Vinaora Nivo Slider 3.x

Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten

Image Not Found

Die schwierige Rückkehr der Luchse

Durch Österreichs Wälder streifen nur mehr vereinzelt Luchse. Nicht nur illegale Abschüsse machen es den gefleckten Katzen schwer. Wien / Haslach a. d. Mühl – Eigentlich sollten Luchse zu den beliebtesten Tieren der Welt gehören: Sie haben den Charme aller Katzen, sind scheu, schön anzuschauen und für den Menschen ungefährlich. Dass sie um 1900 herum trotzdem in West- und Südeuropa praktisch ausgerottet waren, lag in erster Linie an der damaligen Haltung jedwedem "Raubzeug" gegenüber. Dass sie es heute noch immer nicht schaffen, in ihre angestammten Lebensräume zurückzukehren, liegt hauptsächlich an einigen wenigen Unbelehrbaren. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Verbissgutachten als Herrschaftsinstrument: Vockes Freuden

Der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, Prof. Dr. Jürgen Vocke, freut sich im Verbandsblatt Jagd in Bayern „besonders“ über das „Leitverbissprozent als maßgebliches Kriterium für die Beurteilung des Verbisses durch Schalenwild.“ „Unbegreiflich“ findet das Dr. Holger von Stetten, 2.Vorsitzender der Jagdschutz- und Jägerverein Freising, der Vocke in einem offenen Brief kritisiert.
Ein simples Gedankenspiel verdeutlicht jedem Laien, dass es zumindest sinnlos, vermutlich aber eher unredlich ist, bei der Erstellung von Verbissgutachten, wie in Bayern praktiziert, mit Verbissprozenten – genauer gesagt: „Leittriebsverbissprozenten“ zu operieren: Wenn ich einen Kiefernreinbestand habe, in dem drei Buchen stehen, von denen zwei verbissen sind, dann habe ich einen Verbiss von 66 Prozent. Eine Zahl, die nichts über die wahren Verhältnisse aussagt, aber hervorragend dazu geeignet ist, überhöhte Schalenwildbestände und in der Konsequenz die Erhöhung der Abschusszahlen zu postulieren.
Die im bayerischen Verfahren aufwändig erhobenen Daten sind wenig aussagekräftig, die daraus gezogenen Schlussfolgerungen folglich mehr als fragwürdig, zumal die Legitimität des simplen Rückschlusses von lokalen Verbissschäden auf überhöhte Schalenwildbestände höchst strittig ist. Der wahre Skandal ist aber die Intransparenz des Verfahrens, da die Herausgabe der unverschlüsselten Daten aus – vermutlich vorgeschobenen – Datenschutzgründen verweigert wird.  (weiterlesen)

Weiserzaun    Foto: Bergwaldoffensive

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Wildpferde: Grausam zu Tode geliebt

Bei vielen Amerikanern stehen Wildpferde für Freiheit und Pioniergeist. Daher stehen sie auch seit 50 Jahren unter Schutz. Doch jetzt gibt es zu viele.

Über die Hälfte der Wildpferde leben im Bundesstaat Nevada (USA). Dank des Schutzstatus dürfen gesunde Tiere weder getötet noch an Schlachthäuser verkauft werden. Privatpersonen ist es nur unter bestimmten Auflagen erlaubt, einen Mustang zu erwerben. Doch das "Bureau of Land Managment", das den Bestand der Wildpferde kontrolliert, schlägt nun Alarm. Mittlerweile gibt es einfach zu viele wilde Pferde. Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet, schätzen Experten, dass es einen Lebensraum für rund 27.000 Wildpferde gibt, aktuell liegt der Bestand aber bei 73.000 Tieren. Und jedes Jahr nimmt die Anzahl um etwa 20 Prozent zu. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Am Pranger: Landwirt muss sich für legale Taubenjagd rechtfertigen

Zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen ist die Schonzeit für Ringeltauben in vielen Kreisen Nordrhein-Westfalens zwischen Juni und Oktober aufgehoben. Die Jagd auf gefährdeten Flächen ist möglich, wenn ein ganzer Schwarm über den Acker herfällt; die so genannte Schwarmjagd.
Gerade in bevölkerungsreichen Gebieten scheint das allerdings nicht so ohne weiteres umsetzbar zu sein, wie jetzt Landwirt Georg Schulze Dieckhoff aus Münster-Kinderhaus erfahren musste. Er hat am 20. Juli 40 Tauben erlegen können. Nun kam Post vom Ordnungsamt, das als Untere Jagdbehörde für Verstöße gegen Schonzeit-Regelungen zuständig ist. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Selbstgenügsamkeit war ihm so fremd wie Jammerei

