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Jagdmöglichkeiten & Jagdreisen in Deutschland (2023)
Jagd liegt immer mehr im Trend: Deutschlandweit steigt die Anzahl an Jägern und insbesondere auch Jägerinnen stetig an, was grundsätzlich natürlich eine positive Entwicklung ist (vgl. Statista). Doch gerade für Jungjäger ist es hier oftmals schwer, nach bestandener Jägerprüfung eine Jagdmöglichkeit zu finden und vielleicht sogar das erste Stück Wild zu erlegen. Aus diesem Grund möchte ich im nachfolgenden Artikel einmal meine persönlichen Erfahrungen über die ersten drei Jagdjahre als Jäger schildern und erklären, welche Wege es hier insbesondere für Jungjäger gibt, eine Jagdgelegenheit zu finden und die Jagd auszuüben.
Wie finde ich eine Jagdmöglichkeit in Deutschland?
Solltest du bereits einen oder sogar mehrere Jäger in Familie und Bekanntenkreis haben und in einer ländlich geprägten Gegend mit viel Natur und Wald leben, wirst du es wahrscheinlich vergleichbar leicht haben, eine Jagdmöglichkeit zu finden. Gerade aber für Jungjäger, die durch Familie und Freunde noch keinen Jäger kennen und in einer Großstadt bzw. einem Ballungsgebiet wie Berlin oder dem Ruhrgebiet mit vielen Menschen sowie Jagdschulen und Hegeringen aber vergleichsweise wenig Wald leben, ist dies nicht immer leicht. Hier gibt es jedoch ebenfalls verschiedene Möglichkeiten an eine Jagdmöglichkeit zu gelangen, die im nachfolgenden Beitrag erklärt werden:
Inhaltsverzeichnis:
1. Jagdmöglichkeiten über Hegeringe
2. Jagdgelegenheiten über Landesforste und Verbände
3. Jagdmöglichkeiten über Jagdreisen und Jagdurlaube
4. Weitere Möglichkeiten
5. Fazit
Kreisjägerschaften und Hegeringe als Jagdmöglichkeit (weiterlesen)

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Erfolgreiche Blattjagd: Auswirkungen des Monds auf die Rehbrunft
Der Mond ist nicht nur verantwortlich für die Gezeiten, er hat zusammen mit Hitze auch Auswirkungen auf die Brunft und Blattjagd.
Christian Schätze
24. JULI 2023
Der Mond beeinflusst auch die Brunft des Rehwilds.
Haben Sie schon einmal vom Palolowurm gehört? Der bis zu 40 Zentimeter lange Ringler lebt zwischen Korallen im westlichen Pazifik und gilt bei den Einheimischen auf Samoa als echter Leckerbissen. Das Besondere an diesem grünlichen Meereswurm ist, dass er sich nur einmal im Jahr paart; und zwar genau ein bis drei Nächte vor Neumond. Wie das genau geschieht, wäre eine eigene Geschichte wert.
Als Mondanbeter gelten hingegen zahlreiche australische Korallen. Im Gegensatz zum Palolowurm kommen die Bewohner des Great Barrier Reefs im Frühjahr nur bei Vollmond richtig auf Touren. Unzählige Korallen schicken dann wie auf ein geheimes Kommando ihre Geschlechtszellen auf Reisen – ein Naturspektakel, das Jahr für Jahr Taucher aus aller Welt anzieht.
Rehböcke treiben bei Neumond auch tagsüber (weiterlesen)

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Drohnenförderung: Doppelt so viel Geld für die Kitzrettung
21. Juli 2023
Mähwerke gefährden im Frühjahr insbesondere junge Wildtiere. Der Bund hat nun die Fördergelder für Drohnen zur Kitzrettung erhöht.
Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Rehkitzrettung“ fördert unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung beim Mähen landwirtschaftlicher Flächen. Aufgrund des großen Interesses an der Fördermaßnahme hat das BMEL die Mittel nun von zwei Millionen auf 4,4 Millionen Euro aufgestockt. Das Förderprogramm richtet sich an jagdliche Vereine sowie Vereine zur Wildtier- beziehungsweise Rehkitzrettung. Diese haben bis zur Antragsfrist Ende Juni 2023 mehr als 1.100 Förderanträge gestellt. Mit der Aufstockung wolle das BMEL sicherstellen, dass alle Berechtigten eine Zuwendung erhalten können. Insgesamt 1.178 Drohnen mit jeweils bis zu 4.000 Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren bereits mit Mitteln des Programms angeschafft.
Özdemir dankt allen an der Kitzrettung Beteiligten (weiterlesen)

