Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
- Details
Widersprüchliche Studien zu Reflektoren gegen Wildunfälle
Göttingen - Die inzwischen weit verbreiteten blauen Reflektoren am Straßenrand können die Zahl von Wildunfällen einer neuen Studie zufolge nicht verringern.
Bei einer Untersuchung auf 150 Teststrecken in den Landkreisen Göttingen (Niedersachsen), Höxter (Nordrhein-Westfalen) sowie Kassel und Lahn-Dill (beide Hessen) hätten sich die Reflektoren als wirkungslos erwiesen, sagte der Göttinger Waldökologe Christian Ammer der Deutschen Presse-Agentur.
«Die Ausgaben für die inzwischen weit verbreiteten Wildwarnreflektoren kann man sich jedenfalls sparen», sagte auch der Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann. Die Hoffnung, das von Autoscheinwerfern reflektierte Licht könne Wildtiere von Straßen abhalten, habe sich zerschlagen. Die Studie war im Auftrag der UDV entstanden. ADAC und Deutscher Jagdverband haben aus früheren Untersuchungen andere Ergebnisse. (weiterlesen)

- Details
Südtirol sagt Wolf den Kampf an
Ein neues Gesetz ermöglicht in Südtirol den Abschuss des Wolfs im Falle einer Gefährdung. Eine Tatsache, die in der italienischen Landespolitik für viel Zündstoff sorgt.
Die autonome norditalienische Provinz Südtirol hat ein neues Landesgesetz erlassen, das den Abschuss von Wölfen und anderen Großraubtieren in bestimmten Fällen ermöglicht. Ziel sei es, die Berglandwirtschaft aktiv zu schützen, erklärte Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher. Südtirol habe dabei rechtens von seiner Sonderstellung als autonome Provinz Gebrauch gemacht, und europäisches Recht in Länderrecht umgesetzt, so Kompatscher weiter. In Sachen Berg- und Almlandwirtschaft in Italien habe Südtirol unumstritten die primäre Zuständigkeit. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Naturschutzbünde gegen Wolfsabschuss
Die zwei größten Naturschutzverbände Deutschlands sind weiterhin gegen einen vereinfachten Wolfsabschuss.
Das haben NABU und BUND in Stellungnahmen ausgedrückt. Beide Naturschutzverbände lehnen den Wolfsabschuss als Mittel der Populationskontrolle seit jeher ab.
Vor zehn Tagen brachten Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg einen Entschließungsantrag in den Bundesrat ein. Alle drei Bundesländer fordern ein einheitliches und nationales Wolfsmanagement. Die Umweltminister der Länder verlangen weitere Maßnahmen, um Landwirte zu unterstützen. Ein nationales Herdenschutzzentrum, Weidetierprämien und eine 100% Förderung von Zäunen und anderen Präventionsmitteln sollen Betroffene entlasten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
- Details
Afrikanische Schweinepest: Polnische Teilstreitkräfte jagen Wildschweine
Aus Angst vor einer möglichen russischen Invasion wurden in Polen Bürgerwehren gegründet. Momentan bekämpfen sie aber die Afrikanische Schweinepest.
Mit Nationalstolz gegen kranke Wildschweine – das ist das Rezept von paramilitärischen Bürgerwehren in Polen. Die „Wojsk Obrony Terytorialnej” (wörtlich übersetzt „Militärische Territoriale Verteidigung”; kurz WOT) wurde November 2016 gegründet, um im Notfall die polnische Armee im Kampf gegen Russland zu unterstützen. Damit die Teilstreitkräfte aber nicht tatenlos bleiben, weist ihnen die polnische Regierung einen interessanten Zeitvertreib zu: Das Finden von Wild, das an Afrikanischer Schweinepest gestorben ist. (weiterlesen)

- Details
Studie: Blaue Reflektoren sind gegen Wildunfälle wirkungslos
Zehn getötete Menschen, Hunderte Millionen Euro Verlust: Die Zahl der gemeldeten Wildunfälle steigt stetig. Blaue Reflektoren am Straßenrand sollen das verhindern - doch sie sind offenbar wirkungslos.
Blaue Reflektoren am Straßenrand können die Zahl von Wildunfällen laut einer Studie nicht verringern. Bei der Untersuchung auf 150 Teststrecken in den Landkreisen Göttingen (Niedersachsen), Höxter (Nordrhein-Westfalen) sowie Kassel und Lahn-Dill (beide Hessen) hätten sich die Reflektoren als wirkungslos erwiesen, sagte der Göttinger Waldökologe Christian Ammer. (weiterlesen)

