Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Das Jagdrecht unter die Lupe genommen: Kündigungsmöglichkeit im Jagdpachtvertrag bei Afrikanischer Schweinepest (ASP)
Täglich erreichen uns Informationen zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP ). Die Krankheit ist innerhalb der europäischen Union seit Jahren auf dem Vormarsch und zum Teil nicht mehr allzu weit von der deutschen Grenze entfernt. Das letzte aktuelle Vorkommen wurde im Raum Warschau festgestellt, nach dem Auftreten in Tschechien, ca. 300 km von der Grenze zur Bundesrepublik entfernt. Experten sind sich darüber einig, dass sich die Frage, ob die ASP kommt nicht mehr stellt, sondern lediglich wann sie kommt.
Vor diesem Hintergrund müssen Jagdausübungsberechtigte (JAB) damit rechnen, dass für den Fall des Auftretens der ASP im heimischen Revier oder aber in dessen Nähe mit massiven Jagdbeschränkungen zu rechnen ist.
Die Maßnahmen, wie sie in Tschechien praktiziert werden, sehen vor, dass in einem Kerngebiet absolute Jagdruhe herrscht. Diese erstreckt sich dann nicht nur auf die Bejagung des Schwarzwildes, sondern auf alle dort vorkommenden Wildarten.
Um dieses Kerngebiet herum schließt sich ein gefährdeter Bezirk an und darum liegt wiederum eine Pufferzone. Die betroffene Fläche umfasst im Kerngebiet 2.000 ha in der Pufferzone 12.000 qkm! Auch in diesen beiden an die Kernzone angrenzenden Bereichen ist die Jagdausübung gewissen Restriktionen unterworfen.
Dies hat zum einen zur Folge, dass der Pachtwert einer Jagd – zumindest im Kerngebiet – gegen Null geht. Gleichzeitig ist zu beachten, dass auch die Frage des Wildschadensersatzes innerhalb dieser drei Zonen neu überdacht werden muss. (weiterlesen)

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Umgang mit großen Beutegreifern: Der Wolf ist zurück - welche Gefahren drohen?
Gerissenen Nutztieren bedeuten nicht nur einen finanziellen Verlust für die Bauern sondern sie richten auch einen emotionalen Schaden an.
Unter dem Motto "Wolf im Alpenbogen" diskutierten Experten auf Einladung der Landwirtschaftskammer über die Konsequenzen aus der Wiedereinbürgerung des Wolfes in Österreich. Während insbesondere NGOs diesen Beutegreifer als "natürlichen und unverzichtbaren Bestandteil heimischer Ökosysteme" bezeichnen und seine Rückkehr durch natürliche Ausbreitung ausdrücklich begrüßen, sind die Almbauern vermehrt von gerissenen Nutztieren betroffen, was nicht nur einen finanziellen sondern auch einen emotionalen Schaden anrichtet. Sie verlangen, dass die rechtliche Möglichkeit einer Bestandsregulierung beim Wolf geschaffen wird.
"Die Verbreitung des Wolfes ist weltweit sehr groß, auch in Europa war er nie wirklich weg. Wolfsbestände rund um Österreich nehmen zu. 2016 hat sich am Truppenübungsplatz Allentsteig, NÖ, das erste Rudel gebildet. Es ist zu erwarten, dass die Wolfspopulation bei uns ähnlich wachsen wird wie etwa in Deutschland", stellte Walter Arnold , Leiter des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie an der Veterinärmedizinischen Universität, fest. Die Vermehrungsrate liege bei diesen Tieren bei etwa 30%. Der Grund für die deutliche Zunahme der Wolfsbestände liege darin, dass die Tiere streng geschützt sind und dass sie hierzulande eine reichliche Ernährungsgrundlage (Rotwild) vorfinden - der Tisch sei "reichlich gedeckt". (weiterlesen)

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Neuer Imagefilm des Landesjagdverbandes NRW
Auf Augenhöhe mit modernen Marken geht der Landesjagdverband NRW mit einem Imagefilm auf Sendung. Der emotionale 75 Sekunden Spot bietet einen neuen Blickwinkel auf die Passion der Jäger und deren tiefe Beziehung zur Natur.
„Wir alle sind dem Schutz der Natur verpflichtet“, sagt Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg. „Das gilt für uns Jäger ganz besonders, denn wir tragen für unsere Reviere Verantwortung. Mit dem Film wollen wir darauf aufmerksam machen, was uns im Innersten bewegt.“

