Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Drückjagd - Lösung oder Problem? Vortrag von Frau Dr. Christine Miller
Drückjagden sind in Bayern seit 1987 auf alles Schalenwild erlaubt. Darunter leiden insbesondere die wiederkäuenden Schalenwildarten wie das Reh-, Gams- und Rotwild. Die anfänglichen zahlenmäßigen Jagderfolge kehrten sich schon bald in ihr Gegenteil. Nicht nur die Zahl der bei Drückjagden erlegten Tiere sank sehr deutlich, sondern auch die Sozialstruktur der bejagten Wildarten änderte sich dramatisch. Grund dafür ist die in der Systematik der Jagdart liegende unselektive Jagd. Damit wurde das angestrebte Ziel, eine Reduktion der Wildbestände zu erreichen, ad absurdum geführt.
Ganz im Gegenteil, das Wild wird in eine Pionierphase „geschossen“ und versucht, Verluste durch vermehrte Reproduktion auszugleichen. Nachweislich steigen bei erhöhtem Jagddruck überproportional Wildschäden in Wald und Flur an. Das führt wiederum zur Forderung noch höheren Abschusszahlen, die den Teufelskreis weiter verschärfen.
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28. WILD UND HUND-Jagdparcoursschießen
Am 16. September fand das 28. WILD UND HUND-Schießen auf dem Dornsberg in Baden-Württemberg statt. 152 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden reisten an, um sich dem wohl exklusivsten und schwierigsten Jagdparcours Deutschlands zu stellen.
Mit 95 Treffern gewann Florian Schweizer den Wanderpokal „Wilden Hund“ und sicherte sich damit die „Wild-Card“ für das nächste WuH-Schießen am 15. September 2018. Mit ebenfalls 95 geschossenen Wurfscheiben belegte Niels van Asselt den zweiten Platz, dicht gefolgt von Carlo Pestoni mit 94 Tontauben auf Rang 3. (weiterlesen)

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Welchen Waffenschrank brauche ich im Wochenendhaus?
Ob Ferienhaus, Wochenendhaus oder Jagdhütte, der Gesetzgeber spricht hier von „nicht dauerhaft bewohnten Gebäuden“. Auch die Kellerräume eines Mehrfamilienhauses werden unter diesem Begriff subsumiert. Man geht davon aus, dass der unbefugte Zugriff auf die Waffen in solchen Gebäuden bzw. Räumen meist erst Tage später entdeckt werden könnte.
Sehr hohe Anforderung an die Sicherheit
Deshalb werden sehr hohe Anforderungen an die Aufbewahrungsvorschriften in nicht dauerhaft bewohnten Gebäuden gestellt. Einem möglichen Einbrecher soll der Zugang zu den Waffen besonders schwer gemacht werden. Außerdem soll er im Falle eines erfolgreichen Öffnens des Tresores keinen „großen“ Erfolg haben. (weiterlesen)

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Abschuss der Nilgänse: Gerichte und Polizei eingeschaltet
Der Nilgans-Streit zwischen Stadt und Tierschützern nimmt neue Züge an: Über verschiedene Akteure wurde am Freitag versucht, den beauftragten Jäger vom Schießen abzuhalten. Eine Tierschutzinitiative hat zudem strafrechtliche Schritte eingeleitet.
Die Debatte um den Abschuss der Nilgänse im Brentanobad geht in eine neue Runde. Nachdem am Freitag mit der Jagd im Freibad in Rödelheim begonnen werden sollte, versuchten Tierschützer das Unterfangen zu verhindern. Noch am Nachmittag sei ein Eilverfahren beim Verwaltungsgericht eingegangen, die „Baumschutzinitiative Wiesbaden“ hat zudem die Polizei eingeschaltet. Nicht nur halten die Tierschützer die Argumentation der Stadt Frankfurt und der Bäderbetriebe für vorgeschoben, um die Bevölkerung zu täuschen - gegen die Verantwortlichen der Stadt hat die Wiesbadener Initiative, die sich für die Tiere einsetzt, strafrechtliche Schritte eingeleitet. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdverband bestätigt neue Spitze
Der amtierende Landesjägermeister Roman Leitner und seine Stellvertreterin Charlotte Klement sind am Sonntagnachmittag bei der Vollversammlung des Landesjagdverbandes in Gols in ihrem Amt bestätigt worden.
Leitner und Klement sind seit April im Amt. Damals wurden sie bei einer Ersatzwahl beim Landesjagdtag gewählt - mehr dazu Roman Leitner ist neuer Landesjägermeister. Diese war notwendig geworden, weil der vorherige Landesjägermeister Peter Prieler und dessen Stellvertreters Peter Traupmann zurückgetreten waren - mehr dazu in Wegen Jagdgesetz: Landesjägermeister geht. (weiterlesen)

