Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Begehungsscheinangebot Niedersachsen (Landkreis Uelzen)
Begehungsschein zwischen Bad Bevensen und Lüneburg zu vergeben (weiterlesen)
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Pressemitteilung AGDW – Die Waldeigentümer - 21. Juni 2017 - Waldeigentümer warnen vor erhöhter Waldbrandgefahr
Höchste Waldbrandgefahrenstufe in Brandenburg und Bayern / Waldbrand gefährdet Menschenleben und Existenz von Forstbetrieben / Regeln beachten: Kein Feuer machen, Rauchverbot beachten
In Teilen Bayerns und im Südosten Brandenburgs hat der Deutsche Wetterdienst in dieser Woche die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. In weiten Teilen Deutschlands, vor allem im Süden, im mittleren und östlichen Teil, gilt außerdem bereits Stufe 4. „Angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sollten Waldbesucher besonders vorsichtig sein“, sagte Alexander Zeihe, Hauptgeschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer. „Waldbrände gefährden sowohl Menschenleben wie auch die Existenz von Waldbauern und privaten Forstbetrieben.“ Zeihe wies darauf hin, dass ein Wald, der durch einen Brand beschädigt oder vernichtet wurde, nicht zu ersetzen ist. „Wälder wachsen über Generationen. Daher braucht es viele Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“ (weiterlesen)

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Jagdverband ehrt Journalisten
Was ist ein Bericht über ein Wild-Rezept wert? Mehrere Tausend Euro, wie man sieht.
PIRSCH-Autorin Eva Schrödel hat den mit 3000 Euro dotierten Journalistenpreis des Bayerischen Jagdverbands gewonnen. Der Beitrag „Gerupfte Sau im Brötchen“ aus PIRSCH 7/2016 hat sich gegen zahlreiche Konkurrenz durchgesetzt und unter anderem Beiträge aus der „Südwestpresse“ und der „Mittelbayerische Zeitung“ auf die Plätze verwiesen. „Ich hatte mich beworben, mir aber eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet. Gerade weil das Thema Wildbret derzeit so populär ist und viele darüber schreiben. Als ich dann die Nachricht bekommen habe, war ich doch sehr überrascht“, freute sich die Gewinnerin bei der Preisübergabe. (weiterlesen)

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Fleisch und Moral
Warum Vegetarismus das Leben der Tiere nicht verbessert
Manche mögen einfach kein Fleisch, manche wollen ihren CO2-Abdruck reduzieren, manche glauben, es sei gesünder, aber wahrscheinlich die meisten Vegetarier verzichten zumindest teilweise deshalb auf Fleisch, weil ihnen die Tiere leidtun und sie es ethisch für falsch halten, sie zu essen.
Tun sie das Richtige? Vegetarier, die ihren Verzicht auf das Fleischessen ethisch begründen, handeln nicht konsequent, sagt Thomas M. Sittler-Adamczewski von der Oxford University in einem Aufsatz in der Zeitschrift Journal of Practical Ethics. Vegetarier behaupten letztlich, das Dasein der vom Menschen gehaltenen Schlachttiere sei so schlecht, dass es für sie besser wäre, nicht zu existieren. Indem Vegetarier auf Fleisch verzichten, sorgen sie dafür, dass weniger Tiere zur Fleischgewinnung erzeugt und gehalten werden. Sie wollen das Leiden reduzieren, indem sie die Zahl der Tiere reduzieren. Das höhere Ziel ihres Verzichts ist also die Nichtexistenz der Tiere, die sonst für ihren Bedarf erzeugt würden. Würden sie glauben, die Tiere hätten ein Leben, dass zwar mit Leiden verbunden ist, aber immer noch besser sei, als gar nicht erst auf die Welt zu kommen, dann wäre nicht Fleischverzicht die richtige Strategie, um den Tieren zu helfen, sondern ein Engagement für bessere Haltungsbedingungen. (weiterlesen)

