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Vom fühlenden Lebewesen zum Gegenstand – wann tritt die Verwandlung ein?

Nachdenkliches über den Wolf und seine Beute von Eva Nessenius

Für viele Wolfsfans verwandelt sich ein fühlendes Lebewesen angeblich automatisch in einen Gegenstand, wenn es vom Wolf angefallen wird. Sie nennen den Gegenstand „Beute“. Eine Beute ist eine Sache. Sie nennen das Tier dann nicht mehr bei seinem Artnamen oder seinem individuellen Namen, sondern sie nennen es „Beutetier“ oder ganz einfach „Beute“.

Sie begründen die behauptete Verwandlung in einen Gegenstand mit seiner Funktion. Kann diese Funktion ein fühlendes Lebewesen denn in einen Gegenstand verwandeln?

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Bleifreie Munition als Ursache für Fehlschuss?

Eigentlich wollte der Jäger ein Reh treffen, der Schuss prallte aber ab und schlug in den verglasten Eingangsbereich eines Hauses ein. Der Jäger macht die bleifreie Munition dafür verantwortlich.

Bei der Jagd auf ein Reh setzte ein Jäger zum Schuss an. Das Reh wurde verfehlt, stattdessen landete das Projektil im verglasten Eingangsbereich eines Hauses – ein Vorfall, der sich schon 2014 ereignete. Wie die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ berichtet, wurde aber jetzt vom Verwaltungsgerichtshof geklärt, ob der Jäger seine Jagdkarte behalten durfte.
Die genauen Positionen von Jäger und Reh ließen sich nicht mehr richtig nachempfinden. Fest steht aber: Der Jäger schoss nicht von einem Hochsitz, sondern vom Boden, von einer Kuppe aus, auf das Reh. Da das Projektil verformt war, muss es von einem harten Gegenstand, wie etwa einem Stein, abgeprallt und dann in dem verglasten Eingangsbereich gelandet sein. Durch die niedrige Schussposition konnte sich der Jäger nicht sicher sein, ob der Erdboden einen sicheren Kugelfang bieten würde. Die Bezirkshauptmannschaft sah darin die öffentliche Sicherheit gefährdet. Dementsprechend sollte der Jäger seine Jagdkarte für ein Jahr und zehn Monate abgeben, ebenso lange wurde er als Jagdschutzorgan abberufen. (weiterlesen)

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„Sicherung der Biodiversität durch einen angemessenen Umgang mit Rotwild“

TU Dresden und Hegegemeinschaft entwickeln Managementkonzept für Rotwild im Erzgebirge

An der Technischen Universität Dresden läuft ein Projekt, dass sich der „Entwicklung eines integrierten Wildtiermanagementkonzeptes auf wildbiologischer Grundlage am Beispiel der Hegegemeinschaft Erzgebirge“ widmet. Das Forschungsvorhaben wird im Wesentlichen aus Mitteln der Jagdabgabe finanziert, einen großen Beitrag leisten aber auch die zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen aller Beteiligten. Am 10. Juni wurde der erste Workshop mit den Mitgliedern der Hegegemeinschaft abgeschlossen.
Mittelfristig soll zusammen mit der Hegegemeinschaft ein Wildmanagementkonzept erarbeitet werden, welches den Anforderungen der Land- und Forstwirtschaft, des Naturschutzes, des Tierschutzes, des Tourismus und der Jagd gerecht wird und welches in der vorliegenden Konfliktlage zwischen forstlichen, jagdlichen und Artenschutzinteressen eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung darstellt. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Warum wir Gülle brauchen und was Ochsenschwanzsuppe mit dem Vogelsterben zu tun hat

Die „Gülle-Artikel“ sind zur Zeit irgendwo im Sonderangebot, also schreibe ich auch mal einen. Als typisches Beispiel für zahlreiche andere so nicht auszuhaltende Veröffentlichungen habe ich mir den Bericht von Jule Reimer im Deutschlandfunk / Deutschlandfunk Nova ausgesucht, den zerlegen wir jetzt erstmal ganz gepflegt.

