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Rauswurf für den Klima-Abweichler

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (SPD) war in den 1990er Jahren Umweltsenator (SPD) in Hamburg und richtete die Umweltpolitik der Stadt frühzeitig auf Fragen des Klimaschutzes aus. Danach war er bei verschiedenen Energiekonzernen tätig. Als Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung wurde er jetzt entlassen – als Abweichler von der herrschenden Klimarettungs-Ideologie.

„Deutsche Wildtier Stiftung und Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt trennen sich“ ist die Pressemitteilung zur offenbar de facto-Entlassung des Mannes, der seit 2012 an der Spitze der Stiftung stand, überschrieben. Sie verrät unfreiwillig so einiges über die Verwerfungen im heutigen Deutschland. Der erste Absatz teilt nüchtern mit:

„Die Deutsche Wildtier Stiftung und ihr Vorstand Prof. Dr. Fritz Vahrenholt sind aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Positionierung der Stiftung in der aktuellen klimapolitischen Diskussion übereingekommen, ihre Zusammenarbeit zu beenden.“

Die folgenden sechs Absätze listen die vielen Erfolge und Verdienste Vahrenholts auf, und ein Absatz gilt dem Nachfolger. Jeder Leser dieser Mitteilung fragt sich automatisch, wie „unterschiedliche Vorstellungen über die Positionierung der Stiftung in der aktuellen klimapolitischen Diskussion“ so gravierend sein können, um auf die vielen angeführten Kompetenzen zu verzichten?

In früheren Zeiten hätte man bei einer solchen Pressemitteilug geargwöhnt, die als Begründung angeführte weltanschauliche Differenz sei vorgeschoben, weil dahinter irgendeine andere Schweinerei versteckt werden sollte. Das waren Zeiten, in denen Meinungsverschiedenheiten auf Themengebieten, die für die fachliche Arbeit eher unerheblich waren, eine enge Zusammenarbeit trotzdem möglich machten. Doch im heutigen politische Klima herrscht auch an der Spitze eines Verbandes, der sich beispielsweise um Wildbienenschutz, die Schaffung von Wildnisflächen und die Auswilderung von Luchsen im Pfälzer Wald kümmert, ein Bekenntniszwang zur „Klimaneutralität“. Da ist klimapolitisches Abweichlertum schon Schweinerei genug, um aus einem Amt entfernt zu werden. Unerwähnt blieb in der Pressemitteilung lediglich, wie sich denn heutzutage so eine weltanschauliche Bereinigung vollzieht.  (weiterlesen)

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Hermann Grupe: Niedersachsen braucht ein funktionierendes Wolfsmanagement / Eine Schutzjagd auf Wölfe muss möglich sein

Das landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, fordert die Landesregierung auf, endlich im Bereich des Wolfsmanagements tätig zu werden. „Die Wolfspopulation hat in Deutschland längst den günstigen Erhaltungszustand überschritten. Der deutsche Jagdverband geht für das kommende Frühjahr von mehr als 1800 ausgewachsenen Tieren aus. Gemeldet hat die Bundesregierung an die EU jedoch nur 166 erwachsene Wölfe. Man muss sich wundern, dass die EU kein Verfahren gegen Deutschland wegen notorischer Falschdarstellung der Tatsachen einleitet“, so Grupe. Er fordere Umweltminister Lies auf, sich von diesen Zahlen zu distanzieren und sie richtigzustellen. (weiterlesen)

Hermann Grupe FDP Fraktion Niedersachsen

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Donau-Ries)

In Schwaben wird eine 710 ha große Genossenschaftsjagd neu verpachet. Submission ist am 31.12.2019 (weiterlesen)

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rhoenwild-art - Christina Filtzer

Jagdmalerei und Jagdhundportraits aus der Rhön

Meine große Leidenschaft ist es, Tiere zu malen.

Seit ich einen Stift halten konnte malte ich ständig Hunde, Katzen, Pferde, Wildtiere und Vögel.

So erinnere ich mich heute noch oft daran, dass ich an meinem Schreibtisch saß und Hausaufgaben machen wollte, statt dessen aber wieder einige Seiten aus dem Heinz Sielmann Tierbuch abmalte.

Nun... einen vernünftigen Schulabschluß habe ich dennoch hinbekommen und Fachabitur für Gestaltung gemacht. So war der Weg zur Kunst doch richtungsweisend.

Ich male Jagdhunde und einheimische Tiere.

Ich liebe es einfach. (weiterlesen)

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Mit wachen Sinnen

Warum sich Corpsstudententum und Waidwerk gegenseitig ergänzen: Gedanken zur Jagd

Gern würde ich so unverkrampft ein Loblied auf das deutsche Waidwerk singen, wie das Hermann Schnauder Borussiae Tübingen 1928 in der DCZ unter dem Titel „Der Corpsstudent soll auch Jäger sein“ tat.

