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Wolf fällt offenbar Mann an: Grüne wollen Jagd verhindern
“Wenn wir alle Tiere, die uns Probleme bereiten, ausrotten wollen, dann hätten wir keine Biber, keine Fischotter und keine Kormorane mehr.”
- Nachdem ein Wolf in Niedersachsen offenbar einen Mann angegriffen hat, diskutieren Politiker Konsequenzen.
- Grünen-Chef Robert Habeck lehnt es ab, den Schutzstatus des Wolfes zu senken.
Nach dem möglicherweise ersten Angriff eines Wolfes auf einen Menschen seit Rückkehr der Tiere nach Deutschland wird das verdächtige Rudel in Niedersachsen nun überwacht.
“Wir werden das Wolfsmonitoring intensivieren”, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums in Hannover. “Alle Informationen über die Tiere sollen zusammentragen werden.” (weiterlesen)

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Ein Biss mit Folgen
Kein Mensch kann bisher sicher sagen, ob es wirklich ein Wolf war. Aber seit ein Gemeindearbeiter im niedersächsischen Bülstedt auf dem Friedhof in die Hand gebissen wurde, befinden sich einschlägige Medien im Kampfmodus. Aber die Wolfsfreunde wissen schon,, dass nicht sein kann, was aus ihrer Sicht sein darf.
Vorweg die bisher bekannten Tatsachen: Der 55-Jährige war mit Arbeiten an einem Grab beschäftigt. Als er aus der Hocke aufstehen wollte, bemerkte er, dass ein Tier in seinen Arm gebissen hat. Der Mann schnappte sich einen Hammer und schlug auf das hunde- (oder wolfsartige?) Wesen ein, bis es von ihm abließ und das Weite suchte.
Wahr ist wohl auch, dass der Verletzte erst auf Drängen von Kollegen einen Arzt aufsuchte und dieser die Gemeinde als Arbeitgeber informierte. An der gründlichen Behandlung der wohl eher harmloseren Wunde liegt es auch, dass Fachleute zweifeln, ob sich der vermutete Wolfsbiss durch DNA-Untersuchungen nachweisen lässt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Sauenbekämpfung im Nationalpark
Mal wieder ernüchterndes aus der vermeintlich besseren Welt ohne Fleischkonsum und Jäger: Im Odernationalpark wird die Schwarzwildjagd zur Schädlingsbekämpfung jenseits jagdlicher Anstandsregeln.
Die Ereignisse erinnern an die Vorgänge in der „Naturlandschaft Döberitzer Heide“. Auch dort galt die reine Lehre, dass die Natur sich auch ohne Jagd von selber reguliert. Bis die Jagdbehörde die Zwangsbejagung anordnete. Auch unter dem Eindruck halbverhungerter Schweine, die auf Nahrungssuche die Ortschaften rund ums Reservat des verstorbenen Star-Tierfilmers heimsuchten.
Im Nationalpark Unteres Odertal sind die im Wortsinn feuchten Träume von der Natur ohne Jagd schon länger ausgeträumt: Aus Angst um die Deiche – und damit aus Angst vor Flutkatastrophen – wurde die Schwarzwild-Jagd bereits im Jahr 2014 freigegeben. Jetzt wird sie unter dem Eindruck anhaltender Schäden weiter verschärft. (weiterlesen)

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ASP: in Tschechien beendet, in China außer Kontrolle
Das ASP-Geschehen in der Tschechischen Republik wird nach mehr als sechs Monaten ohne neue Fälle von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) für beendet erklärt.
Am 21. Juni 2017 trat der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in der Tschechischen Republik auf. Seit dem 19. April 2018 gilt das Geschehen nun offiziell als beendet. Nach Angaben der tschechischen Behörden wurde die ASP während der gesamten Ausbruchperiode bei 230 Wildschweinen nachgewiesen. Der Virusnachweis erfolgte bei 212 von 433 tot aufgefundenen Wildschweinen und bei 18 von 3526 von Jägern getöteten Wildschweinen. Alle Fälle befanden sich im Hochrisikogebiet, das eine Größe von nur 89 km² aufweist.
Durch die intensive Bejagung im eingezäunten Hochrisikogebiet hat sich der Wildschweinebestand von 150 bis 200 Tiere im Juli 2017 auf etwa 12 bis 20 Tiere im August 2018 reduziert. Die amtlichen Kontrollen sollen weiter fortgeführt werden. Sie umfassen die Untersuchung aller toten Schweine oder Wildschweine, die Einschränkung von Tiertransporten sowie die intensive Bejagung und aktive Suche nach toten Wildschweinen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Kronach)
In Oberfranken wird eine Genossenschaftsjagd mit 430 ha zum 1.4.2019 neu verpachtet. Submissionstermin gibt es keinen. (weiterlesen)

