Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Pilotprojekt verwendet Pelz aus heimischer Jagd
Rastatt - Ein bundesweites Vorreiterprojekt zur Verarbeitung von Wildtierfellen aus heimischer Jagd startet im Herbst in Rastatt.
«Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren», sagte Erhard Jauch, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg.
Ziel des Projekts «Fellwechsel» ist es, den Pelz in Deutschland geschossener Raubsäuger wie Füchse, Waschbären oder Marder nachhaltig zu nutzen - statt die Bälge wie bisher oft einfach wegzuwerfen. (weiterlesen)

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Borellieninfektion als Berufskrankheit nicht ausreichend
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat in einem Urteil (Az.: B 2 U 17/15 R) vom 27. April 2017 entschieden, dass eine Borrelieninfektion für die Anerkennung einer Berufskrankheit bei einem forstwirtschaftlichen Unternehmer allein nicht ausreichend ist. (weiterlesen)

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Grüne Berufe: Jagd als Job
Die Jagd bietet jeden Tag spannende Erlebnisse, ist immer wieder anders. Was liegt dann näher, als in einen jagdlichen Beruf einzusteigen?
Arbeiten in der Jagdschule
Vorsichtig schiebt Matthias Roscher (52) einen Buchenzweig zur Seite und schaut mit dem Fernglas in ein Wiesental direkt hinter der Waldkante. »Für mich gibt es nichts Schöneres, wenn ein Arbeitstag mit einer Frühpirsch oder einem Ansitz beginnt«, sagt der Umweltschutztechniker und Revieroberjäger. »Morgen beginnt der dritte Teil des Jungjägerkurses, da brauche ich noch ein Stück Rehwild, um den Anwärtern das Zerwirken zu demonstrieren. (weiterlesen)

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Pressemitteilung der Deutschen Wildtierstifung vom 4.7.2017: Kaum geschlüpft, schon verhungert!
Die Deutsche Wildtier Stiftung sagt, warum Rebhuhn-Küken in Deutschland kaum noch Überlebenschancen haben
Hamburg/ Göttingen, 4. Juli 2017. Feld und Wiesen sind zurzeit eine einzige Kinderstube. Als Nesthäkchen aller Tiere kommen jetzt im Juli die Rebhuhn-Küken auf die Welt. Aber während Entenküken oder Jungtauben genug Futter finden, müssen Rebhuhn-Küken schon vom ersten Tag an ums Überleben kämpfen. „Die Küken-Sterblichkeit ist in den vergangenen Jahrzehnten enorm gestiegen“, sagt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. Wildbiologen sind sich da einig: Der Mangel an geeignetem Lebensraum für Brut und Kükenaufzucht ist die Hauptursache für den Rückgang des Rebhuhnbestands in Deutschland. „Europaweit ist die Rebhuhnpopulation seit 1980 um 94 Prozent eingebrochen. Die Küken verhungern schlichtweg“, berichtet Kinser. (weiterlesen)

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Familie päppelt mit Jagdhund Rehkitz auf
Eine Jägerfamilie in Lamprechtshausen (Flachgau) zieht ein verletztes Rehkitz auf. Das Tier wurde vermutlich von einem wildernden Hund attackiert. Trotz seiner Erfahrung mit Hunden hat das Kitz eine enge Beziehung zu dem Jagdhund.
Seit einer Woche wird das Rehkitz „Hubsi“ von der Familie Zauner in Lamprechtshausen aufgepäppelt. Obwohl das Jungtier in seinen ersten Lebenstagen von einem wildernden Hund verletzt wurde, hat es bereits nach einer Woche eine intensive Beziehung zum Familienhund aufgebaut. Der Hund begleitet das Kitz auf Schritt und Tritt und weicht ihm nicht von der Seite. (weiterlesen)

