiner Kritik an der Strategie staatlicher Forstbetriebe, auch den zugänglichsten Winkel des Reviers für die Jagd freizugeben.

Pulverdampf im Garten Eden ist ein Jagdbuch ohne Erlegerheldengeschichten, es sind persönliche Beobachtungen, Gedanken und Erlebnisse eines Schweißhundeführers und Berufsjägers. Das ist ein Buch, dass im Jahr des Erscheinens der ersten Ausgabe 2009 zum „Jagdbuch des Jahres“ gewählt worden ist und nun in der 3. Auflage (2017) vorliegt. (weiterlesen)

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Aktualisiert: Gegenüberstellung BJG – aktuelle Fassung und Referentenentwurf

Der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) hat heute eine Pressemitteilung zum “Änderungsentwurf des Bundesjagdgesetzes” sowie eine aktualisierte Version der Gegenüberstellung (Synopse) zwischen der aktuell gültigen Fassung des Bundesjagdgesetzes (BJG) und des vorliegenden Referentenentwurfes veröffentlicht.

Download: Gegenüberstellung BJG (Synopse)

Das BMEL hat für Stellungnahmen eine Frist bis zum 20.08.2020 gesetzt.

Anschrift:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Postfach 14 02 70
53107 Bonn

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der DJV und die Landesjagdverbände beabsichtigen eine Stellungnahme abzugeben. Falls Sie hierzu Anregungen und Bemerkungen haben, senden Sie uns diese bitte unverzüglich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landtags- und Bundestagsabgeordnete vor Ort ansprechen
Die Bundesländer werden zu dem Entwurf ebenfalls bis Ende August angehört. Sprechen Sie daher Ihre örtlichen Landtagsabgeordnete an und schildern Sie Ihre Bedenken oder teilen Ihre Anmerkungen mit.

WICHTIG: Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen ist festgehalten, dass das Hessische Jagdgesetz nicht geändert werden soll. Dies würde aber durch das geplante Bundesjagdgesetz im wesentlichen Punkt “Wald mit Wild” geschehen.

Kontaktdaten der hessischen Landtagsabgeordneten nach Wahlkreisen finden Sie unter folgendem Link:  https://hessischer-landtag.de/content/wahlkreiskarte 

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Umstrittene Bewohner: Sommer, Sonne, Kanadagans

Mensch und Gans verbindet die Liebe zu grasumsäumten Wasserflächen. Für viele sind sie darum eine nervige Plage. Was kann man tun? Und was sollte man?

Viel Wasser und dichter Rasen bis ans Ufer: So sieht für viele das ideale Plätzchen für die heißen Sommermonate aus. Um die besten Plätze konkurrieren Erholungssuchende allerdings nicht nur mit anderen Menschen. Auch Schwäne, Enten und Gänse teilen die Vorliebe für das saftige Grün mit direktem Wasseranschluss. Mensch und Tier rücken einander auf die Pelle. Das schafft Konflikte.

Vor allem die Kanadagans hat ein schlechtes Image. Während die kleineren Enten und die einzeln oder nur paarweise auftretenden Höckerschwäne von den allermeisten Badegästen gleichgültig bis wohlwollend akzeptiert werden, werden die eher in größeren Trupps anzutreffenden und selbstbewusst auftretenden Kanadagänse oft kritisch beäugt. In vielen Stadtverwaltungen häufen sich deshalb gerade wieder die Beschwerden. Vor allem die Hinterlassenschaften der elegant groß gewachsenen Vögel mit graubraunem Gefieder, schwarzem Hals und Gesicht und markanten weißen Wangen sorgen für Unmut. (weiterlesen)

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Nationales Waffenregister: Wichtige Änderungen für Waffenbesitzer

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Wir erklären, was Jäger und Sportschützen dazu wissen müssen.

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Dieter Schlör, Lizenzträger Waffenhandelslizenz von Frankonia, war beratend bei der Umsetzung der EU-Vorgaben für das Bundesinnenministerium tätig. Im Gespräch mit dem Niedersächsischen Jäger erklärt er, was Jäger und Sportschützen wissen müssen.

NJ: Herr Schlör, warum gibt es eigentlich jetzt einen zweiten Teil des Nationalen Waffenregisters (NWR)?

Dieter Schlör: Die Bundesrepublik setzt in diesem Schritt weitere Regelungen der Europiäischen Feuerwaffenrichtlinie in nationales Recht um. Damit geht die Verpflichtung der Hersteller und Händler, alle Waffenbestände ins Nationale Register zu übertragen und Besitzwechsel zu melden, einher. Letztendlich kann dann der Lebenszyklus einer Waffe von der Herstellung bis zum Endverbraucher immer nachvollzogen werden.

NJ: Das sind aber ja noch lange nicht alle Änderungen, die auf uns zukommen. Warum müssen wir Jäger und Sportschützen darüber genau Bescheid wissen?

Dieter Schlör: Alle Waffenbesitzer sind bei Neuerwerb, Verkauf oder längeren Reperaturzeiten von den neuen Regelungen betroffen und müssen sich bestimmte Informationen im Vorfeld einholen.

