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TV-Tipp: Raubtiere wie Wolf und Bär - Schützen oder Schießen?

Eva Eckinger

24.2.2024
Am Donnerstag dreht sich eine TV-Sendung um Raubtiere in Europa. Wolf und Bär - Schützen oder Schießen? Zu Wort kommen Landwirte, Jäger - und Umweltschützer.

Auf dem TV-Sender 3sat läuft am Donnerstag, den 25.01.2024 ab 23.45 Uhr eine Sendung zum Thema Raubtier in Europa.

Denn ein Jahrhundert nach seiner Ausrottung ist der Wolf nun wieder da. In den Ländern des Alpenraums steige die Population der Wölfe mittlerweile jährlich um mehr als 30 Prozent, so die Filmemacher. Was für die einen ein Paradebeispiel für erfolgreichen europäischen Artenschutz sei, werde für andere zur existenziellen Krise. Sie stellen sich in der Dokumentation also die Frage: „Wolf und Bär - Schützen oder Schießen?“

Wolf reißt Nutztiere: Landwirte und Umweltschützer im Streit
Der Wolf reißt Schafe, Ziegen und manchmal sogar Kälber. Landwirte fordern deshalb vehement Abschussquoten, um ihre Tiere vor dem Wolfsriss zu bewahren.  (weiterlesen)

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Jagd auf den Wolf: Agrarminister plädieren für niedrigeren Schutzstatus

24.01.2024

Die EU-Agrarminister unterstützen beim Wolf den Vorschlag der Kommission. Auch Lockerungen bei Pflichtbrache und Fruchtfolge war ein Thema.

Die EU-Agrarminister unterstützen mehrheitlich den Vorstoß der Kommission, den Schutzstatus des Wolfes abzusenken. In einer Note forderte Finnland am Dienstag (23.1) beim Agrarrat in Brüssel, auch den Schutzstatus anderer großer Beutegreifer wie dem des Braunbären und des Luchses herabzustufen. Unterstützt wurde die skandinavische Delegation dabei von acht weiteren Mitgliedstaaten, darunter Österreich, Schweden, Italien und Rumänien.
Deutschland lehnt eine Lockerung ab. Agrarstaatssekretärin Silvia Bender stellte klar, dass Deutschland die finnische Note nicht mittragen könnte, da die Standards beim Artenschutz insgesamt „nicht verwässert werden dürfen“. Bender drängte allerdings darauf, die Schutzmaßnahmen für Weidetierhalter auszubauen. (weiterlesen)

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So wie die Jagd erfreut sich auch die Wildküche wachsender Beliebtheit

In Sachen Nachhaltigkeit hat Wildbret die Nase vorn und auch Spitzenköche schwören auf das Fleisch von Reh, Wildschwein, Gams & Co. – Falstaff präsentiert vier Rezepte zum Nachkochen.

22.01.2024

Gefragt nach Wildbret, gerät Koch Max Stiegl ins Schwärmen: Geschmorte Fasan-Haxl. Curry aus Hirsch-Schulter. ­Reh-Chili-Leberkäs: »So was herrliches!«, Wildhasenleber: »Grandios!« Oder die Consommé aus Wildschwein, die man derzeit auf der Karte habe, mit Chili, Sellerie und Zitronengras. »Die hat so einen leicht heißen Touch, sensationell. Ich liebe es!« Warum er so gerne mit Wild arbeitet? Selbsterklärend, meint der 43-Jährige, der in Purbach am Westufer des Neusiedler Sees kocht. »Wild ist bio, regional, naturnah und nicht mit Antibiotika vollgespritzt.«

Und: Es hat einen unverwechselbaren fein-aromatischen Geschmack. Die Tiere ernähren sich von dem, was sie in freier Wildbahn finden – Kräuter, Blätter und Gräser. Da sie sich viel bewegen, ist ihr Fleisch kräftig und zart. Es sowohl fett- als auch cholesterin­arm, dafür reich an Vitaminen, Mineralstoffen und – als Folge der vielsei­tigen Nahrungsauswahl – wertvollen ­Omega-3-Fettsäuren. Rund drei Mal mehr enthält es davon als das Fleisch von Rind, Lamm und Huhn, verglichen mit Schwein ist der Anteil gar zehn Mal so hoch. Das macht Wildbret neben Fisch zu einer der gesündesten Fleischarten.    (weiterlesen)

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Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Keine Null-Promille-Grenze für Jäger! – Jagdrecht und Waffenrecht

20.01.2024

In einem von Rechtsanwalt Simon Bender geführten Eilverfahren zum Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse wegen vorgeworfenem Alkoholkonsum während der Jagdausübung und damit behauptetem Wegfall der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit hat sich der Bayerische VGH in einem Beschluss unter anderem mit der immer mal wieder aufkommenden Frage befasst, ob auf der Jagd eine Null-Promille-Grenze gilt. Nach den insoweit eindeutigen Ausführungen des Gerichts ist dies nicht der Fall.