Erster Satz: „Gülle verdirbt unser Trinkwasser“
Falsch. Wenn überhaupt etwas unser Trinkwasser „verdirbt“ (ob oder ob nicht soll hier nicht das Thema sein, dazu gibt es anderswo gute Analysen und Quellen, mehrfach), dann ist es Nitrat. Nitrat (NO3-) ist ein Molekül, und hat als solches im Gegensatz zu Fleisch und im Einklang mit Veganen Produkten keinen Herkunftsnachweis. Es steht nicht dran, ob ein Nitratmolekül aus Gülle stammt, aus Mineraldünger, aus Kunstdünger oder aus den natürlichen Um- und Abbauprozessen im Boden. Man kann also nur betrachten, was auf dem Boden ankommt. Woher das stammt, was im Grundwasser landet, muß man schätzen. (weiterlesen)

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Österreich: Jäger wollen ihren Ruf verbessern

Die Jäger wollen ihren Ruf verbessern und die Bevölkerung besser über ihre Aufgaben informieren. Zehn Prozent der Befragten, die für eine Studie befragt wurden, halten Jäger für überflüssig.

Die Natur könne sich selber regulieren, sagen viele Gegner der Jagd oder Befragte, die dem Thema eher gleichgültig gegenüberstehen. Diese Studie unter 500 Salzburgern hatte die Jägerschaft selbst in Auftrag gegeben. 90 Prozent der Salzburger sagen, sie würden ihre Freizeit häufig in der Natur verbringen. Dennoch wisse mehr als die Hälfte nicht wirklich über Jäger und ihre Aufgaben Bescheid, sagen die Jäger.

Auf drei Zielgruppen abgestimmt

Nun soll es eine stärkere Informationsarbeit geben, sagt Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof: „Wir wollen aufklären, was die Jagd im Grunde macht. Sie macht ökologische Verbesserungen, regeln die Wildbestände und arbeiten mit anderen touristischen Angeboten zusammen.“  (weiterlesen)

Foto: Dieter Göbel

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Unsere Wälder (X): Der Hunsrück – Hotspot für Natur und Kultur

Neben einer einzigartigen Naturlandschaft ist der Hunsrück auch ein Gebiet mit eindrucksvoller Geschichte.

Wo genau der Name „Hunsrück“ herkommt, weiß vielleicht nur der beheimatete Schwarzstorch wirklich. Man munkelt, das Mittelgebirge sei nach den Hunnen benannt. Es könnte aber auch einfach eine Verbindung zum althochdeutschen Begriff „Hohun“ sein – was so viel bedeutet wie „hoher Bergrücken“.
Der Titel des höchsten Hohun, mitten im Herzen von Rheinland-Pfalz, gebührt dabei mit seinen 816 Metern Höhe dem Erbeskopf. Dieser ist bei den Besuchern zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel: im Winter vor allem bei Ski- und Snowboardfahrern und in wärmeren Jahreszeiten bei Mountainbikern, Sommerrodlern und Wanderern. Er liegt im Naturpark Saar-Hunsrück, einem der größten Naturparks in ganz Deutschland. Als erster seiner Art wurde im Jahr 2015 der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eröffnet. (weiterlesen)

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Wolfsrisse im Waldviertel bestätigt

Nachdem im Mai bei Bad Traunstein (Bezirk Zwettl) sieben Schafe getötet wurden, steht jetzt fest, dass sie von Wölfen gerissen wurden. Das haben genetische Tests ergeben. Bauern sind besorgt, die Jäger beobachten die Entwicklung.
Die Viehzüchter im Waldviertel sind wegen der Wolfsrisse verängstigt, sagt der Zwettler Bezirksjägermeister im Gespräch mit noe.ORF.at, denn eingezäunte Weiden würden die Tiere nicht vor Wölfen schützen. Laut Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker sammeln die Jäger jetzt Daten über Sichtungen von Wölfen und über Wolfsrisse. Damit wollen sie die Ausbreitung der Raubtiere genau dokumentieren. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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Praxistest: Sellier & Bellot TXRG exergy blue