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Abnormer Bock - Jagd in der Heide - Jägerbiwak
Die Bockjagd ist in vollem Gange und wir sind wieder zurück in der Lüneburger Heide. Immer wieder zieht es mich in diese traumhafte Landschaft. Dem Ansinnen nach die Kühltruhe zu füllen, genießen wir einen herrlichen Ansitz. Plötzlich zieht ein abnormer Bock auf. Ob es diesmal wieder geklappt hat seht ihr in diesem Video.
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Messe Dortmund: Undercover-Video aus Westfalenhallen zeigt verstörende Szenen
13.07.2023
Ein halbes Jahr nach der Messe „Jagd & Hund“ in den Westfalenhallen Dortmund ist ein Undercover-Video aufgetaucht. Stadt und Messe nehmen Stellung.
Dortmund – Eine der umstrittensten Messen in Dortmund kommt nicht zur Ruhe. Selbst ein halbes Jahr nach Ende der „Jagd & Hund“ 2023 gehen Tierschützer in die Offensive und üben Kritik. Italienische Undercover-Reporter haben jetzt ein Video (liegt RUHR24 vor) veröffentlicht, das verstörende Szenen zeigt.
Messe Dortmund: Undercover-Video von der Jagd & Hund in den Westfalenhallen aufgetaucht
Darin prahlen Aussteller der Messe damit, ihre Kinder an Gewehre zu lassen, um damit wild lebende Tiere zu erschießen. In einer Szene des Videos zeigt eine Frau ein Foto ihres achtjährigen Kindes, das einen erlegten Hirsch am Geweih fast, nachdem es das Tier erschossen haben soll. Die Personen kommen nicht aus Deutschland. (weiterlesen)

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Möglichkeiten für Abschuss von Problemwölfen besser nutzen
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, Möglichkeiten für den Abschuss von Problem-Wölfen stärker zu nutzen. Das bezieht sich auf solche Wölfe, die trotz Schutzmaßnahmen mit Zäunen Tiere reißen. Sie dürfen nach wiederholten Übergriffen abgeschossen werden.
Hohenleipisch (dpa/bb). Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, Möglichkeiten für den Abschuss von Problem-Wölfen stärker zu nutzen. Das bezieht sich auf solche Wölfe, die trotz Schutzmaßnahmen mit Zäunen Tiere reißen. Sie dürfen nach wiederholten Übergriffen abgeschossen werden.
In Brandenburg war bislang ein solcher Fall bekannt: Im März dieses Jahres wurde ein Wolf, der mindestens 76 Nutztiere gerissen haben soll, im Kreis Teltow-Fläming erlegt. (weiterlesen)

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Blutiger Almsommer: Wie umgehen mit Wolf und Bär?
Vom Waldviertel bis ins Montafon, vom nördlichen Oberösterreich bis ins südliche Kärnten: Die Angst vor dem Wolf geht um in Österreich. Das Raubtier ist zurück und rückt immer näher an Siedlungen heran. Das sorgt nicht nur für große Verunsicherung bei der Bevölkerung, sondern auch bei Urlaubern, die es im Sommer zum Wandern auf die Alm zieht.
Besonders betroffen sind die heimischen Landwirte: Fast 1.900 Schafe, Ziegen und sogar Rinder sind 2022 dem Wolf und anderen streng geschützten Räubern zum Opfer gefallen. Und die Politik reagiert. Immer mehr Bundesländer ermöglichen per Verordnung den schnellen Abschuss von so genannten „Risiko- und Schadwölfen“. Doch damit könnte bald Schluss sein. Denn der Verwaltungsgerichtshof räumt in einer aktuellen Entscheidung Umweltschutz-NGOs das Recht ein, gegen solche Verordnungen Beschwerde einzulegen. (Video ansehen)

