Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Der erste Rotspiesser
Bald ein Jahr ist es nun her und ich habe das dringende Bedürfnis, dieses Erlebnis noch aufzuschreiben. Schliesslich war es etwas ganz Besonderes. Ein Moment, der sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt hat, aber auch einer, den ich hier im Tagebuch festhalten möchte, damit ich mich später auch noch an Details erinnern kann.
Oktober 2016. 174 Ansitzstunden hatte ich auf der Jagd nach einem Rothirsch in diesem Sommer hinter mir. Es waren wundervolle Stunden, Momente der Aufregung, der Spannung aber auch der Ruhe und Stille. Den Hirsch, auf den ich angesessen habe, den ich freigegeben bekommen habe, habe ich einmal kurz gesehen. Ich konnte gerade erkennen, dass es „der Richtige“ war, aber für einen sicheren Schuss war es zunächst viel zu weit und als er in Schussentfernung war, weitaus zu dunkel.
In dieser Phase kam ein Anruf. Ob ich nicht Lust hätte am Wochenende bei einem Flintenturnier in einer Mixed-Wertung mitzuschiessen (Herren und Damen gemischt) es würden dringend noch Damen gesucht. Ich erklärte, dass ich mich erneut auf „meinen Hirsch“ ansetzen wolle. Nach einigen Sätzen hin und her beschloss ich aber doch zum Flintenschiessen zu gehen. Die Chance auf den Hirschen rechnete ich mir inzwischen ohnehin nicht mehr besonders hoch aus. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Brandenburg (Landkreis Oder-Neiße)
Im Süden Brandenburgs wird eine kleine Eigenjagd verpachtet (weiterlesen)
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Vom Wert der Jagd
OUTDOOR-AKTIVITÄTEN Die Jagd ist ein wichtiger Teil der Land- und Forstwirtschaft. Sie ermöglicht die Koexistenz zwischen Wild und Mensch. Was ist an dieser nüchternen Analyse dran und brauchen wir die Jagd überhaupt?
Da wir nicht in einer Naturlandschaft leben, sondern in einer von Menschen geprägten Kulturlandschaft, gibt es konsequenterweise auch kein „ökologisches Gleichgewicht“, das es anzustreben gilt. Vielmehr versuchen wir, eine maximale Biodiversität bei minimalen Schäden in Wald und Flur zu erreichen.
Dazu braucht es die Jagd, da sie Lebensräume sichert sowie Wildarten kontrolliert. Dies und andere Aspekte der Jagd bringen einen Mehrwert für die Gesellschaft, die ansonsten Steuermittel verwenden müsste, um die freiwilligen Leistungen der knapp 120.000 JägerInnen in Österreich zu übernehmen. (weiterlesen)

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Post von PETA: Tierrechtler wollen Lehrpläne beeinflussen
Hunderte deutsche Grundschulen erhalten zum Schuljahresbeginn unverlangt Unterrichtsmaterialien zugeschickt.
Pünktlich zum Start ins neue Schuljahr erhalten zahlreiche Grundschulen in mehreren deutschen Bundesländern unaufgefordert Post von Peta. Denn die Organisation hat es sich laut eigenen Angaben „zur Aufgabe gemacht, das Thema Tierrechte verstärkt in die Schulen zu bringen“. Dazu dienen soll das mit Ideologie gespickte „PETAKids-Unterrichtsmaterial“.
Das kostenlose Paket aus Arbeitsblättern, DVD und Postern sei „optimal geeignet für Unterrichtsstunden rund um tierische Themen“, schreibt Peta in Pressemitteilungen. „Lehrkräfte erhalten vielseitige Möglichkeiten, Tiere und Tierrechte als Unterrichtseinheit mit den Kindern zu erarbeiten.“ So biete beispielsweise die „kurzweilige Unterrichts-DVD lehrreiche Tierbilder und wahre Geschichten“. (weiterlesen)