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Sinnloses Töten - Ruf nach Wildtier-Cops
Immer wieder werden in Bayern Luchse, Fischotter und Greifvögel wie Bussarde oder Milane gewildert. Die Täter? Werden nicht erwischt. Die jüngsten Fälle: in der Nähe von Cham in der Oberpfalz. Was tun? Fälle zentral sammeln und gegen die Täter konsequent ermitteln, fordern Naturschutzverbände und einzelne Politiker.
Weltweit werden jedes Jahr mit Umweltkriminalität Beträge im dreistelligen Milliarden-Bereich eingenommen. Auch in Deutschland finden Verbrechen an der Natur statt, oftmals grausame Gewalttaten gegen geschützte Tiere.
Inzwischen sind es acht Greifvögel, die in einem eng begrenzten Gebiet von etwa einem Quadratkilometer südlich von Tasching, einem Ortsteil der Stadt Cham, tot aufgefunden wurden. Und das innerhalb von nur wenigen Wochen. Dieser Fall erinnert an die getöteten Luchse, die 2015 im Bayerischen Wald für Aufruhr gesorgt haben. Die Suche nach den Tätern gestaltet sich oft als sehr schwierig. (weiterlesen)
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Instagram-Fotograf in Finnland: Der Fuchsflüsterer
Magie gibt es nicht? Wer Konsta Punkkas Fotografien aus finnischen Wäldern sieht, könnte denken, der 23-Jährige spreche die Sprache der Tiere. Ganz falsch liegt man damit nicht.
Wenn die ganze Stadt schläft, ist einer hellwach: Konsta Punkka. Der 23-jährige Fotograf radelt derzeit nach Mitternacht kreuz und quer durch Helsinki. Er ist auf der Suche nach Füchsen. "Wenn ich einen entdecke, folge ich ihm. Mittlerweile weiß ich, wo sich zwei Familien aufhalten, eine mit drei Jungen. Mich fasziniert, dass sie so menschliche Züge haben," sagt Punkka. (weiterlesen)

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Aufregung um Hunde-Paarung
Eine Aktionskünstlerin aus Slowenien ist mit einem Preis ausgezeichnet worden – weil sie Hunde-Erbgut in eine körpereigene Eizelle einsetzen ließ.
Die slowenische Aktionskünstlerin Maja Smrekar ließ Hunde-Erbgut in eine körpereigene Eizelle einsetzen und wurde dafür in Österreich preisgekrönt. Für rechtskonservative Politiker ein Stück aus dem Tollhaus.
Zungenküsse mit norwegischen Gehege-Wölfen gibt’s schon länger. Frau Smrekar geht ein Stück weiter: Sie will einen Mensch-Wolf-Mischling „zur Welt bringen“ und bemühte dafür die moderne Fortpflanzungsmedizin. Sie ließ sich eine ihrer Eizellen „ausräumen“ und mit Hunde-Erbgut präparieren. (weiterlesen)

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Aus purer Lust am Töten
Im niedersächsischen Landkreis Peine treiben offensichtlich Wilderer ihr Unwesen. Es häufen sich Fälle, in denen Rehe geschossen und achtlos liegen gelassen werden.
Allein in den vergangenen drei Wochen wurden acht Fälle in den Revieren erfasst. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. Betroffen waren laut Polizei die Reviere Groß Gleidingen, Bortfeld, Neubrück, Stederdorf und der Bereich Woltorf. (weiterlesen)

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Rheinland-Pfalz: Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet
Geplant unter anderem: Keine Abschussgebühren für Schwarzwild bei staatlichen Regiejagden – Weitgehende Einschränkungen von Kirrungen – Förderung des Jagdhundewesens
Angesichts ausufernder Wildschäden, weiterhin steigender Schwarzwildbestände und der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) haben das Forstministerium RLP und involvierte Verbände (s.u.) ein 16 Punkte umfassendes Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet. Zur Erklärung der Dringlichkeit dieses Vorhabens heißt es in der Einleitung: „Seit Anfang der 1980er Jahre stiegen die Schwarzwildpopulation sowie die Jagdstrecke dieser Wildart enorm an. Damit einhergehend waren und sind zum Teil sehr hohe Wildschäden in der Landwirtschaft und im Weinbau zu beklagen. Hinzu kommen die Wildseuchenproblematik und die gestiegenen Verkehrsunfallzahlen. Gerade hinsichtlich der in Osteuropa vorkommenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist festzuhalten, dass flächendeckend Wildschweinpopulationen mit hohen Tierdichten vom Baltikum bis nach Deutschland bestehen. Eingeschleppt in nicht infizierte Gebiete besteht die Gefahr, dass sich die ASP dort mit der Tendenz der weiteren Ausbreitung dauerhaft festsetzen wird. Die Folgen sind schwerwiegende Restriktionen für schweinehaltende Betriebe und Jagende. Eine Impfung gegen ASP ist derzeit nicht möglich. (weiterlesen)

Foto: Wikipedia
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Jagdscheinentzug gefordert – Rehe ohne Lauscher und Läufe
In einem angrenzenden Jagdrevier des Betriebs Forchheim des Unternehmens Bayerische Staatsforsten (BaySF) sind schwer krank geschossene Rehe durch Wildkameras fotografiert worden. Die Stücke haben teils mehrere Streifschüsse und einigen Rehen wurden die Lauscher oder Läufe abgeschossen.
Im Januar wurden bei einer Drückjagd im Revier des Betriebs 61 Rehe auf rund 150 Hektar erlegt und der Abschussplan für 2016/17 damit um rund 280 Prozent überschossen (WuH berichtete). Der Jägerausschuss Oberfranken hat bei der Unteren Jagdbehörde den Jagdscheinentzug für Betriebsleiter Stephan Keilholz und Jagdleiter Berthold Schultheiß gefordert. (weiterlesen)


