Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Polizeieinsatz in Sachsen-Tier betäubt und gefangen: Wolf verirrt sich in Görlitzer Wohnhaus
Hier ist selbst für den Wolf Sackgasse!
Nachdem Anwohner dieses Tier in einem Innenhof in Görlitz (Sachsen) entdeckten, rückten am Montagmittag Polizei und Wolfsexperten zu einem Großeinsatz aus. Der Vierbeiner verirrte sich sogar durch ein Kellerfenster ins Haus – wurde schließlich betäubt und eingefangen!
„Gegen 12.45 Uhr ging ein Notruf bei uns ein, dass sich vermutlich ein Wolf an den Mülltonnen eines Mehrfamilienhauses in der Blumenstraße in Görlitz aufhält“, erklärte ein Polizeisprecher. Ein Tierarzt bestätigte den Beamten später, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. (weiterlesen)

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Enorme Wildschäden durch Wildschweine
Im Bergischen Land und im Sauerland haben Wildschweine in den vergangenen Wochen enorme Wildschäden angerichtet. Besonders betroffen ist aktuell das Grünland im Raum Medebach-Dreislar. Stimmt die Jagdstrategie in NRW?
Rund 630 ha umfasst das Jagdrevier Dreislar bei Medebach im Hochsauerlandkreis. Fast 60 ha der von Grünland geprägten Region wurden in den vergangenen Wochen von Schwarzwild „gezeichnet“. Egal, wo man durch das Revier fährt, quasi überall fallen die großflächigen Narbenschäden ins Auge. „So etwas habe ich hier noch nicht erlebt“, sagt Alfons Brocke aus Medebach-Dreislar. Er ist bestätigter Jagdaufseher in dem Revier vor Ort. Betrug der Wildschaden 2018/19 rund 7000€, geht Brocke für 2019/20 von 40.000 bis 60.000 € aus. Und bis zum Ende des Jagdjahres am 31. März 2020 werden vermutlich weitere Schadflächen hinzukommen. „Die derzeitigen Schwarzwildschäden im Grünland sind für die Landwirte und die Jagdpächter unerträglich und nicht mehr zumutbar“, so sein Fazit. „Unhaltbarer Zustand“ „Intensive Bejagung auf dem Grünland bei gleichzeitiger Jagdruhe in den anliegenden Wäldern“, lautete die Empfehlung, die kürzlich noch auf dem Bergischen Grünlandtag gegeben wurde. (weiterlesen)
Ausschreibung des Jagdbogens Dreislar im Jagdportal

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Umweltministerin im Interview: Dalbert gegen Obergrenze für den Wolf
Die Zahl der Wölfe in Sachsen-Anhalt ist gestiegen. Forderungen nach einer Obergrenze erteilt Umweltministerin Dalbert dennoch eine Absage. Im Interview zeigt sie sich außerdem enttäuscht über die Höhe der Bundeshilfen für Waldschäden.
Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) hat sich mehr finanzielle Unterstützung zur Walderhaltung erhofft. Im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT sagte sie, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) habe allerdings einen Schlüssel gewählt, der Sachsen-Anhalt benachteilige. Dabei sei das Bundesland von Waldschäden am meisten betroffen. Es ärgere sie, dass man schlechter behandelt werde als andere Länder, die zwar viel Wald, aber weniger Schäden hätten.
Sie habe gedacht, dass Bund und Land den Waldbesitzern pro Jahr zusammen 16 Millionen Euro zur Verfügung stellen könnten, so Dalbert. Nun seien es 10 Millionen. Man sei aber dennoch zuversichtlich, dass mit dieser Summe die größten Schäden behoben werden können. Zudem werde Mitte des kommenden Jahres überprüft, ob das Geld zwischen den Ländern womöglich noch umgeschichtet werde. So könne man am Ende vielleicht doch noch mehr Unterstützung bekommen als derzeit angedacht. (weiterlesen)

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Reviere in Österreich: Ein guter Grund zum Jagen
Immer mehr vermögende Deutsche kaufen sich für die Eigenjagd Wälder in Österreich. Gerade deren ausgefallene Wildbestände gelten als attraktiv. Die Preise der Grundstücke haben sich dabei in zehn Jahren fast verdoppelt.
Die idealisierte Zeit um das Weihnachtsfest hat mit der Realität oft wenig gemeinsam. In vielen Bilderbüchern stapfen Rehe mit stolzen Gehörnen durch verschneite Wälder – obgleich es weiße Weihnachten nur noch äußerst selten gibt und die Böcke, anders als die Hirsche, im Winter gar kein Geweih tragen. Doch freilebende Tiere, Tannenbäume und überzuckerte Landschaften gehören nun einmal zur festlichen Stimmung. Das ist einer der Gründe dafür, dass Wildgerichte zu Weihnachten so beliebt sind, egal ob vom Reh, Rot-, Damwild, Wildschwein oder Hasen, ob von Wildente oder Gans. (weiterlesen)

