Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Presseinformation Forum Natur Brandenburg 13.09.2017: Von Schweden lernen heißt „Wolf- und Weidetierzukunft“ gestalten!
Schmidt: "Sachverständige machen rechtliche Möglichkeiten des europäischen Artenschutzrechts einschließlich der Schutzjagd auf Wölfe deutlich.
Die Mitgliedsverbände des Forums Natur begrüßen es außerordentlich, dass sich der Agrarausschuss des brandenburgischen Landtages in seiner heutigen Anhörung mit den Fragen eines „aktiven Wolfsmanagements“ beschäftigt. Der dabei durch zwei hochrangige Mitarbeiter der schwedischen Naturschutzverwaltung zu erwartende Einblick in ein seit vielen Jahrzehnten etabliertes Wolfsmanagement, ist ein wichtiger Beitrag für die Debatte in Brandenburg. Der Vorsitzende des Forums Natur, Gernot Schmidt, macht mit Blick auf die bereits jetzt vorliegenden schriftlichen Stellungnahmen der Anzuhörenden deutlich, dass die Positionen der brandenburgischen Landnutzer bezüglich der bereits heute bestehenden rechtlichen Möglichkeiten eines „aktiven Wolfsmanagements“ in Schweden offenbar vollumfänglich umgesetzt sind und von der Europäischen Kommission ausdrücklich gebilligt werden. „Während wir kleinkarierte und in ihrer Emotionalität oftmals nicht zu übertreffende Debatten führen, machen uns die skandinavischen Länder vor, wie ein aktives Wolfsmanagement im rechtlichen Rahmen der für uns alle gültigen FFH-Richtlinie der EU funktioniert“, stellt Schmidt mit Blick auf die Anhörungsunterlagen klar. (weiterlesen)

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Weidetierhaltung nicht dem Wolf unterordnen
Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Politik dazu aufgefordert, die heimische Weidetierhaltung „nicht länger einer falschen Romantik und der ungehemmten Verbreitung des Wolfes“ unterzuordnen. Es sei nicht damit getan, einzelne Problemwölfe zu entnehmen und Zäune zu ziehen, erklärte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es bedürfe einer Bestandsregulierung und einer Festlegung von Gebieten, die für eine Wiederansiedlung des Wolfes nicht in Frage kämen. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Pressemitteilung AGDW – Die Waldeigentümer, 11.9.2017: Brüsseler CO₂-Politik fördert Raubbau am Wald im Ausland
Unter dem Vorwand des Klimaschutzes soll im Europäischen Parlament am kommenden Mittwoch eine neue Verordnung beschlossen werden, die den Wäldern in Deutschland erheblich schaden wird. „Wir Waldbauern und Förster haben unsere Wälder in dreihundert Jahren zu artenreichen und vielfältigen Lebensräumen entwickelt“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Diese Leistung haben Generationen von Waldbauernfamilien eigenverantwortlich und unterstützt durch eine kluge Waldgesetzgebung hierzulande erbracht.“
Jetzt aber will Brüssel die Deutungshoheit über die Wälder an sich reißen und per Verordnung die Waldbewirtschaftung und Holznutzung durch die Festschreibung einer Kohlenstoffbilanz im Wald massiv einschränken. Eine Folge wäre, dass die Artenvielfalt abnimmt, weil Lichtbaumarten wie etwa Eichen, Ahorn und Kirsche ohne Waldpflege durch nachhaltige Nutzung keine Chance gegen dominante Baumarten wie die Buche haben. „Die Waldbesitzer brauchen keinen Nachhilfeunterricht in Sachen Nachhaltigkeit von der Brüsseler Bürokratie“, sagte zu Guttenberg. „Wer derartige Initiativen durchboxt, braucht sich über eine zunehmende Europamüdigkeit nicht wundern.“ (weiterlesen)
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Der Wolf darf nicht das „goldene Kalb“ sein
Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) geht mit klaren Forderungen in die Fachgespräche zum Wolfsmanagement.
Michendorf, 12.09.2017. Der Landtagsausschuss für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft hat für den morgigen Mittwoch zu einem Fachgespräch „Wolfsmanagement“ eingeladen. Auch der LJVB ist als ein Anzuhörender dazu geladen. Der Geschäftsführer des LJVB, Matthias Schannwell, wird den Standpunkt der Jägerinnen und Jäger Brandenburgs vertreten. „Brandenburg ist flächendeckend Wolfsland. Der Süden ist komplett von Wölfen besiedelt und über die Kyritz-Ruppiner Heide breitet sich Canis lupus weiter unbegrenzt Richtung Norden und Nordwesten aus. Schätzungen besagen, dass sich die Wolfspopulation alle drei Jahre verdoppelt.“, so Schannwell. Die damit verbundenen Probleme drohen unbeherrschbar zu werden. Der Wolfsbestand muss reguliert werden. Dies kann aus Sicht des LJVB nur über die ordnungsgemäße Jagd erfolgen. Das heißt: Senkung des Schutzstatus, Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht und Festlegung einer Jagdzeit. Ziel muss es sein, dass die Wölfe wieder eine natürliche Scheu gegenüber dem Menschen und seinen Einrichtungen entwickeln, die dann an die nächste Generation weitergegeben wird. Eine relativ schnell umsetzbare Alternative wären Schutzjagden nach dem skandinavischen Beispiel. Das würde die Tierhalter kurzfristig entlasten. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Fleisch von wild lebenden Tieren ist kein Bio-Wild
Der Begriff „Bio“ wird gerne als Werbeargument genutzt. Auch einige Anbieter von Wildfleisch bewerben ihre Produkte damit. Die EU-Öko-Verordnung stellt allerdings klar: Erzeugnisse der Jagd gelten nicht als „ökologisch“ oder „biologisch“. Anders sieht es aus, wenn ein Erzeuger Rehe, Hirsche oder Wildschweine nach ökologischen Kriterien im Gehege hält und daraus Fleisch erzeugt.
Wild aus der Jagd kann kein Bio sein
Wild lebende Tiere fallen nicht in den Bereich der EU-Öko-Verordnung. Wörtlich heißt es: „Die Erzeugnisse der Jagd und der Fischerei wild lebender Tiere gelten nicht als aus ökologischer/biologischer Produktion stammend.“ Da die Bezeichnungen „Bio“ und „Öko“ geschützt sind, ist es auch nicht zulässig, Fleisch von wild lebenden Tieren mit diesen Begriffen zu bewerben. (weiterlesen)

