Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagdmöglichkeit Angebot Mecklenburg Vorpommern Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
Jagdkollege als Nachfolger in Mecklenburg-Vorpommern gesucht. Auch Jungjäger! (weiterlesen)
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Aktivisten töten tausende Minke durch Rettungsaktion
38.000 Minke sind in der us-amerikanischen Kleinstadt Eden Valley freigelassen worden. Was die Täter nicht beachtet haben: Für die meisten der Tiere bedeiutet dies den Tod.
In der US-amerikanischen Kleinstadt Eden Valley haben Aktivisten rund 38.000 Minke freigelassen. Tausende der Tiere starben – vor Hitze und Stress. Die „Fur Commission USA“ hat jetzt eine Belohnung von 10.000 US Dollar für Hinweise zu den Tätern ausgesetzt, berichtet der Nachrichtensender Fox 9.
Dem Bericht zufolge ereignete sich der Vorfall zwischen Sonntagabend und Montagmorgen. Unbekannte brachen in die Farm ein, entfernten den umliegenden Zaun und öffneten alle Scheunenkäfige. „Wer denkt, den Tieren damit zu helfen, ist falsch informiert“, wird Michael Whelan, Geschäftsführer des nationalen Handelsverbands „Fur Commission USA“, zitiert. „Das ist ein Verbrechen gegen die Tiere, ebenso wie gegen die Familie Lang.“ (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Zahl der Wolfsrudel steigt
Seit Beginn der Datenerhebung gab es noch nie so viele Wölfe: Rund 60 Wolfsrudel zählen Beobachter im westlichen Polen und nahe der deutschen Grenze. Die Zahl der Übergriffe auf Nutztiere sei aber nicht gestiegen.
Das belegen die Ergebnisse des vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der Naturschutzstiftung EuroNatur finanzierten Wolfsmonitorings, das die polnische Naturschutzorganisation Association for Nature Wolf (AfN Wolf) durchführt. (weiterlesen)

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Wolfskot auf eigene Kosten sammeln – fürs Monitoring
Dübbekold. Urlaub nehmen, 1700 Euro und dazu die eigene Anreise bezahlen, um eine Woche lang – platt gesagt – Wolfskacke in Niedersachsen zu sammeln: Menschen aus vielen Teilen der Welt haben genau das gemacht und sind in diesen Wochen auch in Lüchow-Dannenberg auf den Spuren des Wolfes unterwegs.
Als freiwillige Helfer der „Bürgerwissenschaftler-Expedition“ sammeln sie Daten für das offizielle Wolfsmonitoring des Landes. Organisiert hat das die gemeinnützige Organisation Biosphere Expeditions gemeinsam mit dem Wolfsbüro im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) und den örtlichen Wolfsberatern. (weiterlesen)

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Youtube Video mit Nachtsichtaufnahmen aus Texas spaltet die Jägerschaft
Ein Video, das eine geradezu exzessive Bejagung von Wildschweinen zeigt, sorgt aktuell für rege Diskussionen in der Jägerschaft. Zu sehen ist in dem mehr als neunminütigen Film, wie ein texanischer Farmer mithilfe eines thermischen Nachtsichtgeräts in kürzester Zeit 107 Wildschweine erlegt – ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wäre eine solche Aktion undenkbar.
Die Bilder wirken, als stammten sie aus einem Videospiel: Durch das Nachtsicht-Visier schwenkt der Blick zunächst über ein Feld mit unglaublichen Massen an Schwarzwild, bevor nach wenigen Momenten dann mehr oder weniger wahllos auf die Tiere geschossen wird. „Ich weiß nicht, warum man so ein Video ins Netz stellen muss“, empört sich ein Nutzer in einer Facebook-Gruppe. „Hat mit unserer Jagd in Deutschland nichts zu tun. Würde ich als Jäger auch nicht akzeptieren“, heißt es in einem weiteren Kommentar. (weiterlesen)

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Insektensterben: DBV sieht großen und dringenden Forschungsbedarf
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in der aktuellen Diskussion über das so genannte Insektensterben erhebliche Lücken bei der Datengrundlage, die dringend geschlossen werden müssen. „Aussagen wie ‚früher waren mehr Insekten auf der Windschutzscheibe‘ eignen sich möglicherweise für den Autofahrer-Stammtisch, werden aber der Bedeutung und Tragweite des Problems nicht im Ansatz gerecht“, kommentierte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.
Krüsken verwies auf die Feststellung des Insektenforschers Martin Sorg vom Krefelder Entomologischen Verein, der gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 16. Juli 2017 die Diskussion „in einer Wolke der Unwissenheit“ verortete. (weiterlesen)

