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Mehr Wildschwein essen hilft Schweinepest zu bekämpfen

Hannover - Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) hat an die Verbraucher appelliert, Fleisch von Wildschweinen zu verzehren.

«Leute, esst Wildschwein», sagte Otte-Kinast am Donnerstag im Landtag. Der Hintergrund des Appells: Das Land will mehr Wildschweine von Jägern töten lassen, um damit einer befürchteten Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest vorzubeugen.

Da die Seuche auch über Speisereste eingeschleppt werden kann, lässt das Wirtschaftsministerium die Müllkörbe entlang der Transitautobahnen öfter leeren - die Wildschweine sollen hier kein kontaminiertes Futter finden. (weiterlesen)

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Bedarf an Jägern in Rheinland-Pfalz steigt: Größte Jagdschule Süddeutschlands eröffnet vier neue Standorte

Die Zahl der Jagdscheininhaber in Deutschland steigt seit Jahren. Das ist auch in Rheinland-Pfalz der Fall, wo sowohl die steigende Zahl der Wildunfälle, ein Anstieg bei der afrikanischen Schweinepest und auch die Wildschäden in der Landwirtschaft für große Probleme sorgen. Besonders der für das Land so wichtige Weinanbau ist davon betroffen.

Gerade das Bejagen von Wild in den Weinbergen gilt als anspruchsvoll, weil es durch die Steillagen talabwärts kaum Schussmöglichkeiten gibt. Die aktuellen Entwicklungen führen dazu, dass immer häufiger auch landwirtschaftliches Personal auf die Jagd geht. Da jedoch nur jagen darf, wer in Besitz eines Jagdscheins ist, kann der steigende Bedarf nur langsam gedeckt werden. Die Jagdschulen in Rheinland-Pfalz reagieren jetzt auf diese Entwicklung, da viele angehende Jäger bisher ins benachbarte Saarland gehen mussten, um dort zu lernen und ihre Prüfung abzulegen.

Dies ist in Zukunft seltener erforderlich. So hat die größte Jagdschule Süddeutschlands, die „Jagdschule Dr. Hartl“ 2018 vier neue Standorte in Bad Dürkheim, Landau, Speyer und Kaiserslautern eröffnet. Jagdschulen wie die von Dr. Hartl bereiten Jagdscheinanwärter auf die anspruchsvolle Prüfung vor, die jeder angehende Jäger absolvieren muss. Sie besteht aus einer schriftlichen Prüfung mit ca. 100 Fragen, die zu 80% richtig zu beantworten sind. (weiterlesen)

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Jagdhundeschulen mit der Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz mit eigener Datenbank

Seit heute ist die Datenbank Jagdhundeschulen/Ausbilder völlig überarbeitet. Die Datenbank ist ausschließlich Jagdhundeschulen vorbehalten, die über die Erlaubnis nach § 11 verfügen.

Nach über 2 Jahren sollten nun die meisten Jagdhundeausbilder über die Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz der Veterinärämter verfügen.

Wir haben deshalb alle Jagdhundeschulen mit der Erlaubnis den erweiterten Datenbankeintrag eingeräumt und allen anderen bisherigen eingetragenen Jagdhundeschulen, die den Nachweis der Veterinärämter nicht erbringen konnten, gelöscht. 40 gewerbliche Jagdhundeschulen verfügen bereits über die Erlaubnis und können in der Übersicht Jagdhundeschulen angesehen werden. (weiterlesen)

Der Jagdhundeausbilder Martin Lauer aus Hessen

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Gemeinsam für den Arten- und Insektenschutz

Im bayerischen Landkreis Bad Kissingen beteiligen sich Jäger, Naturschützer und Gemeinden an einem Projekt zur insektenfreundlichen Bewirtschaftung von Grünflächen.

Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann richtig etwas bewegt werden. Das zeigt auch ein aktuelles Projekt der Gemeinde Rannungen im Landkreis Bad Kissingen (Bayern). Die Allianzen „fränkisches Saaletal“ und „Kissinger Bogen“ haben sich zusammengetan, um in der Aktion „Grüngitter“ Blühflächen zu erhalten. Beide sind ein Zusammenschluss von Kommunen, die sich für eine positive Entwicklung des ländlichen Raumes einsetzten. Ziel des gemeinsamen Projektes ist die insektenfreundliche Bewirtschaftung von etwa 500 Hektar Land. Damit soll das Verschwinden von Insekten aufgehalten werden. Jäger und Naturschützer denken in eine ähnliche Richtung und beklagen den Rückgang des Niederwilds und des allgemeinen Artenschwundes, heißt es in der Beschlussvorlage für die Gemeinderäte. Da insbesondere Insekten am Anfang der Nahrungskette stehen, fehle so insbesondere dem Niederwild die Nahrungsgrundlage. (weiterlesen)

