Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Jagdverpachtung Hessen (Landkreis Kassel)
In Nordhessen , in Schauenburg, wird eine 400 ha große Genossenschaftsjagd zum 1.4.2018 neu verpachtet. Submission ist der 31.10.2017 (weiterlesen)
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Wie Reh und Hirsch den Wald gefährden
Sie knabbern die Rinde junger Bäume ab oder fressen gleich den ganzen Trieb - Rehe und Hirsche bedrohen die Laub- und Mischwälder in Deutschland. Ein Grund ist unsachgemäße Jagd.
Im Wald von Ernst-Detlef Schulze müssen Rehe und Damwild draußen bleiben. Der Mittsiebziger öffnet einen Zaun und stapft durch die vielen jungen Ahorne und Ulmen, die hier gedeihen. Vor zehn Jahren habe er den Wald hier im nordthüringischen Rehungen durchforstet, um Licht für die nächste Generation von Bäumen zu schaffen. Die sind jetzt auf eine Höhe von rund drei Metern herangewachsen.
"Das haben sie aber nur geschafft, weil ich damals gleich zwei der drei Parzellen eingezäunt habe", erklärt er. "Sonst hätte sie das Wild weggefressen, und es gäbe nur Buchen, die robuster gegen Wildverbiss sind." So wie in der dritten Parzelle, die er erst Jahre später ebenfalls eingezäunt hat. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Tschechische Abgeordnete geben grünes Licht für Recht auf Waffe
Innenminister: Signal an Brüssel und die verschärfte EU-Waffenrichtlinie
Prag – Die tschechischen Abgeordneten haben ein neues Verfassungsrecht auf Waffenbesitz gebilligt. Dafür gab es am Mittwoch im Unterhaus des Parlaments mit 139 Ja- und neun Nein-Stimmen breite Zustimmung. Der Gesetzentwurf geht nun in den Senat, wo eine Drei-Fünftel-Mehrheit der Anwesenden notwendig ist. "Die Bürger der Tschechischen Republik haben das Recht, Waffen und Munition zu erwerben, aufzubewahren und zu tragen", heißt es in dem Entwurf mit dem Zusatz, dass dies der Sicherstellung der Landessicherheit diene. Die Notwendigkeit, einen Waffenschein zu erwerben, entfällt damit aber nicht. (weiterlesen)

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Sachsen: Gemeinde startet Online-Petition gegen Wölfe
Bürger der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal (Landkreis Bautzen) in der Oberlausitz haben eine Online-Petition gestartet, die sich für die Begrenzung der Wolfspopulation einsetzt. In der Begründung der Petition heißt es: „Wir Bürger der Gemeinde Ralbitz/Rosenthal und umliegenden Dörfer sind verärgert über den derzeitig hohen Bestand der derzeitigen Wolfspopulation in unserer Region und den damit verbundenen Folgen. Wir verlangen ein Stoppen dieser Entwicklung. In den letzten drei Jahren kam es zu 45 Wolfsangriffen auf Schafherden, davon zehn in unserer Gemeinde. In einem Vortrag des Wolfsbüros Sachsen wurde uns eine weitere Erhöhung der Populationsdichte für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt. Wir Dorfbewohner sind schon heute immer öfter Wolfsbegegnungen am bzw. auch im Dorf ausgesetzt. Dieser Zustand ist unnatürlich. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Bundesjägertag 2017: Grundsatzposition des DJV
Das Präsidium verabschiedet auf dem Bundesjägertag 2017 in Rostock-Warnemünde die Grundsatzposition des DJV. Jäger müssen in der Zukunft noch stärkere Mittler zwischen Natur und Menschen werden.
Zivilisation und Gesellschaft unterliegen einem permanenten Wandel. Auch die Jagd, die die gesamte menschliche Entwicklung als „Urhandwerk“ begleitet hat, ist dabei vielerlei Wandlungen unterworfen. Einstmals vorrangig auf den Nahrungserwerb konzentriert, kamen im Verlaufe der Jahrhunderte immer neue Funktionen - wie unter anderem der Schutz vor wilden Tieren und vor Wildschäden - hinzu. Die Jäger mussten sich dabei stets auch den Herausforderungen ihrer Umwelt und der Gesellschaft stellen. (weiterlesen)