Foto: Proplanta
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Jagd als nachhaltiges Handwerk
Die Bevölkerung kann sich auf die etwa 115.000 JägerInnen verlassen: Sie sorgen auch künftig für eine nachhaltige Landnutzung in Österreich.
Fast 200 hochrangige Jagdexperten und -funktionäre des Landes haben sich in den vergangenen 1,5 Jahren intensiv mit der Zukunftsausrichtung der Jagd in Österreich beschäftigt. Sie kommen grob verkürzt zum Schluss, dass die Jagd neben Forst und Agrar auch in Zukunft unverzichtbar für eine nachhaltige Landnutzung sein wird. Voraussetzung dafür ist die konsequente Fokussierung auf die einzigartigen Stärken des jahrhundertealten Handwerks Jagd.
Warum die Jagd unverzichtbar ist
Eine der größten Stärken der Jagd in Österreich ist es, ein flächendeckendes Wildtiermanagement im gesamten Bundesgebiet sicherstellen zu können. Es sind eben nur die JägerInnen, welche derzeit und in absehbarer Zukunft über das regionale Wissen und vor allem die praktische Erfahrung verfügen, die dafür notwendig sind. (weiterlesen)

MMag. Dr. Peter Vogler
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Jagdverpachtung Franken (Landkreis Roth)
Begehungsschein in einer 600 ha Jagd im Landkreis Roth zu vergeben. (weiterlesen)
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Maisjagd
Der Mais ist ein wahrer Sauen-Magnet. Eine gute Chance, um Strecke zu machen. Die DJZ begleitete eine Maisjagd im Norden Deutschlands.
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Philipp Sehnert ist "Meister aller Klassen"
Die DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen ist zu Ende. Mit dem Titel „Meister aller Klassen“ zeichnete der DJV den besten Schützen auf dem Schießstand in Garlstorf aus.
Philipp Sehnert aus Rheinland-Pfalz ist mit 345 von 350 möglichen Punkten der Gesamtsieger der diesjährigen DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen. (weiterlesen)

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Moderne Technik bei der Jagd(III): Nachtsicht- und Wärmebildgeräte
Die Jagd soll auch nachts kein Rätselraten sein. Es ist beeindruckend, was moderne Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras leisten. Unter Jägern sorgt sie neue Technik allerdings immer wieder für hitzige Diskussionen.
Jeden Monat ist Vollmond, überall wird zu dieser Zeit auf Wildschweine gewartet. Es gilt, schnell Beute zu machen, um horrende Wildschäden zu verhindern. Und doch könnte modernes High-Tech-Equipment die Jagd zunehmend unabhängig von natürlichen Lichtquellen machen. Wie Nachtsicht- und Wärmebildgeräte funktionieren und welche Streitfragen die Jägerschaft spalten, ist heute Inhalt unserer Serie über moderne Technik bei der Jagd. (weiterlesen)