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Österreich: Jagd auf dem Weg zu einem modernen Auftritt
Bis Jahresende soll eine sogenannte Dachmarke "Jagd Österreich" entstehen, die das Weidwerk moderner und einheitlich präsentieren soll.
Die heimische Jagd ist im Wandel begriffen und die neun Landesverbände gehen diese Entwicklung durchaus offensiv an. Bis Jahresende soll eine sogenannte Dachmarke "Jagd Österreich" entstehen, die das Weidwerk moderner und einheitlich präsentieren soll. Ein Schritt auf diesem Weg war eine qualitative Datenerhebung zum Istzustand und den Zukunftserwartungen.
Kommunikationsberater Peter Vogler war beauftragt, jagdnahe (wie Funktionäre, Mitarbeiter oder Jagdschutzorgane), aber auch jagdfernere Interessensgruppen (wie Agrar, Forst, Naturschutz sowie Jagdwirtschaft) zu befragen. Beide Gruppen sind über Bundesländergrenzen hinweg über die Bereiche Tradition/Brauchtum/Kulturgut sowie Wildtiermanagement inklusive Biotop-Pflege und gesundes Wildbret mit der Jagd verbunden. (weiterlesen)

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Eine Frau für alle Felle - Alles wird wie neu sein - MDR
Schon als Kind wollte Claudia Glöckner Tierpräparatorin werden, seit 16 Jahren ist sie selbständig. Mittlerweile hat die 44-Jährige mehr als tausend Tierkörpern ein zweites Dasein geschenkt und für die Nachwelt erhalten.
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Weimaranerhündin Amelie von der Wallburg zeigt bei der Arbeit am Hasen absoluten Gehorsam
Die Hasenreinheit ist für die Arbeit unter der Flinte für den Vorstehund ein absolutes Muss. Eine perfekte Arbeit am Hasen zeigt die Weimaranerhündin Amelie von der Wallburg. Die Hündin wird geführt von Bianca Walter aus dem oberfränkischen Burgebrach/Kreis Bamberg
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Pressemitteilung Interessengemeinschaft Sichere Weidewirtschaft vom 30.6.2017
Meine Damen und Herren, liebe Freunde,
es ist an der Zeit wieder einmal festzuhalten, was uns die Populationsdynamik der Wölfe bisher beschert hat, wieviel dieser Raubtiere nun unser Land unsicher machen.
Dass wir uns dabei nicht auf die offiziellen Zahlen, wenn es die überhaupt gibt, verlassen können, ist von vornherein klar, denn das Verschweigen und Abwiegeln ist System.
Niemand ist in der Lage genaue Zahlen zu nennen. Aber eine annähernde Mindestanzahl zu bestimmen ist notwendig, um die Gefahr zu erkennen, in der sich Deutschland befindet.
Es ist schon ein Unterschied ob sich die Zahl seinerzeit von 50 Tieren auf hundert Tiere verdoppelt hat, gegenüber 2014 wo in einem gleichen Zeitraum 1.000 erreicht wurden, es aber immer noch keine Reaktion darauf gab. Nun wird gar die Marke von 2.000 Wölfen gerissen werden. (warscheinlicher Herbstbestand 2017) (weiterlesen)

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Wildtierforschung: Aufstieg in luftige Höhen
Wissenschaftler haben Abschüsse aus dem Kanton Graubünden (Schweiz) zwischen 1991 und 2013 ausgewertet. Das Ergebnis zeigt einen eindeutigen Trend wie Gams, Steinbock und Hirsch auf den Klimawandel reagieren.
Die drei Schalenwildarten passen sich ähnlich wie zahlreiche Pflanzenarten an die steigenden Temperaturen an. Sie ziehen sich im Spätsommer/Herbst in deutlich höhere, sprich kühlere Lagen zurück. Dies hat ein internationales Forscherteam unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) nachgewiesen. Den einzigartigen Datensatz dafür lieferte das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden mit über 230.000 Orten, an denen Wild erlegt wurde. (weiterlesen)