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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Wunsiedel)
Die Jagdgenossenschaft Holenbrunn in Oberfranken verpachtet eine 850 ha große Jagd zum 1.4.2018. Submission ist keiner angegeben. (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Thüringen (Landkreis Greitz)
Eine Jagdgenossenschaft verpachtet eine 580 ha große Jagd zum 1.4.2018. Submission ist am 28.2.2018 (weiterlesen)
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Polen: Wisente zum Abschuss freigegeben
Das schwierige Verhältnis der konservativen Regierung zum Naturschutz zeigt sich in den Nationalparks.
Der Wisent, ein bis zu 900 Kilo schweres wildes Rind, gilt als heimliches polnisches Nationaltier, das in den Wäldern an der Ostgrenze des Landes äst. Nun dürfen 40 der eigentlich streng geschützten Tiere geschossen werden. Bis zu 50.000 Zloty (12.000 Euro) müssen für den Abschuss eines stattlichen Tieres an die polnischen Behörden gezahlt werden. Darum reißen sich auch ausländische Jäger. (weiterlesen)

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Warum die Jagd auf Wildschweine die Schweinepest nicht stoppen wird
Die Afrikanische Schweinepest soll bald auch Deutschland erreichen. Ist es deshalb gerechtfertigt, die vermehrte Jagd auf Wildschweine zu fordern?
Die Afrikanische Schweinepest hat sich ihren Weg von der Subsahara über Weißrussland bis nach Tschechien gebahnt. Seitdem sie dort angekommen ist, wird sie auch in Deutschland erwartet. Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Wenn die anzeigepflichtige Seuche aber bei einem einzigen Hausschwein festgestellt wird, ist wahrscheinlich, dass der Export von Schweinefleisch aus ganz Deutschland eingestellt wird. Schweinezüchter*innen in Deutschland fürchten die Seuche deshalb und sorgen sich um ihre Betriebe und ihre finanzielle Absicherung.
Aus Sorge, Wildschweine könnten zur Verbreitung der Seuche beitragen, fordert der Deutsche Bauernverband, den Bestand der Tiere zu reduzieren. Der Bauernverband Nordrhein-Westfalen spricht gegenüber dem WDR gar davon, den Bestand um 70 Prozent zu verringern. 600.000 Wildschweine wurden nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes in der vergangenen Jagdsaison 2016/17 erlegt. Diese Zahl wird dieses Jahr vermutlich weit übertroffen. (weiterlesen)

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Jagd und Hund: Darum ist die Jagdmesse was für Modebewusste und Feinschmecker
Die Messe “Jagd und Hund” ist eigentlich eine Jagdmesse. Aber wer denkt, dass dort nur Jäger und Hundefreunde herumlaufen, liegt falsch. Die Messe bietet vielmehr für jeden was. Es gibt Modeschauen, Wildfleisch und einen Geländewagenparkours zum Mitfahren.
Die Jagd und Hund zählt zu den größten Messen in den Dortmunder Westfalenhallen. 2017 zählte sie 80.000 Besucher. Das sind nicht nur Jäger, die sich dort herumtreiben. Die Messe ist was für viele verschiedene Typen. (weiterlesen)

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Dem Gamsbock hinterher: So nicht!
Die großen Schneemassen machen nicht nur dem Menschen, sondern auch der Tierwelt zu schaffen: Das Video eines Wintersportlers, der einen Gamsbock mit den Skiern verfolgt, zeigt, wie man sich NICHT verhalten sollte.
Gesperrte Straßen, Lawinen, von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer: Die großen Schneemassen bereiten derzeit nicht nur in Südtirol, sondern auch in Österreich, Italien und Frankreich Probleme. Doch nicht nur der Mensch leidet unter den Schneemassen, auch die Wildtiere leben derzeit unter erschwerten Bedingungen. (Video ansehen)

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17. – 19. August 2018, Jagdhornbläsermeisterschaft auf europäischer Ebene, Schloßpark von Ahlsdorf Stadt Schönewalde
Sehr geehrte Freunde des jagdlichen Brauchtums, der Natur und Kultur
Vom 17. bis 19. August 2018 wird im idyllisch gelegenen Schlosspark Ahlsdorf, Stadt Schönewalde das 2. internationale Jagdhornbläsertreffen mit der 1. geplanten Europameisterschaft im Jagdhornblasen in Deutschland stattfinden. Sie sind eingebunden in abwechslungsreiche Kultur- und Natur-Erlebnistage. Diese Konstellation ist eine Premiere, da wir in Ahlsdorf die erste in Deutschland geplante Europameisterschaft ausrichten wollen. Dieses Ereignis wird Hunderte, wenn nicht sogar wieder Tausende Menschen in den Landkreis Elbe-Elster locken. Im August 2015, beim 1. Internationalen Jagdhornbläsertreffen, konnten wir bereits mehr als 3000 Besucher zählen. Das hatte alle Erwartungen übertroffen. (weiterlesen)


