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Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

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Aus Mangel an Beweisen

Der DNA-Test des Instituts Senckenberg an sieben Proben hat keinen Nachweis dafür ergeben, dass bei dem ominösen „Wolfsangriff“ in Steinfeld ein Wolf beteiligt war. Es wurden Katzen- und Hundehaare am Pullover des betroffenen Arbeiters nachgewiesen. Nichts an dem Hammer, mit dem er dem Tier auf die Pfote gehauen hatte. Vor der Presse betonte Umweltminister Olaf Lies (SPD) zum wiederholten Mal, er habe sich „ein anderes Ergebnis des Tests gewünscht.“ Denn „wären Wolfsspuren festgestellt worden, wäre eine Tötung unumgänglich gewesen.“

Hier der Link zum Pressegespräch:

Der Umweltminister erläuterte, wie er sich diese Tötung vorgestellt hätte. Dann wäre geschossen und/oder gefangen worden. Letzten Endes das ganze Rudel, Eltern und sieben Welpen, also neun Tiere. Nur wenn die Analyse von Steinfeld eine Individualisierung, einen „genetischen Fingerabdruck“ des Beißers ergeben hätte (was nur selten gelingt), hätte man jeden erlegten bzw. gefangenen Wolf daraufhin überprüfen können, ob er „der richtige“ ist. Also erst schießen, dann vergleichen. Bzw. erst fangen, dann Probe nehmen und vergleichen (inzwischen den Wolf in ein Gehege sperren und je nach Ergebnis entweder töten oder freilassen). Solange man den Übeltäter nicht hatte, wäre weiter geschossen bzw. gefangen worden. Letzten Endes hätte dabei das gesamte Rudel dran glauben müssen.  (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Schwalm-Eder-Kreis)

Begehungsschein zu vergeben im Schwalm-Eder-Kreis (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Baden-Württemberg (Landkreis Reutlingen)

Die Stadt Metzingen verpachtet in Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft Metzingen 9 Jagdbögen gleichzeitig (Metzingen, Neuhausen und Glems) Submission ist am 2.1.2019 (weiterlesen)

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Waldbau in der Zukunft

Wenn man sich über die Zukunft des Waldbaues in Bayern Gedanken macht, ist es hilfreich, erstmal in die Vergangenheit zu schauen. Mit immerhin 30 Jahren Erfahrung in der Leitung eines privaten Forstbetriebes fällt mir da einiges ein und auf.

Kommen wir zunächst zur Sprunghaftigkeit der Bayerischen Forstpolitik.

Als ich 1987 hier den Job von meinem Vater übernommen habe, gab es noch in Resten die sogenannte Boden-Reinertragslehre. Die Fichte war das Maß aller Dinge. Ich erinnere mich noch genau, wie unsere Holzhauer Altbuchen ringeln mussten, damit diese den heiligen Fichten weniger Platz wegnehmen.
Anfang der 1990-er Jahre wurde dann das Waldsterben erfunden und der Wald musste umgebaut werden. Der naturnahe Waldbau wurde hierfür zum Retter ernannt. Möglichst viele Baumarten sollen in möglichst vielen Altersklassen in einem Bestand vorkommen und den sterbenden Wald vor dem vorhergesagten Untergang bewahren.  (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Landkreis Bernkastel-Wittlich)

Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach hat den Auftrag, eine Genosssenschaftsjagd mit 213 ha neu zu verpachten. Submission ist der 21.1.2019 (weiterlesen)

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Klimawandel: Borkenkäfer und Dürre: Steht die Fichte vor dem Aus?

Stürme, Dürre und vor allem der Käfer bedrohen die Fichte. Der Brotbaum vieler Waldbesitzer kämpft ums Überleben. Hat die Fichte noch eine Perspektive?

Wir stehen an einer Fichte, die bald hiebsreif wäre. Sie ist gut 30 m hoch, rund 70 Jahre alt und – tot. Die Rinde löst sich bereits großflächig vom Stamm ab. Unter einem Stück, das Beförsterer Nils Redde abhebelt, krabbeln darunter einige Borkenkäfer. Etliche weiße Larven stecken in den Fraßgängen. 20 Grad messen wir Anfang November in dem kleinen Fichtenbestand im Bergischen Land an der Grenze zu Rheinland-Pfalz! „Bei dem warmen Wetter schaffen die Käfer vielleicht sogar noch eine vierte Generation, die auch noch neue Bäume befallen können“, erklärt Redde. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Neustadt/Aisch) 

In Mittelfranken, südöstlich von Würzburg wird eine Genossenschaftsjagd mit 286 ha zum 1.4.2019 neu verpachtet. Submission ist am 12.12.2018 (weiterlesen)

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Bundesentscheidung zu Schalldämpfern nötig

Nach dem umstrittenen Urteil des Bundesverwaltugsgerichts in Leipzig liegt die Initiative nun bei der Bundesregierung. Das zumindest mahnt Hans-Jürgen Thies (CDU) an und fordert eine schnelle Lösung, um Rechtssicherheit für Schalldämpfer in Jägerhand zu schaffen.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig erreichte viele Jäger in der vergangenen Woche wie ein Paukenschlag: Es gebe kein generelles Bedürfnis für Schalldämpfer! Der waffenrechtliche Grundsatz, den privaten Waffenbesitz und damit auch den Besitz von schallgedämpften Schusswaffen nach Möglichkeit zu verhindern, sei vorrangig gegenüber der individuellen Gesundheitsgefährdung des Schützen durch den Schussknall. Das Gericht schloss sich damit der Argumentation der ersten Instanz an, die bereits entschied, dass es gleichwertige Möglichkeiten des Gehörschutzes gäbe – wie etwa Kaspelgehörschutz oder sogenannte In-Ear-Systeme. (weiterlesen)

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Baden-Württemberg: Förderung von Schwarzwildjagden beginnt

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz fördert ab sofort Stöberhundeführer, anerkannte Nachsuchenführer und den Einsatz von Treibern und Hilfspersonen bei Bewegungsjagden auf Schwarzwild.

Das gab Minister Peter Hauk (CDU) am 27. November in einer Pressemitteilung bekannt. Allerdings müssen sich die Antragsteller zuvor beim Ministerium relativ umfangreich registrieren, zum Beispiel mit Revierdaten oder Daten zu jedem einzelnen Hund. Auch gibt es diverse Unter- und Obergrenzen zu beachten, und Fördersummen unter 100 Euro werden nicht ausgezahlt. Ein Stöberhund im Einsatz wird beispielsweise mit 25 Euro gefördert, allerdings maximal vier Hunde pro Besitzer und Tag bei entsprechender Eignung und einer minimalen Einsatzdauer von 1,5 Stunden. (weiterlesen)

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Grüne Woche: Bedrohte Arten der Feldflur im Mittelpunkt

Mit dem Schwerpunktthema „Lebensraum Feldflur“ macht der DJV auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt im Offenland aufmerksam. Messebesucher können sich auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (IGW) über den Facettenreichtum der Jagd informieren.

Auf der Internationalen Grünen Woche präsentiert der Deutsche Jagdverband (DJV) auf 300 Quadratmetern kontroverse Themen und setzt dabei auf den konstruktiven Diskurs mit Politik und Verbrauchern. Im Mittelpunkt steht der Verlust der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. „Mit dem Rebhuhn als Leitart für eine intakte Feldflur informieren wir über die Aktivitäten der Jägerschaft im Naturschutz und über unsere Forderungen an die Landwirtschaftspolitik“, sagt Dr. Jürgen Ellenberger aus dem DJV-Präsidium.  (weiterlesen)

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