Der sächsische Landgerichtsrat empfahl darin zum Beispiel jungen Juristen, die sich in der ländlichen Gesellschaft integrieren wollten, die dortigen Treibjagden auf den Gütern samt Jagddiner als aktive Jäger zu besuchen, da sie sonst Außenstehende blieben. Auch in den Städten hätten „zahlreiche Herren der guten Gesellschaft“ ein Jagdrevier, wodurch man als Jagdgast adäquate Kontakte knüpfen könnte.
Und das Jägersein förderte das Selbstbewusstsein, zumal in Epochen ohne allgemeine ich viel Schönes in Sachen Tiere und Pflanzen, an dem andere achtlos vorübergingen, etwa ein Feuersalamander im Bodenlaub. Trotz moderner, nicht (!) überbordender Jagdausrüstung hat das Wild bei mir eine reelle Chance zu entkommen. Das Ringen mit seinen überlegenden Sinnen ist einfach reizvoll.“ Sind wir nicht auch aus Begeisterung an einem wacheren, eindringlicheren Leben Corpsstudenten geworden?  (weiterlesen)

 

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ASP: Bis zu 30.000 Euro Strafe für Jäger in Brandenburg

Die Ausbreitung der ASP hat zunehmend verwaltungsrechtliche Folgen. In Brandenburg gibt es neue Verordnungen für die Jäger.

Die Landkreise und kreisfreien Städte Brandenburgs, die entlang der polnischen Grenze liegen, haben Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügungen für die Jagdausübungsberechtigten angeordnet. Diese verpflichten die Jäger, verstärkt auf Schwarzwild zu jagen. Die Verfügungen beruhen auf der Schweinepest-Verordnung und einem Erlass des Verbraucherschutzministeriums Brandenburg, welchen das Ministerium bereits vergangene Woche angekündigt hatte.

Begründung hierfür sei der Nachweis der Afrikanischen Schweinepest im Nachbarland Polen, nur ca. 40 Kilometer vor der Landesgrenze zu Brandenburg entfernt. In der Allgemeinverfügung wird die flächendeckende verstärkte Bejagung sowie die Anzeige, Kennzeichnung und Probenahme jedes verendet aufgefundenen Wildschweins angeordnet. Das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) ist in Alarmbereitschaft und kündigte verschiedene Maßnahmen an.

Auch Unfallwild muss beprobt werden  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Die Entscheidung im Bundesrat ist gefallen: Das neue Waffengesetz 2020 bekommt die Zustimmung der Länder!

Der Bundestag hatte bereits am 13.12.2019 das neue deutsche Waffengesetz für 2020 beschlossen. In der Sitzung des Bundesrates am 20.12.2019 nahm es nun die nächste Hürde. Wie von uns im Vorfeld befürchtet, wurde das Waffengesetz (WaffG) mit der GroKo-Mehrheit durchgeboxt. Welche Folgen das für Sie haben wird, lesen Sie hier auf all4shooters.com.

Eine genaue Betrachtung der Änderungen im Waffengesetz für 2020 haben wir Ihnen schon in unserer Meldung zum Bundestagsbeschluss geliefert. Deshalb an dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung dessen, was der Bundesrat heute in nur 15 Minuten durchgewunken hat. Alle Konsequenzen hatten wir ja bereits an anderer Stelle beschrieben (Links siehe unten).

Das sind die zentralen Punkte des neuen deutschen Waffengesetzes für 2020: (weiterlesen)

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Kommentar: Gefahr für Nutztiere - Der Wolf gehört nicht zu Deutschland

Mit der Zahl der Wölfe wachsen die Probleme: 2018 rissen die Raubtiere mehr als 2000 Nutztiere. Das Risiko steigt, dass sie auch einen Menschen angreifen. Da reicht es nicht, den Abschuss besonders aggressiver Tiere zu erleichtern.

Es sind beunruhigende Zahlen, die der CDU-Abgeordnete Hermann Färber im Bundestag vorgestellt hat: Allein im vergangenen Jahr haben Wölfe bei knapp 640 Übergriffen bundesweit mehr als 2000 Nutztiere gerissen. Vor allem Schafe gehörten dabei zur Beute der Wölfe, und selbst fachgerechte Herdenschutzzäune konnten sie oft nicht aufhalten.

Betroffene Schäfer haben längst die Geduld verloren und fordern: „Der Wolf muss weg.“ Ihre Wut ist verständlich. Sie wollen nicht länger zusehen müssen, wie ihre Tiere qualvoll verenden. Im Prinzip ist es daher richtig, dass der Bundestag nun beschlossen hat, den Abschuss von Wölfen zu erleichtern, um Nutztiere vor den Raubtieren besser schützen zu können. Doch das Thema Wolf ist damit längst noch nicht erledigt.  (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Dachau)

Im Nordwesten von München wird eine Genossenschaftsjagd mit 650 ha neu verpachtet. Submission gibt es keinen. (weiterlesen)

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Afrikanischen Schweinepest: Weitere deutsch-polnische Vorsorgemaßnahmen

Berlin - Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest haben die Behörden in Deutschland und Polen weitere Vorsorgemaßnahmen vereinbart.

Auf beiden Seiten der Grenze sollen «Risikozonen» von mindestens acht bis 15 Kilometern mit Vorgaben zur Wildschweinjagd eingerichtet werden, wie das Bundesagrarministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Dort soll die Jagd so ausgeübt werden, dass die Tiere nicht über größere Strecken aufgescheucht werden - sondern stattdessen etwa mit Fallen oder vom Hochsitz aus. Die Institute für Tiergesundheit beider Länder sollen den Datenaustausch intensivieren.

Die Tierseuche breitet sich in Polen aus. Das Virus war unter anderem bei einem toten Wildschwein rund 40 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt entdeckt worden. In Brandenburg sollte am Freitag - als weiterer Schutz vor einer Einschleppung nach Deutschland - mit dem Bau von Zäunen an der Grenze begonnen werden. (weiterlesen)

 Foto: Wikipedia

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