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Mecklenburg-Vorpommern: Backhaus wirbt in Brüssel für Unterstützung bei ASP-Bekämpfung

Nach dem Auftreten der ASP in Belgien ist Deutschland von betroffenen Regionen „eingekesselt“. Daher droht auch bei uns ein Ausbruch, wie Minister Backhaus in Brüssel mahnte.

Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Dr. Till Backhaus hat EU-Verbraucherschutzkommissar Vytenis Andriukaitis seine Sorge geschildert, dass Deutschland nach dem Auftreten der ASP in Belgien nun von betroffenen Regionen „eingekesselt“ sei. Das mache einen Ausbruch auch in Deutschland deutlich wahrscheinlicher. Auch sprach er sich für ein international abgestimmtes Vorgehen aus.

Kommissar Andriukaitis zeigte Verständnis und kündigte eine Konferenz der Umwelt-Agrar- und Verkehrsminister der Länder in Brüssel am 19. Dezember 2018 an. Er betonte, dass die Ausbreitung der ASP menschengemacht sei, entsprechend sei ein allumfassender Ansatz zur Aufklärung und Information mit allen Sektoren nötig. So müsse man nicht nur mit den Umwelt- und Landwirtschaftsministern weitere Schritte beraten sondern auch die zuständigen Behörden für Transport, Verkehr, Inneres und Grenzkontrollen in die Diskussionen einbinden, wie zukünftig mit dem Problem umzugehen ist. (weiterlesen)

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Mann verletzt – Bürgermeister geht von Wolfsbiss aus

- Mann ist im Landkreis Rotenburg nach eigener Aussage von Wolf gebissen

- Der 55-Jährige will insgesamt vier Tiere erkannt haben

- Wolfsbüro nimmt am Donnerstag Ermittlungen auf

Ein 55-jähriger Mitarbeiter der Gemeinde Bülstedt im Landkreis Rotenburg ist am Dienstagvormittag bei der Grünpflege nach eigener Aussage von einem Wolf gebissen worden. Er wurde leicht verletzt. Der Mann kniete laut Polizei an einem Zaun und arbeitete, als er mit seiner Hand nach hinten fasste. Er stellte den Angaben zufolge fest, dass seine Hand festgehalten wurde. Als er sich umblickte, will er gesehen haben, dass ein Wolf nach seiner Hand schnappte. Drei weitere Wölfe hätten mit etwas Abstand ebenfalls in der Nähe des Zauns gestanden. Er habe sich selbst befreien und die Tiere vertreiben können.

Auch der Bürgermeister der Samtgemeinde Tarmstedt Frank Holle geht zurzeit davon aus, dass es der Mann von einem Wolf attackiert wurde.

"Die DNA-Untersuchungen sind veranlasst, insoweit sind wir nicht ganz sicher, aber die Indizien, die wir vorliegen haben, sprechen dafür, dass es ein Wolf war, weil er nicht alleine da war. Da waren noch drei andere mit dabei. Dass Hunde sich im Rudel zusammenrotten, ist relativ unwahrscheinlich."

Frank Holle, Bürgermeister der Samtgemeinde Tarmstedt (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Das Reh: Tier des Jahres 2019

Die Deutsche Wildtier Stiftung stellt Ihnen das vermeintlich bekannte Wildtier vor

Gestatten: das Reh! Die Deutsche Wildtier Stiftung hat das Reh zum Tier des Jahres 2019 ernannt.

Wer im Auto oder mit der Bahn durch Deutschland reist, sieht gerade im Winter häufig mehrere Rehe in einer Gruppe zusammenstehen. Sind Rehe nicht Einzelgänger? Schon, doch in der rauen Jahreszeit bedeutet Gemeinschaft auch Sicherheit. Auf der Suche nach Futter zupfen Rehe jetzt die letzten grünen Blätter von den Büschen oder scharren im Erdboden nach verbliebenen Früchten. Das Reh ist ein Kräuterprofi, der weiß, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht. Acht bis zwölfmal am Tag muss ein Reh fressen, um satt zu werden. Nicht Gräser, sondern Kräuter, Blüten, Knospen und Triebe stehen auf der Speisekarte. Rehe sind scheu und folgen trotzdem den Menschen bis hinein in Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe - immer auf der Suche nach Nahrung. Jetzt im Winter brauchen Rehe weniger Nahrung; sie haben den Stoffwechsel heruntergefahren. Ihr Körper läuft quasi auf Sparflamme. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Vorarlberg (Bezirk Bludenz)

In Montafon wird eine exklusive Hochgebirgsjagd mit Rot- und Gamswild im Abschussplan zum 1.4.2019 mit etwa 2.250 ha neu verpachtet. (weiterlesen)

 

 

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Begehungsschein Angebot Mecklenburg-Vorpommern (Raum Anklam)

Biete ab dem 01.04.2019 2-3 Begehungsscheine in einem Hochwildrevier Nähe Anklam (weiterlesen)

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„Wolfsmanagement hat versagt“

Jäger-Chef Hans-Dietmar Dohrmann kritisiert die ungehinderte Ausbreitung in der Oberlausitz. Und fordert eine neue Strategie.