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Vom Wolf gebissen?
Darauf haben manche schon lange gewartet: Ein Mensch ist von einem Wolf angegriffen und gebissen worden. Wirklich? War es ein Wolf? Und war es ein Angriff? Es gibt keine Zeugen für den Vorfall, und die Analyse ist noch nicht abgeschlossen. Mit diesen Vorbehalten hier eine Einschätzung, zugegeben weit ab vom Geschehen.
Was ist passiert?
In Steinfeld, Samtgemeinde Bülstedt in Niedersachsen, ist ein Gemeindearbeiter damit beschäftigt, den Friedhofszaun zu reparieren. Am Boden hockend wird er von einem Wolf (glaubt er), der sich ihm unbemerkt von hinten genähert hat, in den Unterarm gebissen. Der Mann wehrt sich, indem er dem Tier mit einem Hammer auf die Pfote schlägt. Drei weitere Wölfe warten in der Nähe. Der gebissene Mann ist sich sicher, dass es Wölfe sind. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Rheinland-Pfalz (Rhein-Hunsrück-Kreis)
Die Verbandsgemeinde Emmelshausen verpachtet eine 226 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2019. Submission ist am 11.1.2019 (weiterlesen)

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Schalldämpfer: Kein genereller Anspruch für Jäger
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Jäger keinen grundsätzlichen Anspruch auf den Erwerb eines Schalldämpfers haben.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute (28.11.) entschieden, dass Jäger keinen generellen Anspruch auf einen Schalldämpfer haben. Das Gericht wies die Revision eines Jägers aus Berlin ab. Der Waidmann hat sein Revier in Brandenburg, wo Schalldämpfer erlaubt sind. (weiterlesen)

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Waldrapp von den Toten auferstanden
KUCHL. Der Waldrapp wurde in der Roten Liste der der gefährdeten Tierarten herabgestuft und kehrt auch nach Europa zurück. Seit 1994 war dieser Zugvogel in der höchsten Bedrohungsstufe gelistet. Allerdings haben neue Untersuchungen ergeben, dass er seit ein paar Monaten von "critically endangered" auf lediglich "endangered" herabgestuft werden konnte. In Kuchl gibt es eine Brutstätte dieser besonderen Vogelart.
In Marokko fühlt sich der Waldrapp wohl
"Ein Gund dafür, dass der Waldrapp nicht mehr so bedroht ist wie noch die Jahre zuvor, ist vor allem die positive Entwicklung der letzten wildlebenden Population in Marokko. Viele NGO's haben sich da sehr engagiert.", weiß Johannes Fritz, Leiter des LIFE Projekts. (weiterlesen)

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Wolfsdebatte: Naturschutz bewegt sich
Die Umweltminister der Länder mit gesicherten Wolfsvorkommen geraten zunehmend unter Druck. Kurz nach der Umweltministerkonferenz Anfang November, die sich erneut mit dem Wolf beschäftigte und in einer Erklärung zu dem Schluss gelangte, den Herdenschutz zu 100 Prozent zu fördern, gab auch die EU-Kommission dafür grünes Licht: Die Länder können die Kosten für den Schutz von Weidetieren übernehmen, ohne dass dies als unzulässige Beihilfe gilt.
Ab Mitte 2019 soll diese Regelung in Kraft treten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte die Entscheidung: „Mir ist es sehr wichtig, dass Weidetierhalter in Deutschland auf ganzer Linie entlastet werde – von der Vorsorge bis zur Schadensregulierung.“ (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