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Tierschutzbund-Präsident im Interview - „Der Wolf gehört zu Deutschland“
Der Deutsche Tierschutzbund trifft sich am Sonnabend in Potsdam zur bundesweiten Mitgliederversammlung. Warum der Wolf zu Deutschland gehört und wie der Tierschutzbund zu Problemwölfen steht, erklärt Präsident Thomas Schröder im Interview.
Potsdam. Der Deutsche Tierschutzbund trifft sich am Sonnabend in Potsdam zur bundesweiten Mitgliederversammlung. Thomas Schröder ist seit 2011 Präsident der bereits 1881 gegründeten Dachorganisation der Tierschutzvereine.
Herr Schröder, was sagen Sie Tierhaltern, wenn deren Schafe und Ziegen vom Wolf gerissen wurden? Schade, aber ihr bekommt ja Entschädigung?
Thomas Schröder: Erstens, der Wolf gehört zu Deutschland ...
Das sehen viele Tierhalter ganz anders. Der Wolf gehörte über hundert Jahre nicht zu Brandenburg.
Aber er hat hier Tausende Jahre gelebt, erst der Mensch hat ihn ausgerottet. Nun beginnt er, verlorenen Lebensraum zurück zu erobern. Natürlich ist es traurig, wenn Nutztiere vom Wolf gerissen werden. Doch das darf nicht dazu führen, ihn dem Jäger vor die Flinte zu treiben. Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter muss zunächst selbst Sicherungsmaßnahmen, etwa Elektrozäune oder Herdenschutzhunde, ergreifen, die staatlich besser gefördert werden müssen. Die Tierhalter dürfen hier nicht allein gelassen werden. Wenn dennoch Tiere gerissen werden, müssen die Halter angemessen entschädigt werden. Die Idee, den Wolf wieder zu bejagen, ist der völlig falsche Weg.
Der Wolf wurde 1992 in der EU unter Artenschutz gestellt. Damals gab es in Deutschland keine Wölfe. Es gibt Bestrebungen den höchsten Schutzstatus aufzuheben. Ist das sinnvoll? (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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EU-Kommission strebt einheitliches Verbot bleihaltiger Munition an
Die Europäische Union sucht nach neuen Wegen, den legalen Waffenbesitz weiter einzuschränken. Diesmal wird weniger ein Verbot konkreter Waffenmodelle angestrebt, sondern vielmehr soll die Munitionsvielfalt massiv beschnitten werden.
Die EU-Kommission möchte den Bleianteil in Schrotmunition auf maximal ein Prozent festlegen. Dies kommt einem vollständigen und europaweiten Verbot der bisher auch bleihaltigen Jagd- und Sportmunition gleich. Aktuell befindet sich das Verfahren im Status der „Öffentlichen Konsultation“, wie gunsweek.com berichtet. Alle Vertreter der betroffenen Interessensgruppen sind dabei aufgerufen, Stellungnahmen zu Inhalten der angestrebten Richtlinie abzugeben. (weiterlesen)

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Jäger leisten wichtigen Beitrag zum Naturschutz
Am 6. September hat im Europäischen Parlament in Brüssel eine Konferenz zum Thema „Junge Jäger und ihre Rolle beim Naturschutz in Europa“ stattgefunden.
Die Konferenz wurde von der parlamentarischen Intergruppe Biodiversität, Jagd, ländliche Aktivitäten und dem europäischen Jagdverband FACE organisiert. Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter und Präsident der Intergruppe, erklärt: „Ob es uns gelingt, die Naturvielfalt in Europa zu erhalten, wird maßgeblich davon abhängen, ob wir unser Wissen und unsere Werte der nächsten Generation vermitteln können. Europa ist mit großem Naturreichtum gesegnet. Gleichzeitig müssen wir enorme Probleme wie eine zunehmende Verstädterung und Artenschwund am Land feststellen. (weiterlesen)

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Bundesmeisterschaft der Schützen: erste Ergebnisse online
Am Mittwoch Morgen startete die DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2017. Der DJV veröffentlicht auf jagdverband.de und in den sozialen Medien erste Ergebnisse und berichtet tagesaktuell vom Wettbewerb in Garlstorf.
Nach dem Auftakt der diesjährigen DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen stellt der Deutsche Jagdverband (DJV) erste Ergebnisse online. Interessierte können die Listen sowie Impressionen der Veranstaltung ab sofort auf jagdverband.de/BMJS17 einsehen. Die Seite wird laufend aktualisiert. Unter #BMJS17 gibt es Fotos und Hintergrundinfos zur Veranstaltung auch auf Facebook, Twitter und Instagram. (weiterlesen)

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Toleranzgrenzen am Beispiel des Wolfes in Österreich – Wolf und Almwirtschaft
Aus dem Vortrag von Johann Georg Höllbacher, Obmann des österreichischen Bundesverband für Schafe und Ziegen, über die Toleranzgrenzen am Beispiel des Wolfes in Österreich - Wolf und Almwirtschaft.
Die Probleme, mit denen Schaf- und Ziegenhalter in Bezug auf das Großraubwild zu kämpfen haben, sind umfassend. Bei zu starker Präsenz der Räuber ist die Weidehaltung kaum mehr möglich. Des Weiteren sind Schutzmaßnahmen im Almbereich nur schwer umsetzbar und noch dazu sehr kostenintensiv. (Video ansehen)

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Selbstversuch Jagd in Namibia: Gepackte Koffer
Die kommenden drei Monate verschlägt es mich in den wilden Busch von Namibia. Doch wie steht es eigentlich um die sagenumwobenen Safaris im 21. Jahrhundert?
Der Berufseinsteiger von heute sollte einiges mitbringen. Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, ein überdurchschnittlichen Abschluss und vor allem Auslandserfahrung sollten es am besten sein. Da ich jetzt zum Ende meines Studiums an den ersten beiden Punkten sowieso nichts mehr ändern kann, will ich also mindestens den letzten Punkt erfüllen und einen Blick über den Tellerrand wagen.
Ich, damit ist Lasse Weicht gemeint. Gebürtig aus dem beschaulichen Lippe stammend, stehe ich nun mit 25 Jahren kurz vor dem Ende meines Master-Studiums der Forstwissenschaften. Jagdlich war ich bisher nur einmal im Ausland unterwegs, als meine Bracke die österreichische Grenze überjagte. Und auch wenn ich bereits neben Europa, Südostasien und Nordamerika besuchen durfte, hat es mich noch nie in die Weiten Afrikas verschlagen. (weiterlesen)