Es tut sich langsam etwas in Sachen Wolf, auch in der Landespolitik. Die Rede ist von einer Sächsischen Wolfsverordnung als Grundlage für einen sachlichen Umgang mit dem Raubtier. Diese soll einhergehen mit einem nationalen Konzept sowie ein grenzübergreifendes Wolfsmonitoring und -management mit der Republik Polen. Gerade bei letzterem, dem Wolfsmonitoring, fühlen sich die Jäger außen vorgelassen. Das ist aber nicht ihr einziges Problem in bezug auf den Wolf. Hans-Dietmar Dohrmann als Vorsitzender des Kreisjagdverbandes NOL nennet die Schwerpunkte.

Herr Dohrmann, ein ganzheitliches Populationsmonitoring soll zur Basis eines vernünftigen Wolfsmanagements werden. Und das auf Bundesebene. Gehen die Jäger des Kreisverbandes NOL da mit? Denn bisher haben sie ihre Schwierigkeiten mit dem praktizierten Wolfsmanagement. (weiterlesen)

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Nordrhein-Westfalen: Ministerium überdenkt Jagdabgabe

Das Landesumweltministerium überdenkt derzeit die Jagdabgabe, nachdem das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem mehrseitigen Protokollvermerk massive verfassungsrechtliche Bedenken an der aktuellen Fassung der Jagdabgaberegelung im Landesjagdgesetz NRW schriftlich formuliert hat.

Das Papier liege im Ministerium vor, und die Argumente werden gegenwärtig geprüft, bestätigte der stellvertretende Pressesprecher Peter Schütz auf Anfrage von WILD UND HUND. Eine Entscheidung werde wahrscheinlich vor Weihnachten fallen. Wobei es drei Möglichkeiten gebe: Die Jagdabgabe in Höhe von 45 Euro jährlich, die seit 2015 jeder Jäger beim Verlängern seines Jagdscheins zahlen muss, könnte ausgesetzt werden. Noch laufende bzw. bereits bewilligte Projekte könnten dann trotzdem zunächst weiter finanziert werden, weil aufgrund jahrelanger Zuvielerhebungen noch Überschussreste von annähernd etwa neun Millionen Euro im Topf sind. (weiterlesen)

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CDU/CSU-Bundestagsfraktion verabschiedet Positionspapier zu Wölfen in Deutschland

BERLIN/CELLE. „Wölfe in Deutschland – Sorgen ernst nehmen, Sicherheit schaffen, Bestände regulieren“ – unter diesem Titel hat die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag heute ein Positionspapier einstimmig verabschiedet. Henning Otte, MdB, Vorsitzender des Gesprächskreises Jagd, Fischerei und Natur der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Celle-Uelzen hat bei der Ausarbeitung eigenen Angaben zufolge entscheidend mitgewirkt. Denn: Grundlage dieses Positionspapiers sei eine von ihm initiierte Anhörung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit internationalen Experten.

Gemeinsam mit den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Gitta Connemann und für Umwelt und Gesundheit Dr. Georg Nüßlein stellte er das Papier auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. „Der Schutz der Menschen und der Weidetiere aber auch der Schutz der Artenvielfalt in unserer vielfältigen Natur-und Kulturlandschaft steht für uns im Vordergrund“, sagt Henning Otte. Er kennt das dynamische Wachstum der Wolfsbestände aus seinem Wahlkreis Celle-Uelzen: “ Ich bin selbst oft in der Natur und erlebe Wölfe und ihre Auswirkungen auf Natur und Menschen.“ Wichtig sei ihm, nicht ideologisch sondern mit einer wissenschaftlich, datenbasierten, ideologiefreien und pragmatischen Herangehensweise die Grundlage für das politische Handeln zu schaffen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion stellt sechs Hauptforderungen auf: (weiterlesen)

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Des Menschen Wolf

Fast ausgerottete Tiere breiten sich in Deutschland wieder aus – und machen alte Probleme. Ein Kommentar. Ariane Bemmer

Die Wölfe sind zurück, und Wisente verbreiten sich auch wieder. Zwei Säugetierarten, die in Deutschland als Wildtiere bereits ausgerottet waren. Wölfe seit 150, Wisente seit 185 Jahren. Sie haben unter strengem Artenschutz quasi eine zweite Existenzgelegenheit bekommen – und die nutzen sie.

Das freut auf theoretischer Ebene, führt aber auf praktischer durchaus zur Wiederbelebung ihrer letztendlich für sie existenzvernichtend ausgegangenen Konflikte und Begegnungen mit dem Menschen.

Nach jüngsten Zahlen sind aus den 60 Wolfsrudeln aus dem Erfassungszeitraum 2016/2017 inzwischen 73 geworden. Wie viele Tiere das sind, ist nicht ganz klar. Ein Rudel besteht aus drei bis zehn Tieren. Sie alle müssen fressen, was dazu führt, dass sich eine breiter werdende Blutspur durch die Bestände von Weideviehhaltern zieht. Bis 2017 hat das Land Niedersachsen 670 „Nutztierrisse“ durch Wölfe gezählt, in Sachsen-Anhalt ist man bei 211 und Brandenburg zählt bisher 479 Schadensfälle, darunter drei Fohlen und zwei Alpakas. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Schleswig-Holstein (Landkreis Herzogtum-Lauenburg)

Die Stadt Geesthacht verpachtet einen Eigenjagdbezirk mit 130 ha zum 1.4.2019. Submission ist am 20.12.2018. (weiterlesen)

 

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