Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Falschmeldung: Keine Schweinepest in Brandenburg
Aktuell herrscht große Aufregung über die Falschmeldung, dass in Brandenburg ein erster Fall von Schweinepest aufgetreten sei.Viele E-Mails und Anrufe von besorgten Bauern und Förstern aus der Region gingen beim Radio und auch bei top agrar ein.
Klarstellung des Radiosenders (weiterlesen)

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AfrikanischeSchweinepest: „Wir Jäger sind keine Schädlingsbekämpfer“
Immer wieder werden Massentötungen von Wildschweinen gefordert, um die Infektionsgefahr der Hausschweine vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen. Der Deutsche Jagdverband hält das für Hysterie.
Nachdem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ankündigte, die Verordnung zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verschärfen, läuft der Jagdverband Sturm. Kern der auf einer Sonder-Agrarministerkonferenz beschlossenen Regelung soll laut „Zeit Online“ die Ausweitung der Jagd auf Wildschweine sein. Aus dem Deutschen Bauernverband kamen Forderungen, die Wildschwein-Bestände um 70 Prozent zu dezimieren. „Das macht überhaupt keinen Sinn, schon gar nicht ohne irgendeine Zeitangabe“, sagte der Präsident des Deutschen Jagdverbands, Hartwig Fischer, in einem Gespräch am Rande der Grünen Woche in Berlin. (weiterlesen)

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Angst vor Afrikanischer Schweinepest - Wildschweinfleisch im Überangebot: Zum Abdecker und nicht auf den Teller
Schwarzwild steht wegen der drohenden Schweinepest auf Abschussliste – doch das Wildbret bleibt liegen.
Bauern sind derzeit nicht zu beneiden: die Felder unter Wasser, die Güllebehälter zum Bersten voll und jetzt auch noch die Angst vor der afrikanischen Schweinegrippe, die durch Schwarzwild auf die Hausschweine übertragen wird. Was mit den Preisen passiert, wenn sich tatsächlich einige Tiere mit dem tödlichen Virus infizieren, ist voraussehbar: Die rutschen ins Bodenlose, wie heute schon die Preise, die Jäger pro Kilo Wildschwein erhalten. Noch zahlen Förster hierzulande bis zu 1,50 Euro pro Kilo Schwarzwild. Doch in Mecklenburg-Vorpommern, das gefühlt etwas näher an den Infektionsquellen in Osteuropa liegt, werden Jäger das Fleisch nicht einmal mehr für 50 Cent pro Kilo los. Die ersten erlegten Schwarzkittel landen deshalb beim Abdecker. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Grüne Woche: Wildbret, das neue ökologische Superfood?
Lange nicht mehr war die Grüne Woche in Berlin so international und selten so gebeutelt. Zu bestaunen ist ein politischer Schulterschluss für nachhaltiges, unbelastetes, authentisches Essen.
„Essen ist politisch.“ Sprachlich ist der Satz schwer verdaulich, aber er erfüllt seinen Zweck. Er klingt wie: Dein Essen ist vergiftet, politisch vergiftet. Was will Hans uns damit sagen? Hans, ein grauhaariger Ostwestfale, trägt sein nagelneu beschriftetes grün-weißes T-Shirt unter schwarzer Lederjacke wie andere Leute ihr Mallorca-Shirt. Ein Bekennerschreiben auf einer schon etwas zu runden Wampe. So steht er leicht fröstelnd am Ausgang des Berliner Hauptbahnhofs, ratlos, ob er sich mit Kochtopf und Kochlöffel in der Hand noch durch das Gedränge von Tausenden Mitpolitisierern drängen soll, dorthin, wo er etwas hört von den mit Gebrüll und Applaus garnierten Beschimpfungen, die von der Bühne der „Wir-haben-es-satt“-Demo in Richtung Ministerien und Messe geschmettert werden. „Herrlich, so laut war es noch nie.“ Hans schmeckt der Protest. (weiterlesen)