Jagd ist aufgrund des Grundprinzips "Schutz durch Nutzung" ein wichtiger Teil des Natur- und Artenschutz (Quelle: DJV)
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Pressemitteilung des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. vom 28.06. 2017: Habichtskäuze im Anflug - Mit seinem spektakulären Wiedereinbürgerungsprojekt betritt der VLAB Neuland - breite gesellschaftliche Akzeptanz
Die traurige Nachricht kam unerwartet. Ein Züchter und Kooperationspartner des VLAB-Habichtskauzprojektes rief in der Geschäftsstelle in Erbendorf an und teilte mit, dass seine beiden erst wenige Tage zuvor geborenen Habichtskäuze nicht mehr am Leben seien. “Wir waren über den Tod der Tiere sehr traurig, beinahe entsetzt”, teilte VLAB-Chef Johannes Bradtka auf der Internetseite des Verbandes mit. “Die wertvollen und seltenen Jungeulen waren nämlich für unser Wiederansiedlungsprojekt fest eingeplant.” Würden noch mehr Tiere sterben? Würde der Projektbeginn vielleicht sogar gefährdet sein?
Doch heute, am 28.Juni 2017, war es dann soweit: Die ersten kleinen sechs Habichtskäuze wurden von den Züchtern, dem Opel-Zoo in Kronberg/Taunus und dem Nationalpark Bayerischer Wald, abgeholt und zur Eingewöhnung in eine geräumige Voliere mitten im Steinwald gebracht. Sobald sie sich an ihren neuen Lebensraum und die ihnen artgemäße Jagd auf Mäuse gewöhnt haben, sollen sie Ende Juli/Anfang August freigelassen werden und sich dann in einem Radius von rund 50 km um das Auswilderungsgebiet verbreiten. (weiterlesen)

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Jagdverpachtung Bayern (Landkreis Schwandorf)
Die Bürgerspitalstiftung in Schwandorf Oberpfalz verpachtet zum 1.10.2017 einen Eigenjagdbezirk. Submission ist der 31.7.2017 (weiterlesen)
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Ausgehrechtgesuch Nordöstliches Niederösterreich
Ein Handwerksmeister sucht im nordöstlichen Niederösterreich ein Ausgehrecht gegen Hegebeitrag. Jagdliche Erfahrungen vorhanden. (weiterlesen)
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Bundesjägertag 2017
Unter dem Motto „Ehrlich – Nachhaltig – Wild” fand vom 22. bis 23. Juni in Rostock-Warnemünde der Bundesjägertag statt. Mit 249 anwesenden Delegierten waren zum 1. Mal alle geladenen Delegierten vor Ort.
Versammlungsleiter Dr. Volker Böhning eröffnete die Delegiertenversammlung nach dem Grußwort des Oberbürgermeister der Stadt Rostock, Roland Methling.
DJV-Präsident Hartwig Fischer betonte, wie wichtig die Kampagne „Wild auf Wild“ ist: „Wild auf Wild ist unser Zugang zum Verbraucher.“ Außerdem stellte er die Meilensteine des DJV vor: Die DVO des neuen Bundesjagdgesetzes wurde abgelehnt. „Danke Herr Seehofer“, so die Worte des Präsidenten. Die Novellierung ist jedoch wichtig, um einheitliche Bestimmungen zu haben. (weiterlesen)

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Artenschutz: Grizzlies nicht mehr gefährdet
In großen Nationalparks wie dem Yellowstone regulieren sich alle Tierarten von selbst, sagen Naturromantiker. Falsch, wie dieses Beispiel aus einem der ältesten Schutzgebiete der Welt zeigt.
Sie halten sich häufiger in der Nähe zu Menschen auf. Und sie richten immer öfter Schäden an. Zuletzt wurden zwei etwa zweijährige Bären von Wildschützern eingefangen und eingeschläfert, nachdem sie sich an vier Kälbern vergriffen hatten. Dies geschah am vergangenen Wochenende im Bundesstaat Montana. Laut der Nationalpark-Behörde seien damit das erste Mal seit Hundert Jahren Grizzlies so weit östlich der Rocky Mountains nachgewiesen worden. (weiterlesen)


