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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Pressemitteilung der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. zum gestern verabschiedeten Änderungsgesetz zum BNatSchG

„Weidetiere haben dasselbe Recht auf Tierschutz wie Wölfe.“ So die Unionsfraktionsvize Connemann zu dem gestern im Bundestag verabschiedeten Änderungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz. Kaum ein anderer Satz verdeutlicht besser das große Dilemma und die zahlreichen Missverständnisse in der seit Monaten laufenden Diskussion um den Wolf, die gestern mit der Verabschiedung dieses Gesetzes ein vorläufiges Ende gefunden haben.

Selbstverständlich haben alle Tiere ein Recht auf Tierschutz, und es wäre schön, wenn dieses Recht in Deutschland tatsächlich selbstverständlich wäre und so vehement für alle Nutztiere eingefordert würde, wie dies zurzeit im Falle der Weidetiere geschieht. In Bezug auf den inzwischen als Problemfall abgestempelten Wolf wird dabei aber übersehen, dass der Wolf einem speziellen Schutz unterfällt, nämlich dem Artenschutz. Mithilfe der speziellen Regelungen des Artenschutzrechtes soll die Erhaltung bestimmter gefährdeter Tierarten sichergestellt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt das Artenschutzrecht ein gestuftes Schutzsystem auf, um überlebensfähige Populationen bestimmter gefährdeter Arten zu erhalten.
Der Wolf unterliegt in diesem Schutzsystem der höchsten Schutzstufe. Im Rahmen dieses besonderen Artenschutzes besteht nach Artikel 12 FFH Richtlinie auch ein individuenbezogener Schutz in Bezug auf geplante Tötungen. Bei einer Abwägung der Schutzinteressen beider Tierarten muss dieser Schutzstatus zwangsläufig mit einbezogen und insbesondere berücksichtigt werden, dass nach dem europäischen Artenschutzrecht die Tötung eines streng geschützten Tieres aus Gründen des Schutzes anderer Tiere - abgesehen von dem Schutz wildlebender Tiere - nicht gerechtfertigt ist, denn anderenfalls macht Artenschutz keinen Sinn.
Tierschutz obliegt nach der Tierschutznutztierhaltungsverordnung dem Halter der Tiere, Herdenschutz als Alternative zur Tötung obliegt ebenfalls dem Halter. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Ärger bei der Wildtierstiftung: Chef wegen Klima-Thesen gefeuert

Paukenschlag bei der Deutschen Wildtier Stiftung!

Der langjährige Vorstand und ehemalige Hamburger Umweltminister, Fritz Vahrenholt (70, SPD) wurde offenbar fristlos entlassen. Grund: seine Ansichten zur Klimapolitik, wie das Präsidium mitteilte.

„Die Deutsche Wildtier Stiftung und ihr Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt sind aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Positionierung der Stiftung in der aktuellen klimapolitischen Diskussion übereingekommen, ihre Zusammenarbeit zu beenden“, heißt es in einer offiziellen Erklärung. (weiterlesen)

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Deutsche Wildtier Stiftung und Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt trennen sich

Hamburg, 19. Dezember 2019 – Die Deutsche Wildtier Stiftung und ihr Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt sind aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Positionierung der Stiftung in der aktuellen klimapolitischen Diskussion übereingekommen, ihre Zusammenarbeit zu beenden.

Prof. Dr. Vahrenholt war zunächst zwei Jahre Mitglied des Kuratoriums und sodann in den letzten sieben Jahren alleiniger Vorstand der Wildtier Stiftung. In dieser Zeit hat er sich große Verdienste um die Fortentwicklung der Stiftung erworben.

So hat er u.a. das Insektensterben mit dem Großprojekt zum Wildbienenschutz in urbanen Räumen Deutschlands zum Thema gemacht. Die Deutsche Wildtier Stiftung hat sich dieses heute von einer breiten Öffentlichkeit beachteten Themas als erste Organisation angenommen und setzt heute in den drei Metropolen Deutschlands Hamburg, Berlin und München Projekte zum Wildbienenschutz um. Ein besonderes Engagement Prof. Vahrenholts galt der Schaffung von Wildnisflächen in Deutschland. Durch Kauf und Übernahme von bundeseigenen Flächen im Rahmen des Nationalen Naturerbes wuchsen die Wildnisflächen der Deutschen Wildtier Stiftung in seiner Amtszeit um rund 2.500 Hektar. (weiterlesen)

 Der neue Vorstand: Dr. Jörg Soehring

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Probleme mit Wölfen: Verzweifelte Schäfer demonstrieren in Friedrichskoog

Ein neuer Problemwolf in Dithmarschen, Schutzzäune, die nichts bringen, Schafe, die in Panik auf die Landstraße laufen und Unfälle verursachen – die Wut und Verzweifelung der Schäfer in Schleswig-Holstein steigt gerade wieder mächtig an. Sie fühlen sich mit den Angriffen durch die Raubtiere allein gelassen. Deswegen sind sie am Donnerstag in Friedrichskoog auf die Straße gegangen. Wir waren für Sie dabei. (Video ansehen)

 

 

Wolfsrisse in Friedrichskoog

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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Die Jagdgenossenschaft Wolfshausen verpachtet eine 330 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2020. Submission ist am 21.2.2020 (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Brandenburg (Landkreis Märkisch-Oderland)

Vergebe zum 01.04.20 einen Begehschein gegen Hegebeitrag nahe Altlandsberg. (weiterlesen)

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. Neuer Fall in Belgien und 28.000 tote Schweine in Indonesien.

