Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Afrikanische Schweinepest 21 Kilometer vor deutscher Grenze
Berlin/Warschau (dpa) - Die Afrikanische Schweinepest ist nach Angaben der Bundesregierung noch näher an die deutsche Grenze herangerückt.
Ein positiv getesteter Wildschwein-Kadaver wurde nach Angaben des Bundesagrarministeriums vom Donnerstag nur 21 Kilometer von der Grenze entfernt gefunden. Insgesamt seien dem Ministerium acht neue Schweinepest-Fälle von den polnischen Behörden angezeigt worden.
Ein weiteres mit dem Virus infiziertes totes Wildschwein lag demnach 32 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Bisher betrug die kürzeste Entfernung eines bekannten Falles in Polen zur Grenze nach Deutschland 40 Kilometer. (weiterlesen)
Foto: Wikipedia
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Neujahrsgedanken
Georg v. Kerssenbrock blickt für die Jägerstiftung kritisch auf das vergangene Jahr zurück und bricht angesichts der Wolfsbedatte eine Lanze für unser Schalenwild.
Liebe Leserinnen und Leser,
welche Verlogenheit beim Tier-, Natur- und Artenvielfaltsschutz im Spiel ist, lässt sich am Beispiel Wolf versus Schalenwild deutlich machen. Beim Wolf wird die Notwendigkeit des Eingriffs durch den Menschen mit Vehemenz verneint. Alles muss darauf angelegt sein, ein langfristiges Miteinander von Menschen, Weide- und Wildtieren zu ermöglichen, ohne dass eine Entnahme des Prädators „Wolf“ stattfindet. Dabei ist es der Wolf, der tötet und damit maßgeblich die Artenvielfalt beeinflusst.
Zum Schutz der Weidetierhaltung werden den jeweils betroffenen Menschen Geduld und nicht zuletzt hohe finanzielle Aufwendungen zugemutet. Neue Gesetze zur Entnahme von Wölfen hin oder her: Nichts kann zu teuer sein, als dass auch nur ein Abschuss eines Wolfes in Betracht gezogen werden kann. Und wer etwas anderes will, der wird gemobbt, verleumdet und bedroht.
Dem gegenüber kann nicht rabiat genug gegen das Schalenwild zu Felde gezogen werden. Die Ausrottung von Wildarten ist auf diesem Gebiet kein Tabu. Man könnte den Eindruck gewinnen, es handelte sich allein um „Schadwild“, dem nicht genug zu Leibe gerückt werden kann, quasi wie einer Ratte. Doch was haben diese Wildarten „Böses“ an sich, dass ihnen bisweilen sogar das Existenzrecht abgesprochen wird, wenn ich z. B. den Umgang mit Gams- oder Rotwildbeständen im Bereich der Voralpen bedenke? (weiterlesen)

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Niedersachsen: Dachspopulation steigt – Nabu kritisiert Jagd
Der Dachs hat den Wald verlassen und fühlt sich in der Agrarlandschaft offenbar so wohl, dass die Population weiter wächst. Für den NABU kein Grund, ihn verstärkt zu bejagen.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen meldet für das Jagdjahr 2018/19 die höchste Abschussrate an Dachsen seit 1957. Laut Landesjagdbericht wurden in dem Bundesland 8.481Tiere gemeldet, 1.673 fielen dem Straßenverkehr zum Opfer, die übrigen wurden erlegt.
Die größte Dachs-Strecke gab es dabei in den Landkreisen Osnabrück (462), Göttingen (435) und Gifhorn (424) sowie in der Region Hannover (412). Wie die Landesjägerschaft auf Nachfrage des NDR erklärte, profitieren die Dachse aktuell von den günstigen Lebensbedingungen. Ursprünglich hätten Dachse überwiegend in den Wäldern gelebt. Mittlerweile sei das Tier auch in der Agrarlandschaft heimisch geworden. Sie profitieren zum Beispiel vom verbreiteten Mais-Anbau. Auch mildere Winter tragen dazu bei, dass Dachse über längere Zeit im Jahr leichter Nahrung finden. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Ostalbkreis)
Im Ostalbkreis werden 3 Jagdbögen gleichzeitig verpachtet Submission ist am 16.1.2020 (weiterlesen)
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Begehungsschein Angebot Nordrhein-Westfalen (Landkreis Soest)
Biete Begehungsschiein ab 1.4.2020 an erfahrenen Jäger in der Nähe von Warstein. (weiterlesen)
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ASP: Fli aktualisiert Risikobewertung
Infolge des Auftretens der Afrikanischen Schweienpest (ASP) im Westen Polens hat das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) seine Risikobewertung aktualisiert.