Schon vor längerer Zeit habe ich auf bleifreie Munition umgestellt. Zum einen ist das gewonnene Wildbret frei von möglichen Bleirückständen, zum anderen ist in manchen Bundesländern, wie z.B. Baden-Württemberg, die Verwendung bleifreier Munition bereits Pflicht – damit gibt es bei Jagdeinladungen dorthin keine Probleme.
Ein großer Nachteil der Bleifreien ist allerdings die schlechtere Wirkungsweise im Wildkörper verglichen mit bleihaltiger Munition. Damit ist gemeint, dass das Wildtier nach dem Schuss manchmal noch eine längere Fluchtstrecke zurücklegt, bevor es tot zusammenbricht. Aufgrund der geringeren Deformationsbereitschaft des harten Materials soll es bei Drückjagden auch schon zu Unfällen bei Jägern durch abgelenkte Geschosse gekommen sein. Nicht umsonst haben sich die weicheren Bleigeschosse in puncto Zuverlässigkeit und Sicherheit über Generationen bewährt.

Spielt in einer anderen Preisliga als RWS  (weiterlesen)

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Handwerkskunst auf höchstem Niveau

Ein Besuch bei den weltbekannten Büchsenmachern der Heym AG im südthüringischen Gleichamberg.

Spätestens als die von Friedrich Wilhelm Heym gegründete Waffenfabrik 1891 den weltweit ersten Drilling ohne außenliegende Hähne präsentierte, wurde sie weltweit bekannt. Dem Patent folgten weitere, unter anderem auch ein Gebrauchsmusterschutz für den ersten Drilling mit Anson & Deeley-Schlossen. Schon diese beiden Beispiele zeigen, dass der gute Ruf von Heym ganz wesentlich auf der Fertigung von Kipplaufwaffen basiert. Das ist bis heute so, auch wenn Vertriebsleiter und Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Eisenbrand die Mengenverhältnisse zurechtrückt: 1200 bis 1400 Repetierbüchsen der Modelle SR 21 und SR 30 machen den größten Teil der Jahresproduktion aus. „Weil immer mehr Jäger inzwischen die Möglichkeit haben, einen Schalldämpfer zu verwenden, erhalten heute annähernd 40 Prozent dieser Waffen ein Mündungsgewinde. Die Tendenz ist ungemein zunehmend“, so der 54-Jährige. Hinzu kommen 250 bis 300 kombinierte Waffen aus der Serienfertigung – Bock- und Kipplaufbüchsen sowie Bockbüchsflinten. (weiterlesen)

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„Die Gefahr durch den Wolf ist sehr gering“

Naturschutz Für Menschen gefährliche Tiere würden schon jetzt geschossen, sagt Umwelt­staatssekretär Jochen Flasbarth. Er kritisiert Tierrechtler, die Wolf und Mensch gleichsetzen

taz.am wochenende: Herr Flasbarth, wie groß ist das Risiko, von einem Wolf angegriffen zu werden?

Jochen Flasbarth: Über Jahrzehnte sind keine Fälle aus Europa bekannt geworden. Das gilt auch für Länder mit sehr viel größeren Wolfpopulationen als hier. Der Wolf ist ein wild lebendes Raubtier. Deshalb muss man vorsichtig sein. Aber Panik ist nicht angesagt. Die Gefahr durch den Wolf ist sehr gering.

Allein im 20. Jahrhundert töteten Wölfe weltweit mindestens 446 Menschen. 2005 starb ein Mann in Kanada, 2010 eine Frau in Alaska. Zeigt das nicht, dass das Risiko real ist? (Interview weiterlesen)

Foto: Wikipedia

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