Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Studie: Die erworbene Schläue der Leittiere
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse können viele Jäger bestätigen: Ein Forscherteam der kanadischen University of Alberta hat sich mit dem Lernverhalten weiblichen Rotwilds beschäftigt. Je älter die Tiere werden, desto geschickter weichen sie menschlichen Jägern aus.
In der Verhaltensforschung ist es ein entscheidendes Anliegen, zwischen angeborenem und erworbenem Verhalten zu unterscheiden. In der Studie „Learning from the mistakes of others: How female elk (Cervus elaphus) adjust behaviour with age to avoid hunters“ wollten Henrik Thurfjell, Simone Ciuti und Mark S. Boyce herausfinden, ob unterschiedliche Verhaltensmuster von Rottieren unterschiedlichen Alters eher darauf zurückzuführen sind, dass bei der Bejagung überwiegend unvorsichtige Stücke geschossen werden, so dass die (angeborenerweise) vorsichtigen, misstrauischen Stücke übrig bleiben – also alt werden. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Verhängnisvolles Zutrauen
Weil sie sich partout nicht von Menschen fernhalten wollte, wurde in der Slowakei jetzt eine Bärenmutter erlegt.
Wieder mal ein Stück zum Herzzerreißen: In der Slowakei wurde eine Bärenmutter erlegt, weil sie sich nicht aus den Touristenzentren der Hohen Tatra vertreiben ließ. Die Empörung reicht bis in diverse Foren im Internet. Schließlich führte die Bärin „Ingrid“ zwei Junge, die ihr vor dem finalen Schuss weggenommen wurden und jetzt im Gehege aufgepäppelt werden. Wohl für ein Leben hinter Gittern. (weiterlesen)

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Die Geheimnisse der Eulen
Eulen sind faszinierende Geschöpfe, die den Menschen schon seit langer Zeit in ihren Bann ziehen. Doch warum sind die meisten von ihnen eigentlich nachtaktiv, was macht ihre Augen so scharf und ihren Flug so lautlos? Eine kleine Entdeckungsreise.
Die perfekten Jäger
Schon gewusst? Das, was wir bei Waldohreule und Co. als „Ohren“ bezeichnen, sind in Wahrheit nur kleine Federbüschel. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Eulen gar keine Ohren haben. Sie sind nur gut hinter dem „Gesichtsschleier“ versteckt. Diese Schicht aus kräftigen Federn hat die gleiche Funktion wie unsere Ohrmuschel: sie leitet den Schall gebündelt zum Ohr. Und weil die Ohren leicht versetzt am Kopf liegen, können die Vögel die Ursache eines Geräuschs sehr genau orten. (weiterlesen)

Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 Foto: Wikipedia
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Jagdverpachtung Unterfranken (Landkreis Miltenberg)
Ein Ortsteil von Miltenberg verpachtet eine 400 ha Jagd zum 1.4.2018 neu. (weiterlesen)
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Pachtübernahme in Brandenburg (Neustadt/Dosse)
Nachfolger für Jagdrevier (300 ha) in Neustadt/Dosse gesucht (weiterlesen)
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Jagdverpachtung Niedersachsen (Landkreis Emsland)
In Südwestniedersachsen bei der Stadt Lingen werden 2 kleine Eigenjagdbezirke (98 ha und 106 ha) zum 1.4.2018 neu verpachtet. (weiterlesen)
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Gebietsfremde Arten: Inseln und Küstenregionen am meisten gefährdet
Erstmals haben Wissenschaftler globale Hotspots für nicht-einheimische Arten identifiziert. Die meisten gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten kommen demnach auf Inseln und in Küstenregionen vor, so das Ergebnis einer großangelegten Studie eines internationalen Teams, an dem auch der Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Hanno Seebens beteiligt ist. Weltweiter Spitzenreiter ist Hawaii, in Europa kommen die meisten gebietsfremden Arten in Großbritannien vor. Je stärker eine Region wirtschaftlich entwickelt und besiedelt ist, desto höher ist auch der Anteil gebietsfremder Arten, berichtet das Team aktuell in der Zeitschrift „Nature Ecology and Evolution“.
Das Grauhörnchen in Großbritannien, der Besenginster auf Neuseeland und die Wolfsbandnatter Lycodon capucinus auf den Weihnachtsinseln – alle haben etwas gemeinsam: Sie sind in ihrem jetzigen Lebensraum ursprünglich nicht heimisch. Wie viele andere Tier- und Pflanzenarten ist es ihnen – begünstigt durch menschliches Handeln gelungen – diesen neuen Lebensraum zu besiedeln. (weiterlesen)

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Wehrlosigkeit als Politikziel
Welches Welt- und Menschenbild steckt hinter der grünen Waffenphobie?
In Deutschland ist laut Kriminalstatistik eine Zunahme der Gewaltkriminalität gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent zu verzeichnen, bei Mord, Totschlag und Tötung um Verlangen jedoch sogar um 14,3 Prozent, bei sexueller Nötigung und Vergewaltigung um 12,8 Prozent. Wie ist vor diesem Hintergrund die Forderung der niedersächsischen Grünen zu verstehen, nach der nur wenige Wochen zurückliegenden Verschärfung des Waffenrechts, gebetsmühlenartig eine neuerliche deutliche Verschärfung des Waffenrechts zu fordern? „In Deutschland“, heißt es im Programmentwurf der niedersächsischen Grünen für die Landtagswahl 2018, in Deutschland, dem Land mit dem weltweit strengsten Waffengesetz, ergänzen wir, „ist es viel zu einfach, an Schusswaffen zu gelangen.“ Wenn illegale Waffen gemeint wären, könnte man den Grünen vielleicht zustimmen, aber im folgenden geht es fast nur um Legalwaffen: Bundesweites Zentralregister für alle Schusswaffen, Verbot von Großkaliber-Waffen im Schießsport, Halbautomaten-Verbot, Verbot der Lagerung in Privathaushalten, Psychotests – die Liste der Verbotswünsche ist lang und einschlägig bekannt.
Da Legalwaffen in der Kriminalstatistik kaum eine Rolle spielen, sind diese Forderungen als unverhältnismäßige und damit grundgesetzwidrige Eingriffe in bürgerliche Freiheiten zu werten. Doch damit nicht genug: Die Grünen wollen auch den bisher erlaubnisfreien Verkauf von Gas- und Schreckschusswaffen stark einschränken, womit den Bürgern auch die so ziemlich letzte verbliebene Möglichkeit genommen wäre, sich gegen körperlich oder zahlenmäßig überlegene Gegner halbwegs wirksam zu verteidigen. (weiterlesen)

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Das sind die Top-Themen der neuen Ausgabe. Viel Spaß beim Lesen!
Ihre WILD UND HUND-Redaktion
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Sachsen: Schluckenauer „Wölfe“ sind Mischlinge
Zwei von drei Jungtieren sind tot, der Dritte soll erschossen werden. Auf deutscher Seite sind reinrassige Graupelze unterwegs.
Region. Nur einer der immer wieder fotografierten und gefilmten Tiere im Schluckenauer Zipfel ist tatsächlich ein Wolf: Die Mutter der kleinen Familie. Der Vater ist ein Hund, wie das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ jetzt unter Berufung auf genetische Untersuchungen der Prager Charles-Universität und des deutschen Labors für Naturschutzgenetik am Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen mitteilte. Demnach sind die drei Jungtiere aus der Region Rumburk (Rumburg) Mischlinge beziehungsweise Hybriden. (weiterlesen)