In Anbetracht der weiterhin zunehmenden geografischen Ausbreitung der ASP sowohl außerhalb als auch innerhalb der Europäischen Union (EU) bei Haus- und Wildschweinen, als auch des Auftretens von Fällen in grenznahen Regionen, wurde das Risiko einer Einschleppung der ASP nach Deutschland durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), besonders im Hinblick auf einen Eintrag in die Wildschweinpopulation, neu bewertet.
Sprünge der ASP über größere Entfernungen (z. B. innerhalb Polens, nach Belgien, Ungarn, in die Tschechische Republik) verdeutlichen das bestehende Risiko einer Einschleppung nach Deutschland durch menschliches Handeln. Durch das Auftreten der Tierseuche im Westen Polens seit November/Dezember 2019 ist allerdings auch das Risiko eines Eintrags nach Deutschland durch migrierende, infizierte Wildschweine nochmals deutlich gestiegen. (weiterlesen)

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Österreich: Eine Neujahrsbilanz zur Rückkehr der Wölfe
Kurt Kotrschal zieht zum Jahresende Bilanz zur Rückkehr und Verbreitung des Wolfes in Europa. In Österreich werden es heimlich weniger, statt mehr...
Es ist das alte Lied: Kaum erholt sich ein Beutegreifer in Österreich, geht's ihm schon wieder an den Kragen.
Was die Rückkehr der Wölfe nach Europa betrifft, kann man zum Jahreswechsel eine positive Bilanz ziehen. So zählte man 2019 in Deutschland 105 Rudel, was nahezu tausend Wölfen entspricht. Sie erholen sich auch in Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern.
Leider ist die Bilanz in Österreich weniger positiv. Gab es 2018 drei Rudel im nördlichen Niederösterreich und geschätzte 25 Wölfe, ließ sich 2019 nur noch das am Truppenübungsplatz in Allentsteig feststellen.
Wilderei, statt Herdenschutz (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Lippe)
In Ostwestfalen-Lippe wird eine Genossenschaftsjagd mit 460 ha zum 1.4.2020 neu verpachtet. Submission ist am 31.1.2020. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Saarland (verschiedene Landkreise)
Der SaarForst Landesbetrieb verpachtet zum 1.4.2020 verschiedene Eigenjagdbezirke in verschiedenen Landkreisen. Submission ist am 4.2.2020. (weiterlesen)
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Weihnachtstragödie: Wolf soll Känguru gefressen haben
In Belgien wird ein als Haustier gehaltenes Känguru vermisst. Für den Experten ist die Sache klar: Ein Wolf soll das Tier gefressen und verschleppt haben.
Känguru als Weihnachtsbraten
Ein Wolf wird in Belgien verdächtigt, ein als Haustier gehaltenes Känguru getötet und gefressen zu haben.
Das aus einem Garten verschwundene Tier sei wahrscheinlich von dem Wolf als "Weihnachtsmahlzeit" verspeist worden, sagte der Wolfsexperte Jan Loos letzten Mittwoch einer Nachrichtenagentur. Ein zweites von den Privatleuten gehaltenes Känguru sei ins Ohr gebissen worden.
Wolfsexperte leitet Wolfszentrum Jan Loos, der ein belgisches Wolfszentrum namens "Landschap" leitet, war nach eigenen Angaben von den Känguru-Besitzern zu deren Haus gerufen worden. (weiterlesen)
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