Zum Tode von Constantin Freiherr Heereman

Mit Land und Leuten trauert der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen um seinen Ehrenpräsidenten Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, der im 86. Lebensjahr in der Nacht zum 26. Juli 2017 auf Schloss Surenburg in Hörstel-Riesenbeck (Kreis Steinfurt) verstorben ist. Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes, sagte zum Tode seines Vorvorgängers: „Baron Heereman wird als führungsstarker und charismatischer Verbandschef und Politiker in Erinnerung bleiben. Er hat Zeit seines Wirkens über Jahrzehnte in einer zunehmend verstädterten Umwelt dafür gesorgt, dass der ländliche Raum und die hier lebenden Menschen von der Politik beachtet werden und ein großer Teil des Landes trotz erheblichem Strukturwandel seine Identität bewahren konnte.“ (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Landesjägermeister angelobt

Unternehmerpersönlichkeit an der Spitze der steirischen Jägerschaft

In der Grazer Burg wurde der neu gewählte Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Karl Lackner und Burkhard Thierrichter von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer für ihre neue Aufgabe angelobt. „Die steirische Jägerschaft leistet einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Natur und Umwelt“, so LH Schützenhöfer bei der Angelobung.  (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Werk des Traditionsunternehmens Steyr Mannlicher

Die österreichische Firma Steyr Mannlicher ist seit mehr als einem Jahrhundert bekannt für Handwerkskunst auf höchstem Niveau. Mit der Jubiläumswaffe SM12 hat STEYR MANNLICHER im letzten Jahr eine Präzisionswaffe geschaffen, die auf der ARTEMIS Gala 2016 mit dem Preis für Innovation prämiert wurde.

Steyr Mannlicher verloste bei der ARTEMIS Gala 2017 im Mai zwei SM12 in der Jubiläumsedition unter allen Artemis Kandidatinnen. (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Genetik und Hundezucht: „Viel Unwissenheit“

JAWINA hatte den Vorsitzenden des KBGS, Reinhard Scherr, um eine Stellungnahme zu dem Interview mit dem Humangenetiker Prof. Dr. Epplen gebeten. Scherr hat einen Kommentar zu dem Beitrag verfasst, den wir hier ungekürzt und unkommentiert wiedergeben. Die Antwort Scherrs auf unsere Anfrage, in der er sich einer öffentlichen Diskussion des kritisierten Zuchtgeschehens im KBGS letztlich verweigert, haben wir im Anschluss an den Kommentar online gestellt.

Kommentar Reinhard Scherrs:

„Die Zucht des bayerischen Gebirgsschweißhundes wird gerne als Beispiel für eine kleine Population genutzt und die Fehler, die in vielen Zuchtvereinen gemacht werden, werden dann auf diese Rasse projiziert. Der Klub verwahrt sich gegen die Aussage, die Welpenzahlen künstlich gering zu halten.

Es ist viel Unwissenheit um die Zucht des bayerischen Gebirgsschweißhundes im KBGS in Umlauf, daher erlaube ich mir die Zuchtstrategien hier zu skizzieren. (weiterlesen)

Foto: Johannes Nölke

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

„Artenschutz und Tierrechte sind unvereinbar“

Der schweizerische Autor Alexander Schwab prangert in einem Interview die Realitätsverweigerung von Tierrechtlern an.

Über die „Realitätsverweigerung der Tierrechtsbewegung“ hat sich jetzt ein Autor aus der Schweiz mit deutlichen Worten Luft gemacht. Diese Einstellung sei „zutiefst menschenfeindlich“, erklärte Alexander Schwab in einem Interview mit dem Deutschen Jagdverband. „Artenschutz und Tierrechte sind unvereinbar“, findet der Verfasser von Büchern wie „Werte, Wandel, Weidgerechtigkeit 2.0“ oder „Jagen für Nichtjäger“.
Das Ziel der Tierrechtsbewegung sei es, sämtliche Nutzung von Tieren abzuschaffen, sagte Schwab. „Dazu gehören natürlich auch Jagd, tierische Landwirtschaft oder Zoos – und die erzwungene weltweite Einführung des Veganismus.“ (weiterlesen)

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)

Südtirol: Wölfe im Trentino rissen mindestens 40 Schafe

Ein Wolfsrudel hat im oberen Fassatal ein wahres Blutbad angerichtet. Die Bauern holen ihre Tiere nun von der Alm.

Canazei, Bozen – Der Schaden ist für die betroffenen Landwirte aus Südtirol enorm: 40 Schafe sind tot, von ebenso vielen fehlt jede Spur. Auch die vermissten Tiere dürften Opfer jenes Wolfsrudels geworden sein, das seit einigen Tagen auf einer Weide am Fedaia-Pass im oberen Fassatal sein Unwesen treibt. Wie das Nachrichtenportal stol.it berichtet, treiben Südtiroler Schafbauern schon seit Jahrzehnten ihre Tiere dort auf – insgesamt weiden am Fuße der Marmolata 300 Schafe von Bauern aus Mölten, Tisens und dem Eggental. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

Notification
Kommentar schreiben (0 Kommentare)