Aus dem Beschluss:

„Ob der Antragsteller Alkohol nur in einem solchen Maß konsumiert hat, das seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit für sich genommen noch nicht infrage stellen würde, kann mangels der Feststellung des genauen Grades seiner Alkoholisierung nicht mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden.

[…]

Ob der Antragsteller vorhersehen konnte, dass er durch seinen in der fraglichen Nacht getätigten Alkoholkonsum, der für sich genommen möglicherweise noch nicht für die Annahme der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit ausreichen würde, in einen derart desorientierten Zustand verfallen würde, der waffenrechtlich nicht mehr hinnehmbar ist, ist nach derzeitigem Sachstand offen und bedarf ggf. der weiteren Aufklärung im Hauptsacheverfahren.“

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof stellt außerdem klar, dass es für den Vorwurf einer waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit aufgrund von Alkoholkonsums einer Feststellung des Grades der Alkoholisierung bedarf.

Was allerdings nicht festgestellt wurde ist die Frage, wieviel Alkoholkonsum denn noch zulässig wäre bzw. ab wann eine waffenrechtliche Unzuverlässigkeit durch Alkoholkonsum auf der Jagd anzunehmen sein kann. Ob man sich hier an den Werten für den Straßenverkehr orientieren könnte, erscheint nicht ausgeschlossen, bleibt aber ungeklärt.

Vor diesem Hintergrund kann selbstverständlich weiterhin nur gelten, auf der Jagd jeglichen Alkoholkonsum zu unterlassen. (weiterlesen)

 

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Die Jagd boomt: Warum gibt es immer mehr Jäger und Jägerinnen?

Kaum ein Hobby polarisiert wohl so sehr wie die Jagd. Gegner werfen den Jägern vor, es gehe ihnen vor allem um Trophäen. Die Jägerschaft betont die Verbundenheit mit der Natur. Sie argumentieren, dass sie sich um die Regulierungen der Wildbestände kümmern und um die Pflege des Waldes. Fakt ist: Immer mehr Menschen wollen den Jagdschein machen. Die Gründe sind unterschiedlich: Naturnähe, Abschalten, nachhaltige Fleischversorgung. Die Ausbildung ist anspruchsvoll und kostspielig, die Durchfallquote bei den Prüfungen liegt bei 25 Prozent. Was treibt die Anwärter an und was erwartet sie in der Jagdausbildung? Kontrovers - Die Story hat Menschen bei ihrem Kurs begleitet und ist dabei, wenn eine Jungjägerin das erste Mal auf die Jagd geht.     

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Ruhetraining Modul II: 5 Tage Ruhetraining im Hundehotel Almfrieden in Ramsau am Dachstein

Seit vielen Jahren nun trainiere ich mit Haltern von Jagdhunden die absolute Ruhe auch unter extrem stressigen Situationen. Ich folge hier dem Grundsatz erfolgreicher Psychologen, die da lautet, dass nur eine mühsame aber konsequente Konfrontationstherapie den vollen Erfolg bringt.

Der größte Gegner bei der Arbeit am Gehorsam des Jagdhundehalters sind sämtliche Reize in allen ihren Formen und Stärken, die auf den Hund einströmen. Insbesondere Jagdhunde erliegen ihnen, was wohl auch in der Natur des Jagdhundes liegt, welcher Jäger wünscht sich schon eine Schlaftablette beim Jagen an seiner Seite.  (weiterlesen)

 

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Tradition & Innovation: „Die Hohe Jagd & Fischerei“ präsentiert sich in einer neuen Vielfalt

15.01.2024

Vom 22. bis 25. Februar 2024 öffnet das Messezentrum Salzburg erneut seine Tore für Jäger, Fischer und Naturliebhaber aus aller Welt. Die internationale Messe für Jagd, Fischerei, Abenteuer Natur, Off-Road & Reisen geht bereits in ihre 34. Ausgabe und bleibt weiterhin der Treffpunkt der Jagd-Szene.

Die Pressemeldung der P8 Marketing GmbH im Wortlaut:

Salzburg – „,Die Hohe Jagd & Fischerei‘ 2024 verspricht ein unvergleichliches Erlebnis mit mehr Highlights als je zuvor. Mit stolzen 33 Ausgaben im Rückblick wird die diesjährige Edition erneut Maßstäbe in den Bereichen Jagd, Fischerei, Abenteuer Natur & Reisen setzen“, betont Messeleiterin Stefanie Remiasch.