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Unter Wind …
Welcher Jäger kennt es nicht, das Bild plötzlich verhoffenden und aufwerfenden Wildes? Sekunden oder Sekundenbruchteile sichtlicher Verunsicherung folgen und im Troll oder mit raumgreifenden Sprüngen geht es ab in die nächste Deckung. Und oft erst dann bemerken wir, dass der Wind, der uns vor kurzem noch optimal ins Gesicht wehte, plötzlich gedreht hat. Insbesondere beim Schalen- und Raubwild ist es der Wind, der nur allzu oft über Erfolg und Misserfolg unserer Jagdausübung entscheidet.
Die Größe der Riechschleimhaut beziehungsweise des Riechepithels und die Zahl der Geruchsrezeptoren pro Flächeneinheit entscheiden letztlich über das Riechvermögen eines jeden Wirbeltieres. Die Nagetiere, die Hasenartigen sowie die Huf- und Raubtiere – also jene zoologischen Ordnungen, denen sämtliche heimischen Haarwildarten zugeordnet werden – gehören zu den so genannten Makrosmaten. Sie verfügen über mehr oder minder starke Vergrößerungen des Riechepithels beziehungsweise über sehr viele Geruchsrezeptoren pro Flächeneinheit der Riechschleimhaut. (weiterlesen)

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Exklusiver Blaser Bergstutzen als Doppelbüchse zu verkaufen
Blaser Bergstutzen Doppelbüchse im Kaliber 9,4 x 73 und 5,6 x 52, Zielfernrohr Zeis Divari 2,5 - 10 x 52
Schaft Wurzelholz geschnitzt, Baskülen Tierstücke tiefgestochen Sauen und Rehwild, Waffe wenig gebraucht
Abgabe nur an Erwerbsberechtigten (zum Angebot)

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Moderne Technik bei der Jagd(IV): Drohnen – Fliegende Jagdhelfer?!
Die Drohnentechnik macht rasante Fortschritte. Höher, schneller, weiter und vor allem länger können sie mittlerweile in der Luft bleiben. Sie schießen dabei gestochen scharfe Foto- und Videoaufnahmen. Das heimische Jagdrevier zeigt sich mit ihnen aus einer ganz neuen Perspektive. Welche Einsatzmöglichkeiten diese moderne Technik bietet und was beim Fliegen beachtet werden muss, steht als Abschluss unserer Serie heute im Fokus.
Ein Blick aus der Luft eröffnet immer neue Perspektiven, auch im vertrauten Jagdrevier. Während das Wild mit seinen Sinnen stets dem Menschen überlegen ist, verschafft der technische Fortschritt den Jägern ungeahnte Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Sei es das Regenradar im Smartphone, die Erfassung von Hochsitzen per GPS oder die Dokumentation von Tieraktivität mit Wildkameras: viele Beispiele bestätigen die umfassende Digitalisierung der Jagd. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Northeim)
Westlich vom Harz wird eine 400 ha große Genossenschaftsjagd neu verpachtet. Submissionstermin ist keiner angegeben (weiterlesen)

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Waldbesitzer fordern Geld
Verband dringt auf Entschädigungen für Vertragsnaturschutz / Auftreten immer neuer Schädlinge belastet Wälder zusätzlich
POTSDAM „In Brandenburg brüten 160 Seeadler, 50 Schwarzstörche, 25 Schreiadler und 25 Wanderfalkenpaare“, sagte der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes, Thomas Weber, am Donnerstagabend beim traditionellen „Saisonauftakt“ seines Verbandes in Potsdam.
Das Naturschutzgesetz schreibe vor, dass Horste dieser Arten im Umkreis von 160 Metern nicht gestört werden dürfen. „Das macht, wenn Sie das umrechnen, 3,14 Hektar Wald pro Horststandort, die nicht genutzt werden können.“ Wenn Flächen aus der Nutzung genommen werden, werde in anderen Zusammenhängen von einem Wert von 250 Euro pro Hektar ausgegangen, sagte Weber. „Es wäre eine Anerkennung und eine Unterstützung und würde die Akzeptanz des Naturschutzes im Wald deutlich steigern, wenn ein Waldbesitzer auch für einen solchen Horststandort 785 Euro pro Jahr als Entschädigung erhielte.“ (weiterlesen)