- Details
Länder für Entnahmequote beim Wolf
Das Land Niedersachsen hat am 14. Oktober gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Sachsen eine Bundesratsinitiative zum Umgang mit dem Wolf in den Deutschen Bundesrat eingebracht. In einem zehn Punkte umfassenden Entschließungsantrag fordern die Länder ein nationales Wolfskonzept.
Dazu gehört eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes, um vorhandene Spielräume, die das europäische Recht bietet, auch in Deutschland zu nutzen. Favorisiert wird eine Entnahmequote bei gleichzeitigem Aufbau der Population nach französischem Vorbild. Darüber hinaus soll der sogenannte Erhaltungszustand des Wolfes jährlich und nicht nur alle sechs Jahre neu bewertet werden. „Der teilweise ideologische Konflikt zwischen Wolfsschützern und Weidetierhaltern, die unter zunehmenden Angriffen leiden, muss endlich entschärft werden“, sagte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD). (weiterlesen)

- Details
Wildunfälle in Deutschland fordern zehn Menschenleben
Wiesbaden - Wildunfälle auf Deutschlands Straßen haben im vergangenen Jahr zehn Menschen das Leben gekostet.
606 Menschen wurden schwer und 2.308 leicht verletzt, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete.
Die meisten der insgesamt 2.551 Wildunfälle mit Personenschaden gab es 2017 in Bayern und Niedersachsen, dabei wurden jeweils zwei Menschen getötet - die wenigsten naturgemäß in Stadtstaaten wie Bremen und Hamburg. Im Oktober ereigneten sich die meisten Wildunfälle (282), die wenigsten im Februar (124). (weiterlesen)

- Details
Niedersachsen entschädigt Jäger für Schwarzwildbejagung und Fallwildsuche
Politik und Jäger haben sich zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zum Ziel gesetzt, die Schwarzwildbestände so weit abzusenken, dass die Ausbreitung der Seuche möglichst unterbunden wird. Für den Mehraufwand, der Jagdausübungsberechtigten und Hundeführern entsteht, gewährt Niedersachsen eine finanzielle Unterstützung.
Antragsberechtigt ist jeweils der Jagdausübungsberechtigte, Auszahlungsbehörde ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Hannover. Anders als bei sonstigen Subventionsmaßnahmen ist kein Antrag vor Beginn der Maßnahme erforderlich. Die Möglichkeit, Aufwand geltend zu machen, gilt für alles erlegte oder gefundene Schwarzwild seit 1. April 2018.
Im Einzelnen geht es um folgende Maßnahmen: (weiterlesen)

- Details
Erneut ein einzigartiges Trauerspiel…
Wie ein Verband seine eigenen Mitglieder und eine unbedarfte Bevölkerung durch Halbwahrheiten und dem Verschweigen relevanter Fakten offenbar zum Narren halten will, zeigt aktuell der Deutsche Jagdverband (DJV) mit seinem soeben veröffentlichten „Frage-und-Antwort-Papier zum Wolf“. (*1)
In nahezu jeder Antwort auf die ersichtlich selbst ausgedachten Fragen finden sich entweder eklatante Fehler, maßgebliche Lücken oder für die Diskussion höchst relevante Halbwahrheiten. Diese weggelassenen Informationen sind jedoch in einem solchen Maß für die Ausgangsfragestellung relevant, dass sich – bei deren Berücksichtigung – eigentlich völlig andere Antworten ergeben würden.
Da dieses Vorgehen, also die manipulativ anmutende eigenständige “Verengung des Debattenraums” nicht das erste Mal beim DJV zu beobachten ist, muss volle Absicht unterstellt werden. Mal sehen, welch „kurze Beine Lügen” am Ende in heutiger Zeit noch haben.
Einige Beispiele? (weiterlesen)

- Details
Jungjäger aufgepasst: Preisausschreiben - Gewinne ein Bockjagdwochenende im Lehrrevier Nordhessen
Der Jagdverein Lehrprinz e.V. verlost ein Bockjagdwochenende im Lehrrevier einschließlich 2 Übernachtung mit Frühstück.
Freigegeben ist ein Bock ohne jede Begrenzung. Das Wochenende im Mai kannst Du frei wählen. Das Jagdwochenende beginnt mit der Anreise am Freitagnachmittag und dem ersten Ansitz und endet mit der feierlichen Verabschiedung nach dem Jägerfrühstück am Sonntag. Und natürlich ist auch die Teilnahme an den frohen Runde der anderen Jungjäger nach dem Ansitz im Wochenende inbegriffen. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, musst Du 2 Voraussetzungen erfüllen:
1. Du bist Jungjäger und kannst durch Deine Prüfungsurkunde nachweisen, das Du zum heutigen Tage (22.10.2018) noch keine vollen 3 Jahre im Besitz eines Jagdscheins bist.
2. Die nicht ganz einfach Frage: " Welche Funktion hat der hier abgebildete doppelstöckige Hochsitz?" (weiterlesen)


