Deutsches Jagdportal Jagdnachrichten
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Fütterungsversuch zeigt: Verdauungssystem passt sich vegetarischer Ernährung an
Vielen fischfressenden Fischarten mundet offenbar auch vegetarische Kost.
Diesen Schluss lässt die Studie eines internationalen Forscherteams zu, für die Regenbogenforellen mehrere Monate lang mit rein pflanzlichem Futter versorgt wurden. Das Ergebnis ist insbesondere für die Aquakultur von Bedeutung, der kontrollierten Aufzucht von Speisefisch, von der sich Fachleute eine Entlastung der durch Überfischung gefährdeten Weltmeere versprechen. (weiterlesen)

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"Allein für diesen Moment lohnt sich die Organisation"
Unschlagbar: Die Bläser aus Alsdorf-Hachenburg (Rheinland-Pfalz) verteidigen ihren Titel beim Bundesbläserwettbewerb des Deutschen Jagdverbandes. Für einen Gänsehautmoment sorgt das gemeinsame Abschlussblasen mit hunderten Instrumenten.
Der neue DJV-Bundesmeister im Jagdhornblasen in der Klasse Es (Parforce-Horn) kommt aus Alsdorf-Hachenburg (Rheinland-Pfalz). Die Bläser verteidigten am vergangenen Samstag auf dem Bundesbläserwettbewerb des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ihren Titel von 2015 mit 837 von 855 möglichen Punkten. Die Veranstaltung fand bei sommerlichen Temperaturen im Schlosspark des Jagdschlosses Kranichstein Nahe Darmstadt (Hessen) statt. Den zweiten Platz erreichte der Kreisjagdverein Groß-Gerau (Hessen), gefolgt von den Jagdhornbläsern Mildetal-Gardelegen (Sachsen-Anhalt). (weiterlesen)

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Österreich: Steinwild-Kooperation von Jägerschaft und Nationalpark Hohe Tauern
Im Nationalparkzentrum in Mittersill fand der diesjährige bundesländerübergreifende Steinwildtag statt. Dabei trafen Nationalpark-Vertreter und Steinwild-Hegegemeinschaften aus Kärnten, Salzburg und Tirol einander, um Informationen auszutauschen und Strategien zu einem gemeinsamen Wildtiermanagement zu entwickeln.
“Da sich das Steinwild ja weder an Gemeinde- noch an Ländergrenzen orientiert, ist es auch für uns als Nationalpark ganz wichtig, dass diese Hohe-Tauern-Gesamtsicht im Management dieser Tierart zum Tragen kommt. Das ist eigentlich das Herausragende dieser Hegegemeinschaften und dieser Steinwildtagung, dass es kein Revierdenken gibt, sondern nach den Bedürfnissen dieser Wildart gehandelt wird”, hob Nationalparkreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (Grüne) anerkennend hervor. (weiterlesen)

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Begehungsschein Angebot Hessen (Kreis Bergstraße)
Suchen passionierte Jäger, auch Jungjäger (weiterlesen)
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Salzburger Land: Konflikt um Wildverbiss im Angertal
Im Angertal in Bad Hofgastein (Pongau) gibt es einen Streit um ein Jagdrevier. Die Bundesforste haben einem langjährigen Pächter den Vertrag nicht mehr verlängert. Der Grund dafür sind starke Wildverbiss-Schäden an Jungbäumen.
Nach 18 Jahren verlängerten die Bundesforste den Vertrag mit ihrem langjährigen Pächter, dem Hotelier Thomas Tscherne aus Badgastein, nicht mehr. Der Hotelier bot seinen Gästen Wildtierfütterungen mit scheuem Wild aus nächster Nähe an. Die Gäste konnten Touren buchen und das Wild beobachten.
Laut Bundesforste lies der Hotelier den Wildbestand in den vergangenen Jahren eindeutig zu groß werden. Dadurch sei der starke Wildverbiss an den Jungbäumen zu Stande gekommen. „In diesem Fall ist der Wildstand bei weitem überhöht, wir haben vor knapp 20 Jahren diese Jagd verpachtet und haben die Fütterung übergeben mit einem Winterstand von 40 Stück - mittlerweile halten wir bei 180, plus minus 20 Prozent. Das ist für diesen Lebensraum eindeutig zu viel“, sagte Hannes Üblagger, Leiter der Bundesforste im Pongau. (weiterlesen)

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Ermittlungsverfahren gegen Landwirte
Weil Landwirte ihre Wiesen mähten, ohne die Jäger vorher darüber zu informieren, wird nun ein Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet.
Anfang Juni wurde im Raum Wiesede und Wiesedermeer (Niedersachsen) durch die Landwirte der 2. Schnitt durchgeführt. Obwohl die Jäger mehrfach darauf hinwiesen, dass dort Kitze in den Wiesen liegen, wurde der Schnitt ohne vorheriges Absuchen gemäht. Das Resultat: Mindestens 3 durch das Mähwerk schwerverletzte Kitze. (weiterlesen)

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Jagdaufseher bekommt Waffenpass
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit entschieden, dass ein Jagdaufseher aus dem Bezirk Hollabrunn bei der Jagd eine Faustfeuerwaffe tragen darf. Das Urteil gilt als richtungsweisend.
Drei Jahre lang dauerte der Rechtsstreit, nachdem die Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn einem Jagdaufseher den Waffenpass verweigert hatte. Wie der „Kurier“ berichtete, gibt es nun eine Entscheidung: Der VwGH erkannte, dass der Aufseher zur Erfüllung seiner jagdlichen Aufgaben eine Kurzwaffe führen darf. Bisher dürfte es in den Bezirkshauptmannschaften unterschiedliche Vorgehensweisen gegeben haben. (weiterlesen)

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Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände sucht eine(n) Marken- und PR-Manager/in (100%)
Der Dachverband „Jagd Österreich“ wird demnächst aus der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände hervor gehen. Er hat unter anderem die Aufgabe, die Interessen der rund 110.000 Jägerinnen und Jäger bundesweit sowie international zu vertreten. Das umfasst auch die Positionierung der Jagd als eine der wesentlichen und unverzichtbaren Säulen nachhaltiger Landnutzung. Basis dieser einheitlichen Ausrichtung ist die von den neun Landesjagdverbänden definierte Dachmarke „Jagd Österreich“.
Für deren professionelle Umsetzung wird die Position des Marken- und PR-Managers im Dachverband neu geschaffen und voraussichtlich ab 1. Oktober 17 erstmals besetzt. (weiterlesen)

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Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein
Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner der Bundesmeister - die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. (weiterlesen)

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Schweiz: Wölfin wurde wohl vergiftet – verdächtige Person
Vergangenen Freitagabend ist auf einem Feld oberhalb von Im Fang in der Gemeinde Jaun der Kadaver einer jungen Wölfin gefunden worden. Nun hat die Freiburger Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang ein Strafverfahren eröffnet.
Wie die Staatsanwaltschaft gestern Nachmittag mitteilte, wird das Verfahren von der stellvertretenden Generalstaatsanwältin Alessia Chocomeli-Lisibach geführt. Es richtet sich gegen eine bestimmte Person, die sich des Vergehens gegen das Tierschutzgesetz schuldig gemacht haben soll. Die verdächtige Person weist gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft jede Schuld von sich. (weiterlesen)