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Ausschreibung: Sponsoring-Partnerschaft mit einem privaten Waldbesitzer zwecks Reduzierung des CO2-Fußabdrucks
„Ein deutsches mittelständisches Beratungsunternehmen (alteingesessen, international tätig, ca. 1.000 Mitarbeiter) würde gerne eine Sponsoring-Partnerschaft mit einem privaten Waldbesitzer eingehen.
Wir möchten den von uns verursachten und nicht weiter reduzierbaren CO2-Fußabdruck zumindest teilweise durch ein Waldprojekt kompensieren. Geplant ist eine finanzielle Unterstützung über einen Forsteinrichtungszeitraum von 10 Jahren bei der Bewirtschaftung eines Dauerwaldes oder dem Umbau eines Altersklassenwaldes unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte." (weiterlesen)

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"Gesättigte Gebiete" Warum sich der Wolf in Deutschland (noch) pudelwohl fühlt
Einst war der Wolf in Deutschland ausgerottet, heute durchstreifen wieder zahlreiche dieser Tiere das Land. Dies freut Naturschützer, andere sind weniger glücklich über die Entwicklung.
Sächsische Wölfe kommen ziemlich weit herum – bis nach Weißrussland und Dänemark sind einzelne Tiere nachweislich schon getrabt. "Ein Wolf hat kein Google Earth, er läuft einfach los", sagt Ilka Reinhardt vom Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Sachsen. Hier weiß man inzwischen ziemlich genau, wohin der Canis lupus – der größte Räuber aus der Familie der Hunde – ausschwärmt. Die Forscher erhalten ihre Informationen von Sendern, die via Satellit den Aufenthaltsort der Tiere übermitteln. Nach zwei Jahren lösen sich die Halsbänder mit den Sendern von selbst und der Wolf taucht wieder in die Anonymität ab. Die Daten seiner Wanderungen bleiben.
In diesem Sommer hat Sachsen erstmals seit längerer Zeit wieder zwei Wölfe mit Sendern ausgestattet. Seither streunen die beiden Wölfinnen Lotta und Juli durch die Wälder des Freistaates und des nördlichen Nachbarn Brandenburg. "Noch wissen wir nicht, ob es Mutter und Tochter sind oder Tante und Nichte", sagt Reinhardt. Eine genetische Analyse der beiden Fähen stehe noch aus.
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Foto: Wikipedia
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Bestandsentwicklung vieler Vogelarten bleibt kritisch
Vogelarten der Agrarlandschaft, wie der Kiebitz und das Rebhuhn, sind weiter auf dem Rückzug.
Weiterhin großen Handlungsbedarf sehen das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bei der Bestandsentwicklung zahlreicher Vogelarten. Ihnen zufolge ist der Anteil der Brutvögel mit abnehmenden Beständen in den letzten zwölf Jahren deutlich höher ausgefallen als im Zeitraum der vergangenen 36 Jahre.
Das zeige, dass der Druck auf die Vogelbestände weiter wachse, betonten das Umweltressort und das BfN anlässlich der Vorlage des Vogelschutzberichts 2019, den Deutschland jetzt an die EU-Kommission übermittelt hat. Der Bericht beinhaltet aktuelle Angaben zur Entwicklung der Vogelbestände und der Verbreitung der Brutvögel. (weiterlesen)

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Acht tödliche Attacken: Rumänien hat eine Bärenplage
Rumänische Jäger plädieren nun dafür, das Braunbären-Jagdverbot von 2016 wieder aufzuheben
Man könnte gar von einem Problembären-Problem sprechen: Derzeit ist es wahrscheinlicher, in Rumänien von einem Braunbären getötet zu werden als weltweit von einem Hai. Laut rumänischen Medienberichten gab es 2019 bereits acht tödliche Bärenattacken (mehr dazu hier) – alle in der historischen Region Siebenbürgen, auch bekannt als Transsilvanien. So gefährlich waren Haie zuletzt 2013 (zehn Tote).
Längst hat der Streit begonnen, wer dafür verantwortlich ist. Rumäniens Jäger sind sich einig: Seit die Trophäenjagd auf Braunbären 2016 verboten worden sei, wachse die Bärenpopulation unentwegt. Es brauche wieder eine Abschussquote. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Alb-Donau-Kreis)
Westlich von Ulm wird eine Jagd mit einer Größe von 371 ha als Genoseenschaftsjagd ohne Submissionstermin verpachtet. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Tirol (Bezirk Innsbruck-Land)
Hochwildjagd im Hochgebirge zu verpachten!
In Tirol wird eine Hochgebirgsjagd mit Gams- und Rotwild im Abschussplan mit 1.374 ha Jagdfläche neu verpachtet. Submission ist der 13.2.2020 (weiterlesen)