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Mecklenburg-Vorpommern: Fünf Wölfe im Dienst der Wissenschaft mit Sendern unterwegs

Schwerin (dpa/mv) - Fünf Wölfe laufen in Mecklenburg-Vorpommern im Dienst der Wissenschaft mit Peilsendern umher. Zwei von ihnen in der Ueckermünder und der Lübtheener Heide waren Ende 2017 ausgerüstet worden, wie das Umweltministerium am Donnerstag in Schwerin mitteilte. Damit tragen jetzt zwei Wölfinnen und der junge Rüde aus einem anderen Rudel in der Lübtheener Heide im Südwesten des Landes sowie eine Wölfin und ein sehr alter Wolfsrüde in der Ueckermünder Heide im Osten Mecklenburg-Vorpommerns Senderhalsbänder. Der Wolf «Arno», der im Oktober 2015 als erster im Land ein GPS-Gerät erhalten hatte, war ein Jahr später illegal erschossen worden. Die Ermittlungen dazu laufen noch, wie es hieß. (weiterlesen)

 

Foto: Wikipedia

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ASP: Bund und Länder wollen an einem Strang ziehen

Bund und Länder sehen die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) als Gemeinschaftsaufgabe. Das teilte NRW-Agrarministerin Christina Schulze Föcking bei der Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) am 17. und 18. Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin mit.

Es gelte zu verhindern, dass sich die tödliche Seuche nach Deutschland ausbreite. Daher sollen betroffene Personengruppen, wie Jäger, Landwirte und Viehhändler, aber auch Erntehelfer, Lkw-Fahrer und Reisende, aus den betroffenen Gebieten noch intensiver aufgeklärt und sensibilisiert werden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Länder setzen Stilllegung von Waldflächen nur zögerlich um

Die im Rahmen der Nationalen Strategie der biologischen Vielfalt (NBS) vorgesehene Stilllegung von 10 % der Länder setzen Stilllegung von Waldflächen nur zögerlich um
Waldfläche wird von den Bundesländern nur zögerlich umgesetzt. Wie die Naturwald Akademie gGmbH erklärte, haben bisher lediglich Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Saarland die Vorgaben der NBS erreicht.

Düsseldorf habe dabei mit einem Anteil von 11,5 % bereits mehr Wald als angestrebt aus der Nutzung genommen. Während Thüringen, Schleswig-Holstein und Hamburg der Akademie zufolge mit mehr als 9 % stillgelegten Waldarealen kurz vor dem Erreichen der diesbezüglichen Ziele der NBS stehen, liegen Brandenburg, Bremen, Hessen und Sachsen alle unter 5 % und damit beim Schutz der Waldflächen deutlich zurück. Die restlichen Bundesländer bewegten sich im Mittelfeld und hätten zwischen 6 % und 8,4 % ihrer Waldflächen aus der Nutzung genommen. (weiterlesen)

Das Plagefenn in Brandenburg Foto: Wikipedia

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Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle

Nach wie vor gibt es neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest. Aktuell wurde ein Fall in Rumänien bestätigt.

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) informiert über den neusten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Rumänien (24.01.2018).
In Micula, nahe der Grenze zur Ukraine und zu Ungarn, erkrankten am 19. Dezember 2017 auf einem Hinterhofbetrieb die ersten von insgesamt 34 Schweinen. 21 Tiere sind verendet, die restlichen wurden gekeult und entsorgt.
Die Nachforschungen über die Infektionsquelle dauern noch an.

ASP: 24.000 Tiere in russischer Mastanlage gekeult

Eine Mastanlage des russischen Schweineproduzenten Miratorg in der Region Belgorod ist der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zum Opfer gefallen. Das Unternehmen meldete den Ausbruch am vergangenen Freitag (8.12.2017). Der Konzern lässt derzeit Proben des betroffenen Betriebs in einem staatlichen Labor untersuchen. Bestätigt sich der Verdacht müssen die 24.000 Tiere der Anlage gekeult werden. Die Region Belgorod liegt etwa 500 km südlich von Moskau an der Grenze zur Ukraine und ist das Zentrum der russischen Schweinehaltung. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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LandWild ist die Stimme des ländlichen Raums. Kurzer Trailer.

 

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Reden wir mal über den Wolf (0)

150 Jahre galt der Wolf als ausgestorben. Jetzt ist er weider da. Die Diskussion ist hoch emotionalisiert und nicht frei von Eigennutz. Michael Miersch, Deutsche Wildtierstiftung, Prof. Dr. H.D. Pfannenstiel, Eckhard Fuhr, Publizist und Prof. Dr. Sven Herzog, TU Dresden diskutieren die Vorteile und die Nachteile der Wiederverbreitung des Wolfs in Deutschland haben. Hier eine erste Zusammenfassung. In der nächsten Ausgabe mehr! (Video ansehen)

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