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Die Rolle von Computer Vision im Wildtierschutz und in der Wildtierforschung
4.7. 2023
Christopher Clay
Untersuchung der Auswirkungen von Computer Vision auf den Naturschutz und Forschungsbemühungen
Der rasante technologische Fortschritt hat verschiedene Branchen revolutioniert, und der Schutz und die Forschung von Wildtieren bilden da keine Ausnahme. Einer der bedeutendsten technologischen Durchbrüche der letzten Jahre ist Computer Vision, ein Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), der es Computern ermöglicht, die visuelle Welt zu interpretieren und zu verstehen. Durch die Analyse digitaler Bilder und Videos können Computer-Vision-Systeme Objekte oder Ereignisse in der Umgebung identifizieren, klassifizieren und verfolgen. Dieses leistungsstarke Instrument hat das Potenzial, die Naturschutz- und Forschungsbemühungen zu verändern und zu wirksameren Strategien zum Schutz gefährdeter Arten und zur Erhaltung der Artenvielfalt zu führen.
Eine der größten Herausforderungen beim Artenschutz ist die Überwachung und Verfolgung von Tierpopulationen. Herkömmliche Methoden wie Kamerafallen und Felduntersuchungen können arbeitsintensiv, zeitaufwändig und anfällig für menschliches Versagen sein. Computer Vision bietet eine effizientere und genauere Alternative und automatisiert den Prozess der Identifizierung und Zählung von Tieren in Bildern und Videos. Diese Technologie kann besonders nützlich sein, um schwer fassbare oder gefährdete Arten zu überwachen, die in freier Wildbahn schwer zu beobachten sind. (weiterlesen)

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Umweltministerin Lemke fordert mehr Abschüsse von Wölfen
1. Juli 2023
Umweltministerin Lemke hat mehr Abschüsse von "Problemwölfen" gefordert. Der Abschuss von Tieren, die Menschen zu nahe kämen, sei durch die Länder möglich. Die Abschüsse seien auch notwendig, um die Akzeptanz des Wolfsschutzes in Deutschland zu stärken.
Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat mehr Abschüsse von "Problemwölfen" gefordert. Die Grünen-Politikerin sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", der Abschuss von Wölfen, die das Überwinden von höheren Zäunen gelernt hätten oder sich Menschen zu sehr näherten, sei möglich. Die Länder könnten das rechtskonform durchführen. "Diese Möglichkeit sollte in Zukunft verstärkt genutzt werden." Sie wolle dafür sorgen, dass die Verfahren unbürokratischer und praxisnäher würden, versprach die Ministerin.
Lemke betonte zugleich, dass solche Abschüsse notwendig seien, um die Akzeptanz zum Schutz des Wolfs aufrechtzuerhalten. Alle Beteiligten müssten Rechtssicherheit haben, wenn eine Abschussgenehmigung erteilt werde.
Morddrohungen von Wolfsschützern wie kürzlich gegen den niedersächsischen Umweltminister Christian Meyer (Grüne) bezeichnete Lemke als "völlig inakzeptable Grenzüberschreitung". Damit werde der Raum des demokratischen Diskurses definitiv verlassen.
Abschüsse sollen Akzeptanz fördern (weiterlesen)

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Waidgerechte Saujagd? Tellerschüsse bei Schwarzwild
Die Zunahme des Schwarzwildes und die damit einhergehend intensive Bejagung auf den Schadflächen verleitet manchen Jäger zum Tellerschuss. Jedoch kann dieser dem Wild großes Leid zufügen.
Wildmeister Matthias Meyer 28. JUNI 2023
Nicht selten sind für den Schützen nur der Kopf und der obere Teil des Wildkörpers zu sehen, wenn das Stück Schwarzwild im Getreide steht – kleinere Frischlinge werden oft nicht bemerkt. Oft muss man einige Zeit warten, um einen sauberen Schuss antragen zu können. Die weite, unübersichtliche Deckung durch die Feldfrüchte Mais, Raps und Getreide beeinträchtigen oder vereiteln nicht selten die (Nach-)Suche und Bergung des beschossenen Wildes.
Eine annehmende Sau würde zudem in dem dichten Bewuchs den in Sicht und Bewegung stark beeinträchtigten Waidmann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher „alt aussehen“ lassen. Und dann ist da noch die Sache mit dem Verhitzen. Eine Nachsuche beim ersten Licht würde das um Mitternacht anvisierte Wildschwein bis zum Eintreffen der Jäger sicherlich nicht mehr für den menschlichen Verzehr zulassen.
Ein ganzer Katalog scheinbar plausibler Argumente, der den so oft an Jägerstammtischen propagierten und leider auch dann in der Praxis angewendeten Schuss hinter den Teller auf das Schwarzwild auszuprobieren, empfiehlt. (weiterlesen)