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Die Scheinheiligkeit der Tofu-Missionare
Wohlhabende Nahrungsneurotiker spannen Medien und Obrigkeit zur Selbstinszenierung vor ihren Karren – die Masse der Verbraucher ist ihnen egal, meint Jan-Philipp Hein.
BERLIN | Neulich haben sie beim „Spiegel“ einen schönen Bock produziert, der sehr viel über ein Problem des deutschen Journalismus aussagt. In der Titelgeschichte „Der Ernährungskult – Essen oder nicht Essen?“ beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin mit einem Thema, das zunehmend zum Schlachtfeld von Neurotikern wird. Orthorexia Nervosa heißt die krankhafte Beschäftigung mit dem Akt des Essens, der auch im Jahr 2017 immer noch eine recht körpernahe Tätigkeit ist.
Ob krankhaft oder nicht: Natürlich fragen Konsumenten sich, ob das, was sie zu sich nehmen, von guter Qualität ist, ob es nahrhaft ist und ihre Leistung steigert, ob es bekömmlich ist und zu ihrem Wohlbefinden beiträgt. „Denn kaum etwas ist den Deutschen so heilig wie ihr Essen – oder besser gesagt: wie das, was sie nicht essen“, heißt es in dem Titelstück, das sich mit Glutenverweigerern und Laktoseintoleranten beschäftigt, mit der religiösen Dimension des Essens ebenso wie mit seiner Funktion als soziales Abgrenzungsmerkmal. So wie es Trash-TV gibt, das den Unterschichten vorbehalten ist, gibt es auch Trash-Food, dessen Konsum den Esser als Angehörigen eines niederen Standes ausweist – wenn er sich dabei erwischen lässt. (weiterlesen)

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Hundkatzemaus: Frank Weber besucht Rehretter in Hegau
Im Frühjahr war ein Fernsehteam vom Sender Vox bei uns und hat einen Beitrag für die Tiersendung „Hundkatzemaus“ gedreht.
Dieser wurde nun endlich am letzten Samstag gesendet. Anbei der Link zur Mediathek.
Viel Spaß beim Schauen und nicht von der Werbung abschrecken lassen.
Rehrettung Hegau-Bodensee e.V.
Öschlestr. 57
78315 Radolfzell

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Gloria von Thurn und Taxis undercover in Biberach
Rottum: Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis hat vor ein paar Tagen ihren Jagdschein gemacht. Jedoch nicht bei sich zuhause in Regensburg, sondern in der Jagdschule von Ralph Gräter in Rottum. Grund war wohl die Empfehlung eines Freundes. Seit April hielt sich die Fürstin deswegen immer wieder ein paar Tage am Stück in Rottum auf.
Ralph Gräter erteilte ihr in dieser Zeit meist Einzelunterricht – und zeigte sich beeindruckt von der Begegnung mit der Fürstin. „Eine solch hochkarätige Kundschaft haben wir nicht alle Tage“, erklärt er. Daher sei das Team in der Jagdschule zu Beginn doch etwas aufgeregt gewesen – und hätte sich vorab auch erst einmal schlau machen müssen, wie eine solche Adlige korrekt angeredet wird. Ergebnis: Entweder mit Fürstin oder „Eure Durchlaucht“. (weiterlesen)

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„Der Wolf ist unser Rächer" - der radikale Tierschützer aus psychologischer Sicht
Die oft hitzig geführte Diskussion um die Wiedereinbürgerung des Wolfes hat für die bedingungslosen Befürworter nur wenig mit Naturschutz aber viel mit erlittenen Kränkungen zu tun.
Verfolgt man die öffentliche Diskussion und auch die Berichterstattung über die Wiedereinbürgerung des Wolfes, so stellt man fest, dass eine sachliche Diskussion kaum möglich ist. Die Befürworter wollen von den Problemen, die eine Wiederansiedlung des Wolfes mit sich bringt, nichts wissen, oder sehen bei der Bewältigung dieser Probleme ausschließlich die Landbevölkerung in der Pflicht. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aber sieht man nicht. Schon gar nicht will man die Übernahme der Verantwortung für die Schäden, die der Wolf in der Kulturlandschaft anrichtet, diskutieren.
Als vor einigen Tagen sich die Meldung in Brandenburg verbreitete, dass ein Wolfsrudel im Dahme-Spreewald gleich 18 Schafe gerissen hatte, begann eine heftige Diskussion über diesen Wolfsriss auf der Facebookseite des regionalen Fernsehsenders „Brandenburg aktuell“. Auf 498 Kommentare brachte es dieser Beitrag.
Doch es waren nicht die seit Monaten gleichlautenden Argumente für die Wiederansiedlung der Wölfe der Wolfsbefürworter, die mich erschütterten, sondern es war die völlige Gleichgültigkeit der selben Menschen gegenüber den vielen furchtbar qualvoll getöteten Schafe, die mich nachdenklich machten, weshalb ich mir die Kommentare der fanatischen Wolfsbefürworter einmal genauer durchlas. (weiterlesen)

Foto: Brandenburg aktuell
Während die fanatischen Wolfsbefürworter den Wolf wie eine heilige Monstranz für sich her tragen, sind ihnen die qualvoll getöteten Schafe eher egal.