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Afrikanische Schweinepest - ASP: Tschechien erhöht Abschussprämie auf 315 Euro
Um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Tschechien zu verhindern, wurde die Abschussprämie für Schwarzwild im Sperrbezirk verdoppelt.
Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern, erhöht Tschechien die Abschussprämie für Wildschweine. Ab sofort bezahlt die Verwaltungsregion Zlin im Südosten des Landes umgerechnet bis zu 315 Euro für jedes erlegte Tier im Sperrbezirk. Somit wird der bisherige Betrag verdoppelt. In einer Pufferzone in umliegenden Verwaltungsregionen sind es nun knapp 80 Euro pro Tier, wie der tschechische Ministerpräsident Andrey Babis verkündigte. Zurzeit gelinge es ihnen, die Infektion auf einem kleinen Gebiet zu halten, sagte der Politiker weiter. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Die wunderbare Jagd des kleinen Mannes
Der Winteransitz auf den Fuchs kann ein ganz grosses Jagderlebnis sein. Und eine Herausforderung für alle Sinne.
Mein erster Fuchs fiel auf einer Treibjagd. Er rollierte wie im Lehrbuch und lag da wie mausetot. Dann war er plötzlich futsch. Zwei Schützen weiter prasselten die Schrote. Da lag er dann, wirklich mausetot. Die alten „Hasen“ amüsierten sich, beim Schüsseltreiben gab’s eine Strafpredigt und eine Runde auf meine Rechnung. Es wurde der Beginn einer Leidenschaft für viele, viele Jahre und noch mehr kalte Nächte.
Unvergesslich die Januar-Winternächte in Mittelschweden. Zu Beginn der 1980er-Jahre, als dort in mondhellen Nächten zwanzig, dreißig Minusgrade noch ganz normal waren. Dazu der weite Blick über tief verschneite, zugefrorene Seen und Stille, wie wir sie daheim kaum noch kennen. (weiterlesen)

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Angst vor ASP: Suche nach Impfstoff wird intensiviert
Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) plant neue Maßnahmen und will Jäger per Gebührenerlass entlasten.
Angesichts eines drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland haben sich Bund und Länder auf gemeinsame Maßnahmen geeinigt. Unter anderem soll intensiv geforscht werden, um wirksame Impfstoffe gegen die ASP zu entwickeln. Bislang gibt es für die Tierseuche kein Gegenmittel.
Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) informierte in der Schwäbischen Zeitung über die Ergebnisse einer Sonder-Agrarministerkonferenz, die am Donnerstag in Berlin stattfand. Unter anderem solle künftig mehr Geld aufgewendet werden, um nach einem Impfstoff zu forschen, der Haus- und Wildschweine gegen die Krankheit immun macht. „Der Bund hat uns nun zugesichert, deutlich mehr in die Forschung zu investieren“, sagte Hauk gegenüber der Zeitung. (weiterlesen)

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WWF: Jagd kein Allheilmittel gegen Afrikanische Schweinepest
Dr. Diana Pretzell vom WWF findet das derzeitige "mediale Halali" bei der Debatte um die Afrikanische Schweinepest für überflüssig. "Der Ruf nach Jagd als Allheilmittel ist purer Aktionismus. Er lenkt von den Ursachen der gewachsenen Wildschweinbestände ab", meint sie.
Seit der großflächige Anbau von Mais und Raps in Deutschland stark zugenommen hat, würden die Wildschweinzahlen durch die Decke gehen. Wer die Zahl der Wildschweine in Deutschland dauerhaft senken will, wird ihrer Meinung nach mit Jagd allein keinen Erfolg haben. "Dazu braucht es wieder mehr Vielfalt auf den Anbauflächen anstelle von Mais- und Rapswüsten. (weiterlesen)

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Bauernbund Brandenburg will wolfsfreie Zone durchsetzen
Nach einem Jahr ergebnisloser Zusammenarbeit mit der Landesregierung sieht der Bauernbund Brandenburg keine Chance mehr, zum Thema Wolf einen Kompromiss zu finden. "Das Wolfsmonitoring ist fehlerhaft, die Wolfsverordnung ist wirkungslos, das Wolfsmanagement ist gescheitert", sagte Bauernbund-Präsident Marco Hintze bei einem Pressegespräch auf seinem Hof in Krielow, Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Der Bauernbund werde stattdessen den Widerstand der Landbevölkerung gegen den Wolf organisieren, kündigte Hintze an und forderte, große Teile Brandenburgs zur wolfsfreien Zone zu machen: "Überall, wo Menschen und Weidetiere sind, müssen Wölfe konsequent gejagt werden." (weiterlesen)

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ASP: Berufsjäger kritisieren Bauernverband
Der Bundesverband Deutscher Berufsjäger (BDB) kritisiert die Forderung des Bauernverbandes, den Schwarzwildbestand aufgrund der drohenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) um insgesamt 70% zu verringern. Derartige populistische Ansinnen seien laut Wildmeister Bernd Bahr, Vorsitzender des BDB, ebenso wenig sinnvoll wie das Aufheben der Schonzeiten in einigen Bundesländern. (weiterlesen)