In Belgien wurde die infizierte Karkasse eines Wildschweins rund 2 km außerhalb der inneren Beobachtungszone gefunden. Das geht aus den Daten hervor, die der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorliegen und wurde vom Landwirtschaftsministerium der Wallonie bestätigt.

Anfang Dezember fand man die Knochen eines Tieres, das bereits drei bis sechs Monate tot gewesen sein muss, in der Nähe des Dorfes Assenois. Es ist der erste Fund eines ASP-positiven Kadavers in der Gemeinde Neufchâteau. Möglicherweise wurde das Tier bei einer Suche aufgrund der dichten Vegetation übersehen. Das innere Beobachtungsgebiet wird als Folge dieses Fundes erweitert, bestätigten die Behörden.

In Indonesien hat die Afrikanische Schweinepest inzwischen über 28.000 Schweine getötet. Laut OIE sind vor allem in der indonesischen Provinz Nordsumatra 392 Hinterhofhaltungen von der Tierseuche betroffen. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Neuregelung zum Wolf schafft Rechtssicherheit

Der Bundestag hat neue Regelungen zum Umgang mit dem Wolf beschlossen. Das Bundesnaturschutzgesetz wird in diesem Zuge geändert.
Bundestag beschließt Änderung des Naturschutzrechts
Der Bundestag hat heute neue Regelungen zum Umgang mit dem Wolf beschlossen. Mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes werden berechtigte Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhaltung und der Schutz des Wolfs als streng geschützter Tierart in einen angemessenen Ausgleich gebracht. Die Novelle muss noch den Bundesrat passieren.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Neuregelung zeigt, dass wir berechtigte Sorgen der Bevölkerung und die Interessen der Weidetierhaltung ernst nehmen. Dies schließt auch die Hobbytierhalter ein. Der Herdenschutz ist dabei von zentraler Bedeutung, denn Nutztierrisse in Wolfsgebieten lassen sich nur durch gute und flächendeckende Herdenschutzmaßnahmen effektiv verhindern. Daher habe ich mich gemeinsam mit meiner Amtskollegin Julia Klöckner auch dafür eingesetzt, dass die Finanzierungsmöglichkeiten etwa für Herdenschutzhunde und --zäune auf europäischer und nationaler Ebene verbessert werden. Dies betrifft sowohl die Kosten für die Anschaffung als auch den Aufwand für die laufende Unterhaltung." (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Feuer frei auf freie Wölfe

Politik gibt grünes Licht für das fröhliche Rudel-Rummsen

Noch ein Punkt für uns im Kampf gegen die Natur   Ein Kommentar von Philipp Martin

Können Sie sich noch an JJ1 erinnern? Nö? Vielleicht klingelt es bei Ihnen, wenn Sie den Spitznamen des am 26. Juni 2006 abgeschossenen Bären hören. Bruno hat vor 13 Jahren ganz Deutschland polarisiert – der erste in freier Wildbahn lebende Bär der deutschen Boden seit über 170 Jahren betreten hatte. Wir Deutschen reagierten prompt auf jene unkomplizierte, lockere und entspannte Weise, für die wir in der ganzen Welt bekannt sind. Die bayerische Staatsregierung reckte gegenüber ihren Waidmännern den grünen Daumen nach oben und gab den armen Bruno zum Abschuss frei. Wenngleich dieses Ereignis auch nur einen Bärenschiss in der deutschen Geschichte markiert, zeigt es doch auf welch souveräne Weise wir mit der Natur interagieren. Da wo Sie uns in den Kram passt, loben wir Sie über den grünen Klee, dort wo sie uns im Weg ist, zerstören, zertreten, erschießen und roden wir einfach was das Zeug hält.

Katzenbabys, Hündchen und Ponys bekommen abendfüllende Spielfilme und Buchreihen spendiert – Schweine, Kälbchen und Lämmer das Bolzenschussgerät an den Kopf gesetzt. Neue Straßen, Autobahnen und Parkplätze werden gerne gesehen – Regenwasser das durch die eskalierte Flächenversiegelung in unsere Keller fließt, aber weniger gerne. Geflügel das an den Kühlergrills unserer Online-Shopping-Liefer-Laster und SUVs zermatscht wird juckt uns herzlich wenig, wenn die gleichen Viecher aber dafür taugen ein den Ausblick von der Terrasse verschandelndes Windrad in der Nachbarschaft zu verhindern, ist das Geheule groß.  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Nordrhein-Westfalen (Landkreis Hochsauerlandkreis)

Im Sauerland wird eine 600 ha große Jagd zum 1.4.2020 mit Rotwild im Abschussplan neu verpachtet. Submission ist am 25.1.2020 (weiterlesen)

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