NJ: Dabei geht es wahrscheinlich um die im Vorfeld viel diskutierten Identifikationsnummern (ID). Was hat es damit auf sich? (weiterlesen)

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Kahlwildjagd im August: die tierschutzgerechte Alternative

Am 1. August beginnt in fast allen Bundesländern die Jagd auf weibliches Rotwild. Wurde die Kahlwildjagd im August bis vor einigen Jahren noch mit Verweis auf die Verwertbarkeit von Kälbern vehement abgelehnt, wird sie heute mehr und mehr als tierschutzgerechte Alternative bei der Kahlwildjagd akzeptiert und eingesetzt. Durch die noch immer kurzen Nächte und die enge Bindung zwischen Alttier und Kalb ist zu keiner anderen Jahreszeit die Chance größer, Kalb-Alttier-Doubletten zu erlegen. Damit wird ein hoher Anteil an Zuwachsträgern zur Strecke beigetragen, ohne das Verwaisen von Rotwilkälbern in Kauf zu nehmen. Denn ein hoher Abschuss von Alttieren kann zwar auch durch die Freigabe „einzeln gehender Alttiere“ auf Gesellschaftsjagden erreicht werden – tierschutzgerecht ist diese Jagd allerdings erst, wenn keine verwaisten Kälber zurückbleiben. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass dies keinesfalls sichergestellt ist.

Spätsommerliche Kahlwildjagd als Element von Reduktionsprojekten (weiterlesen)

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DJV-Verbandsbericht erschienen

Tierfund-Kataster, Wolf, Jagdgesetz oder Sophie-Award: Wie vielfältig die Themen des Deutschen Jagdverbandes sind, zeigt der Jahresbericht 2019/20. Er ist jetzt als Print- oder Downloadversion erhältlich.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat jetzt seinen Verbandsbericht für das Jagdjahr 2019/20 (1. April bis 31. März) veröffentlicht. Darin werden Arbeit und Schwerpunktthemen des Dachverbandes der Jäger dokumentiert. Im Fokus des 66-seitigen Berichtes steht etwa der Forst-Jagd-Konflikt: Der Waldumbau erfordert ein Konzept aus verstärkter Bejagung auf Aufforstungsflächen, Ruhezonen und Lebensraumverbesserung - eine wildökologische Raumplanung (Seite 22 ff). Links verweisen auf Forderungs- und Positionspapier des DJV zu Wald und Wild. (weiterlesen)

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Wildtierschutz Deutschland e.V.: Neues Bundesjagdgesetz läuft ins Leere - noch mehr Abschüsse sind keine Lösung

Klöckners seit dieser Woche vorliegender Referentenentwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes beabsichtigt mittels der Jagd die Versäumnisse der Forstpolitik der vergangenen Jahrzehnte wettzumachen. Die Änderungen des Gesetzes zielen im Wesentlichen darauf ab, eine "Naturverjüngung des Waldes im Wesentlichen ohne Schutzmaßnahmen" zu ermöglichen.

"Das durchaus bestehende Problem der Schädigung von jungen Bäumen durch Rehe und andere Paarhufer des Waldes (sog. Schalenwild) ist durch noch mehr Abschüsse nicht in den Griff zu bekommen", ist Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland e.V., überzeugt. "Beispiel Baden-Württemberg, dort wurden in den vergangenen zehn Jahren die Abschüsse insbesondere in den staatlichen Forsten extrem erhöht. Insgesamt um über 40 Prozent auf zuletzt über 225.000 Rehe. Signifikante Auswirkungen auf Verbiss- oder andere Schäden durch das Schalenwild sind dennoch nicht zu verzeichnen."  (weiterlesen)

 

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Seltene Tierrasse oder Wolf – wenn Tierschutz zur Farce wird

Ich habe vor einigen Jahren über das Brillenschaf berichtet, das im Villnösstal zuhause ist.

Wir haben dort mehrfach Urlaub gemacht. Die Rasse stand kurz vor dem Aussterben, bis einige engagierte Menschen diese Rasse wieder zu neuem Leben erweckten. Doch diese Rasse ist jetzt wieder bedroht. In den letzten Tagen wurden 12 Schafe gerissen. Auch wenn die DNA-Analyse noch nicht vorliegt, so ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf gewesen. Bevor ihr den Link öffnet: Die Bilder und vor allem die Videos sind erschreckend und nichts für schwache Nerven.

Die Gesellschaft ist nun gefragt, ob das Villnösser Brillenschaf überleben darf oder der Wolf. Wenn sich die Gesellschaft für den Wolf und gegen eine aussterbende Rasse entscheidet, ist die logische Konsequenz, dass die Landwirte die Landschaftspflege aufgeben und die offene Weidelandschaft wieder zu Wald wird. Der für Südtirol so wichtige Tourismus wird sich dann auch zurückziehen.  (weiterlesen)

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Bauern und Züchter wissen nicht mehr weiter - Wölfe auf Villnösser Alm im Blutrausch – VIDEO

Villnöss – In Villnöss ist es erneut zu Rissen von Villnösser Brillenschafen gekommen. Vermutet wird, dass es sich bei den Angreifern um Wölfe handelt. Am Montag wurden mehrere leblose Schafe gefunden, am Tag zuvor waren es sieben. Insgesamt sind den Beutegreifern zwölf Schafe zum Opfer gefallen – vier weitere werden vermisst.
Mehrere erschütternde Bilder der gerissenen Tiere kursierten in sozialen Netzwerken. Sie zeigen, wie die Wölfe im Blutrausch regelrecht Stücke aus den vom Aussterben bedrohten Schafen gerissen haben.„Die Tiere gehen elend zu Grund“, erklärt Günther Pernthaler, der Vertreter der Züchter des Villnösser Brillenschafts in einem Video, das auch auf Facebook kursiert, verzweifelt.  (weiterlesen)

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