„In diesem Jahr verknüpfen wir mit über 400 Ausstellern Trends, Neuheiten, Tradition, Nachhaltigkeit und natürlich umfassendes Wissen im Bereich von Produkten und Dienstleistungen“, so Remiasch. Die parallel stattfindende „absolut allrad“ bietet dabei einen umfassenden Überblick über den 4x4-Markt und ergänzt das breite Spektrum der Messe.  (weiterlesen)

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Tradition und Rechtsextremismus: „Deutsche Burschenschaft“ bei „Jagd und Hund“-Messe

13.1.2024

Ende Januar startet in Dortmund die Messe „Jagd und Hund“. In diesem Jahr hat die extrem rechte „Deutsche Burschenschaft“ angekündigt, dort einen Stand betreiben und die Messe mit „Verbandsbrüdern“ besuchen zu wollen. Die „DB“ ist bestens vernetzt in neurechten Strukturen, doch den Betreibenden der Dortmunder Westfalenhalle sind die Hände gebunden.
„Ehre, Freiheit, Vaterland“: Die „Deutsche Burschenschaft“ als Korporationsverband

Die Deutsche Burschenschaft (DB) ist ein Dachverband von Burschenschaften in Deutschland und Österreich. Heute ist sie ein Verband mit etwa 4.500 Mitgliedern in etwa 70 Burschenschaften. Der Wahlspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ der Jenaer Urburschenschaft von 1815 ist noch heute ihr Wahlspruch. (weiterlesen)

 

 

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Das Jahr 2024 beginnt mit neuen Wolfsrissen

Folgende Berichte aus verschiedenen Regionen Deutschlands zeigen, dass 2024 mit noch mehr Wolfsrissen zu rechnen ist.

9.1.2024

Aus mehreren Regionen Deutschlands werden wieder neue Wolfsrisse von Nutztieren gemeldet. Zugeschlagen hat der Räuber u.a. in Uckermark und Barnim. In Klein Ziethen sind zwei Sika-Hirsche im Gehege tot. Da der Schaden für die Besitzer derart groß ist, wollen sie die Haltung nach 13 Jahren nun aufgeben.

Auch in Hille bei Minden hat sich ein Wolf an Weihnachten drei Schafe geholt. Der Schäfer brachte seine Herde dann an den Feiertagen noch in Sicherheit. Schafrisse werden auch aus dem Osterzgebirge, und hier erstmals aus Schellerhau, gemeldet. Ein getötetes Schaf und drei schwer verletzte Tiere sind die Bilanz eines Angriffs in Auw bei Prüm (RLP).

Wolf auf Feldern am Niederrhein
Für Aufregung sorgen Wolfsbeobachtungen am Niederrhein in der Nähe von Anholt bei Isselburg (NRW). Am 4. Januar war es bereits zu einem mutmaßlichen Wolfsriss gekommen, bei dem ein Schaf getötet wurde. Nun berichten auch Jogger und Radfahrer von Wolfssichtungen auf den umliegenden Wirtschaftswegen. Die Stadtverwaltung Isselburg appelliert an alle Bürger, ihre Wolfsbeobachtungen dem Landesumweltamt zu melden. (weiterlesen)

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Der Wolf ist zurück - was nun? | ARTE

Immer mehr Wölfe streifen durch die Wälder. Vereinzelt sogar durch Ortschaften. Kaum ein Tag vergeht ohne Meldungen von Rissen. Der Aufwand für Viehzüchter, ihre Tiere zu schützen, wird immer größer. Aus Sicht der Naturschützer ist die Rückkehr der Wölfe ein großer Erfolg. Die Wolfspopulation in Europa wächst. Auch in der Schweiz ...

Der Wolf erhitzt die Gemüter. Aus Sicht der Naturschützer ist die Rückkehr der Wölfe ein großer Erfolg. Viele Weidetierhalter sind jedoch verzweifelt, fordern rigorosen Abschuss, mehr Unterstützung durch den Staat. Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, ohne dass es Meldungen von Wolfsrissen gibt. Deutsche Bundesländer wie Niedersachsen, stellen Ausgleichszahlungen für gerissene Tiere zur Verfügung und fördern Herdenschutzmaßnahmen, wie den Bau spezieller Schutzzäune. Der Aufwand für Viehzüchter, ihre Tiere zu schützen, wird immer größer. Die Wolfspopulation in Europa wächst.
Hirtin Lorena Ritter hütet über den Sommer 125 Kühe auf der Alp, den Bergweiden. Eine alte Tradition in der Bergwelt. Doch jetzt ist alles anders geworden. Die Wölfe kamen immer öfter und immer näher an die Hütte und die Tiere von Hirtin Lorena Ritter. Sie erzählt: „Die Wölfe waren um die Hütte rum, haben mich beobachtet, standen 15 Meter vor mir, haben meine Herde angegriffen. Aus diesem Grund mussten wir mit den Tieren auf tiefer gelegene Weiden fliehen.“ Lorena hat zusammen mit dem Besitzer der Kühe entschieden, die Alpsaison vorzeitig zu beenden. Die Situation ist ihnen zu heikel geworden, denn auch aus den Nachbartälern gab es Meldungen von Wolfsrissen. Sie sehen angesichts der Wolfsproblematik große Schwierigkeiten auf die Schweizer Weidewirtschaft zukommen. Die Tradition der Älpler sei in Gefahr, denn viele Bauern geben ihre Tiere nicht mehr auf die Alp, und immer weniger Hirten sind bereit, diese Belastung auf sich zu nehmen.

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